Rosenheimer Jugendmusikpreis 2026 verliehen: Junge Talente auf der Bühne

Rosenheimer Jugendmusikpreis 2026 verliehen: Junge Talente auf der Bühne

Rosenheim – Es war wieder soweit: Junge Musiker aus Rosenheim und der Region präsentierten beim Rosenheimer Jugendmusikpreis 2026 ihr Können. Am gestrigen Sonntagnachmittag (22.2.2026)  begann die Veranstaltung um 15 Uhr mit einem öffentlichen Wettbewerbskonzert im Künstlerhof, bevor am Abend im Hans-Fischer-Saal die Preisverleihung stattfand.

Die Jury, bestehend aus Kulturreferent Wolfgang Hauck, seinem Vorgänger Robert Berberich und Musikschulleiter Gottfried Hartl, zog sich zwischendurch zurück, um in Ruhe zu beraten, welche Darbietungen besonders überzeugten. Zehn Einzelkünstler, Duos und Bands traten abwechselnd im Hans-Fischer-Saal und im Theatersaal auf. Die Sitzplätze waren gut gefüllt, und viele Familien und Freunde begleiteten die jungen Talente – die Anspannung war bei manchen Angehörigen spürbar, oft sogar größer als bei den Akteuren selbst.

Diesmal wieder Kategorie Moderne

In diesem Jahr wurde der Preis erneut in der Kategorie Moderne vergeben. Die Auszeichnung wird jährlich alternierend in drei Kategorien verliehen: Klassik, Internationale Volksmusik und Moderne. Bewerben konnten sich Einzelkünstler und Bands mit bis zu zwölf Personen, bis 22 Jahre alt, mit Wohnsitz in Rosenheim oder enger Verbindung zum Rosenheimer Musikleben. Die Auszeichnung, ausgelobt von der Kultur- und Sozialstiftung Dr. Michael Stöcker in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Rosenheim und unterstützt von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, soll Talente entdecken, fördern und ihnen eine Möglichkeit geben, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das sind die Preisträger

Nach intensiver Beratung entschied die Jury: Den ersten Preis erhielt die Doffermoar Musi mit Harfe, Hackbrett, Akkordeon und Kontragass. Den zweiten Preis konnte die junge Sängerin Felicia Djugum für sich verbuchen. Besonders eng war die Entscheidung beim dritten Platz: Hier wurden gleich zwei Auszeichnungen vergeben – an Sevi und Juli, die als Duo Piano und Schlagzeug spielten, und die Band Los Colitas. Die Preise waren mit 1.000 Euro (1. Platz), 759 Euro (2. Platz) und 500 Euro (3. Platz) dotiert.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam ( Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Wenn in Rosenheim die ersten Schneeglöckchen blühen: 10 überraschende Fakten über die zarten Frühlingsboten

Wenn in Rosenheim die ersten Schneeglöckchen blühen: 10 überraschende Fakten über die zarten Frühlingsboten

Rosenheim – Jetzt ist es wieder so weit: In Gärten, an Böschungen und unter Sträuchern in Rosenheim zeigen sich die ersten weißen Blüten der Schneeglöckchen. Nach den frostigen Wochen wirken sie wie kleine Wunder im noch winterlichen Grau. Doch was viele nicht wissen: Hinter den zarten Frühlingsboten steckt Erstaunliches.

1. Sie sind keine „Frühstarter“, sondern pünktlich

Die Blütezeit von Schneeglöckchen liegt meist zwischen Februar und März. In milden Wintern zeigen sie sich schon im Januar, doch nach längeren Frostphasen ist eine Blüte jetzt völlig normal.

2. Ihr Name bedeutet „Milchblume“

Der botanische Name „Galanthus“ stammt aus dem Griechischen: „gála“ (Milch) und „ánthos“ (Blüte). Die reinweißen Blüten gaben der Pflanze ihren poetischen Namen.

3. Es gibt weit mehr als nur „das eine“ Schneeglöckchen

Rund 20 Arten und mehrere Hundert Sorten sind bekannt. Manche haben gefüllte Blüten, andere auffällige grüne Zeichnungen im Inneren.

4. Sie haben Frost im Griff

Schneeglöckchen besitzen besondere Zellstrukturen, die ihnen helfen, Frost zu überstehen. Ihre festen Blattspitzen können sogar durch leicht gefrorenen Boden wachsen.

5. Ameisen sind ihre Helfer

Die Samen tragen kleine, ölhaltige Anhängsel. Diese locken Ameisen an, die die Samen verschleppen und so zur natürlichen Verbreitung beitragen.

