MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 27. Februar – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass die Elemente in Deinem Körper – wie Sauerstoff, Kohlenstoff und Eisen – ursprünglich im Inneren von Sternen entstanden sind?
Erst durch gewaltige Sternenexplosionen wurden sie ins Universum geschleudert – und sind heute Teil von Dir.
Du trägst also tatsächlich Materie in Dir, die Milliarden Jahre alt ist.

Vielleicht startest Du heute mit dem Gedanken, dass Du Teil von etwas viel Größerem bist.

Wir wünschen Dir einen staunenden und inspirierenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starkbierfest in Rosenheim: Stefan Kröll ist neuer Fastenprediger – viel Beifall in der Auerbräu-Festhalle

Starkbierfest in Rosenheim: Stefan Kröll ist neuer Fastenprediger – viel Beifall in der Auerbräu-Festhalle

Rosenheim – Das Geheimnis ist gelüftet: Der neue Fastenprediger beim Starkbierfest in der Auerbräu-Festhalle steht fest. Seit 20 Uhr weiß das Publikum, wer künftig der Rosenheimer Politprominenz die Leviten liest – es ist der Kabarettist Stefan Kröll aus Feldkirchen-Westerham im Landkreis Rosenheim.
Starkbierfest Auerbräu 2026. Fotos: Hendrik Heuser
Die Spannung bei den Besuchern war groß: Wer wird der neue Fastenprediger? Fotos: Copyright Hendrik Heuser

Zuvor hatte sein Vorgänger Peter Kirmair für einen besonderen Auftakt der Starkbierzeit 2026 gesorgt. Er schlüpfte noch einmal in eine Rolle – und zwar in die von Johann Auer (1841–1913), dem Gründer der Auer-Brauerei. Als Schiffmeister und Getreidehändler aus Altenmarkt gründete Auer 1889 die Brauerei in der Münchener Straße in Rosenheim und machte sie mit Innovationen wie elektrischem Licht und eigener Bahnanbindung rasch zu einer regionalen Großbrauerei.

Kirmair rekapitulierte die Geschichte der Brauerei frei vorgetragen auf dem Podium – neben sich einen balzenden Auerhahn, das Markensymbol des Hauses. Das Publikum verfolgte die historische Einlage aufmerksam, ehe es zum eigentlichen Höhepunkt des Abends kam.

Starkbierfest Auerbräu 2026. Fotos: Hendrik Heuser
Peter Kirmair schlüpfte noch einmal in eine Rolle – in die von Johann Auer (1841–1913), dem Gründer der Auer-Brauerei.
Viel Beifall für den Neuen

Dann stellte Kirmair seinen Nachfolger offiziell vor: Stefan Kröll betrat die Bühne – und wurde mit Spannung erwartet. Nach Informationen von Innpuls.me-Reporter Hendrik Heuser, der vor Ort ist, kommt der neue Fastenprediger beim Publikum sehr gut an, die Gäste hören gespannt zu, niemand ratscht, immer wieder brandet Zwischenbeifall auf – und am Ende Standing Ovations.

Stefan Kröll konnte die Besucher als Fastenprediger überzeugen.
Mit Kröll übernimmt ein profilierter Kabarettist die traditionsreiche Aufgabe, die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Region pointiert aufs Korn zu nehmen – eine Rolle, die Kirmair 26 Jahre lang geprägt hatte.
Starkbierfest Auerbräu 2026. Fotos: Hendrik Heuser
Michael Hinterseer von Auerbräu übernahm die Begrüßung der Gäste.
Die offizielle Begrüßung der Gäste übernahm Prokurist Michael Hinterseer. In der Auerbräu-Festhalle sind auch heuer wieder zahlreiche prominente Gesichter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vertreten.

Mit der heutigen Abendveranstaltung ist die Starkbierzeit auf der Loretowiese feierlich eingeläutet. Bis 14. März wird in der Festhalle weiter gefeiert
(Artikel: Karin Wunsam, Info Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Chiemsee, Landkreis Rosenheim, 1901

Chiemsee, Landkreis Rosenheim, 1901

Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1901. Statt Foto präsentieren wir Euch heute eine Zeichnung von einer Schifffahrt auf dem Chiemsee.

