Kunstmühle, Rosenheim, 1950er ahre

Kunstmühle, Rosenheim, 1950er ahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1950er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Kunstmühle in Rosenheim.

I1855, zwei Jahre vor dem Bahnanschluss Rosenheim, nahm nach Auskunft von stadtarchiv.de, im Süden des Marktes eine neue errichtete Getreidemühle ihren Betrieb auf. Wegen ihrer modernen, nach amerikanischen Vorbild eingerichteten Produktionstechnik wurde sie als „Kunstmühle“ bezeichnet. Nach Einstellung des Mahlbetriebs 1972 produzierte man bis 1990 nur noch Futtermittel. Danach wurde das ehemalige Mühlengebäude zu Büros und einem Cafè umgebaut.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

SPD Rosenheim informierte über Patientenverfügung

SPD Rosenheim informierte über Patientenverfügung

Westerndorf St. Peter / Rosenheim – Der SPD-Ortsverband Erlenau-Westerndorf St. Peter hat gemeinsam mit der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60+ die Veranstaltung „Patientenverfügung – für alle von 18 bis 99“ durchgeführt. Mehr als 60 Interessierte nahmen im Saal des Gasthauses Höhensteiger im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf St. Peter teil.

Die Veranstaltung vermittelte den Teilnehmenden konkrete Informationen und Impulse für die eigene Vorsorgeplanung.
Dr. med. Guido Pfeiffer referierte eine Stunde lang zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten und beantwortete anschließend Fragen der Teilnehmenden. Thomas Frank, Vorsitzender des Ortsverbands, erklärte: „Die weit verbreitete Idee, dass die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht nur für Ältere relevant sind, ist falsch.“ Er betonte zudem: „Das Thema Vorsorge ist nicht nur für ältere Menschen relevant, sondern auch für die junge Generation. Schließlich kann es jeden treffen, dass er zum Beispiel nach einem Unfall nicht mehr für sich selbst wesentliche Entscheidungen treffen kann.“
Auch SPD-Oberbürgermeisterkandidat Abuzar Erdogan war vor Ort und hob hervor: „Das ist auch für die Angehörigen eine große Hilfe, denn dann wissen diese, was sich der Betreffende wünschen würde, wenn er sich nicht mehr selbst äußern kann.“
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: SPD Rosenheim)

Rosenheim: Pestel-Institut untersucht Wohneigentum in der Stadt

Rosenheim: Pestel-Institut untersucht Wohneigentum in der Stadt

Rosenheim – Rund 9.900 Haushalte in Rosenheim leben in selbstgenutztem Eigentum. Laut einer Analyse des Pestel-Instituts liegt die Wohneigentumsquote bei 29,6 Prozent – unter dem Bundesdurchschnitt von 43,5 Prozent. Besonders junge Erwachsene zwischen 25 und 40 Jahren stehen vor großen Hürden beim Erwerb eigener vier Wände.

Der BDB kritisiert die aktuelle Lage aus Sicht der Branche. Katharina Metzger, Präsidentin des Verbands, sagt: „Der Bund hat zuletzt die Eigenheimzulage und dann das Baukindergeld abgeschafft – und damit die effektive Förderung von Wohneigentum faktisch eingestellt.“ Sie fordert ein neues Förderprogramm mit direkten Zuschüssen, um auch Durchschnittsverdienern den Erwerb eigener vier Wände zu ermöglichen. Zudem hält Metzger ein Niedrigzinsprogramm für notwendig. „Wer Wohneigentum will, muss über viele Jahre Abstriche machen, lebt dann aber auch für Jahrzehnte in den eigenen vier Wänden und zahlt keine Miete mehr“, erläutert sie.

Hannes Zapf, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM), betont die Notwendigkeit langfristiger Fördermaßnahmen: „Es muss eine Marathon- und keine Sprint-Förderung geben. Wer heute in ein Haus oder eine Eigentumswohnung investiert, muss auch in drei, fünf oder sieben Jahren auf staatliche Unterstützung zählen können.“
Die Experten heben zudem hervor, dass Wohneigentum im Alter finanzielle Sicherheit bringen kann. Zapf: „Das beste Beispiel sind die Baby-Boomer. Immer mehr Neu-Rentner können sich ihre bisherige Miete nicht leisten – wer Eigentum hat, kommt finanziell deutlich besser über die Runden.“

Der BDB appelliert an Bundestagsabgeordnete von CSU und SPD, die Förderung von Wohneigentum konsequent umzusetzen. Katharina Metzger ergänzt: „Im Koalitionsvertrag steht klipp und klar, dass Wohneigentum gefördert werden soll. Aber wann, wenn nicht jetzt? Solange der Bund nicht handelt, bleibt der Traum von den eigenen vier Wänden auf Eis.“
(Quelle: Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), Pestel-Institut / Beitragsbild: Copyright: Nils Hillebrand)

Kostenlose Energieberatung im Rathaus Rosenheim

Kostenlose Energieberatung im Rathaus Rosenheim

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim bietet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern wieder kostenlose Energieberatung an. Die nächste Möglichkeit besteht am Freitag, 13. März, von 8:00 bis 13:15 Uhr im Rathaus, Königstraße 15.

Die Beratung wird von Dipl.-Ing. (FH) Ilona Schlieder durchgeführt. Eine Terminvereinbarung ist erforderlich und kann unter Telefon 0800 809 802 400 (mit Rückrufoption) erfolgen. In der Regel finden die Beratungen jeden zweiten Freitag im Monat statt.
(Quelle: Pressemitteilung Bund Naturschutz / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Probestimmzettel für die Kommunalwahl auf rosenheim.de

Probestimmzettel für die Kommunalwahl auf rosenheim.de

Rosenheim – Wer sich auf die Kommunalwahl am 8. März 2026 vorbereiten möchte, kann ab sofort auf der Webseite der Stadt Rosenheim einen Probestimmzettel nutzen. Dort lässt sich das sogenannte „Kumulieren und Panaschieren“ ausprobieren und die Stimmenvergabe üben.

Bei der Oberbürgermeisterwahl darf jeder Wähler eine Stimme vergeben. Für die Stadtratswahl können bis zu 44 Stimmen verteilt werden, wobei pro Kandidatin oder Kandidat bis zu drei Stimmen möglich sind. Der Probestimmzettel zeigt auch an, wenn noch nicht alle Stimmen verteilt wurden oder das Maximum überschritten ist.
Die Briefwahlunterlagen werden bereits verschickt. Die Beantragung der Briefwahl ist bis Freitag, 6. März 2026, 15 Uhr möglich. Wer die Online-Beantragung nutzen möchte, kann dies bis zum 2. März 2026 erledigen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim /  Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Rosenheim-Nord: Bürger diskutieren geplantes Nahversorgungszentrum

Rosenheim-Nord: Bürger diskutieren geplantes Nahversorgungszentrum

Westerndorf St. Peter  / Rosenheim – Kürzlich luden die Grünen Rosenheim die Anwohner aus dem Stadtteil Rosenheim-Nord zu einer Stadtteilveranstaltung in den Gasthof Höhensteiger im Westerndorf St. Peter ein. Ziel war es, über das geplante großflächige Nahversorgungszentrum zu informieren und den Austausch zwischen Bürgern und Stadtratskandidaten zu ermöglichen.

Zunächst berichteten Vertreter lokaler Bürgerinitiativen über die geplante Bebauung: Werner Heinz vom Rosenheimer Forum und Katja Weilbach, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Rosenheim-Nord, wiesen auf mögliche Auswirkungen hin. Ihr Standpunkt: Ein Einkaufszentrum mit Vollsortimenter, Lebensmitteldiscounter, Getränkemarkt, Biomarkt und Drogeriemarkt auf rund 6.000 m² könnte die bestehende Einzelhandelsstruktur beeinträchtigen und den Verkehr im Viertel weiter belasten. Zudem sei die Flächeninanspruchnahme von 11 Hektar zwischen der Technischen Hochschule und Westerndorf St. Peter sehr umfangreich. Die Bürgerinitiativen empfehlen, den tatsächlichen Bedarf an Nahversorgung zu prüfen und alternative Nutzungen wie einen Bürgerpark oder Naherholungsflächen in Betracht zu ziehen.

Austausch über Verkehr, Nahversorgung und Ortsentwicklung

Im Anschluss hatten die Teilnehmer Gelegenheit, ihre Perspektiven an drei Themen-Tischen einzubringen: Verkehr und sichere Schulwege, Gestaltung des Westerndorfer Ortsbereichs sowie Nahversorgung. Dabei spielte die Verkehrsbelastung eine zentrale Rolle. Die Westerndorfer Straße trennt Westerndorf St. Peter vom Rest des Stadtteils, und Verbindungsstraßen wie Römerstraße oder Mitterweg werden insbesondere morgens vom Durchgangsverkehr genutzt. Ohne sichere Fahrradstreifen sehen viele Teilnehmer die Unfallgefahr für Schulkinder als hoch an.

Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass der Grünstreifen zwischen Westerndorf St. Peter und der TH Rosenheim erhalten bleiben sollte. „Wir brauchen nicht noch mehr Versiegelung“, sagte eine Teilnehmerin. „Es darf nicht sein, dass die Verantwortlichen hier alles zubauen, ohne Rücksicht auf die Bürger und die Natur.“
Anna Rutz, Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, zog folgendes Fazit: „Die Veranstaltung hat mir bestätigt, dass wirklich tolle Ideen entstehen, wenn man sich mit engagierten Bürgern zusammensetzt, Impulse gibt und einfach zuhört.“

Entscheidung im Bauausschuss

Direkt am Tag nach der Veranstaltung wurde der Bebauungsplan im Bauausschuss behandelt. Für die Fläche zwischen TH und Westerndorfer Straße entschieden die Stadtratsfraktionen von CSU, FW und SPD für die Maximalvariante, bei der die gesamte Fläche bis Westerndorf bebaut wird. Die Grünen stimmten gegen diese Variante und plädieren weiterhin für eine Entwicklung, die den tatsächlichen Bedarf der Bewohner abdeckt und nur einen Teil der Fläche nutzt. „Die Bürger wollen ihre Heimat, ihr Viertel erhalten“, so Anna Rutz nach der Sitzung. „Ich bin froh, dass es mit der IG Nord eine starke Bürgervereinigung gibt, die sich jetzt noch lauter für die Interessen der Bürger einsetzen wird.“
(Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90 / Die Grünen Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Peter Gebhard präsentiert „360° Deutschland“ im KuKo Rosenheim

Peter Gebhard präsentiert „360° Deutschland“ im KuKo Rosenheim

Rosenheim – Der Fotograf und Buchautor Peter Gebhard zeigt am Dienstag, 17. März, im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim, Saal Bayern, seine Live-Reportage „360° Deutschland“. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn der Veranstaltung um 20 Uhr.

Gebhard hat sich mit seinem kultigen Oldtimer-Bulli „Erwin“ auf eine 16.000 Kilometer lange Rundreise durch Deutschland begeben. Entstanden ist eine intensive Mischung aus Fotografien, Erlebnissen und Geschichten, die das Land und seine Menschen in all ihren Facetten zeigen.

Vom Norden bis zu den Alpen

Die Reise führte von Flensburg im Norden über die Inseln Fehmarn und Rügen, entlang der Ostgrenze nach Brandenburg und ins Erzgebirge bis hinunter an die Alpen. Auf seinem Weg begegnete Gebhard Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen – Surfpioniere, Biobauern, Heimkehrer, Bierbrauer, Handwerker und Familien, die ihr Dorf schützen. Jede Region zeigt dabei ihren eigenen Charakter: der Norden und Osten sind authentisch und ruhig, der Süden üppig und lebendig.

Vielfalt und Kontraste Deutschlands

Gebhard dokumentierte den Kontrast zwischen pulsierenden Städten wie dem Ruhrgebiet, weiten Moorlandschaften am Niederrhein, historischen Flugzeugen aus den 1940er-Jahren und den Halligen im Wattenmeer. Die Geschichten, die er erzählt, spiegeln das Leben der Menschen wider und geben Einblicke in Traditionen, Handwerk und Alltag in Deutschland.

Tickets für „360° Deutschland“ sind an der KuKo-Ticketkasse, bei Eventim und München Ticket, online auf den Websites der Anbieter sowie direkt beim Veranstalter SP Events erhältlich.
Weitere Informationen: www.peter-gebhard.de
(Quelle: Pressemitteilung SP Events / Beitragsbild: Copyright Peter Gebhard)

AfD-Ortsverband Prien-Chiemsee wählt neuen Vorstand

AfD-Ortsverband Prien-Chiemsee wählt neuen Vorstand

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Mitglieder des AfD-Ortsverbandes Prien-Chiemsee haben turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt.

Der Kreisverbandsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Andreas Winhart lobte die Teilnahme der Mitglieder: „Das Engagement der Mitglieder ist absolut lobenswert. An dieser Stelle darf ich mich herzlich bei Sepp Schuster aus Prien für seinen Einsatz in den letzten Jahren als Vorsitzender bedanken.“
Sepp Schuster, AfD-Gemeinderat, legte sein Amt als Vorsitzender nieder, bleibt dem Ortsverbandsvorstand jedoch als Beisitzer erhalten. Neuer Vorsitzender wurde Stephan Lackerschmid aus Bernau. Als Stellvertreter wurde Willibald Baumgartner aus Breitbrunn gewählt, Richard Hartmann aus Aschau übernimmt das Amt des Schatzmeisters.
Der Vorstand besteht damit aus erfahrenen Mitgliedern der Region und übernimmt die Leitung des Ortsverbandes für die kommende Amtsperiode.
(Quelle: Pressemitteilung AfD-Ortsverband Prien-Chiemsee / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Mystische Stationen in Bonhoeffers Biographie: Vortrag in Brannenburg-Degerndorf

Mystische Stationen in Bonhoeffers Biographie: Vortrag in Brannenburg-Degerndorf

Brannenburg-Degerndorf / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen der ökumenischen Vortragsreihe „Mystik, Spiritualität und interreligiöser Dialog“ spricht Professor Dr. Peter Zimmerling am Mittwoch, 11. März 2026, um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus „Diakoniehaus“ in der Kirchenstraße 8 in Brannenburg-Degerndorf über Dietrich Bonhoeffers Biographie und die mystische Dimension seines Glaubens. Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag wird veranstaltet von der Evangelischen Kirchengemeinde Brannenburg und dem Orden der Teresianischen Karmeliten (Deutschland) in Kooperation mit dem Pfarrverband Brannenburg-Flintsbach, dem Pfarrverband Oberes Inntal, dem Bildungswerk Rosenheim e. V., der Katholischen Erwachsenenbildung sowie der Dietrich Bonhoeffer Akademie – Evangelisches Bildungswerk gGmbH.

Bonhoeffers mystische Prägung

Dietrich Bonhoeffers (1906–1945) Leben und Glauben weisen eine deutlich mystische Dimension auf. Diese Prägung war laut Zimmerling ein wesentlicher Faktor für Bonhoeffers Engagement im Widerstand gegen das NS-Regime. Auch sein Gedicht „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ spiegelt die personal verstandene Christusmystik wider, die sein politisches Handeln inspirierte.

Über den Referenten

Peter Zimmerling, Dr. theol. habil., ist evangelischer Theologe und war bis Juli 2025 Professor für Praktische Theologie an der Universität Leipzig. Von 2012 bis 2020 war er Erster Universitätsprediger in Leipzig; seit 2009 ist er Domherr zu Meißen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Seelsorge, evangelische Spiritualität, christliche Mystik, charismatische Bewegungen und Bonhoeffer. Zimmerling veröffentlichte zahlreiche Werke zu Luther und Bonhoeffer sowie das dreibändige Handbuch Spiritualität. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen Ökumenische Spiritualität. Theologie – Lehren und Lernen – Digitalität (Göttingen 2024) und …und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Dietrich Bonhoeffers Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, 2. Auflage, Leipzig 2024.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Interessierte auf der Webseite des Pfarrverbands: Spiritualität im Inntal
(Quelle: Pressemitteilung Evangelisches Bildungswerk / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Süße Verlockungen“: Fotorealistische Werke von Hendrik Müller im Rathaus Amerang

„Süße Verlockungen“: Fotorealistische Werke von Hendrik Müller im Rathaus Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Noch bis zum 24. April 2026 zeigt das Rathaus Amerang die aktuelle Ausstellung „Süße Verlockungen“ des Malers und Grafikers Hendrik Müller. Zu sehen sind großformatige Acrylbilder auf Leinwand, die Automobile, Maschinen und menschliche Motive – vor allem weibliche Konturen – in fotorealistischer Darstellung zeigen.

Noch bis zum 24. April ist die Ausstellung mit Werken von Hendrik Müller im Ameranger Rathaus zu sehen. Fotos: Hendrik Heuser

Die Reihe „Kunst im Rathaus“ legt ihren Schwerpunkt auf heimische Künstler, unabhängig von Stilrichtung oder Technik. Hendrik Müller, der seit 12 Jahren in Wölkham lebt, erzählt mit jedem Werk seine eigene Geschichte und spielt dabei bewusst mit Licht, Schatten, Ausschnitten, Spiegelungen und Perspektiven.

Von Siebdruck bis BMW-Magazin

In den 1970er-Jahren begann Müller seine künstlerische Laufbahn als Siebdrucker in der Dietz-Offizin in Soyen. Dort arbeitete er unter anderem mit bekannten Künstlern wie Hundertwasser, Rudolf Hausner und Arik Brauer zusammen. Über viele Jahre illustrierte er Titelmotive für das BMW-Magazin und lieferte Redaktionsbeiträge sowie Werbeplakate.

Ausstellung und Vernissage

Die Laudatio zur Ausstellung hielt der Rosenheimer Journalist Dr. Robert Betzl, Geschäftsführer des Rosenheimer Journals. In der Ausstellung zeigt Müller neben Oldtimern und technischen Objekten auch phantasievolle Motive, die seine fotorealistische Technik und seinen Blick für Details unterstreichen.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung im Rathaus Amerang zugänglich.
Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info Hendrik Heuser – Gemeinde Amerang / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Zehn Jahre Fachdienst Asyl und Migration in Stadt und Landkreis Rosenheim

Zehn Jahre Fachdienst Asyl und Migration in Stadt und Landkreis Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Der Fachdienst Asyl und Migration der Caritas in Stadt und Landkreis Rosenheim blickt in diesem Jahr auf sein zehnjähriges Bestehen zurück. Der Dienst hat sich in dieser Zeit als Anlaufstelle für Migranten, Ehrenamtliche und kommunale Partner etabliert und begleitet Menschen durch das Asyl- und Aufenthaltsverfahren.

„Kein Tag war und ist wie der andere“, berichtet das Team des Fachdienstes. Wolfgang Ehrenlechner, Kreisgeschäftsführer der Caritas Zentren in Stadt und Landkreis Rosenheim, betont: „Politik setzt die Rahmenbedingungen, wir dagegen sehen den einzelnen Menschen, den wir auf seinem Weg zu einem selbstbestimmten Leben bei uns in Deutschland unterstützen wollen. Dies ist das Selbstverständnis der Caritas.“

Beratung, Unterstützung und Vernetzung

Aktuell arbeiten 23 Mitarbeitende im Fachdienst Asyl und Migration. Sie beraten Migranten zu aufenthaltsrechtlichen Fragen, psychosozialen Anliegen, Bildung, Sprache, Arbeit und Gesundheit. Die Beratungen erfolgen im Verbund mit weiteren Wohlfahrtsverbänden wie Diakonie, BRK und AWO. Petra Gäbelein, Fachdienstleitung Asyl und Migration, erklärt: „Seit zehn Jahren arbeiten wir dafür, Menschen in schwierigen Lebenslagen Perspektiven zu geben. Die Krisen dieser Welt haben ständigen Einfluss auf das Beratungssetting, die Herausforderungen sind groß, unsere Arbeit hat sich dadurch professionalisiert.“

Der Dienst wird durch Ehrenamtliche unterstützt, die unter anderem Sprachtreffs, internationale Cafés oder Radlwerkstätten organisieren. Die Helferkreise in den Gemeinden bilden oft das Bindeglied zwischen den Ratsuchenden und den Beratungseinrichtungen.

Fluchtgeschichten sichtbar machen

Gäbelein weist auf die historische und menschliche Dimension von Flucht hin: „Flucht ist kein Ausnahmephänomen – sie ist Teil unserer Geschichte.“ Die Ausstellung „An(ge)kommen“ im Bildungswerk Rosenheim, die am 26. Februar eröffnet wurde, zeigt Fluchtbiografien von 1945 bis 2016 und verdeutlicht, wie individuell und doch ähnlich menschliche Erfahrungen von Verlust, Hoffnung und Neubeginn sein können.

Zugang zu Arbeit und Integration

Der Fachdienst weist darauf hin, dass Integration nur gelingen kann, wenn Menschen frühzeitig Zugang zu Sprache, Bildung und Arbeit erhalten. Der Deutsche Caritasverband fordert daher Integration ab Tag 1, schnellere Verfahren und den frühzeitigen Zugang zu Deutschkursen und Arbeitsmarktangeboten. Ehrenlechner erklärt: „Mindestens sechs Monate, durchschnittlich 15 Monate, dauert die Erteilung einer Arbeitserlaubnis. Diese Wartezeit wirkt sich auch auf die Motivation und die psychische Gesundheit aus.“

Praktische Erfahrungen und Erfolgsgeschichten

Anja Heubelhuber, Mitarbeiterin der „ersten Stunde“, berichtet von langjährigen Begleitungen: „Es freut mich, wenn ich heute Jugendliche treffe, deren Mütter ich schon vor zehn Jahren im Beisein von ihnen als Kleinstkindern beraten durfte. Heute sind es junge Erwachsene, die Auto fahren, einen Schulabschluss haben oder in der Ausbildung sind. Solche Erfolgsgeschichten unterstreichen, was der Fachdienst leisten kann.“

Ausblick

Der Fachdienst setzt weiterhin auf Optimierung der Verfahren, Bürokratieabbau und bessere Rahmenbedingungen, um Integration durch frühzeitigen Zugang zu Sprache und Arbeit zu fördern. Interessierte können die Arbeit des Fachdienstes über Seminare, Filme und Veranstaltungen kennenlernen. Das aktuelle Programm ist online verfügbar unter: dewww.caritas-rosenheim-asyl.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Stadt und Landkreis Rosenheim / Beitragsbild Copyright Stadt und Landkreis Rosenheim)

Kostenlose Online-Vorträge zu Erben, Vorsorge und Geldanlage: Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling informiert Verbraucher

Kostenlose Online-Vorträge zu Erben, Vorsorge und Geldanlage: Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling informiert Verbraucher

Rosenheim – Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling lädt gemeinsam mit dem Projekt Digitaler Engel zu fünf kostenlosen Online-Vorträgen rund um Erben, Vorsorge, Immobilien und Geldanlage ein. Die Experten-Webinare finden zwischen März und Juni statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Online-Veranstaltungen finden in Kooperation mit Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe, statt. Geld und Haushalt unterstützt private Haushalte bei der Budgetplanung, individuellen Vorsorge und Absicherung sowie vielen weiteren Finanzthemen. Der „Digitale Engel“ ist ein Projekt der Initiative „Deutschland sicher im Netz“ und stärkt gezielt digitale Kompetenzen.
Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden sich unter www.digitaler-engel.org.

Folgende Termine stehen Interessierten zu Verfügung:

1. Erben und vererben
mit Rechtsanwalt Bernhard Kinold
Datum: 5. März 
Uhrzeit: 10 bis 11.30 Uhr
Weitere Informationen und Zugangslink: www.s.de/20qg

2. Klug vorgesorgt mit Vollmachten, Patienten- und Betreuungsverfügung
mit Rechtsanwältin Michaela Maria Bahlmann
Datum: 16. April
Uhrzeit: 15 bis 16.30 Uhr
Weitere Informationen und Zugangslink: www.s.de/20qh

3. Finanzpower für Frauen – finanziell unabhängig sein
mit Bankfachwirtin Heike Höhfeld
Datum: 23. April
Uhrzeit: 10 bis 11.30 Uhr
Weitere Informationen und Zugangslink: www.s.de/20ri

4. Übergabe von Immobilien zu Lebzeiten
mit Rechtsanwalt Bernhard Kinold
Datum: 11. Mai 
Uhrzeit: 15 bis 16.30 Uhr
Weitere Informationen und Zugangslink: www.s.de/20rj

5. Klug sparen und anlegen im Alter
mit Bankfachwirtin Heike Höhfeld
Datum: 18. Juni 
Uhrzeit: 10 bis 11.30 Uhr
Weitere Informationen und Zugangslink: www.s.de/20rk

Die Online-Vorträge sind live über Zoom zugänglich. Interessierte können bequem von zu Hause teilnehmen und anonym bleiben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkasse Rosenheim – Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)