Schwerer Betriebsunfall in Bad Endorf

Schwerer Betriebsunfall in Bad Endorf

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Am Montagvormittag (23.2.2026)  gegen 1000 Uhr, ereignete sich auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) ein Betriebsunfall. Ein 45-jähriger Arbeiter erlitt dabei schwere Kopfverletzungen.

Der Mann arbeitete in rund vier Metern Höhe auf einem Baugerüst an einer Maschinenhalle, als er aus bislang ungeklärter Ursache das Gleichgewicht verlor und auf den Betonboden stürzte.
Der Rettungsdienst versorgte den Arbeiter umgehend und flog ihn mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.
Die Polizeiinspektion Prien hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bereits vor Ort den Kontakt zu einem Vertreter der Berufsgenossenschaft hergestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Darmkrebs-Früherkennung: RoMed-Chefarzt Prof. von Delius über Vorsorge, Lebensstil und Prävention

Darmkrebs-Früherkennung: RoMed-Chefarzt Prof. von Delius über Vorsorge, Lebensstil und Prävention

Rosenheim – Mit über 54.000 Neuerkrankungen pro Jahr gehört Darmkrebs zu den häufigsten Krebsarten Deutschlands und zugleich zu jenen, bei denen Vorbeugung besonders greift. Die moderne Medizin bietet heute nicht nur verbesserte und schonende Behandlungen von Krebs, sondern echte Chancen, diesen von vornherein zu verhindern – vorausgesetzt, sie werden genutzt.

Prof. Dr. Stefan von Delius, Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 am RoMed Klinikum Rosenheim erklärt, warum Vorsorgeuntersuchungen Leben retten, welche Rolle Ernährung und Bewegung spielen und weshalb Krebs oft viel früher beginnt, als wir glauben.

„Der Darm gibt lange keine Warnsignale“

Frage: Herr Professor von Delius, viele Menschen fühlen sich gesund und sehen deshalb keinen Anlass für eine Vorsorgeuntersuchung. Ist das ein Trugschluss?
Prof. von Delius: „Ja, leider. Dickdarmkrebs entwickelt sich über viele Jahre aus zunächst gutartigen Polypen, ohne Schmerzen oder spürbare Symptome zu verursachen. Genau das macht Darmkrebs so heimtückisch – und gleichzeitig so gut vermeidbar. Denn diese frühen Veränderungen lassen sich erkennen und behandeln, lange bevor sie gefährlich werden.“

Erfahrungsgemäß komme der Gedanke an Vorsorge häufig erst, wenn Beschwerden auftreten. Dann sei man oft schon spät dran. „Gerade die Phase ohne Symptome ist unsere größte Chance“, sagt von Delius.

Vorsorge als aktive Entscheidung

Die Darmspiegelung gilt nach wie vor als die beste Methode für die Früherkennung. Sie ermöglicht es, auffällige Gewebeveränderungen nicht nur zu entdecken, sondern direkt zu entfernen. Für viele Patienten ist allein der Gedanke an die Untersuchung jedoch mit Unsicherheit verbunden.
Prof. von Delius: „Diese Hemmschwelle nehmen wir sehr ernst. Viele Menschen haben Angst vor Schmerzen, vor dem Ergebnis oder vor Kontrollverlust. In der Praxis zeigt sich aber: Die Untersuchung ist kurz, gut verträglich und in der Regel problemlos. Und sie schenkt etwas sehr Wertvolles – Sicherheit.“

Gerade im medizinischen Alltag werde häufig unterschätzt, wie entlastend ein unauffälliger Befund sein kann. Vorsorge sei nicht die Suche nach Krankheit, sondern ein Mittel, gesund zu bleiben.

