MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 22. Februar – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Musik im Gehirn die Ausschüttung von Dopamin anregen kann – einem Botenstoff, der für Motivation und Glücksgefühle verantwortlich ist?
Deshalb kann ein Lieblingssong Dich innerhalb weniger Minuten spürbar aufhellen oder antreiben.

Vielleicht startest Du heute ganz bewusst mit einem Lied, das Dich stärkt und Dir Energie schenkt.

Wir wünschen Dir einen klangvollen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Linke Liste Wasserburg lädt zum Brunch & Austausch zum Thema Wohnen

Linke Liste Wasserburg lädt zum Brunch & Austausch zum Thema Wohnen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die Linke Liste Wasserburg (LLW) veranstaltet am morgigen Sonntag, 22. Februar, von 11 bis 14: Uhr einen Brunch mit anschließendem Austausch in der Kinowerkstatt Wasserburg (Bahnhofsplatz 14). Thema: Bezahlbares Wohnen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Thema bezahlbares Wohnen und die damit verbundenen sozialen Fragestellungen. Nach Angaben der LLW können Interessierte mit dem Bürgermeisterkandidaten Milan Matijević, weiteren Kandidaten der Linken sowie Martin Bauhof, Landessprecher von Die Linke Bayern und Landratskandidat, ins Gespräch kommen. Ziel sei es, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze für ein gutes Leben in Wasserburg zu entwickeln.

„Wir möchten Raum für einen offenen Dialog schaffen, in dem Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen, Anliegen und Ideen einbringen können“, heißt es von der LLW. „Bezahlbares Wohnen ist eine der entscheidenden sozialen Fragen unserer Zeit und betrifft Menschen aller Generationen“, heißt es in der Pressemitteilung
Die Veranstaltung ist öffentlich, für Verpflegung ist gesorgt. Alle Interessierten sind eingeladen, teilzunehmen.

Veranstaltungsdetails:

  • Datum: Sonntag, 22. Februar 2026
  • Uhrzeit: 11:00 – 14:00 Uhr
  • Ort: Kinowerkstatt Wasserburg, Bahnhofsplatz 14, Wasserburg am Inn
    (Quelle: Linke Liste Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Bürgerstiftung Rosenheim unterzeichnet Selbstverpflichtung für Demokratie und Vielfalt

Bürgerstiftung Rosenheim unterzeichnet Selbstverpflichtung für Demokratie und Vielfalt

Rosenheim – Die Bürgerstiftung Rosenheim hat die Selbstverpflichtung „Für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt“ unterzeichnet. Wie die Stiftung mitteilt, bekennt sie sich damit ausdrücklich zu einem freiheitlich-demokratischen Miteinander.

„Mit der Unterzeichnung der Selbstverpflichtung möchte die Bürgerstiftung Rosenheim ein Zeichen setzen für ein buntes und tolerantes Deutschland. Wir verstehen die Verpflichtung als Arbeitsauftrag an uns alle, jene Überzeugungen im Alltag umzusetzen und in die Bürgerstiftungsarbeit hineinzutragen“, erklärte die Vorstandsvorsitzende Almuth Aicher laut Mitteilung.

Die Selbstverpflichtung wurde vom Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands gemeinsam mit dem Koordinierungskreis der Bürgerstiftungen erarbeitet. Nach Angaben der Bürgerstiftung waren alle Bürgerstiftungen eingeladen, sich an der Diskussion über den Wortlaut zu beteiligen. Auf Grundlage der eingegangenen Anmerkungen sei eine finale Fassung entstanden.

Das Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands vertritt nach eigenen Angaben die Interessen der deutschen Bürgerstiftungen gegenüber Akteuren der Zivilgesellschaft und der Öffentlichkeit. Das Berliner Büro informiert und berät Bürgerstiftungen, Gründungsinitiativen und Einzelpersonen und wirbt für das Modell der Bürgerstiftung.