Eine Schifffahrt auf dem bayerischen Meer war auch zu dieser Zeit schon sehr beliebt. Im Hintergrund zu sehen ist die Fraueninsel. Wer der Künstler ist, der dieses Werk erschaffen hat, wissen wir leider nicht. Wer Infos dazu hat, gerne unter unserem heutigen Fotooldie kommentieren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Neues Kundencenter der BRB am Rosenheimer Bahnhof offiziell eröffnet

Neues Kundencenter der BRB am Rosenheimer Bahnhof offiziell eröffnet

Rosenheim – Nach der Schließung des Kunden- und Reisezentrums der Deutschen Bahn Ende Juni 2025 hatte es viel Kritik gegeben. Viele Fahrgäste vermissten den persönlichen Service am Rosenheimer Bahnhof. Heute Vormittag (26. Februar 2026) wurde nun das neue Kundencenter der Bayerische Regiobahn (BRB) offiziell eröffnet. Die BRB hat die Räumlichkeiten bezogen, neu gestaltet und ein modernes Serviceangebot geschaffen, das die Nachfrage der Reisenden direkt widerspiegelt: Während der Eröffnungsreden strömten immer wieder Fahrgäste an die drei Verkaufsschalter, um sich beraten zu lassen.

Größtes BRB-Kundencenter südlich von München

„Das Kundencenter in Rosenheim ist das größte unserer Standorte südlich von München“, betonte Arnulf Schuchmann bei der Eröffnung. Der Betrieb erfolgt ausschließlich durch die BRB. An den Schaltern erhalten Fahrgäste umfassende Beratung und Tickets für den Nah- und Fernverkehr, darunter MVV, DTV, AVV, Fernverkehr national und international (z. B. ÖBB) sowie das Deutschland-Ticket. Auch Gruppenreisen, Fahrten für Schwerbehinderte, Sitzplatzreservierungen im Fernverkehr, Abholung von München-Tickets und die Bearbeitung des erhöhten Beförderungsentgelts (EBE) gehören zum Angebot.
Auch für die BRB-Mitarbeiter wurde der Standort aufgewertet: Ein neu gestalteter, gemütlicher Pausenraum steht ihnen nun zur Verfügung.

Öffnungszeiten und Fundsachenausgabe

Das Kundencenter ist Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Zusätzlich gibt es werktags von 9 bis 15 Uhr eine Fundsachenausgabe. Aktuell bewahrt die BRB rund 1.000 Fundsachen auf. Generell werden vergessene Gegenstände ein halbes Jahr lang gelagert, danach regelmäßig für einen guten Zweck verkauft. Beim letzten Verkauf kamen rund 750 Euro zusammen, die an den Tierschutzverein Tegernseer Tal gingen. „Ein Klassiker sind Regenschirme. Aber auch Smartphones werden oft vergessen“, berichtete Schuchmann.

Prominente Gäste unterstreichen Bedeutung

Bei der offiziellen Eröffnung war auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März anwesend, der das neue Kundencenter als „Bekenntnis zum Standort“ bezeichnete. Überzeugt vom Serviceangebot zeigte sich auch Stefan Schell, Leiter des Schienenpersonenverkehrs im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

 

 
 
 
 
 
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Infoabend zur Geburt in Wasserburg: RoMed Klinik stellt Geburtshilfe vor

Infoabend zur Geburt in Wasserburg: RoMed Klinik stellt Geburtshilfe vor

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Werdende Eltern erhalten am 9. März einen umfassenden Einblick in die Geburtshilfe der RoMed Klinik Wasserburg am Inn. Beim kostenfreien Informationsabend erfahren Interessierte alles Wichtige rund um Geburtsplanung, Kreißsaal und Wochenbettstation – inklusive möglicher Besichtigung der Entbindungsräume.

