Alpenländische Volksmusik auf dem Chiemsee: Musikalisch Schifffahrt mit der „Edeltraud“ in Prien

Alpenländische Volksmusik auf dem Chiemsee: Musikalisch Schifffahrt mit der „Edeltraud“ in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Samstag, 25. April, heißt es wieder „Leinen los“ für Freunde der alpenländischen Volksmusik: Das Motorschiff „Edeltraud“ sticht zum 44. Mal zu einer stimmungsvollen Musikfahrt über den Chiemsee in See.

Veranstaltet wird der traditionsreiche Abend von der Marktgemeinde Prien am Chiemsee.

Volksmusikgruppen an Bord

Für das musikalische Programm hat Marlene Anner im Auftrag der Gemeinde wieder namhafte Ensembles aus Bayern und dem Salzburger Land eingeladen. Mit dabei sind:

  • der Almbach Dreigsang aus dem Salzburger Raum
  • der SteiBay Dreigsang vom Ammerwinkl und Bad Aussee
  • Daniela und Roman Messerer aus Baiern
  • die Adlgaßer Sänger aus Inzell und Siegsdorf
  • die Lindlalm Musi aus Fischbachau/Rosenheim/Prien
  • die Messwein Musi aus Unken
  • die Thoma-Fischerhaus Musi aus Chieming

Durch den Abend führt in bewährter Weise Moderator Siegi Götze, der mit Charme und Fachkenntnis durch das Programm begleitet.

Kulinarik vom Hotel Luitpold am See

Neben traditioneller Volksmusik erwartet die Gäste auch eine kulinarische Begleitung: Für das leibliche Wohl sorgt das Hotel Luitpold am See mit ausgewählten regionalen Spezialitäten.

Abfahrt, Tickets und Vorverkauf

Die Abfahrt erfolgt um 18 Uhr am Hafen Prien-Stock, Einlass ist ab 17.30 Uhr. Die Rückkehr ist gegen 21 Uhr geplant.
Der Kartenvorverkauf startet am Mittwoch, 11. März. Tickets sind ausschließlich im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, erhältlich – telefonisch unter +49 8051 96 56 60 oder per E-Mail an ticketservice@tourismus.prien.de. Weitere Informationen gibt es online unter tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Adlgaßer Sänger)

Tragische Tat in Traunstein: Kind stirbt, Mutter in Klinik

Tragische Tat in Traunstein: Kind stirbt, Mutter in Klinik

Traunstein – In einem Mehrfamilienhaus in der Traunsteiner Innenstadt ist am Dienstagnachmittag (24.2.2026)  ein Kleinkind tot aufgefunden worden. Die Mutter des Kindes wurde kurz zuvor mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei haben die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass die Frau ihr Kind getötet und sich anschließend selbst verletzt hat.

Gegen 15:35 Uhr meldete ein Zeuge das Auffinden des Kindes bei der Integrierten Leitstelle Traunstein. Die Mutter wurde kurz darauf im selben Gebäude medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Ihr Gesundheitszustand ist, nach Auskunft der Polizei, stabil. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass weitere Personen an der Tat beteiligt waren.
Die Angehörigen, darunter der Vater des Kindes, wurden von Fachkräften des Kriseninterventionsdienstes betreut.

Die Ermittlungen des Fachkommissariats K1 der Kriminalpolizei Traunstein unter Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein dauern weiterhin an. Über die Hintergründe der Tat liegen bisher keine weiteren Informationen vor.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Traunstein einen Unterbringungsbefehl. Die Beschuldigte befindet sich nun in einer psychiatrischen Einrichtung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Rosenheim: Veränderte Fahrzeuge aus Verkehr gezogen

Rosenheim: Veränderte Fahrzeuge aus Verkehr gezogen

Rosenheim – Bei Verkehrskontrollen haben Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim am gestrigen MIttwoch (25.2.2026) zwei Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen, weil sie erhebliche Veränderungen aufwiesen, für die keine Nachweise oder Betriebserlaubnisse vorlagen.

Kufsteiner Straße, 20:30 Uhr: Ein 20-jähriger Fahrer aus Kolbermoor wurde mit einem BMW kontrolliert. Die Beamten stellten erhebliche Veränderungen am Fahrzeug fest. Für diese konnte der Fahrer keine Nachweise vorlegen. Er wurde wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrszulassungsverordnung angezeigt.