Bundesweit gibt es laut Mitteilung rund 400 Bürgerstiftungen, davon tragen 245 das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Mehr als 29.000 Bürgerstifter engagieren sich demnach seit der Gründung der ersten deutschen Bürgerstiftung vor fast 30 Jahren. Bürgerstiftungen mit Gütesiegel entsprechen den zehn Merkmalen einer Bürgerstiftung. Sie verstehen sich als unabhängige Stiftungen von Bürgern für Bürger, an denen sich Menschen einer Stadt, Gemeinde oder Region beteiligen können.

Weitere Informationen sind unter www.buergerstiftungen.org
abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerstiftung Rosenheim / Beitragsbild: Bürgerstiftung Rosenheim)

Rund 100 Gäste beim Politischen Aschermittwoch der SPD Rosenheim

Rund 100 Gäste beim Politischen Aschermittwoch der SPD Rosenheim

Rosenheim – Rund 100 Gäste vor Ort sowie nach Angaben der Veranstalter mehr als 100 weitere Zuschauer im Livestream haben am Politischen Aschermittwoch der SPD Rosenheim im Gasthof Höhensteiger teilgenommen. Im Mittelpunkt standen europapolitische Themen sowie der bevorstehende Kommunalwahlkampf am 8. März.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Rosenheimer Europaabgeordneten Maria Noichl. Sie begrüßte unter anderem den langjährigen luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn als Ehrengast. Noichl betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung eines geeinten Europas, insbesondere in politisch angespannten Zeiten.
Neben Asselborn waren weitere überregionale Vertreter anwesend, darunter Markus Rinderspacher, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, sowie Matthias Bonigut, Vorsitzender der SPD Oberbayern.

Im Anschluss sprach der Oberbürgermeisterkandidat der SPD Rosenheim für die Kommunalwahl am 8. März, Abuzar Erdogan. In seiner Aschermittwochsrede rief er zur Geschlossenheit im Wahlkampf auf. „Wir können diese Wahl gewinnen, wenn wir geschlossen auftreten und den Menschen zeigen, dass soziale Politik konkret vor Ort beginnt“, sagte Erdogan laut Mitteilung unter Applaus der Anwesenden.

Ein weiterer Programmpunkt war die rund 30-minütige Rede von Asselborn zur aktuellen Lage in Europa. Er warb nach SPD-Angaben für Zusammenhalt und Entschlossenheit. „Europa muss näher zusammenstehen“, erklärte er. Zudem sagte er: „Wir müssen den Tyrannen in dieser Welt mit Stärke und Geschlossenheit begegnen, nur gemeinsam sind wir stark.“

Asselborn verwies dabei auch auf eine persönliche Parallele: Er sei mit 32 Jahren Bürgermeister seiner luxemburgischen Heimatstadt geworden, ebenso alt sei Erdogan heute. Mit Blick auf den SPD-Kandidaten sagte Asselborn, das passe „doch perfekt“, und bezeichnete ihn als „eine fantastische Wahl für das Oberbürgermeisteramt“.
Im Anschluss diskutierten Erdogan, Asselborn und Moderator Sebastian Rotter über die Verbindung von europäischer Politik und kommunaler Verantwortung, über soziale Aufstiegschancen, den Schutz der Demokratie sowie über Anfeindungen gegenüber Politikern.
Die Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht beendete den Abend. Sie dankte Asselborn für sein Kommen und rief die Anwesenden dazu auf, am 8. März von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: Copyright SPD Rosenheim)

Rosenheim, Postkarte, 1971

Rosenheim, Postkarte, 1971

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1971. Statt einer einzelnen Aufnahme präsentieren wir Euch wieder einmal eine Postkarte. 