6. Sie sind giftig

Alle Pflanzenteile enthalten Alkaloide. Besonders die Zwiebeln sind giftig und können bei Verzehr zu Übelkeit und Erbrechen führen. Für Haustiere gilt daher ebenfalls Vorsicht.

7. Schneeglöckchen sind geschützt

Wild wachsende Schneeglöckchen stehen nach der Bundesartenschutzverordnung unter besonderem Schutz. Das Pflücken, Ausgraben oder Beschädigen ist verboten. Verstöße können als Ordnungswidrigkeit mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden – je nach Bundesland sind Beträge bis zu 50.000 Euro möglich.
Wichtig: Im eigenen Garten gekaufte Zwiebeln dürfen selbstverständlich gepflanzt und gepflegt werden.

8. Nicht verwechseln mit dem Märzenbecher

Oft werden Schneeglöckchen mit dem Märzenbecher verwechselt. Der Unterschied ist gut erkennbar:

  • Schneeglöckchen haben drei größere äußere und drei kleinere innere Blütenblätter.
  • Der Märzenbecher (botanisch: Märzenbecher) besitzt sechs gleich lange Blütenblätter mit einem grünen Punkt an der Spitze.

Auch der Märzenbecher steht übrigens unter Schutz.

9. Sie sind wichtige Nahrungsquelle

Für frühe Insekten wie Wildbienen stellen Schneeglöckchen eine der ersten Pollenquellen im Jahr dar – ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zum ökologischen Kreislauf. Übrigens: Schneeglöckchen gelten als ein Indikator für den Klimawandel. In manchen Regionen blühen sie seit Jahrzehnten tendenziell früher.

10. Sie lieben Gesellschaft

Schneeglöckchen fühlen sich in Gruppen am wohlsten. Über die Jahre bilden sie dichte Blütenteppiche, weil sich ihre Zwiebeln teilen und vermehren.

Pflanztipps für Garten, Vorgarten und Balkon

Wer Schneeglöckchen im eigenen Garten ansiedeln möchte, sollte einige Punkte beachten:

  • Standort: Halbschattig bis sonnig, ideal unter Laubbäumen oder Sträuchern.
  • Boden: Locker, humusreich und gut durchlässig.
  • Pflanzzeit: Am besten im Herbst (September bis November).
  • Pflanztiefe: Etwa 5 bis 8 Zentimeter tief einsetzen.
  • Pflege: Nach der Blüte die Blätter nicht sofort abschneiden. Erst wenn sie vergilbt sind, darf zurückgeschnitten werden – die Zwiebel speichert in dieser Zeit Kraft für das nächste Jahr.

Auch im Topf auf Balkon oder Terrasse gedeihen Schneeglöckchen gut, solange Staunässe vermieden wird.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 23. Februar – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass schon 10 bis 15 Minuten Bewegung draußen die Durchblutung im Gehirn steigern und Deine Konzentration erhöhen können?Frische Luft und Bewegung zusammen bringen Energie und Klarheit – ideal für einen guten Start in den Tag.

Vielleicht gönnst Du Dir heute einen kleinen Spaziergang oder trittst einfach für ein paar Minuten nach draußen – Dein Gehirn wird es Dir danken.

Wir wünschen Dir einen aktiven und klaren Start in den Tag!  🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Bildervortrag zur Stadtgeschichte in Rosenheim gut besucht

Bildervortrag zur Stadtgeschichte in Rosenheim gut besucht

Rosenheim – Der Bildervortrag der CSU Rosenheim-Stadt am Freitagabend (20. Februar 2026) im Gasthaus Johann Auer war sehr gut besucht. Der Gastraum war voll besetzt, zahlreiche Besucher sahen die historischen Fotografien zur Stadtgeschichte.

Der Sammler Herbert Bormann präsentierte gemeinsam mit Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März ausgewählte Aufnahmen aus verschiedenen Epochen. Zu sehen waren markante Gebäude, Straßenzüge und Alltagsszenen früherer Generationen, die anschaulich die Entwicklung Rosenheims vermitteln.
Der Vortrag regte im Anschluss viele Gespräche und Erinnerungen unter den Besuchern an.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Herbert Borrmann)

 

Königstraße, Rosenheim, 1909

Königstraße, Rosenheim, 1909

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das  Jahr 1909. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Königstraße in Rosenheim mit dem Riedergarten. 