Die Veranstaltung findet am Montag, 9. März, um 19 Uhr im Personal-Casino (Ebene 3) der Klinik, Gabersee 1 in 83512 Wasserburg am Inn, statt. Hebammen und Ärzte führen gemeinsam durch den Abend und informieren über den Ablauf im Kreißsaal, die Betreuung auf der Wochenbettstation sowie über praktische Tipps für ein sicheres und familienfreundliches Geburtserlebnis.
Im Anschluss besteht – sofern organisatorisch möglich – die Gelegenheit, die Entbindungsräume persönlich zu besichtigen und individuelle Fragen direkt mit dem geburtshilflichen Team zu klären.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Termine sind online unter www.romed-kliniken.de/veranstaltungen abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Honorarfreie Beratung für Unternehmer und Unternehmensgründer in Rosenheim

Honorarfreie Beratung für Unternehmer und Unternehmensgründer in Rosenheim

Rosenheim – Die Wirtschaftsförderungsagentur der Stadt Rosenheim bietet am Donnerstag, 19. März, eine kostenlose Beratung für Existenzgründer, Unternehmer und Freiberufler an. Die Beratung übernimmt der Verein „Aktivsenioren Bayern e. V.“

Die erfahrenen Führungskräfte im Ruhestand können auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen und unterstützen junge Gründer, um sie mit den vielfältigen Anforderungen auf ihrem Weg ins Unternehmer-Neuland vertraut zu machen und helfen ihnen bei der Businessplanung. Kleinen und mittleren Firmen geben die Berater der Aktivsenioren die richtige Orientierung bei der Bewältigung ihrer Probleme und damit Hilfe zur Selbsthilfe. Außerdem bieten sie Hilfe bei Restrukturierungsmaßnahmen an.

Interessenten können bei Eva Huber von der städtischen Wirtschaftsförderung einen Beratungstermin vereinbaren, Telefon: 08031/365 1106, E-Mail: eva.huber@rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kraftstoffpreise steigen auf Höchststand wie zuletzt 2024

Kraftstoffpreise steigen auf Höchststand wie zuletzt 2024

Rosenheim – Die Spritpreise in Deutschland steigen weiter. Laut aktueller Auswertung des ADAC verteuerte sich der Preis für einen Liter Super E10 im bundesweiten Mittel um 1,8 Cent auf 1,776 Euro. Diesel legte sogar um 2,9 Cent auf 1,740 Euro zu. Damit erreichen Benzin und Diesel das Preisniveau, das zuletzt 2024 verzeichnet wurde: Benzin war im Juli 2024 ähnlich teuer, Diesel zuletzt im April 2024.

Hintergrund ist der gestiegene Rohölpreis: Ein Barrel Brent-Öl kostet derzeit knapp 71 US-Dollar – rund vier US-Dollar mehr als noch vor einer Woche. Auslöser für den Preisanstieg ist die Sorge vor einem neuen Krieg im Nahen Osten. Besonders die Straße von Hormus spielt eine Rolle, da mögliche Konflikte die Rohöllieferungen aus der Region unterbrechen könnten. Bisher bleiben die iranischen Exporte jedoch auf hohem Niveau.

Der ADAC gibt Tipps, um beim Tanken zu sparen: Wer abends tankt, zahlt im Schnitt rund 13 Cent pro Liter weniger als morgens. Aktuelle Informationen und weitere Details zum Kraftstoffmarkt sind unter www.adac.de/tanken verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sommer rückt näher: 21. Trinkwasserbrunnen in Rosenheim am Friedhof eingeweiht

Sommer rückt näher: 21. Trinkwasserbrunnen in Rosenheim am Friedhof eingeweiht

Rosenheim – Die Sonne scheint, die Temperaturen klettern – und der Sommer wirkt plötzlich gar nicht mehr so weit entfernt. Mit den frühlingshaften Tagen rücken auch die Trinkwasserbrunnen in Rosenheim wieder stärker in den Fokus: Sie bieten kostenlose Erfrischung und helfen, an warmen Tagen einen kühlen Kopf zu bewahren. Seit Mittwoch (25.2.2026) gibt es nun einen weiteren Standort – am Rosenheimer Friedhof.

Die Rosenheimer Friedhof verfügt ab sofort über einen eigenen Trinkwasserbrunnen. Es ist bereits der 21. Brunnen im Stadtgebiet. Installiert wurde er südlich der Aussegnungshalle auf einer Grünfläche. Gefertigt ist er aus Granit.

„Ich freue mich, dass wir hier bei der Aussegnungshalle diesen Trinkwasserbrunnen haben anbringen können. Für unsere oftmals ja auch älteren Besucherinnen und Besucher gibt es jetzt eine kleine Erfrischung und besonders an Hitzetagen dient der Brunnen zur Abkühlung“, so Oberbürgermeister Andreas März. Ermöglicht wurde der neue Trinkwasserbrunnen durch die großzügige Spende von Eleonore Dambach-Trapp.
Die Initiative für den Brunnen geht auf eine Idee des Seniorenbeirats zurück. Neben der Installation wurden auch neue Bäume gepflanzt. Zudem soll der Bereich um zusätzliche Sitzgelegenheiten erweitert werden.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

Weitere Trinkwasserbrunnen sollen folgen

„Trinkwasserbrunnen sind ein wesentlicher Bestandteil, um unsere Stadt klimaresilienter zu machen. Der Trinkwasserbrunnen hier am Friedhof wird sicherlich nicht der letzte sein“, so März.
Eine Übersicht aller Standorte ist auf der Internetseite der Stadt Rosenheim unter der Karte „Interessante Orte und Plätze“ zu finden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam  / Info Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

Wettbewerb um den Herbstfest-Pin 2026: Wirtschaftlicher Verband Rosenheim ruft zur Teilnahme auf

Wettbewerb um den Herbstfest-Pin 2026: Wirtschaftlicher Verband Rosenheim ruft zur Teilnahme auf

Rosenheim – Für das Rosenheimer Herbstfest wird erstmals ein offizieller Jahres-Pin gesucht: Der Wirtschaftlicher Verband Rosenheim schreibt einen Kreativwettbewerb für den „Herbstfest-Pin 2026“ aus. Gesucht wird ein eigenständiges Motiv mit klarem Bezug zum Herbstfest, das als limitierter Ansteck-Pin produziert werden kann. Einsendeschluss ist der 15. April.

Mit dem Wettbewerb soll für 2026 ein einzigartiges Motiv mit hohem Wiedererkennungswert entstehen. Teilnehmen können alle Interessierten – unabhängig von Alter oder Erfahrung, ob Hobbykünstler oder Profi.
Der Stil ist bewusst offengehalten: traditionell, modern, verspielt oder ikonisch. Auch der bekannte Herbstfest-Trommler kann Bestandteil des Entwurfs sein, ist jedoch keine Voraussetzung. Wichtig ist, dass die Gestaltung vollständig eigenständig und ohne Einsatz von künstlicher Intelligenz erstellt wird. Zudem muss das Motiv optisch als Ansteck-Pin umsetzbar sein.

Abstimmung auf Instagram

Nach Einsendeschluss am 15. April wählt eine Jury die besten Entwürfe aus. Diese werden ab dem 27. April auf dem Instagram-Account @herbstfest.rosenheim öffentlich zur Abstimmung gestellt.
Das Gewinnermotiv sowie der Gestalter werden Ende Juli im Rahmen des Miss-Herbstfest-Finales bekanntgegeben. Neben einer offiziellen Würdigung erhält der Gewinner einen attraktiven Herbstfest-Preis.

So können Entwürfe eingereicht werden

Die Beiträge können per E-Mail an buero-herbstfest@wv-gmbh-ro.de (PDF, PNG oder JPG in guter Auflösung) oder per Post an die WV Veranstaltungs GmbH, Kaiserstraße 27, 83022 Rosenheim eingereicht werden.
Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen und Ablauf gibt es online unter wirtschaftlicher-verband.de, herbstfest-rosenheim.de sowie auf Instagram unter @herbstfest.rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband Rosenheim / Beitragbild: Symbolfoto re)

Qualitätsvertrag gegen Mangelernährung: AOK Bayern und RoMed Klinikum Rosenheim starten neues Versorgungsmodell

Qualitätsvertrag gegen Mangelernährung: AOK Bayern und RoMed Klinikum Rosenheim starten neues Versorgungsmodell

Rosenheim – Mangelernährung betrifft laut der Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. jeden vierten bis fünften Krankenhauspatienten in Deutschland und erhöht das Sterberisiko deutlich. Um Diagnose, Therapie und Prävention systematisch zu verbessern, haben die AOK Bayern und das RoMed Klinikum Rosenheim einen Qualitätsvertrag geschlossen. Nach einer Analyse der aktuellen Versorgung startet im April die Umsetzungsphase mit Screening, individueller Ernährungstherapie und strukturierter Nachsorge.

Jeder vierte bis fünfte Patient, der in deutschen Krankenhäusern stationär aufgenommen wird, ist von Mangelernährung betroffen. Sie bleibt oft unbehandelt und erhöht dadurch laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM) die Sterblichkeit um das Dreifache. Die AOK Bayern und das RoMed Klinikum Rosenheim haben im Oktober einen Qualitätsvertrag geschlossen, der nach einer Erhebung der Ist-Situation im April in die Umsetzungsphase übergeht, um die Ernährung von Betroffenen nachhaltig zu verbessern. Das Ziel: Eine Versorgungsstruktur aufbauen, die eine bessere Diagnose, Behandlung und Prävention von Mangelernährung ermöglicht.

„Mangelernährung ist kein neues Phänomen. Trotzdem bekommt sie im klinischen Alltag immer noch zu wenig Aufmerksamkeit. Deshalb ist es uns ein Anliegen, mit dem neuen Qualitätsvertrag eine bessere Versorgungsstruktur zu schaffen. Wir wollen die Gesundheitskompetenz der Patienten steigern und somit ihren Allgemeinzustand verbessern“, so Dr. Tobias Hermann, Geschäftsbereichsleiter Stationäre Versorgung bei der AOK Bayern. Gerade vulnerable Gruppen wie ältere Menschen oder Krebserkrankte seien von Mangelernährung betroffen.

Mit Screening und Ernährungsplänen gegen Mangelernährung vorgehen

Die Vereinbarung sieht ein systematisches Screening für erwachsene Versicherte der AOK Bayern vor, die stationär im RoMed Klinikum Rosenheim behandelt werden. Ein Ernährungsteam erstellt daraufhin ein Konzept für eine individualisierte Therapie. Diese beinhaltet einen auf den Patienten abgestimmten Behandlungsplan, eine Ernährungstherapie und eine Ernährungsberatung. Während des stationären Aufenthalts kümmert sich das Team der Ernährungsmedizin um die Patienten. Vor der Entlassung erhalten Mangelernährte Informationen, wie sie die Therapie zu Hause fortsetzen. “Wir erwarten uns von diesem Projekt eine nachhaltige und verbesserte Versorgung der betroffenen Patienten“, macht Prof. Dr. Stefan von Delius, Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 am RoMed Klinikum Rosenheim deutlich.

Die Vereinbarung läuft bis März 2028. Danach erfolgt eine Auswertung durch das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), um den Nutzen eines systematischen Screenings zu bewerten. „Wir sind überzeugt, dass eine interdisziplinäre, moderne ernährungsmedizinische Versorgung gut umsetzbar ist und erheblich die Gesundheit und Lebensqualität der Patienten verbessert. Unser Ziel ist es, nach positiver Bewertung, die Leistungen dauerhaft in die Regelversorgung zu überführen. Perspektivisch streben wir an, die geschaffenen Strukturen auszubauen, damit möglichst viele Patienten von den positiven Effekten profitieren können“, betont Prof. Dr. von Delius.

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen Kliniken

Bereits im Jahr 2024 hat die AOK Bayern einen vergleichbaren Qualitätsvertrag mit dem Krankenhaus Barmherzige Brüder in München abgeschlossen. Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt: Durch ein speziell eingerichtetes Ernährungsteam und ein standardisiertes Screening wird Mangelernährung frühzeitig erkannt und gezielt behandelt. Auch Ernährungs- und Gesundheitskompetenz während und nach dem Krankenhausaufenthalt werden geschult.
„Unsere Kooperation mit den Barmherzigen Brüdern zeigt, dass eine strukturierte und patientenorientierte Versorgung bei Mangelernährung wichtig ist. Seit Vertragsstart sind inzwischen rund 20 weitere Krankenkassen als Partner hinzugekommen“, erklärt Dr. Hermann von der AOK Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Eine bedarfsgerechte Ernährung fördert eine erfolgreiche Behandlung und beschleunigt die Genesung. Copyright RoMed Kliniken)

Viele Neuheiten beim Starkbierfest: Wer hält heuer die Fastenpredigt in Rosenheim?