Krebs beginnt nicht plötzlich

In der Krebsforschung hat sich in den vergangenen Jahren eine wichtige Erkenntnis durchgesetzt: Tumorerkrankungen entstehen nicht von heute auf morgen. Sie entwickeln sich schrittweise, beeinflusst durch Alter, genetische Faktoren und den Lebensstil.
Prof. von Delius: „Wir wissen heute, dass viele Prozesse sehr früh beginnen. Ob und wie schnell sie voranschreiten, hängt auch von äußeren Einflüssen ab. Ernährung, Bewegung, Körpergewicht, Rauchen oder chronische Entzündungen spielen dabei eine große Rolle.“

Ernährung: Kleine Veränderungen, große Wirkung

Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten wirkt sich positiv auf die Darmgesundheit aus. Gleichzeitig zeigen Daten, dass stark verarbeitete Lebensmittel, hoher Fleischkonsum und übermäßiger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko erhöhen können.
Prof. von Delius: „Ernährung ist kein moralisches Thema, sondern ein biologisches. Der Darm reagiert darauf, was wir ihm zuführen. Schon kleine, dauerhafte Veränderungen können das Milieu im Darm verbessern und damit das Risiko senken.“

Dabei gehe es nicht um Verbote, sondern um Balance. Genuss und Gesundheitsbewusstsein müssten sich nicht ausschließen.

Bewegung als unterschätzte Medizin

Neben der Ernährung ist Bewegung einer der wirksamsten, zugleich am meisten unterschätzten Präventionsfaktoren.
Prof. von Delius: „Körperliche Aktivität beeinflusst den Stoffwechsel, das Immunsystem und entzündliche Prozesse. Das alles spielt auch bei der Krebsentstehung eine Rolle. Und wir reden hier nicht von Leistungssport – regelmäßige Bewegung im Alltag reicht bereits aus.“

Über Angst sprechen – nicht schweigen

Ein zentrales Hindernis für Vorsorge bleibt die Angst vor einer möglichen Diagnose. Professor von Delius plädiert für einen offeneren Umgang mit diesem Thema.
Prof. von Delius: „Angst verschwindet nicht, wenn man sie ignoriert. Im Gegenteil. Wer sich informiert und früh handelt, gewinnt Handlungsspielraum. Vorsorge bedeutet Kontrolle, nicht Kontrollverlust.“
Gerade deshalb sei es wichtig, über Krebs nicht erst im Krankheitsfall zu sprechen, vielmehr als Teil einer normalen Gesundheitsvorsorge. Niemand könne garantieren, niemals an Krebs zu erkranken. Aber Prävention könne den Zeitpunkt deutlich hinauszögern oder eine Erkrankung ganz verhindern.

„Es geht nicht um absolute Sicherheit, sondern um Wahrscheinlichkeiten. Und diese Wahrscheinlichkeiten lassen sich beeinflussen: durch Vorsorge, durch Lebensstil, durch Aufmerksamkeit für den eigenen Körper“, appelliert von Delius.

Vorsorge ist Fürsorge

Darmkrebsvorsorge ist mehr als eine medizinische Maßnahme. Sie ist Ausdruck eines verantwortungsvollen Umgangs mit der eigenen Gesundheit. Moderne Medizin bietet heute die Möglichkeit, früh einzugreifen, oft lange bevor eine Krebserkrankung entsteht. Wer diese Chance nutzt, entscheidet sich nicht aus Angst, sondern aus Fürsorge.

Was Leser jetzt tun können – Checkliste zum Mitnehmen
  • Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt über die Darmkrebsvorsorge.
  • Nutzen Sie den Stuhltest, wenn eine Darmspiegelung aktuell nicht infrage kommt.
  • Klären Sie familiäre Risiken frühzeitig ab.

Die gesetzlichen Programme zur Darmkrebs-Früherkennung bieten zwei zentrale Wege: die Vorsorge-Darmspiegelung (Koloskopie) und den immunologischen Stuhltest (iFOBT). Über 10 Millionen Menschen haben seit Einführung der gesetzlichen Koloskopie daran teilgenommen; nach Berechnungen der Felix-Burda-Stiftung konnten dadurch rund 350.000 Neuerkrankungen an Dickdarmkrebs und 175.000 Todesfälle verhindert werden.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Prof. Dr. Stefan von Delius, Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 am RoMed Klinikum Rosenheim Copyright RoMed Kliniken)