Neben Motiven aus der Rosenheimer Innenstadt mit Ludwigsplatz, Max– Josefs-Platz und Nepomuk-Brunnen sind auch Aufnahmen vom Wendelstein zu sehen.
((Quelle: Archiv Herbert Borrman /  Bildtext: Karin Wunsam)

Klartext zur Kommunalwahl beim politischen Aschermittwoch der AfD Rosenheim

Klartext zur Kommunalwahl beim politischen Aschermittwoch der AfD Rosenheim

Rosenheim – Dass die Worte zum politischen Aschermittwoch gerne mal deutlicher und kräftiger ausfallen, ist allgemein bekannt. Genauso war es auch beim politischen Aschermittwoch in Rosenheim der AfD. AfD-Landratskandidat und Landtagsabgeordneter Andreas Winhart sowie der AfD-Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Leucht gingen aus Sicht des Kreisverbands mit den politischen Mitbewerbern hart ins Gefecht. Stadtrat und Fraktionsvorsitzender Andreas Kohlberger ergänzte die Reden mit Anekdoten aus den vergangenen sechs Jahren AfD-Stadtratsarbeit.

Die Redner thematisierten sowohl kommunalpolitische als auch übergeordnete politische Entscheidungen, die ihrer Ansicht nach Auswirkungen auf die Region Rosenheim haben.

AfD-Landratskandidat Winhart äußerte sich unter anderem zu anderen Landratskandidaten: „Für uns AfDler ist der Wahlkampf keine Wirtshaus-Tour, wir wollen im Landratsamt auf den Chefsessel. Wir meinen es ernst! Ja, ich will Landrat für unseren Landkreis Rosenheim werden, um endlich zukunftsorientierte Politik fürs eigene Volk zu machen!“

Oberbürgermeisterkandidat Leucht ging auf kommunale Herausforderungen ein, insbesondere in der Wohnungspolitik und bei den öffentlichen Finanzen: „Wenn Gewerbesteuerbescheide von der Stadt Rosenheim mir vielen Monaten Verspätung zugestellt werden, dann können die aktuellen Finanzzahlen der Stadt nicht so positiv sein, wie sie der aktuelle Oberbürgermeister darstellt. Wir werden in Kürze auch die wirtschaftliche Krise in Rosenheim in Zahlen fassen können. Ich plädiere dann dafür, statt auf Steuererhöhungen zu setzten lieber auf der Ausgabenseite rigoros zu sparen!“

Stadtrat Kohlberger gab einen Rückblick auf die Arbeit der AfD-Fraktion im Stadtrat Rosenheim in den vergangenen sechs Jahren. Dabei sprach er unter anderem über Sicherheitsfragen rund um den Salingarten und die barrierefreie Fußgängerzone: „Entweder sind die jetzt alle nach rechts gerutscht oder wir haben damals schon recht gehabt!“
(Quelle: Pressemitteilung AfD Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild AfD Kreisverband Rosenheim)

Hohes Sicherheitsniveau am Rosenheimer Bahnhof laut Stadt und Polizei

Hohes Sicherheitsniveau am Rosenheimer Bahnhof laut Stadt und Polizei

Rosenheim – Medienberichten zufolge nehmen Gewaltdelikte an Bahnhöfen in Deutschland zu. Bei einem Gespräch im Rathaus verständigten sich Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, Staatssekretärin Daniele Ludwig, Vertreter der Polizeibehörden und der Deutschen Bahn darauf, die Sicherheitsmaßnahmen am Rosenheimer Bahnhof auszuweiten. Dazu gehören unter anderem eine ausgeweitete Videoüberwachung, mehr Sicherheitspersonal und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Bereits vor wenigen Tagen hatte es einen Ortstermin von Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern Daniela Ludwig mit der Bundespolizei am Bahnhof gegeben, um auf aktuelle Vorfälle zu reagieren (wir berichteten)

