Innbrücke, Rosenheim, 1916

Innbrücke, Rosenheim, 1916

Rosenheim / Stephanskirchen – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1916. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Innbrücke von Rosenheim nach Stephanskirchen.

Das Gebäude auf der rechten Seite war damals bekannt als Schmiedbräukeller. Auch heute noch ist dort Gastronomie zu finden. 
 (Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Zoll entdeckt Drogen bei Zugkontrolle auf Höhe Prien

Zoll entdeckt Drogen bei Zugkontrolle auf Höhe Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Bei einer Zugkontrolle Richtung Salzburg hat der Zoll mehrere Betäubungsmittel bei einem 32-jährigen Reisenden sichergestellt. Gegen den Mann wurde noch vor Ort ein Strafverfahren eingeleitet.

Wie das Hauptzollamt Rosenheim mitteilt, kontrollierte die Kontrolleinheit Verkehrswege Traunstein am Nachmittag einen aus Frankfurt kommenden Zug auf Höhe Prien (Landkreis Rosenheim). Dabei befragten die Zöllner einen serbischen Staatsangehörigen unter anderem zu mitgeführten Betäubungsmitteln. Der Mann verneinte dies.

Mehrere Drogen im Koffer entdeckt

Bei der anschließenden Durchsuchung seines Koffers fanden die Beamten jedoch drei Tabletten Alprazolam, 2,7 Gramm Crystal Meth, 3,8 Gramm Amphetamin sowie 20 Milliliter Liquid Ecstasy.
Die Drogen wurden sichergestellt. Zudem behielt der Zoll eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.500 Euro ein.

Warnung vor Liquid Ecstasy

„Mit jedem aus dem Verkehr gezogenen Betäubungsmittel verhindern wir möglicherweise weitere Folgen. Mit dem sichergestellten Liquid Ecstasy – auch bekannt als ‚K.-o.-Tropfen‘ – könnten Opfer wehrlos gemacht werden, wenn dieses unbemerkt in Getränke gemischt wird“, erklärt Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Presse Hauptzollamt Rosenheim)

Richard Schrank als Kreisbrandrat in Rosenheim wiedergewählt

Richard Schrank als Kreisbrandrat in Rosenheim wiedergewählt

Rosenheim – Mit einem klaren Ergebnis ist Richard Schrank als Kreisbrandrat im Landkreis Rosenheim bestätigt worden. Bei der alle sechs Jahre stattfindenden geheimen Wahl stimmten 85,8 Prozent der anwesenden 113 Kommandantinnen und Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis für Schrank. Sein Gegenkandidat, Sven Gericke, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen-Westerham, erhielt 14,2 Prozent der Stimmen.

Richard Schrank, der vor zwölf Jahren erstmals zum Kreisbrandrat gewählt wurde, bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und insbesondere bei seiner anwesenden Familie. In seiner Vorstellung vor der Wahl betonte er, dass er das Thema Feuerwehr lebe und die Arbeit „brutal Spaß“ mache.

Die beiden Kandidaten waren, wie im Bayerischen Feuerwehrgesetz vorgesehen, von Landrat Otto Lederer vorgeschlagen worden. In Rosenheim erinnerte Lederer an bedeutende Einsätze der vergangenen Jahre, die die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit mit den Feuerwehren im Landkreis unterstrichen. Dazu zählten der Katastropheneinsatz während der Corona-Pandemie, die Unwetter im Juli 2021 in Götting und Halfing sowie die Unterstützung der Feuerwehren im Ahrtal. Weitere Herausforderungen waren die Entschärfung von Weltkriegsbomben in Rohrdorf und Raubling 2022, ein Lkw-Unfall am Bernauer Berg 2023 mit Öl-Eintrag in den Chiemsee, Hochwasser im Jahr 2024, unter anderem in Raubling mit Unterstützung von rund 100 Feuerwehrmännern aus Tirol, sowie die Betreuung von rund 300 Besucherinnen und Besuchern nach einem Unwetter beim Echelon-Festival in Bad Aibling 2025. Landrat Lederer betonte, dass die Feuerwehren im Landkreis Rosenheim durchgehend rund um die Uhr einsatzbereit sind, und bedankte sich bei Richard Schrank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit: „Wir sind nicht immer einer Meinung, aber mit dir kann man alles ausreden.“

Zu den Aufgaben des Kreisbrandrats gehört es, das Feuerwehrwesen auf Kreisebene zu leiten, Landratsamt und Gemeinden in Fragen des Brandschutzes zu beraten und als Örtlicher Einsatzleiter bei Großschadenslagen zu fungieren. Außerdem leitet der Kreisbrandrat die Kreisbrandinspektion, inspiziert die Feuerwehren und koordiniert überörtliche Einsätze. Im Landkreis Rosenheim gibt es insgesamt 116 Freiwillige Feuerwehren.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild Landratsamt Rosenheim)

Stadt Rosenheim: Wahlbekanntmachung zur Oberbürgermeister- und Stadtratswahl am 8. März 2026

Stadt Rosenheim: Wahlbekanntmachung zur Oberbürgermeister- und Stadtratswahl am 8. März 2026

Rosenheim – Am 8. März 2026 sind alle Wahlberechtigten in Rosenheim gefragt: Bei der Oberbürgermeister- und Stadtratswahl entscheidet die Stadt über die politische Richtung der kommenden Jahre. Jede Stimme zählt – und wer teilnehmen möchte, sollte sich frühzeitig informieren, wo und wie die Wahl stattfindet.

Wahlberechtigte können nur in dem Wahllokal ihres Stimmbezirks wählen, in dem sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind. Insgesamt gibt es 48 allgemeine Stimmbezirke und 20 Briefwahlvorstände. Angaben zum jeweiligen Wahlraum sind der Wahlbenachrichtigung zu entnehmen. Zum Wählen sind die Wahlbenachrichtigung sowie ein Personalausweis oder Reisepass erforderlich.

Hinweis: In Pang finden drei Wahllokale aufgrund von Bauarbeiten nicht im Kinderhort, sondern in der Grundschule statt. Diese Räume sind nicht barrierefrei.

Die Stimmabgabe erfolgt in einer Wahlzelle, wobei der Stimmzettel so zu falten ist, dass die Wahlentscheidung nicht erkennbar ist. Gewählt wird mit amtlichen Stimmzetteln:

  • Oberbürgermeisterwahl: Jede Person hat eine Stimme.
  • Stadtratswahl: Jede Person hat 44 Stimmen, die auf Wahlvorschlagslisten und Einzelpersonen verteilt werden können. Es dürfen nicht mehr als 44 Stimmen vergeben werden; Bewerberinnen und Bewerber können ein bis drei Stimmen erhalten. Vorgedruckte Namen auf Listen können gestrichen werden, und es ist möglich, Stimmen auf Kandidatinnen und Kandidaten verschiedener Parteien zu verteilen.
Briefwahl

Wahlberechtigte mit einem Wahlschein können entweder in einem beliebigen Wahllokal in Rosenheim oder per Briefwahl abstimmen. Briefwahlunterlagen müssen beim Wahlamt der Stadt Rosenheim beantragt werden und spätestens am Wahlsonntag um 18:00 Uhr vorliegen. Das Briefwahlergebnis wird im Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium ermittelt.

Rechtliches und Hinweise
  • Die Wahl ist öffentlich, darf aber nicht beeinträchtigt werden.
  • Jede wahlberechtigte Person darf nur einmal und persönlich wählen.
  • Wer unbefugt wählt oder das Wahlergebnis verfälscht, macht sich strafbar (Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe, auch der Versuch ist strafbar).

Aufgrund der Wahl bleibt das Bürgeramt einschließlich Einwohnermeldeamt, Ausländeramt und Standesamt vom 9. bis 11. März 2026 für den Parteiverkehr geschlossen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

TSV 1860 Rosenheim: Rückrundenstart steht bevor

TSV 1860 Rosenheim: Rückrundenstart steht bevor

Rosenheim – Nach einer erfolgreichen ersten Saisonhälfte 2025/26 bereitet sich der TSV 1860 Rosenheim auf den Rückrundenstart vor. Ursprünglich als Abstiegskandidat gehandelt, beendete die erste Mannschaft die Herbstrunde im oberen Drittel der Tabelle.

Nach einer erfolgreichen Hallensaison, in der der Sparkassencup an die Jahnstraße zurückgeholt wurde, startete Mitte Januar die Vorbereitung auf die Rückrunde. In Testspielen gegen Bayernligisten konnte die Mannschaft auf Augenhöhe agieren, gegen unterklassige Teams wurden teils deutliche Siege gefeiert. Im letzten Spiel vor dem Rückrundenstart besiegte man im Toto-Pokal den Ligakonkurrenten FC Schwabing mit 1:0.

Für den Rückrundenauftakt steht nahezu der komplette Kader zur Verfügung, ausgenommen der langzeitverletzte Simon Stein und Johann Ngounou, der sich noch im Aufbautraining befindet. Trainer Wolfgang Schellenberg kann aufgrund der engagierten Vorbereitung aller Spieler auf mehreren Positionen variabel aufstellen.

Meisterschaftskampf

Die Mannschaft tritt in der Rückrunde als Außenseiter an. Konkurrenten wie die SpVgg Unterhaching, TSV Wasserburg, VfB Hallbergmoos-Goldach, TSV 1865 Murnau, TSV Grünwald und FC Schwabing haben sich in der Winterpause teils mit erfahrenen Regionalliga- und Bayernliga-Spielern verstärkt, sodass ein Aufstiegskampf nur schwer zu prognostizieren ist.

Kaderupdate

Veränderungen im Kader der 60er betreffen Abgänge und Zugänge:

  • Abgänge: Eren Emirgan (VfB Forstinning), Fabien Ngounou (TSV 1865 Dachau), Jakub Stolarski (SVN München), Nick Scott (SV Oberachern), Simon Fischer (verlässt den Verein).
  • Neuzugänge: Denis Stojcic (SV Wörgl), Simon Hamburger (SV DJK Griesstätt), Dean Sipura (SB Chiemgau Traunstein), Adin Kasumovic.

Darüber hinaus konnten zahlreiche Spieler langfristig an den Verein gebunden werden, darunter Simon Stein, Audai Elghatous, Leon Tutic, Noah Markulin, Johann Ngounou, Luis Lehmann, Adnan Kasumovic sowie die Winterneuzugänge Denis Stojcic und Simon Hamburger. Auch Co-Trainer Adel Merdan bleibt über das Saisonende hinaus im Trainerteam.

Ein Schwerpunkt des Vereins liegt weiterhin auf der Förderung von Nachwuchsspielern aus dem eigenen Umfeld. Viele U19-Spieler wurden bereits an die Herrenmannschaften herangeführt und sammelten erste Einsatzzeiten.

U19 und U21

Die U19-Junioren führen die Landesliga Bayern Süd an und überzeugten insbesondere durch ihre spielerischen Qualitäten, trotz regelmäßiger Ausleihe von Spielern an die erste Mannschaft.
Die U21, die sich aus Spielern der ersten Mannschaft und der U19 zusammensetzt, gewann alle Meisterschaftsspiele der Vorrunde in der Kreisklasse und führt die Tabelle deutlich an.

Rückrundenstart
  • 1. Mannschaft: Samstag, 28. Februar 2026, 14:00 Uhr, Kunstrasenplatz Jahnstraße gegen TSV 1865 Murnau.
  • U19: Sonntag, 1. März 2026, 13:30 Uhr, gegen SpVgg Grün-Weiß Deggendorf.
  • U21: Freitag, 6. März 2026, Rückrundenauftakt gegen TSV Schnaitsee.

(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Bernau am Chiemsee: 51-Jähriger nach sexueller Belästigung in Regionalbahn festgenommen

Bernau am Chiemsee: 51-Jähriger nach sexueller Belästigung in Regionalbahn festgenommen

Bernau am Chiemsee – Am Donnerstagnachmittag (26.2.2026) gegen 14 Uhr, fuhr eine 15-jährige Schülerin mit der Regionalbahn von Prien nach Bernau (Landkreis Rosenheim). Im Zug wurde sie von einem unbekannten Mann angesprochen und im Verlauf des Gesprächs an den Beinen berührt.

In Bernau verließen sowohl das Mädchen als auch der Mann den Zug und gingen getrennte Wege. Aufgrund der Personenbeschreibung und der mitgeführten Gegenstände konnte ein 51-jähriger Tatverdächtiger ermittelt werden.

Festnahme und Ermittlungsverfahren

Der Mann wurde am Freitagmorgen (27.2.2026) vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Prien / Aschau: Mann nach Vorfall mit Mädchen kontrolliert

Prien / Aschau: Mann nach Vorfall mit Mädchen kontrolliert

Aschau im Chiemgau  – Am Donnerstagnachmittag( 26.2.2026)   gegen 17 Uhr, wurde ein junges Mädchen im Vorraum einer Turnhalle in Aschau (Landkreis Rosenheim) von einem zunächst unbekannten Mann angesprochen. Das Mädchen meldete den Vorfall noch am Abend gemeinsam mit ihrer Mutter bei der Polizeiinspektion Prien.

Die Polizei suchte unverzüglich nach dem beschriebenen Mann. Am Freitagmorgen, 27. Februar, gegen 07:30 Uhr, konnte ein 29-jähriger Mann im Umfeld des Sportplatzes festgestellt werden, der der Beschreibung entsprach.
Zur Klärung des Sachverhalts und der Identität wurde der Mann zur Polizeiinspektion Prien gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, inklusive einer Gefährderansprache, wurde er wieder entlassen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aufgeweichter Damm: Bahnstrecke zwischen Holzkirchen und Bruckmühl gesperrt

Aufgeweichter Damm: Bahnstrecke zwischen Holzkirchen und Bruckmühl gesperrt

Holzkirchen / Bruckmühl – Ein aufgeweichter Bahndamm hat zur kurzfristigen Sperrung der Strecke zwischen Holzkirchen und Bruckmühl geführt. Der Zugverkehr im Netz Chiemgau-Inntal ist in diesem Abschnitt derzeit eingestellt.

Wie die Bayerische Regiobahn (BRB) mitteilt, wurde die Sperrung auf Anordnung der DB InfraGO AG verfügt. Grund ist ein aufgeweichter Damm, der die Sicherheit des Bahnverkehrs beeinträchtigt.

Buspendelverkehr ohne festen Fahrplan

Seit Bekanntgabe der Sperrung hat die BRB einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Bruckmühl eingerichtet. Die Busse verkehren im Pendel – jedoch ohne festen Fahrplan. Auch am Wochenende (28. Februar und 1. März 2026) bleibt dieser Ersatzverkehr bestehen.
Ein verbindlicher Fahrplan sei laut BRB kurzfristig nicht umsetzbar gewesen, da die Fahrzeiten im Straßenverkehr nicht zuverlässig kalkuliert werden können. Fahrgäste müssen daher mit längeren Reisezeiten und möglichen Anschlussverlusten rechnen.

Noch keine Prognose zur Dauer

Zur Dauer der Streckensperrung gibt es derzeit keine belastbaren Informationen. Auch für Montag und die kommenden Tage liegt noch keine verlässliche Prognose vor.

Die BRB empfiehlt Fahrgästen, sich regelmäßig über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Auf der BRB-Website kann ein Newsletter mit individueller Streckenauswahl abonniert werden. Zudem stehen die Facebook-Seite „BRB Störungsinfo“ sowie die WhatsApp-Kanäle der BRB für Echtzeitinformationen zur Verfügung. Lagepläne der SEV-Haltestellen sind online abrufbar.(
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Regiobahn (BRB) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Steine auf Gleise gelegt: Bundespolizei ermittelt nach gefährlichem Eingriff in Bernau

Steine auf Gleise gelegt: Bundespolizei ermittelt nach gefährlichem Eingriff in Bernau

Bernau /  Landkreis Rosenheim – Steine auf den Schienen haben am Mittwochabend (25.2.2026) den Zugverkehr zwischen Rosenheim und Salzburg erheblich beeinträchtigt. Die Bundespolizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Rosenheim war ein Güterzug im Bereich des Bahnhofs Bernau über Gegenstände auf den Gleisen gefahren. Der Lokführer leitete sofort eine Bremsung ein. Der Zug kam rund 500 Meter nach dem Bahnhof zum Stehen.

Mahlspuren an Lok und Schienen

Beamte stellten an der Lok Rückstände fest, die nach ersten Erkenntnissen von zermahlenen Steinen stammen dürften. Auch auf den Schienen im Bereich des Bahnhofs waren entsprechende Spuren sichtbar. Eine Absuche des Umfelds brachte keine weiteren Hinweise auf mögliche Täter.

Die ab etwa 18.50 Uhr gesperrte Strecke zwischen Rosenheim und Salzburg konnte gegen 19.30 Uhr wieder freigegeben werden. Der betroffene Güterzug setzte anschließend seine Fahrt in Richtung Freilassing fort.

18 Züge betroffen – massive Verspätungen

Die Sperrung wirkte sich unmittelbar auf 18 Züge aus. Insgesamt summierten sich die Verspätungen auf rund 740 Minuten.

Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Folgen

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass das Betreten des Gleisbereichs und das Auflegen von Gegenständen auf Schienen kein harmloser Streich sind. Züge sind mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, haben lange Bremswege und können nicht ausweichen. Steine oder andere Hindernisse können beim Überfahren zu gefährlichen Geschossen werden. Im schlimmsten Fall droht sogar eine Entgleisung.
Zeugen, die am Mittwochabend im Bereich des Bahnhofs Bernau verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter Telefon 08031 / 8026-2102 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Bundespolizei)

Kind und Hund aneinander gewöhnen: Tipps für ein sicheres und harmonisches Miteinander

Kind und Hund aneinander gewöhnen: Tipps für ein sicheres und harmonisches Miteinander

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Teambuilding für Kind und Hund: Damit aus Nachwuchs und Vierbeiner ein eingespieltes Team wird, braucht es klare Regeln, Geduld und pädagogische Begleitung. Experten wie Dr. Barbara Schöning von der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie (GTVMT) erklären, wie Eltern den Kontakt sicher gestalten, Hundesprache vermitteln und Vertrauen zwischen Kind und Hund nachhaltig aufbauen.

Es ist eine Traumvorstellung vieler Eltern: Hund und Kind bilden ein vertrautes Team und meistern den Alltag gemeinsam. Grundlegende Voraussetzung dafür ist, dass der Kontakt zwischen Vier- und Zweibeiner pädagogisch begleitet wird. Denn Hunde finden so manche kindliche Annäherung übergriffig – und Kinder müssen erst lernen, die feinen Signale ihres Gegenübers zu verstehen. Mit guter Planung, klaren Regeln und viel Geduld kann aber eine Beziehung entstehen, die ein Tierleben lang hält.

Das eingespielte Duo aus Kind und Hund entsteht nicht über Nacht, sondern entwickelt sich mit jeder positiven gemeinsamen Erfahrung. Die Erwachsenen haben dabei die Verantwortung, beide Seiten zu schützen und anzuleiten. Diese Mühe wird sich langfristig lohnen: „Kinder lernen durch Hunde Rücksichtnahme und Empathie“, sagt Dr. Barbara Schöning „Und Hunde profitieren von klaren Strukturen und die meisten genießen Aufmerksamkeit – eine echte Win-win-Situation.“

Tipp 1: Guten Umgang mit Hunden vorleben

Wenn Kinder einen Hund streicheln möchten, sollten Erwachsene die Situation aktiv begleiten – egal, ob es sich um den eigenen Familienhund oder ein Tier handelt, das man unterwegs trifft. Die Erwachsenen müssen darauf achten, dass beide in einem sicheren Umfeld sind. Wichtig ist, dass der Hund jederzeit ausweichen kann und nicht festgehalten oder bedrängt wird.
Kinder lernen das am besten durch Vorleben: Ruhige Bewegungen, leise Stimmen und ein respektvoller Abstand geben dem Hund Sicherheit. Idealerweise nähert man sich seitlich und lässt den Vierbeiner entscheiden, ob er Kontakt aufnehmen möchte. „Ein Hund sollte niemals zum Kontakt gezwungen werden – weder durch Erwachsene noch durch Kinder“, betont auch Dr. Schöning. „Freiwilligkeit und Respekt für individuelle Grenzen sind die Grundlagen für Vertrauen.“

Tipp 2: Klare Regeln aufstellen, die Kinder umsetzen können

Kinder profitieren von einfachen Anleitungen, die sie über einige Wiederholungen lernen und verinnerlichen. Dazu gehört zum Beispiel, den Hund erst zu fragen, ob er gerade Kontakt möchte. Das kann verbal funktionieren, oder auch still und leise, indem man ruhig die Hand hinhält. Zudem sollte das Kind lernen, den Hund seitlich an Schulter oder Brust zu streicheln und nicht von oben über den Kopf zu greifen. Ist der Vierbeiner gerade beim Fressen, Schlafen oder zieht sich zurück, sollte er in Ruhe gelassen werden.
Regeln wie diese helfen nicht nur den Kindern zu lernen, wie sie Verantwortung für ihr Handeln übernehmen können, sondern geben dem Hund auch Orientierung im Alltag.

Tipp 3: Hundesprache für das Kind übersetzen

Hunde kommunizieren überwiegend über Körpersprache – und diese sollten Kinder lesen lernen. „Fühlt der Hund sich wohl, zeigt sich das etwa durch eine lockere Körperhaltung, entspannte Gesichtszüge und eventuell leichtes Wedeln mit der Rute. Bleibt er freiwillig in der Nähe oder sucht sogar selbst Kontakt, ist das ebenfalls ein gutes Zeichen“, erklärt die Expertin.

Stress und Unbehagen zeigen sich dagegen subtiler. „Mal wendet der Hund den Kopf ab, wirkt angespannt oder leckt sich häufig über die Schnauze. Aber auch scheinbar entspannte Gesten wie auffälliges Gähnen können ein Stresssignal sein. Entscheidend ist immer, die gesamte Körpersprache zu beachten, um die Situation einzuordnen“, sagt Dr. Schöning. Klare Stoppsignale sind beispielsweise ein eingezogener Schwanz oder wenn der Hund versucht, sich aus der Situation zurückzuziehen. Auch gut sozialisierte Hunde brauchen ihre Pausen und Rückzugsorte, die für Kinder tabu sind.

Tipp 4: Hunde behutsam an Kinderhände gewöhnen

Kinder müssen das richtige Streicheln erst lernen. Insbesondere Babys und Kleinkinder berühren oft unkoordiniert, greifen also zu fest zu oder bewegen sich ruckartig. Um Hunde darauf vorzubereiten, empfiehlt sich ein schrittweises Training in ruhiger Umgebung. Kurze Übungseinheiten helfen, Vertrauen aufzubauen. So können Erwachsene zum Beispiel selbst zunächst sanftere und dann etwas ungeschicktere Berührungen simulieren und den Hund dafür belohnen, wenn er ruhig bleibt.
Hilfreich ist zudem, Berührungen durch das Kind mit Positivem zu verknüpfen, etwa einem Leckerli oder ruhigen, freundlichen Worten. Dabei sollte man aber darauf achten, dass der Hund zum Beispiel durch das Leckerli nicht zu hektisch und aufgeregt wird. So lernt er, dass Nähe zu Kindern nichts Bedrohliches ist.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Giro di Sardegna 2026: Davide Donati sprintet zu Etappensieg für Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies

Giro di Sardegna 2026: Davide Donati sprintet zu Etappensieg für Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies

Raubling – Erster Saisonsieg für die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies: Rennradfahrer Davide Donati gewinnt die 2. Etappe des Giro di Sardegna (UCI 2.1) über 136,3 Kilometer von Oristano nach Carbonia im Sprint einer reduzierten Gruppe. Der Italiener feiert damit seinen zweiten Profisieg.

Auf dem welligen Kurs durch den Süden Sardiniens hatte die Mannschaft das Renngeschehen konsequent kontrolliert und keine gefährlichen Attacken zugelassen. Besonders in der hektischen Schlussphase war es vor allem Gijs Schoonvelde, der das Peloton mit hohem Tempo zusammenhielt und ideale Voraussetzungen für einen Sprint schuf.
Im verwinkelten Finale behielt Donati dann die Übersicht. Mit einem frühen, kraftvollen Antritt setzte er sich klar durch und ließ Gianmarco Garofoli (Soudal Quick-Step) sowie Patrick Boje Frydkjær (Lidl – Trek Future Racing) hinter sich.

„Ich kam gut über den letzten Anstieg und wusste, dass ich zu den Schnellsten in der Gruppe gehöre. Wegen einer späten Attacke habe ich meinen Sprint früh eröffnet und alles gegeben. Was mir wichtig ist: Wir sind heute als Team richtig stark gefahren, da können wir wirklich zufrieden sein. Jetzt wollen wir in den nächsten Tagen genauso weitermachen.“ so Davide Donati.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragbild: Symbolfoto re)

Von Bauhaus bis Bierkeller: Rosenheimer Themenführungen im März

Von Bauhaus bis Bierkeller: Rosenheimer Themenführungen im März

Rosenheim: Rosenheim im März entdecken: Die Stadtführerzunft Rosenheim bietet wieder Themenführungen zu Architektur, Stadtgeschichte und besonderen Sehenswürdigkeiten an. Von Bürgerhäusern im Inn-Salzach-Stil über die Christkönigkirche bis hin zum historischen Friedhof und dem Stadtteil Roßacker reicht das Programm.

Den Beginn macht die Führung „Häuser erzählen Geschichten“ am Samstag, 14. März. Ein Spaziergang beleuchtet die Besonderheit der Rosenheimer Bürgerhäuser im Inn-Salzach-Stil. Er startet um 16:30 Uhr am Parkhaus P1.

Am Freitag, 20. März folgt ein neues Highlight bei den Themenführungen: Bei der Besichtigung der Christkönigkirche steht die sakrale Bauhausarchitektur im Vordergrund. Nachdem der Turm der Kirche bestiegen wurde, folgt ein musikalischer Ausklang mit dem Frauendreigesang Christkönig. Um 15 Uhr ist Treffpunkt direkt an der Kirche.

Der Rosenheimer Friedhof ist weit mehr als ein Ort der Ruhe – er erzählt über 200 Jahre Stadtgeschichte. Bei der Führung am Samstag, 21. März erhält man Einblicke in das Begräbniswesen vergangener Jahrhunderte und erfährt Anekdoten über bedeutende Rosenheimer Persönlichkeiten und ihre Grabstätten. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Eingang Klosterkirche St. Sebastian.

Den Abschluss im März macht die Stadtteilführung „Wie der Roßacker nach Rosenheim kam“ am Samstag, 28. März mit Besichtigung der Roßackerkapelle und eines denkmalgeschützten Bierkellers. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Parkhaus P1.

Anmeldungen für die Themenführungen werden persönlich in der neuen Touristinfo in der Heilig-Geist-Straße 15 oder telefonisch unter 08031 365 90 61 entgegengenommen. Auch per E-Mail an tourismus@rosenheim.de oder online unter Öffentliche Themenführungen – Touristinfo können die Themenführungen gebucht werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Roßacker Copyright Stadt Rosenheim)