Auf Spurensuche in den Winterquartieren der Fledermäuse

Auf Spurensuche in den Winterquartieren der Fledermäuse

Landkreis Rosenheim – Während die meisten Menschen die kalten Wintertage in beheizten Räumen verbringen, herrscht in den verborgenen Tiefen unserer Region Hochbetrieb – oder besser gesagt: tiefste Ruhe. Der Rosenheimer Fledermausbegeisterte und Artenschützer Bernhard Baron Boneberg begab sich gemeinsam mit Dr. Andreas Zahn, Experte der Koordinierungsstelle für Fledermausschutz Südbayern, auf eine Expedition in einen bislang unbekannten Eiskeller im nördlichen Landkreis Rosenheim. Ziel der Begehung war die Suche nach überwinternden Fledermäusen.

Warum Eiskeller überlebenswichtig sind

Für Fledermäuse ist die Wahl des richtigen Winterquartiers eine Überlebensfrage. Im Alpenvorland sind natürliche Höhlen selten, weshalb vom Menschen geschaffene Strukturen wie alte Eiskeller, Stollen oder tiefgelegene Gewölbe eine Ersatzfunktion übernehmen. Diese Orte bieten Frostfreiheit, eine konstante Temperatur zwischen 3 und 8 Grad Celsius sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Letztere ist entscheidend, damit die empfindlichen Flughäute der Tiere während des Winterschlafs nicht austrocknen.

Experten im Einsatz für den Fledermausschutz

Die Koordinationsstelle für Fledermausschutz Südbayern, die im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt arbeitet, betont die Schutzwürdigkeit solcher Quartiere. Dr. Andreas Zahn und viele Ehrenamtliche erfassen diese Standorte akribisch, da viele historische Keller durch Sanierungen, Verfüllungen oder den Verlust von Einflugsöffnungen bedroht sind. „Jeder neu entdeckte Keller ist ein potenzieller Rettungsanker für Arten wie die Kleine Hufeisennase oder die Mopsfledermaus“, so Zahn während der Begehung.

Naturschutz als aktive Aufgabe

Die Begehung zeigt: Naturschutz findet nicht nur am Schreibtisch statt, sondern erfordert Entdeckergeist und fachliche Expertise. Für den Erhalt der Artenvielfalt in Oberbayern ist es unerlässlich, diese „stillen Zeugen“ der Vergangenheit zu bewahren. Effektiver Fledermausschutz bedeutet auch, historische Bausubstanz als wertvollen Lebensraum zu begreifen. Im Voralpenland dienen Kirchen, Schlösser und Stadel Dachräume als Sommerquartier für Arten wie das Mausohr oder die Wimperfledermaus.

Nur wenn diese Rückzugsorte bekannt und geschützt werden, können Fledermäuse weiterhin über Wiesen und Wälder ziehen und ihre Rolle als fliegende Insektenjäger erfüllen.

Eure Mithilfe ist gefragt

Wer Hinweise auf alte Eiskeller, tiefe Gewölbe oder ungenutzte Stollen im Landkreis Rosenheim hat oder weiß, wo Fledermäuse an oder in Gebäuden leben, kann diese direkt an die Experten der Koordinationsstelle melden. Jeder Hinweis hilft, das Netzwerk schützenswerter Quartiere zu vervollständigen.
Kontakt: andreas.zahn@iiv.de

(Quelle: Artikel: Bernhard Baron Boneberg und Dr. Andreas Zahn / Beitragsbild: Copyright BBB)

Osterkonzert der Blaskapelle Prien am Chiemsee im König Ludwig Saal

Osterkonzert der Blaskapelle Prien am Chiemsee im König Ludwig Saal

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Ostermontag, 6. April lädt die Marktgemeinde Prien am Chiemsee um 10.30 Uhr zu einem bunten Melodienreigen, dargeboten von der Blaskapelle Prien, im König Ludwig Saal, Stauden 3.