Prävention, Technik und Zusammenarbeit

Bei dem aktuellen Termin erklärte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März: „Der Rosenheimer Bahnhof ist Teil des urbanen Lebens und ich möchte, dass sich die Menschen dort weiter sicher aufhalten und sicher fühlen können. Dabei unterstützen wir unsere Bundes- und Landespolizei mit dem von mir angestoßenen kommunalen Sicherheitsdienst ebenso wie mit der Ausweitung der Videoüberwachung am Südtiroler Platz. Es gilt präventiv zu handeln und gleichzeitig durchzugreifen, wenn nötig.“

Staatssekretärin Ludwig ordnete die Lage ein: „Deutschlandweit verzeichnen wir eine Zunahme von Gewaltdelikten in Zügen und an Bahnhöfen. Einzelne Bahnhöfe entwickeln sich zu Kriminalitätsschwerpunkten in den Städten. Das ist in Rosenheim aber nicht der Fall. Unser Bahnhof ist kein Hotspot. Ich will, dass der Bahnhof so auch in der Zukunft sicher bleibt.“

Im vergangenen Jahr wurden laut Stadt bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt, darunter die Erhöhung der Präsenz der Bundespolizei und die Verbesserung der Beleuchtung in der Fußgängerunterführung vom Bahnhof zur Klepperstraße. Die hohe sichtbare Präsenz von Polizei und Sicherheitspersonal soll auch in diesem Jahr beibehalten werden.
„Bereits jetzt arbeiten alle involvierten Stellen hervorragend zusammen. Mit der Einbeziehung von Jugend- und Sozialarbeit sowie von Streetworkern setzen wir nicht nur auf Kontrollen, sondern auch auf Prävention und alternative Lösungsansätze rund um den Bahnhof“, so März weiter.

Neben der Präsenz der Polizei setzt Staatssekretärin Ludwig auf Technik: „Aktuell nutzen die DB AG und die Bundespolizei am Rosenheimer Bahnhof über 20 Kameras für die Videoüberwachung. Wenn zeitnah auch noch der Bahnhofsvorplatz eine Videoüberwachung erhält, dann erhöht das sowohl die tatsächliche als auch die gefühlte Sicherheit.“
Die Gesprächsteilnehmer erklärten, dass sie weiterhin im Austausch bleiben, um die Sicherheitslage am Rosenheimer Bahnhof fortlaufend zu bewerten.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Rotbuche am Mühlbach in Rosenheim soll gefällt werden

Rotbuche am Mühlbach in Rosenheim soll gefällt werden

Rosenheim – Nach Angaben der Stadt Rosenheim ist am Mühlbach An der Burgermühle die Fällung einer mehrstämmigen Rotbuche vorgesehen. Die Stadt teilt mit, dass der Baum im Untergrund nicht mehr ausreichend Halt finde, um Herbststürmen oder anderen extremen Wettereignissen standzuhalten.

Der Baum steht an einer Ufermauer des Mühlbachs, deren Mauerwerk nach Angaben der Stadt durch die Wurzeln teilweise gelockert sei. Die Stadt erklärt, dass die Fällung aus ihrer Sicht aus Sicherheitsgründen alternativlos sei, um mögliche Risiken für die angrenzenden Gebäude und sie Stabilität der Uferanlage zu reduzieren.

Die Arbeiten sind laut Stadt für Montag, 23. Februar 2026, geplant.
(Quelle: Pressemitteilung  Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erinnerungskultur am kbo-Inn-Salzach-Klinikum: Veranstaltung am 18. März

Erinnerungskultur am kbo-Inn-Salzach-Klinikum: Veranstaltung am 18. März

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum lädt am Mittwoch, 18. März 2026, um 17 Uhr zu einer öffentlichen Veranstaltung im Festsaal des Klinikums in Gabersee ein. Unter dem Titel „… zu ihrem Gedächtnis – Wie Vergangenes im Gedenken der evangelischen Kirche lebendig werden kann“ steht ein Impulsvortrag von Dr. Axel Töllner, Beauftragter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für den christlich-jüdischen Dialog, im Mittelpunkt.