Seestraße, 17:30 Uhr: Ein 28-jähriger Rosenheimer war mit seinem Audi unterwegs. Auch hier wiesen die Beamten Veränderungen fest, für die keine allgemeine Betriebserlaubnis vorlag. Der Fahrer erhielt ebenfalls eine Anzeige wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrszulassungsverordnung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Fahrer mit „Clean Urin“ erwischt – Blutprobe genommen, geringe Menge Marihuana gefunden

Fahrer mit „Clean Urin“ erwischt – Blutprobe genommen, geringe Menge Marihuana gefunden

Großkarolinenfeld /Landkreis Rosenheim – Bei einer Verkehrskontrolle am Mittwochabend (25.2.2026) haben Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bad Aibling einen 32-jährigen österreichischen Pkw-Fahrer erwischt, der versuchte, einen Drogentest zu umgehen.

Der Mann gab auf Aufforderung eine Urinprobe ab. Im Zuge der Kontrolle fanden die Beamten eine Tüte mit sogenannten „Clean Urin“, die der Mann für den Drogentest mitgebracht hatte.
Zusatzinfo von Innpuls.me: Bei „Clean Urin“ handelt es sich um synthetischen Urin, der von Konsumenten manchmal eingesetzt wird, um Drogentests zu manipulieren und einen negativen Befund vorzutäuschen.

Auf Nachfrage räumte der 32-Jährige, nach den Angaben der Polizei, sowohl den Konsum von Drogen als auch die Verwendung des synthetischen Urins ein. Im Fahrzeug entdeckten die Einsatzkräfte eine geringe Menge Marihuana, die er eigenen Angaben zufolge kurz zuvor in Wien erworben hatte.
Zur gerichtlichen Absicherung des Drogeneinflusses wurde dem Mann auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Einfuhr von Cannabis ins Bundesgebiet eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Mehr Unfälle im Landkreis , Rückgang in der Stadt: Verkehrsbilanz 2025 für die Region Rosenheim

Mehr Unfälle im Landkreis , Rückgang in der Stadt: Verkehrsbilanz 2025 für die Region Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Mehr Unfälle im Landkreis Rosenheim, weniger in der Stadt – und insgesamt weniger Verkehrstote: Die Verkehrsunfallbilanz 2025 des Polizeipräsidium Oberbayern Süd zeigt ein gemischtes Bild für Stadt und Landkreis. Während im Landkreis die Zahl der Unfälle leicht gestiegen ist, gab es in der Stadt Rosenheim einen spürbaren Rückgang. Positiv: Die Zahl der Todesopfer ist im Landkreis deutlich gesunken.

Im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums – von Rosenheim bis ins Berchtesgadener Land – wurden 2025 insgesamt 37.020 Verkehrsunfälle registriert. Das entspricht einem Plus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Landkreis Rosenheim: Mehr Unfälle, aber deutlich weniger Tote

Im Landkreis Rosenheim wurden 2025 insgesamt 6.788 Verkehrsunfälle gezählt, ein Anstieg um 1,5 Prozent gegenüber 2024 (6.689). Gleichzeitig ist die Zahl der Verletzten deutlich gesunken: 1.362 Menschen wurden bei Unfällen verletzt – 5,8 Prozent weniger als im Vorjahr (1.446).
Besonders auffällig: Die Zahl der Verkehrstoten ging im Landkreis von 14 auf 7 zurück.

Stadt Rosenheim: Rückgang bei Unfällen und Verletzten

In der Stadt Rosenheim zeigt sich eine erfreuliche Entwicklung. Die Zahl der Verkehrsunfälle sank von 2.297 im Jahr 2024 auf 2.176 im Jahr 2025 – ein Minus von 5,3 Prozent. Auch die Zahl der Verletzten ging zurück: von 388 auf 366 Personen (minus 5,7 Prozent).
Die Zahl der Todesopfer blieb unverändert bei zwei.

Insgesamt 69 Verkehrstote im südlichen Oberbayern

Im gesamten Präsidialbereich kamen 2025 insgesamt 69 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben – elf weniger als im Vorjahr und der niedrigste Stand der vergangenen fünf Jahre. Dennoch bleibt die Zahl hoch.

Polizeivizepräsident Michael Siefener ordnet ein:
„69 Menschen verloren im vergangenen Jahr 2025 bei Verkehrsunfällen im südlichen Oberbayern ihr Leben. Das ist zwar ein Rückgang um elf Unfalltote und der niedrigste Stand in den vergangenen fünf Jahren. Das sind aber immer noch 69 Verkehrstote zu viel. Dazu kommen mehr als 7.500 Menschen, die auf unseren Straßen im vergangenen Jahr zum Teil schwer verletzt wurden.“

Als eine der Hauptursachen für schwere und tödliche Unfälle nennt die Polizei nach wie vor nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit. 16 Menschen starben 2025, weil zu schnell gefahren wurde – fast jeder vierte Verkehrstote. Auch Alkohol und Drogen am Steuer spielen weiterhin eine große Rolle. Insgesamt wurden 608 Unfälle unter Alkoholeinfluss registriert, drei Menschen kamen dabei ums Leben.

Risikogruppen im Blick

Sorgen bereitet der Polizei die Entwicklung bei Rad- und Pedelec-Fahrern. Die Zahl der getöteten Radfahrer stieg im gesamten Präsidialbereich von 12 auf 16, bei Pedelecs kamen acht Menschen ums Leben. Auch bei den über 65-Jährigen ist die Gesamtzahl der Unfälle gestiegen, ebenso die Zahl der verletzten Senioren.

Motorradfahrer zählen ebenfalls weiterhin zur Risikogruppe. Zwar sank die Zahl der tödlich verunglückten Biker von 19 auf 12, dennoch bleibt überhöhte Geschwindigkeit hier die häufigste Unfallursache.

Die Polizei kündigt an, auch 2026 verstärkt auf Prävention und Kontrollen zu setzen – unter anderem mit Geschwindigkeitsmessungen, Schwerpunktaktionen und gezielter Verkehrsüberwachung auf Landstraßen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Copyright Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Gründerpreis Rosenheim 2026: Die besten Geschäftsideen ausgezeichnet

Gründerpreis Rosenheim 2026: Die besten Geschäftsideen ausgezeichnet

Rosenheim – Digitale Pflegesteuerung, Rotweingenuss ohne Zahnverfärbung und ein Bio-Aperitif in drei Alkoholstufen: Diese drei Konzepte haben beim Gründerpreis 2026 von Stadt und Landkreis Rosenheim überzeugt. Aus insgesamt 50 Bewerbungen wählte eine Jury nach einem mehrstufigen Verfahren die Preisträger aus.

20 Teams stellten sich dem intensiven Bewertungsprozess inklusive Workshop-Reihe. Im Mittelpunkt standen unternehmerische Leistung, Innovationskraft und wirtschaftliches Potenzial. Die Preisverleihung fand am 24. Februar 2026 statt.

„Die vielen guten Bewerbungen für den Gründerpreis zeigen, dass wir in Stadt und Landkreis Rosenheim eine florierende Gründerszene haben. Und wir schaffen – unter anderem durch unser gemeinsames digitales Gründerzentrum Stellwerk18 – die Voraussetzungen, dass die kreativen Köpfe in der Region erfolgreich sein können. Die Botschaft ist klar: wer in der Region Rosenheim gründet, soll beste Rahmenbedingungen und die passende Unterstützung erhalten“, so Landrat Otto Lederer.

„Gründer und Unternehmer finden in Stadt und Landkreis Rosenheim den richtigen Nährboden zur Umsetzung ihrer Ideen. Eine hervorragende Infrastruktur sowohl verkehrlich als auch digital, viel Innovationskraft und eine gute Vernetzung, wie sie auch heute hier bei der Verleihung des Gründerpreises zu sehen ist. Und das ist der eigentliche Gewinn für unsere drei Preisträger heute: Ein top Coaching durch die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis und unseren Partnern sowie die Erweiterung des Businessnetzwerks“, ergänzt Oberbürgermeister Andreas März.

1. Platz: MedOS – Digitaler Co-Pilot für Kliniken

Der erste Preis ging an Dustin Maurer mit „MedOS“. Das Unternehmen entwickelt einen digitalen Co-Piloten für die Pflegesteuerung, der vorhandene Daten in konkrete Handlungsempfehlungen für Kliniken übersetzt. Die Jury hob insbesondere den starken digitalen Ansatz, die hohe Skalierbarkeit sowie Zukunftsfähigkeit, Innovationskraft und regionale Relevanz hervor.

2. Platz: CARE FOR TASTE – Schutzgel für Weingenuss

Der zweite Platz wurde an Sophia Clemente für „CARE FOR TASTE“ vergeben. Das entwickelte Schutzgel soll Zähne beim Weingenuss vor Säure und Verfärbungen bewahren – ohne den Geschmack zu beeinflussen. Besonders die Innovationskraft und das wirtschaftliche Potenzial überzeugten die Jury.

3. Platz: Sankt Sprizz – Bio-Aperitif in drei Varianten

Den dritten Preis erhielt Johannes Schubert mit „Sankt Sprizz“. Der Bio-Aperitif ist in drei Alkoholstufen (5 Prozent, 1 Prozent und 0 Prozent) erhältlich und soll gemeinsames Anstoßen für alle ermöglichen. Das Produkt punktete laut Jury vor allem mit seiner sozialen Wirkung und dem nachhaltigen Ansatz.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Christoph Leonhardt)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 26. Februar – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass natürliche Landschaften – besonders Grünflächen und Wasser – nachweislich Stress reduzieren können?
Schon der Anblick von Natur kann Deinen Puls senken und Dein inneres Gleichgewicht stärken.
Unser Gehirn reagiert auf natürliche Umgebungen mit Entspannung, weil sie seit Urzeiten Sicherheit und Ressourcen signalisierten.

Vielleicht gönnst Du Dir heute einen bewussten Blick nach draußen – auf Bäume, den Himmel oder ein Stück Natur in Deiner Nähe.

Wir wünschen Dir einen ruhigen und ausgeglichenen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aggressiver Angriff bei Verkehrskontrolle – drei Beamte verletzt

Aggressiver Angriff bei Verkehrskontrolle – drei Beamte verletzt

Fischbachau / Landkreis Miesbach – Am Montagabend (23.2.2026)  eskalierte eine Verkehrskontrolle in Fischbachau (Landkreis Miesbach): Als ein alkoholisiertes Fahrzeug gestoppt wurde, griff ein Angehöriger der Fahrerin bzw. des Fahrers plötzlich die Beamten an.

Gegen 21:00 Uhr, kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Miesbach einen 70-jährigen Mann aus Fischbachau, der mit seinem Pkw von Fischbachau in Richtung Bad Feilnbach unterwegs war.

Bei der Kontrolle wurde Alkoholgeruch festgestellt, woraufhin der Mann zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle gebracht werden sollte. Währenddessen griff ein 45-jähriger Angehöriger, nach den Angaben der Polizei, unvermittelt die Beamten an, offenbar mit dem Ziel, den alkoholisierten Fahrer aus dem Polizeigewahrsam zu befreien.
Durch massive Widerstandshandlungen musste eine weitere Streife hinzugezogen werden. Bei dem Angriff wurden drei Beamte leicht verletzt.
Gegen den 45-jährigen Fischbachauer wird nun wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand, versuchter Gefangenbefreiung und Beleidigung ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Karolinen-Gymnasium, Rosenheim 1959

Karolinen-Gymnasium, Rosenheim 1959

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1959. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das Karolinen-Gymnasium in Rosenheim. 

Zu dieser Zeit wurde das Gebäude an der Ebersbergerstraße  aber als Loreto-Krankenhaus genutzt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Hauptzollamt Rosenheim prüft Mindestlohneinhaltung in Risikobranchen

Hauptzollamt Rosenheim prüft Mindestlohneinhaltung in Risikobranchen

Region – Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamt Rosenheim führte in der vergangenen Woche eine großangelegte Sonderprüfung zur Einhaltung des Mindestlohns durch. Schwerpunkt der risikoorientierten Kontrollen waren Unternehmen in den Landkreisen Miesbach, Bad Reichenhall, Traunstein, Altötting, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech, Weilheim-Schongau und Starnberg.

An den Maßnahmen beteiligten sich, laut Hauptzollamt Rosenheim, insgesamt 67 Zöllnerinnen und Zöllner von den Standorten Rosenheim, Traunstein und Weilheim. Unterstützt wurden die Prüfungen durch Beamte aus Italien und Österreich im Rahmen der European Labour Authority (ELA).

Insgesamt wurden 106 Beschäftigte zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt. In 22 Fällen kontrollierten die Zöllner Geschäftsunterlagen direkt vor Ort. In einem Friseurbetrieb im Landkreis Starnberg leitete das Hauptzollamt ein Bußgeldverfahren ein, da Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten nach dem Mindestlohngesetz nicht eingehalten wurden.

Kontrolliert wurden unter anderem Unternehmen auf Baustellen, in Gaststätten, Kosmetik- und Friseurbetrieben sowie Speditionsunternehmen. „Bei allen Prüfungen handelte es sich um Präventivmaßnahmen, die zu einer Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit beitragen und das Unrechtsbewusstsein in der Bevölkerung stärken sollen“, so Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim.
Seit 1. Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 13,90 Euro brutto pro Stunde. Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer hat Anspruch darauf. Vereinbarungen, die diesen Anspruch unterschreiten, sind unwirksam und werden bei Aufdeckung geahndet. Zusätzlich gelten branchenbezogene Mindestlöhne, beispielsweise in der Pflege, Gebäudereinigung sowie im Dachdecker-, Elektro- und Malerhandwerk.

In 24 Sachverhalten ergaben sich Anhaltspunkte für weitere Prüfungen, unter anderem zur Einhaltung des Mindestlohns und zur möglichen unerlaubten Ausländerbeschäftigung. Dabei dienen die vor Ort gesammelten Aussagen der Beschäftigten als Grundlage für vertiefte Prüfungen der Lohn- und Finanzbuchhaltung.

Die weiteren Prüfungen umfassen die Analyse verschiedener Unterlagen, um Art, Umfang, Dauer und Entgelt der Beschäftigungsverhältnisse zu ermitteln. Der ZOLL arbeitet hierfür eng mit anderen Behörden sowie der Rentenversicherung zusammen.

Häufige Verstöße betreffen falsche Angaben von Beschäftigten als Praktikanten, Auszubildende oder Selbständige sowie unvollständige oder nicht geführte Stundenaufzeichnungen, um Mindestlohnverstöße zu verschleiern.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild Hauptzollamt Rosenheim)

Entlaufener Hund sorgt für Verkehrsbehinderungen in Prien

Entlaufener Hund sorgt für Verkehrsbehinderungen in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Dienstagabend (24.2.2026)  kam es gegen 20 Uhr in der Harrasserstraße in Prien am Chiemsee auf Höhe der RoMed-Klinik zu Verkehrsbehinderungen. Ein entlaufener Hund lief über einen Zeitraum von rund 30 Minuten wiederholt die Straße entlang und entzog sich mehrfach dem Zugriff der eingesetzten Beamten.

Um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen, musste der Verkehr zeitweise verlangsamt werden. Mehrere Passanten unterstützten die Polizei bei dem Versuch, das Tier einzufangen. Schließlich konnte der Hund wohlbehalten seiner Besitzerin übergeben werden. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Halvotec Group baut Engagement bei den Starbulls Rosenheim aus

Halvotec Group baut Engagement bei den Starbulls Rosenheim aus

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim und die Halvotec Group intensivieren in ihre Zusammenarbeit: Das IT-Unternehmen aus Raubling ist seit der laufenden Saison Premium Partner des Eishockey-Clubs und erweitert damit sein bisheriges Engagement als Business Partner.

Mit dem erweiterten Engagement unterstreicht Halvotec nach Angaben beider Seiten die regionale Verbundenheit sowie das Vertrauen in die gemeinsame Zusammenarbeit. Das IT-Unternehmen entwickelt Software- und Digitalisierungslösungen, die international eingesetzt werden, und steht für Innovationskraft, Verlässlichkeit und nachhaltige Entwicklung.
Darwin Kuhn, Leitung Sponsoring bei den Starbulls Rosenheim, bewertet den Ausbau der Partnerschaft als positives Signal. „Dass Halvotec sein Engagement ausbaut und seit dieser Saison als Premium Partner an unserer Seite steht, freut uns sehr“, erklärt er. „Diese Entscheidung ist ein starkes Signal für unsere Zusammenarbeit und zeigt, wie wichtig regionale Partnerschaften für die Weiterentwicklung unseres Standorts sind. Wir sind stolz darauf, ein innovatives Unternehmen wie Halvotec langfristig im Partnernetzwerk der Starbulls zu wissen.“

Im Rahmen der erweiterten Kooperation wird Halvotec künftig verstärkt im Umfeld des ROFA-Stadions präsent sein und sich intensiver in das Partnernetzwerk des Clubs einbringen. Ziel ist es, die bestehende Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und neue Impulse zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright: Christoph Sinzinger)