Zu dieser Zeit  war das Grün auf der rechten Bildseite noch ein privater Kräuter- und Heilpflanzengarten des Stadtapothekers. In dem Areal gab es auch noch Häuser. 1925 ging der Garten in den Besitz der Stadt über, der die Grünfläche in einen öffentlichen Park umgestaltete.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Betrunkene schlägt Polizisten ins Gesicht – Gewahrsam in Ausnüchterungszelle

Betrunkene schlägt Polizisten ins Gesicht – Gewahrsam in Ausnüchterungszelle

Rosenheim – Ein Polizeieinsatz in der Aventinstraße in Rosenheim ist am Freitagabend (20.2.2026) eskaliert. Eine stark alkoholisierte 26-Jährige griff bei ihrer Gewahrsamnahme einen Beamten an und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

Mehrere Passanten hatten gegen 21.30 Uhr die Polizei verständigt, weil in einer Grünfläche im Bereich der Aventinstraße eine Frau liegen sollte. Vor Ort trafen die Beamten eine 26-jährige Rosenheimerin an. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst untersuchte sie, eine weitere medizinische Behandlung war jedoch nicht erforderlich.

Die Frau war, nach den Angaben der Polizei, stark alkoholisiert und zeigte sich orientierungslos. Ein Atemalkoholtest ergab rund zwei Promille. Da eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, sollte sie in Gewahrsam genommen werden. Im weiteren Verlauf verhielt sich die 26-Jährige zunehmend aggressiv. Als die Beamten versuchten, sie zu fesseln, wehrte sie sich und schlug einem 40-jährigen Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht.
Schließlich konnten ihr Handschellen angelegt und sie in eine Ausnüchterungszelle gebracht werden. Teile des Einsatzgeschehens wurden durch die Bodycam der Beamten aufgezeichnet.
Der angegriffene Beamte erlitt Prellungen im Kopf- und Augenbereich, blieb jedoch dienstfähig. Gegen die 26-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Passagieraufkommen an bayerischen Flughäfen 2025 gestiegen

Passagieraufkommen an bayerischen Flughäfen 2025 gestiegen

Fürth / Bayern – Die drei bayerischen Verkehrsflughäfen München, Nürnberg und Memmingen verzeichneten im Jahr 2025 ein steigendes Passagier- und Flugaufkommen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden insgesamt 391.088 Starts und Landungen registriert, 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der beförderten Passagiere wuchs um 5,6 Prozent auf rund 51,5 Millionen. Die transportierte Luftfracht stieg um 9,4 Prozent auf 344.186 Tonnen.

Besonders der internationale Luftverkehr legte zu: Die Zahl der Einsteiger aus dem Ausland stieg um 6,6 Prozent, die Zahl der Aussteiger ins Ausland um 6,4 Prozent. Die Zahl der inländischen Passagiere blieb nahezu konstant.

Einzelne Flughäfen:
  • München: 329.549 Starts und Landungen (+3,4 %), 43,4 Millionen Passagiere (+4,4 %), 340.715 Tonnen Luftfracht (+9,5 %). Rund 84 Prozent aller Flugbewegungen und Passagiere in Bayern entfielen hier.
  • Nürnberg: 35.795 Flugbewegungen (+9,5 %), knapp 4,5 Millionen Passagiere (+12 %), 3.471 Tonnen Luftfracht (-0,1 %).
  • Memmingen: 25.744 Starts und Landungen (+14,3 %), rund 3,7 Millionen Passagiere (+13,3 %).

Insgesamt zeigt die Entwicklung, dass insbesondere die internationalen Verbindungen in Bayern deutlich zulegen, während der Inlandsverkehr stabil bleibt.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Drei neue Einsatzfahrzeuge bei der Feuerwehr Traunstein in Dienst gestellt

Drei neue Einsatzfahrzeuge bei der Feuerwehr Traunstein in Dienst gestellt

Traunstein – Die Feuerwehr Traunstein hat drei neue Einsatzfahrzeuge offiziell in Dienst gestellt. In einem feierlichen Rahmen wurden ein von der Stadt beschafftes Mittleres Löschfahrzeug (MLF), ein Mehrzweckfahrzeug (MZF) sowie ein All-Terrain-Vehicle (ATV) des Feuerwehrvereins gesegnet.

Stadtpfarrer Konrad Roider sagte bei der Segnung: „So schnell werden aus zwei neuen Fahrzeugen drei.“ Kommandant Christian Schulz bezeichnete die gleichzeitige Inbetriebnahme als „etwas ganz Besonderes“ und dankte der Mannschaft für ihren Einsatz.
Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer würdigte das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehren und betonte, dass die Stadt bestrebt sei, die fünf Feuerwehren bestmöglich auszustatten. Die geplanten Investitionen betreffen neben der Ausrüstung auch die Sanierung der Feuerwehrhäuser in Wolkersdorf, Traunstein und mittelfristig Kammer.

Die neuen Fahrzeuge im Überblick:
  • Mittleres Löschfahrzeug (MLF): Basierend auf einem Iveco Daily, für eine Staffelbesatzung von sechs Einsatzkräften, mit 1.000-Liter-Löschwassertank, Pumpe mit 2.000 l/min und Wechselschlittensystem für flexible Beladung. Es ersetzt das frühere Löschgruppenfahrzeug LF 20 und eignet sich besonders für Einsätze im Innenstadtbereich.
  • Mehrzweckfahrzeug (MZF): Auf Mercedes-Benz Sprinter-Allradbasis, mit Führungs- und Kommunikationstechnik, ersetzt den bisherigen Mannschaftsbus und unterstützt die strukturierte Abarbeitung komplexer Einsatzlagen.
  • All-Terrain-Vehicle (ATV/UTV): Typ TGB Landmax 1000, für drei Einsatzkräfte, dient dem schnellen Materialtransport, insbesondere auf schmalen Wegen und in schwierigem Gelände. Das ATV wurde vollständig aus Spendenmitteln finanziert.

Pfarrer Peter Bertram betonte: „Moderne Technik wirkt sich zwar positiv auf die Motivation aus, doch ohne die Mannschaft, die sie bedient, ist sie wertlos.“

Der Kreisfeuerwehrverband überbrachte Glückwünsche und überreichte als Zeichen der Wertschätzung „Floriansmedaillen“ für die neuen Fahrzeuge. Anschließend nutzten die Gäste die Gelegenheit, die Fahrzeuge zu besichtigen und Informationen zu ihrer Nutzung zu erhalten.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob)

Schwerer Verkehrsunfall bei Pähl – 35-Jährige verstorben

Schwerer Verkehrsunfall bei Pähl – 35-Jährige verstorben

Pähl, Landkreis Weilheim-Schongau – Am Freitagabend (20.2.2026) kam es auf der Staatsstraße St2056 zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 35-jährige Frau aus Dießen verlor dabei ihr Leben. Die Polizeiinspektion Weilheim übernahm die Ermittlungen.

Gegen 17:45 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle Oberland über den Unfall informiert. Die Frau war in Richtung Pähl unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Pkw verlor und ins Schleudern geriet. Ihr Fahrzeug geriet auf die Gegenfahrbahn, auf der ein 40-Jähriger aus Weßling mit seinem Traktor unterwegs war. Trotz eines Ausweichmanövers kam es zum Frontalzusammenstoß.

Die Fahrerin wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und musste von den Freiwilligen Feuerwehren Pähl und Wielenbach mit schwerem Gerät befreit werden. Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Versorgung erlag sie noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der Traktorfahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt.
Zur Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten erstellt. Die Staatsstraße war während der Unfallaufnahme etwa 4,5 Stunden gesperrt; eine Umleitung wurde eingerichtet.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Spontane Demonstration in Rosenheim nach Tötungsdelikt an 89-jähriger Mutter

Spontane Demonstration in Rosenheim nach Tötungsdelikt an 89-jähriger Mutter

Rosenheim – Am Freitagabend (20.2.2026) fand in Rosenheim eine spontane Demonstration in der Innenstadt statt. Rund 20 Personen  des Roten Aufbruchs Rosenheim beteiligten sich nach eigenen Angaben an einem lautstarken Protestzug. Die Demonstration richtete sich gegen Gewalt an Frauen und die systemische Unterdrückung von Frauen und fand als Reaktion auf das Tötungsdelikt in Rosenheim in der Nacht auf den 20. Februar 2026 statt, bei dem ein 54-jähriger Mann seine 89-jährige Mutter getötet haben soll.

Nach Angaben der Polizei verständigte sich der Tatverdächtige selbst bei den Einsatzkräften. Die Frau wurde tot in ihrer Wohnung nahe dem Bahnhof aufgefunden. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, befindet sich in Untersuchungshaft, und gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes. Offizielle Angaben zu den Hintergründen der Tat liegen bisher nicht vor (wir berichteten).

Der Rote Aufbruch Rosenheim äußerte in einer Mitteilung, dass es sich aus ihrer Sicht um einen möglichen Femizid handeln könnte, also eine Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechts. In der Stellungnahme hieß es: „Wenn Frauen getötet werden, antworten wir auf diese Gewalt, die eine von uns trifft, aber alle Frauen systemisch betrifft.“

Die Teilnehmer berichteten, dass die Polizei während der Demonstration mit erhöhter Präsenz vor Ort war und dass augenscheinlich nach den auf der Demonstration anwesenden Personen gefahndet wurde. Diese Angaben stammen ausschließlich von den Demonstrationsteilnehmenden; von der Polizei gibt es hierzu bisher keine öffentliche Meldung.

Der Rote Aufbruch kündigte zudem seine Teilnahme an der internationalen Frauenkampfdemonstration am 8. März 2026 in Rosenheim an, die um 16 Uhr am Salingarten startet.
(Quelle: Pressemitteilung Roter Aufbruch Rosenheim / Beitragsbild: Copyright  Roter Aufbruch Rosenheim )

Mit falscher Fahrerlaubnis unterwegs – Polizei stoppt Gespann in der Kaiserstraße

Mit falscher Fahrerlaubnis unterwegs – Polizei stoppt Gespann in der Kaiserstraße

Rosenheim – Bei einer Verkehrskontrolle in der Kaiserstraße in Rosenheim hat die Polizei am Samstagvormittag (21.2.2026) ein Fahrzeuggespann aus dem Verkehr gezogen. Der 45-jährige Fahrer verfügte nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis für die Kombination aus Kleintransporter und Anhänger.

Die Beamten kontrollierten das Gespann am 21. Februar 2026 gegen 11.30 Uhr. Dabei stellten sie fest, dass der Mann aus dem östlichen Landkreis Rosenheim lediglich im Besitz eines Führerscheins der Klasse B war. Der mitgeführte Anhänger wies jedoch ein zulässiges Gesamtgewicht von deutlich über einer Tonne auf.
Für diese Fahrzeugkombination wäre die Fahrerlaubnis der Klasse BE erforderlich gewesen. Die Weiterfahrt wurde dem 45-Jährigen noch vor Ort untersagt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Zwei Schlägereien in der Ruedorfferstraße – Unbekannter schlägt auf junge Männer ein, 47-Jähriger verletzt sich schwer

Zwei Schlägereien in der Ruedorfferstraße – Unbekannter schlägt auf junge Männer ein, 47-Jähriger verletzt sich schwer

Rosenheim – In der Nacht auf Sonntag (22.2.2026)  kam es vor einem Lokal in der Ruedorfferstraße in Rosenheim gleich zu zwei Polizeieinsätzen. Gegen 4 Uhr wurden zwei junge Männer von einem bislang Unbekannten attackiert. Bereits drei Stunden zuvor hatte ein 47-Jähriger einen 19-Jährigen angegriffen – und sich dabei selbst schwer verletzt.

Unbekannter Täter schlägt zu und flüchtet

Mehrere Notrufe gingen am 22. Februar 2026 gegen 4 Uhr bei der Polizei ein. Vor einem Lokal in der Ruedorfferstraße sei eine größere Schlägerei im Gange. Vor Ort trafen die Beamten zwei verletzte Männer an – einen 20-Jährigen und einen 21-Jährigen, beide aus Großkarolinenfeld.

Nach bisherigem Ermittlungsstand ging ein bislang unbekannter Täter offenbar unvermittelt auf die beiden los. Er schlug dem 20-Jährigen mit der rechten Faust ins Gesicht, woraufhin dieser zu Boden fiel. Anschließend soll er auch dem 21-Jährigen mehrfach gegen den Kopf geschlagen haben.
Beide Männer erlitten Prellungen und Rötungen. Sie wurden vom Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt. Der Täter flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.
Der Mann wird auf 25 bis 27 Jahre geschätzt, hatte blonde bis hellgraue Haare und war dunkel gekleidet. Er trug einen schwarzen Mantel sowie auffällige weiße Sneakers. Zudem wirkte er auf die Beteiligten mit osteuropäischer Erscheinung.

Die Polizei Rosenheim ermittelt wegen Körperverletzung und bittet Zeugen, sich unter Telefon 08031/200-2200 zu melden.

Drei Stunden zuvor: 47-Jähriger stürzt nach Schlagversuch

Bereits gegen 1 Uhr war es an derselben Örtlichkeit zu einer Rangelei gekommen. Ein 47-Jähriger aus dem Raum Rosenheim hatte Gäste angepöbelt und schließlich einen zufällig vorbeigehenden 19-Jährigen aus dem östlichen Landkreis aggressiv geschubst.
Der 47-Jährige versuchte anschließend, dem 19-Jährigen mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Der Jüngere wich jedoch aus. Durch die Wucht des ins Leere gehenden Schlages verlor der Angreifer das Gleichgewicht und stürzte.

Dabei zog sich der 47-Jährige schwere Verletzungen im Bein- und Fußbereich zu. Er wurde zur stationären Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab rund 1,50 Promille.
Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei Rosenheim wegen Körperverletzung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)