Dr. Töllner beleuchtet die Funktion und Praxis des Gedenkens aus kirchlicher Perspektive und geht der Frage nach, wie mit schwierigen Kapiteln der Vergangenheit verantwortungsvoll umgegangen werden kann, ohne zu verklären oder zu verdrängen. Im Anschluss bietet eine Publikumsdiskussion Gelegenheit zum Austausch. Gesprächspartner sind neben Dr. Töllner auch Dagmar Häfner-Becker, Dekanin des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks Rosenheim, sowie Professor Dr. med. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor des Klinikums.

Die Veranstaltung ist Teil des kontinuierlichen Engagements des Klinikums, Erinnerung wachzuhalten und gesellschaftliche Verantwortung aktiv wahrzunehmen. Interessierte werden um Anmeldung per E-Mail an presse.isk@kbo.de
oder online unter eveeno.com/erinnerungskultur_2026_1 gebeten.
(Quelle: Pressemitteilung kbo-Inn-Salzach-Klinikum / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Geldsystem im Wandel: Kryptowährungen, Schattenbanken und die Rolle des Staates

Geldsystem im Wandel: Kryptowährungen, Schattenbanken und die Rolle des Staates

Rosenheim – Auf Einladung von Attac Rosenheim spricht der Finanzmarktexperte Alfred Eibl am Dienstag, 24. Februar, 19.30 Uhr,  im „Z“ Rosenheim über aktuelle Entwicklungen im Geld- und Zahlungssystem. Dabei geht es unter anderem um Kryptowährungen, Schattenbanken, neue Finanzinstrumente und private Parallelsysteme sowie die Frage, welche Rolle Politik und Zentralbanken im Schutz des Gemeinwohls spielen.

Für Eibl sind Politik und Zentralbanken in der Pflicht, den dezentralen Zugang zu analogen Zahlungsmitteln und Dienstleistungen zu sichern – insbesondere zu Bargeld und Filialbanken. Geld müsse als öffentliches Gut behandelt und digitale Angebote unter öffentlicher Kontrolle gehalten werden.

Eibl plädiert für staatliche Verantwortung

Für Eibl ist Geld in einer arbeitsteiligen kapitalistischen Wirtschaft unverzichtbar für Warenaustausch, Spar-, Kredit- und Investitionsvorgänge. Er erklärte: „Seinen Nutzen eignen sich gegenwärtig zum allergrößten Teil jedoch private Akteure an, die in Krisenfällen auf die Rettung durch staatliche Institutionen setzen.“

Darüber hinaus beobachtet Eibl den wachsenden Schattenbankenbereich, der weitgehend unkontrolliert agiere. Fintechs, Kryptowährungen und Stablecoins würden sich rasend schnell  entwickeln und  teilweise ebenso schnell wieder pleite gehen. Große digitale Plattformunternehmen wie Google, Facebook und Apple würden zudem eigene Zahlungssysteme aufbauen.

Eibl ist der Meinung, dass die Zentralbanken als Hüterinnen des öffentlichen Gutes bisher keine überzeugenden Antworten auf diese Entwicklungen gefunden hätten. „Das gesetzliche Zahlungsmittel muss der Anker allen Geldes bleiben“, so Eibl. Politik und Zentralbanken seien aufgefordert, den dezentralen Zugang zu Bargeld und Filialbanken zu erhalten und gleichzeitig digitale Zahlungsmöglichkeiten unter öffentlicher Kontrolle zu schaffen. Technisch sei dies machbar: Zentralbankgeld könne als elektronisches Zahlungsmittel zirkulieren und von Banken auf konkursfesten Girokonten verwaltet werden. Ein exklusiver Zugriff von Banken auf digitales Zentralbankgeld sei hingegen überholt.