Unter der Leitung von Karl-Wilhelm Hultsch zeigt die Musikkapelle bei dem traditionellen Osterkonzert wieder alle Register ihres Könnens. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Marktgemeinde freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, und unter Telefon +49 8051 69050 oder www.tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee/ Beitragsbild: Copyright Anita Berger)

Gietl-Haus, Rosenheim, 1977

Gietl-Haus, Rosenheim, 1977

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das  Jahr 1977. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das Gietl-Haus in Rosenheim. 

Das Gietlhaus ist eines der prägenden Gebäude am Rosenheimer Ludwigsplatz. Glasermeister Joseph Gietl ließ 1875 das alte Haslsberger-Haus abbrechen und errichtete stattdessen den heutigen dreigeschossigen Bau. Das Gebäude gehört zu den Fassadenpreisträgern der Stadt Rosenheim. Im Erdgeschoss werden heute Trachten verkauft. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Klavierkonzert in Prien: Jonah Samuel Stabe spielt Werke von Ludovico Einaudi im Chiemsee Saal

Klavierkonzert in Prien: Jonah Samuel Stabe spielt Werke von Ludovico Einaudi im Chiemsee Saal

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Freitag, 10. April, um 19 Uhr findet im Chiemsee Saal, Alte Rathausstraße 11, ein Klavierkonzert mit Werken des italienischen Komponisten Ludovico Einaudi statt.

Der Pianist Jonah Samuel Stabe präsentiert ausgewählte Stücke auf einem Steinway-Flügel und widmet sich dabei dem vielfach international aufgeführten Repertoire Einaudis, das unter anderem durch den Film Ziemlich beste Freunde einem breiten Publikum bekannt wurde.
Ergänzt wird das Konzert durch eine rund zehnminütige Leuchtshow des Künstlers Florentin Spötzl, die Klaviermusik mit Elementen der Leuchtjonglage verbindet.
Der Einlass ins Foyer beginnt um 18 Uhr, der Saal öffnet um 18:30 Uhr.
Karten zu 17 beziehungsweise 19 Euro sind im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, telefonisch unter +49 8051 965660, per E-Mail an ticketservice@tourismus.prien.de sowie an allen München-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich. Ermäßigte Tickets für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte ab 70 Prozent sowie Rollstuhlfahrer gibt es ausschließlich im Ticketbüro Prien; eingetragene Begleitpersonen erhalten freien Eintritt. Die Abendkasse öffnet um 18 Uhr, es wird ein Aufpreis von zwei Euro erhoben.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Jonah Samuel Stabe am Steinway Flügel bei der Hommage an Ludovico Einaudi. Copyright Jonah Samuel Stabe)

Mangfall in Rosenheim: Fahrradunterführungen wegen Pegelanstieg gesperrt

Mangfall in Rosenheim: Fahrradunterführungen wegen Pegelanstieg gesperrt

Rosenheim – In Rosenheim sind entlang der Mangfall mehrere Fahrradunterführungen wegen steigender Pegelstände vorsorglich gesperrt worden. Es wird aktuell nicht erwartet, dass Hochwassermeldestufe 1 überschritten wird, dennoch kann es zu kleineren Überflutungen kommen. 

Wegen des Pegelanstiegs sind die Fahrradunterführungen entlang der Mangfall gesperrt worden. Zwar wird nicht erwartet, dass die Mangfall Hochwassermeldestufe 1 und damit die niedrigste der vier Warnstufen überschreitet, dennoch kann es zu kleineren Überflutungen in den Radunterführungen kommen.
Der höchste Pegelstand wird am Abend erwartet, dann sinkt er voraussichtlich wieder. Am Inn wird derzeit nicht davon ausgegangen, dass eine Meldestufe erreicht wird
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

80-Jährige kommt bei Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus ums Leben

80-Jährige kommt bei Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus ums Leben

Freilassing / Landkreis Berchtesgadener Land – Am frühen Montagmorgen (23.2.2026) kam eine 80-jährige Frau bei einem Wohnungsbrand in Freilassing ums Leben. Die weiteren Bewohner des Mehrfamilienhauses blieben unverletzt. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Die Kriminalpolizei Traunstein führt nun die Ermittlungen zur Brandursache.

Kurz nach 02.50 Uhr, ging über die Integrierte Leitstelle Traunstein die Mitteilung einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Weildorfer Straße in Freilassing ein. Die umgehend alarmierten Feuerwehren stellten bei ihrem Eintreffen einen Brand in einer Wohnung im ersten Obergeschoss fest. Die Einsatzkräfte konnten den Brand rasch löschen und ein Übergreifen auf benachbarte Wohneinheiten verhindern.
Die 80-jährige Bewohnerin der betroffenen Wohnung erlag nach ihrer Bergung noch vor Ort ihren schweren Brandverletzungen. Mehr als ein Dutzend Hausbewohner verließen das Gebäude vorsorglich und blieben unverletzt. Nach den Löscharbeiten konnten sie in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.

Die ersten polizeilichen Maßnahmen wurden durch die Polizeiinspektion Freilassing durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein. Die Untersuchungen werden nun durch das zuständige Fachkommissariat 1 unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein fortgeführt.
Die Ermittlungen hierzu dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Über 200.000 Euro durch Callcenterbetrug erbeutet

Über 200.000 Euro durch Callcenterbetrug erbeutet

Oberbayern Süd – In den vergangenen Tagen registrierte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd erneut zahlreiche betrügerische Anrufe. In drei Fällen übergaben Geschädigte Bargeld und Wertgegenstände im Gesamtwert von über 200.000 Euro an die Täter. Die Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

In zwei Fällen am 19. Februar 2026 in Kraiburg (Lkr. Mühldorf am Inn) und Übersee (Lkr. Traunstein) gaben sich die Betrüger als Angehörige aus, die einen Unfall verursacht hätten. Die Angerufenen wurden dazu gebracht, Bargeld im sechs- bzw. mittleren fünfstelligen Eurobereich als angebliche „Kaution“ zu übergeben.

In einem weiteren Fall am 20. Februar 2026 in einer Gemeinde im westlichen Landkreis Weilheim-Schongau stellten sich die Täter als Bundespolizisten dar. Sie behaupteten, in der Nachbarschaft habe es Einbrüche gegeben und Bargeld sowie Wertgegenstände müssten „zum Schutz“ der Polizei übergeben werden. Ein 61-jähriger Mann übergab daraufhin Silber- und Goldmünzen im hohen fünfstelligen Wert.
In allen drei Fällen wurde die Polizei erst im Nachhinein informiert.

Die Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ermittelt weiterhin zu den Taten. Sie warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Verhaltenstipps:

  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen – weder zu Hause noch im öffentlichen Bereich.
  • Die Polizei oder andere Ermittlungsbehörden würden Sie niemals telefonisch zur Übergabe von Geld oder Wertsachen auffordern. Legen Sie in solchen Fällen sofort auf und kontaktieren Sie den Polizeinotruf 110.
  • Sprechen Sie das Thema „Enkeltrick“ und „Schockanrufe“ in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis an und sensibilisieren Sie Ihre Angehörigen zur Vorsicht.

(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schwerer Sportunfall in Bruckmühl

Schwerer Sportunfall in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Bei einem Training der Turnabteilung eines örtlichen Sportvereins kam es am Freitag (20.2.2026), zu einem schweren Sportunfall. Ein 26-jähriger Mann verletzte sich dabei alleinbeteiligt so schwer, dass mit einer Querschnittlähmung gerechnet werden muss. Die Kriminalpolizei Rosenheim untersucht nun, wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte.

Am Freitagabend gegen 18.10 Uhr fand das Training in einer Turnhalle am Rathausplatz in Bruckmühl statt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei stürzte der 26-jährige Sportler, wohnhaft im Landkreis Ebersberg, bei einer Übung allein und schwer.
Rettungsdienst und Notarzt leiteten vor Ort erste medizinische Maßnahmen ein. Anschließend wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau gebracht.

Die ersten Ermittlungen vor Ort übernahmen Beamte der Polizeiinspektion Bad Aibling. Für die weiteren Untersuchungen ist der Kriminaldauerdienst zuständig, inzwischen geführt vom Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim.
Nach aktuellem Stand geht die Polizei von einem tragischen Unfall ohne Fremdeinwirkung aus. Hinweise auf die Beteiligung Dritter liegen bisher nicht vor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Dauerregen in Rosenheim – heute nass und ungemütlich

Dauerregen in Rosenheim – heute nass und ungemütlich

Rosenheim – Rosenheim bleibt am Dienstag, 24. Februar, sehr nass: Der Regen begleitet die Region voraussichtlich durch den ganzen Tag. Interessant dabei ist, dass sowohl der Deutscher Wetterdienst als auch der Hochwassernachrichtendienst Bayern Warnungen für Stadt und Landkreis Rosenheim ausgegeben haben. Das ist aber kein Grund zur Sorge – der Regen soll gegen Abend nach Südosten abziehen, und die Wasserstände könnten danach wieder sinken.

Laut Deutschem Wetterdienst gilt bis 18 Uhr eine Warnung vor Dauerregen für die Region. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 25 und 35 Litern pro Quadratmeter erwartet. Vereinzelt kann es zu überfluteten Straßen oder Unterführungen kommen. Der DWD empfiehlt, das Verhalten im Straßenverkehr vorsichtig anzupassen, Abstand zu halten und überflutete Abschnitte möglichst zu meiden. Auch kleinere Gewässer können heute rasch ansteigen, daher ist besondere Vorsicht an Wildbächen angeraten. Alle aktuellen Warnungen finden Sie hier: DWD Warnungen Bayern

Parallel weist der Hochwassernachrichtendienst auf mögliche Ausuferungen und Überschwemmungen hin, gültig bis Mittwoch, 25. Februar, 10 Uhr. Ursache sind die Niederschläge über Nacht in Verbindung mit der Schneeschmelze. Besonders die Mangfall wird voraussichtlich im Laufe des Tages die Meldestufe 1 überschreiten – sowohl an den Pegeln in Feldolling als auch in Rosenheim. Auch kleinere Gewässer und Wildbäche können lokal über die Ufer treten.

Die Regenfälle ziehen voraussichtlich gegen Abend nach Südosten ab. Anschließend könnten die Wasserstände wieder sinken, und die Situation an den Gewässern entspannt sich damit allmählich. Trotzdem empfiehlt der Hochwassernachrichtendienst, vorsichtig zu sein, überflutete Straßen oder Wege zu meiden und im Straßenverkehr defensiv zu fahren.

Für die kommenden Tage gibt es einen freundlichen Ausblick: Bereits am morgigen Mittwoch (25.2.2026) soll sich wieder die Sonne, und in den Folgetagen wechseln sich Wolken und Sonne ab. Dann bleibt es trocken und die Bedingungen für Aktivitäten im Freien bessern sich.😎
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

TSV 1860 Rosenheim zieht ins Toto-Pokal-Achtelfinale ein

TSV 1860 Rosenheim zieht ins Toto-Pokal-Achtelfinale ein

Rosenheim – Die 1. Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim hat am Sonntagnachmittag  (22.2.2026) in der 2. Runde des Toto-Pokals einen knappen, aber verdienten 1:0-Auswärtssieg beim Ligakonkurrenten FC Schwabing München gefeiert und sich damit für die nächste Runde qualifiziert.

Von Beginn an dominierte das Rosenheimer Team das Spiel und kam mehrfach gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Kurz vor der Halbzeitpause fiel der entscheidende Treffer: Michael Summerer traf in der 44. Minute mit einem starken Linksschuss aus rund 20 Metern zur 1:0-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Gäste weiterhin das Spielgeschehen, konnten ihre weiteren Chancen jedoch nicht nutzen. Am Ende blieb es beim knappen, aber verdienten Sieg und dem Einzug ins Achtelfinale des Toto-Pokals.

Aufstellung TSV 1860 Rosenheim: Hamburger, Kasumovic, Fischer, Muhameti (66. Papapicco), Tutic, Khong-In (58. Gratt), L. Markulin (89. Merati), Grundner, Summerer, Ünal (58. Hetemi), N. Markulin (66. Lehmann)
Tore: 0:1 Summerer (45.)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)