Viele Neuheiten beim Starkbierfest: Wer hält heuer die Fastenpredigt in Rosenheim?

Rosenheim – Auftakt mit Spannung: Am heutigen Donnerstagabend (26.2.2026) startet das Starkbierfest in der Auerbräu-Festhalle auf der Rosenheimer Loretowiese – und selten zuvor war im Vorfeld so viel spekuliert worden. Mehrere Neuerungen sorgen heuer für frischen Wind. Allen voran die Frage: Wer steht künftig als Fastenprediger auf der Bühne?

Geheimnis um neuen Fastenprediger

26 Jahre lang prägte Peter Kirmair die Fastenpredigt. Im vergangenen Jahr verabschiedete er sich mit seiner Starkbier-Tanzshow „Let’s danz’n“ vom Publikum (wir berichteten). Seitdem brodelt die Gerüchteküche. Wer tritt seine Nachfolge an? Oder wird es vielleicht erstmals eine Fastenpredigerin?

Die Verantwortlichen geben sich betont geheimnisvoll. Der Name wird bis zum heutigen Abend streng unter Verschluss gehalten. Einlass ist ab 18.30 Uhr, Beginn der Fastenpredigt gegen 19 Uhr.

Damit verbunden ist auch die zweite große Neuerung: Die traditionelle Fastenpredigt findet heuer erstmals am Abend statt. In den vergangenen Jahren war sie stets am Nachmittag angesetzt.

Starkbierzeit vom 27. Februar bis 14. März

Nach dem heutigen Auftakt mit Politik-Prominenz dauert das Starkbierfest von Freitag, 27. Februar, bis einschließlich 14. März. Gefeiert wird in der Auerbräu-Festhalle auf der Loretowiese.
Eine weitere Premiere wartet ebenfalls auf die Besucher: Erstmals gibt es ein großes Indoor-Weißbierkarussell – die dritte Neuheit in diesem Jahr.

Der Eintritt ist an allen Tagen frei – außer an den Sonntagen. Dann kostet der Eintritt fünf Euro pro Person.

80er/90er-Party und Box-Sonntage

Auch im Rahmenprogramm setzt man auf besondere Akzente:

Am Donnerstag, 5. März, steigt Rosenheims größte 80er/90er-Jahre-Party.

Am 2. und 8. März heißt es jeweils „Starkes Bier. Starke Fäuste“ beim Box-Sonntag. Talente aus Bayern und Österreich steigen in den Ring. Beginn der Kämpfe ist jeweils um 11 Uhr.

Ob neue Fastenpredigt, Abend-Premiere oder Weißbierkarussell – das Starkbierfest 2026 verspricht einige Überraschungen. Spätestens am heutigen Abend wird sich eines der bestgehüteten Geheimnisse der Region lüften. Innpuls.me ist natürlich mit dabei.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Tag des Artenschutzes: LBV setzt bei letzten Ortolanen in Bayern auf KI und Bioakustik

Tag des Artenschutzes: LBV setzt bei letzten Ortolanen in Bayern auf KI und Bioakustik

Hilpoltstein / Bayern – Zum Tag des Artenschutzes am 3. März rückt der LBV  eine der seltensten Vogelarten des Freistaats in den Fokus: den Ortolan. Mit speziellen Aufnahmegeräten und künstlicher Intelligenz will der Verband in diesem Jahr erstmals genauer untersuchen, wie viele der vom Aussterben bedrohten Vögel nach Unterfranken zurückkehren und wie sich ihr Brutverhalten entwickelt.

Auch wenn der farbenfrohe Ammernvogel mit dem olivgrünen Kopf erst Ende April aus seinen südlichen Winterquartieren zurückkehrt, laufen die Vorbereitungen für die Brutsaison bereits jetzt. Der Ortolan gilt in Bayern als akut vom Aussterben bedroht.
„Unterfranken beherbergt in den Mainfränkischen Platten zwischen Würzburg und Schweinfurt das letzte Vorkommen im gesamten süddeutschen Raum“, erklärt Elena Weber, LBV-Biologin im Bayerischen Artenhilfsprogramm Ortolan. „Wir tragen deshalb eine besondere Verantwortung, dieses letzte Vorkommen in Bayern zu bewahren.“
Deutschland hat sich im Rahmen der EU-Biodiversitätsstrategie zum Ziel gesetzt, den Bestand bis 2030 zu verbessern. In Bayern stagniert die Population jedoch seit Jahren bei rund 80 Revieren – mit insgesamt abnehmender Tendenz.

Monitoring mit Horchboxen und KI

In der kommenden Saison setzt der LBV erstmals auf ein bioakustisches Monitoring. Digitale Aufnahmegeräte, sogenannte Horchboxen, sollen die Gesänge der Ortolane in ihren Lebensräumen erfassen. Die gewonnenen Daten werden anschließend mit Hilfe künstlicher Intelligenz ausgewertet.
„In diesem Jahr nehmen wir die Rufe der Vögel zum ersten Mal mit speziellen Geräten auf und werten sie mit KI aus. So wollen wir erfahren, wie viele Ortolane in die fränkischen Brutgebiete zurückkehren, wo sie sich dort ansiedeln und wie sie brüten“, sagt Weber.

„Forschende aus Polen und Italien konnten zeigen, dass sich einzelne Ortolane anhand ihres Gesangs eindeutig unterscheiden lassen – gewissermaßen wie an einem akustischen Fingerabdruck“, so die LBV-Biologin. Auf dieser Grundlage soll nun geprüft werden, ob sich diese Erkenntnisse auf das fränkische Vorkommen übertragen und systematisch im Monitoring einsetzen lassen.
Die individuelle Erkennung könnte Hinweise darauf liefern, wie viele Vögel den Zug nach Afrika überleben und in ihre Brutgebiete zurückkehren. Auch Warn-, Kontakt- und Bettelrufe sollen analysiert werden, um Rückschlüsse auf Paarbildung und Brutverlauf zu ermöglichen – bislang waren dafür invasive Methoden wie gezielte Nestersuchen notwendig.

Ein Vorteil der Bioakustik: Das Brutgeschehen wird nicht gestört. Die Geräte zeichnen unabhängig von Tageszeit und Wetter auf und liefern ein umfassenderes Bild als punktuelle Beobachtungen. „Unsere ehrenamtlichen Kartierer leisten seit vielen Jahren unverzichtbare Arbeit. Die bioakustische Erfassung soll ihre Beobachtungen ergänzen und vertiefen“, erklärt Weber.

Eigenständiger fränkischer Dialekt

Bemerkenswert ist zudem die akustische Besonderheit der fränkischen Population. Sie liegt rund 400 Kilometer vom nächsten Bestand entfernt und hat einen eigenen Dialekt ausgebildet. „Sogar Menschen, die die vogeltypischen Frequenzen viel schlechter hören als die Vögel selbst, können diese Dialekte unterscheiden“, so Weber. „Das zeigt, wie stark der Gesang bei dieser Art geprägt ist und welche Bedeutung akustische Analysen für den Artenschutz haben können.“

Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft

Neben dem technischen Monitoring bleibt die Kooperation mit der Landwirtschaft zentraler Bestandteil des Artenhilfsprogramms. Der Ortolan brütet am Boden und ist auf vielfältige, extensiv bewirtschaftete Agrarflächen angewiesen. Gemeinsam mit rund 80 Landwirten setzt der LBV ortolanfreundliche Maßnahmen um, darunter das Pflanzen von Bäumen als Singwarten.
Von diesen erhöhten Sitzplätzen aus kann der Vogel seine Umgebung überblicken, Nahrungsflächen erreichen und sein Nest besser sichern. „Die langjährige Zusammenarbeit vor Ort ist eine wichtige Grundlage dafür, dass der Bestand in Bayern bislang erhalten werden konnte“, betont Weber.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)