Der Vortrag findet am Dienstag, 24. Februar 2026, um 19:30 Uhr im „Z“ Rosenheim, Innstr. 45a, statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen, Fachkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
(Quelle: Pressemitteilung Attac Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Drachenboot-Saison 2026 startet – Trainings ab März buchbar, Steuerleute gesucht

Drachenboot-Saison 2026 startet – Trainings ab März buchbar, Steuerleute gesucht

Rosenheim / Region – Auch 2026 heißt es wieder „Are you ready – attention – go“ auf dem Wasser: In der Region Rosenheim starten die Drachenbootrennen in die neue Saison. Die Trainings für die Rennen am Chiemsee und in Rosenheim können bereits ab März online gebucht werden. Gleichzeitig werden aktuell dringend Steuerleute für Trainings, Rennen und Events gesucht – Neueinsteiger sind herzlich willkommen.

Termine und Highlights der Saison

Nach aktuellem Stand umfasst der Rennkalender folgende Veranstaltungen:

  • 11. Juli 2026: friendWorks-Drachenbootcup, Straubing
  • 25. September 2026: Stadtwerke Rosenheim Schüler-Drachenboot-Cup
  • 26 September 2026: Rosenheimer Drachenbootrennen

Zum Chiemsee-Alpenland-Drachenboot-Cup gibt es aktuell noch keine Infos.
Weitere Infos, Anmeldung sowohl für die Rennen als auch für das Training als Team oder als Steuermann oder Steuerfrau – hier.
(Quelle: Mitteilung outdoorLux / Beitragsbild: Archiv Innpulls.me)

Zwei vierte Plätze für den TSV 1860 Rosenheim bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft

Zwei vierte Plätze für den TSV 1860 Rosenheim bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft

Rosenheim – Die U11 und die U13 des TSV 1860 Rosenheim haben bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft jeweils den vierten Platz belegt. Beide Mannschaften überzeugten in der Gruppenphase, mussten sich jedoch im Halbfinale knapp geschlagen geben.

Das Turnier fand am vergangenen Sonntag (16.2.2026) statt. Sowohl die U11 als auch die U13 zeigten starke Leistungen, verpassten aber den Einzug ins Finale.

U11 mit starkem Start ins Turnier

Die U11 präsentierte sich in der Vorrunde in guter Form. Mit viel Tempo, Spielfreude und Entschlossenheit sicherte sich das Team den Gruppensieg und zog in die K.o.-Phase ein.

Im Halbfinale traf die Mannschaft auf die DJK Ingolstadt, die sich später den Turniersieg sicherte. In einer engen Partie fehlte es phasenweise an der Konsequenz aus der Vorrunde, am Ende stand eine knappe Niederlage. Auch im Spiel um Platz drei konnte das Team nicht mehr an die Leistungen aus der Gruppenphase anknüpfen und belegte Rang vier.

U13 scheitert im Halbfinale im Sechsmeterschießen

Die U13 spielte eine makellose Vorrunde und gewann als einziges Team alle Gruppenspiele. Im Halbfinale gegen den FC Deisenhofen entwickelte sich ein intensives Spiel. Nach zwei individuellen Fehlern geriet Rosenheim mit 0:2 in Rückstand, kämpfte sich jedoch zurück und erzielte in letzter Sekunde den 2:2-Ausgleich.

Im anschließenden Sechsmeterschießen entschied das Quäntchen Glück zugunsten des Gegners. Im Spiel um Platz drei gegen die DJK Ingolstadt reichte es schließlich ebenfalls nicht für einen Sieg, sodass auch die U13 das Turnier auf Rang vier beendete.
Den Titel bei der Oberbayerischen Hallenmeisterschaft holte sich der FC Ingolstadt 04 mit einem 3:0-Finalsieg gegen den FC Deisenhofen.

Beide Nachwuchsteams des TSV 1860 Rosenheim zeigten über weite Strecken, dass sie zu den stärkeren Mannschaften auf oberbayerischer Ebene zählen.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenheim)