KfW-Förderung: Rund 175 Millionen Euro für Stadt und Landkreis Rosenheim

KfW-Förderung: Rund 175 Millionen Euro für Stadt und Landkreis Rosenheim

Rosenheim – Im Jahr 2025 flossen rund 175 Millionen Euro an Förderkrediten und Zuschüssen der KfW-Bankengruppe in die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Das teilt die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium des Innern, Daniela Ludwig, mit.

„Das ist eine erfreuliche Jahresbilanz, von der der Mittelstand ebenso profitiert wie die privaten Häuslebauer oder Besitzer von Wohnungen“, so Ludwig. Die KfW ist eine der führenden Förderbanken weltweit und unterstützt seit 1948 als Anstalt des öffentlichen Rechts den Bund bei der Umsetzung seiner Ziele.

Förderschwerpunkte im Landkreis Rosenheim

Im Landkreis Rosenheim vergab die KfW Kredite und Zuschüsse in Höhe von insgesamt 134,4 Millionen Euro. Davon entfielen 105,7 Millionen Euro auf die Themenbereiche Energieeffizienz, erneuerbare Energien sowie Wohnen und Leben im privaten Bereich. In diesen Segmenten wurden fast 3.700 Wohneinheiten unterstützt. Allein für Energieeffizienz und erneuerbare Energien betrug die Fördersumme über 95 Millionen Euro.

Fördervolumen in der Stadt Rosenheim

In der Stadt Rosenheim wurden insgesamt 40,6 Millionen Euro an Förder- und Gründerkrediten sowie Zuschüssen vergeben. Auch hier lag der Schwerpunkt auf Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Für 1.277 Wohngebäude flossen Kredite und Zuschüsse in Höhe von 21,8 Millionen Euro an private Kunden. Weitere 2,4 Millionen Euro gingen in die Förderung von Wohneigentum.
„Die Förderprogramme der KfW-Banken sind ein wichtiges Instrument, um Wohneigentum zu schaffen und zu erhalten. Auch der Mittelstand profitiert darum, insbesondere, wenn es um die Energieeffizienz geht“, erklärt Ludwig.
(Quelle: Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Farbintensive Malerei und eindrucksvolle Eisenplastiken in der Galerie Markt Bruckmühl

Farbintensive Malerei und eindrucksvolle Eisenplastiken in der Galerie Markt Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Noch bis einschließlich 8. März 2026 zeigt die Galerie Markt Bruckmühl (Landkreis Rosenheim)  in der Sonnenwiechser Straße 12 Werke von zwei bekannten Künstlern der Region: dem Rosenheimer Maler Fried Stammberger und dem Grafinger Bildhauer Franz Ferdinand Wörle.

Aktuelle Ausstellung in der Galerie Bruckmühl. Foto: Hendrik Heuser

Noch bis zum 8. März sind die Werke von Fried Stammberger und Franz Ferdinand Wörle zu sehen. Fotos: Copyright Hendrik Heuser

Die Ausstellung eröffnete Anfang Februar mit einer gut besuchten Vernissage, die von vielen Kunstinteressierten besucht wurde. Ute Bößwetter hielt die Laudatio auf die beiden Künstler. Stammberger, 1940 in Lichtenfels geboren, ist vor allem für seine starkfarbigen, impressionistisch-abstrahierten Blumenbilder bekannt. Wörle, 1952 in Straußdorf bei Grafing geboren, prägte mit seinen Eisenplastiken das äußere Erscheinungsbild der Galerie und übernahm später auch Aufgaben im Galeriebeirat.

Fried Stammberger: Die Farbe als zentrales Ausdrucksmittel

Fried Stammberger begann seine künstlerische Laufbahn mit räumlicher Arbeit, wandte sich aber bald der Malerei zu. In seinen Werken beschäftigt er sich mit verschiedenen Themenbereichen wie Landschaften, floralen Motiven oder abstrakten Wandlungen. Die Farbe ist dabei sein zentrales Ausdrucksmittel. Stammberger trägt sie oft satt auf, übermalt und verwischt sie, um die Wirkung zu verstärken. Besonders Rot und Grün spielen eine wichtige Rolle: Grün steht für die Natur, Rot für Leben, Wärme und Schutz. Auch Blau taucht immer wieder auf und vermittelt eine eher geistige Dimension. Stammberger stellt Bilder möglichst in einem Durchgang her – die Arbeiten, die ohne Unterbrechung entstehen, gelten ihm als besonders überzeugend. Für sein Werk wurde er unter anderem mit dem Seerosenpreis der Stadt München und dem Kulturpreis der Stadt Rosenheim ausgezeichnet.

Franz Ferdinand Wörle: Plastische Präsenz und zeitliche Wirkung

Franz Ferdinand Wörle war Bildhauer, der zunächst mit Materialien wie Glas, Keramik und Holz experimentierte, bevor er in Eisen das Medium fand, in dem er seine Vorstellungen am überzeugendsten umsetzen konnte. Seine Arbeiten – darunter Tore, Stelen und Kasbahs – zeichnen sich durch klare, reduzierte Formen aus, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln variieren und jeweils ihre eigene Präsenz im Raum haben. Wörle lässt seine Werke bewusst altern, sodass die Oberflächen den Lauf der Zeit sichtbar machen. Die Eisenplastiken symbolisieren Lebenszyklen und Vergänglichkeit und prägen seit der Galerieeröffnung 1994 auch das äußere Erscheinungsbild des Hauses.

Besuch und Öffnungszeiten

Die Ausstellung ist mittwochs von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Infos hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Hendrik Heuser /  Beitragsbild, Foto: Hendrik Heuser)

„Biene & Friends unplugged“ am 9. März im Weinkeller in Bad Aibling

„Biene & Friends unplugged“ am 9. März im Weinkeller in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Montag, 9. März, um 19.30 Uhr lädt „Biene & Friends unplugged“ zu einem Konzertabend in den Weinkeller des Romantik Hotel Das Lindner in Bad Aibling ein. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Vereinsarbeit sind willkommen.

Biene steht gemeinsam mit Marcella Gruf (Akkordeon) und Renate Birner auf der Bühne. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Das Programm umfasst internationale Evergreens, bekannte und berührende Filmmusik, argentinische Tangos sowie Musette-Walzer. Darüber hinaus präsentiert Biene eigene Stücke mit bayerischen Texten und ausgewählte Coversongs. Die Musikerinnen möchten die Besucher musikalisch berühren und zum Mitsingen einladen.
Der Eintritt ist frei. Der veranstaltende Verein freut sich über Spenden zur Unterstützung der Vereinsarbeit. Platzreservierungen sind per E-Mail an info@muttutgut.org
oder telefonisch unter 0179-7325938 möglich.

Das Konzert findet in Kooperation zwischen dem Romantik Hotel Das Lindner und dem Verein Mut & Courage Bad Aibling e.V. statt.
(Quelle: Pressemitteilung Mut & Courage Bad Aibling e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vogelbeobachtungsturm Ganszipfel: Frühlingshafte Ausblicke am Chiemsee

Vogelbeobachtungsturm Ganszipfel: Frühlingshafte Ausblicke am Chiemsee

Gstadt am Chiemsee- Die ersten frühlingshaften Tage stehen bevor – ideale Bedingungen für einen Ausflug in die Natur. Ein lohnendes Ziel ist der Vogelbeobachtungsturm Ganszipfel bei Gstadt. Von dort aus hat man nicht nur einen weiten Blick auf die Frauen-, Kraut- und Herreninsel, sondern auch auf die bayerische Voralpenkette. Besonders aktuell lohnt sich der Besuch, denn viele Vögel zeigen jetzt Balzverhalten und lassen sich direkt vom Turm aus beobachten.

Den Turm erreicht man bequem auf dem Uferweg von Gstadt in Richtung Breitbrunn, vorbei an den Malervillen. Wer von Mühln in Breitbrunn kommt, benötigt für den Weg in Richtung Gstadt etwa eine halbe Stunde. Der Weg ist leicht begehbar und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf den See und die umliegende Natur.

Tierwelt am Ganszipfel

Der Vogelbeobachtungsturm ist ein beliebter Punkt für Naturbeobachter. Hier lassen sich Rohrsänger, Haubentaucher, Rohrammer, Kormorane, Großmöwen  Graugänse und eine ganze Reihe anderer Wasservögel gut beobachten. Viele der Vögel sind jetzt aktiv in der Balz, was den Ausflug besonders interessant für Vogelfreunde macht.

Wetterhinweis für den Ausflug

Heute ist die Region noch überwiegend bewölkt, doch laut Wetterbericht zeigt sich ab Dienstag, 3. März, die Sonne immer öfter. Die Temperaturen steigen bis auf frühlingshafte 15 Grad – perfekte Bedingungen also für einen Ausflug an den Ganszipfel-Turm. Ein Fernglas verstärkt das Naturerlebnis, während die Aussicht auf die Inseln und die Voralpen die Wanderung abrundet. ‚Weitere Infos hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Hendrik Heuser)

Davide Donati holt zweiten Etappensieg beim Giro di Sardegna – Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies triumphieren

Davide Donati holt zweiten Etappensieg beim Giro di Sardegna – Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies triumphieren

Raubling – Radsport beim Giro di Sardegna: Sprinter Davide Donati gewinnt die fünfte Etappe in Olbia und feiert seinen zweiten Tagessieg. Die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies sichern sich zudem die Punktewertung und Platz neun in der Gesamtwertung durch Max Bock.

Beim Giro di Sardegna hat Davide Donati auf der fünften und letzten Etappe von Nuoro nach Olbia (172,8 Kilometer) erneut seine Sprintstärke unter Beweis gestellt. Der 20-jährige Italiener gewann nach seinem Erfolg auf der zweiten Etappe auch das Finale der Rundfahrt und feierte damit seinen zweiten Tagessieg innerhalb einer Woche.
Die Entscheidung fiel wie erwartet im Massensprint in Olbia. Die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies kontrollierten das Rennen über weite Strecken des Tages und hielten das Feld zusammen. In der Schlussphase sorgten zunächst Gijs Schoonvelde und anschließend Sebastian Putz für den entscheidenden Leadout. Donati eröffnete seinen Sprint erst auf den letzten Metern und setzte sich souverän vor Davide Persico und Tilen Finkšt durch.

„Einen Sieg zu wiederholen, ist nie einfach. Aber wir waren hochmotiviert, es noch einmal zu versuchen. Dieses Mal habe ich meinen Sprint erst auf den letzten Metern lanciert, weil ich beim letzten Mal zu früh begonnen hatte. Ich konnte vorn bleiben und es fühlte sich sogar noch besser an als der erste Sieg. Der Leadout war unglaublich – wir sind so ein junges Team und ich bin wirklich stolz auf alle. Ein großes Dankeschön an meine Teamkollegen.“ So Davide Donati

Mit seinem zweiten Etappenerfolg entschied Donati auch die Punktewertung für sich und unterstrich damit seine Konstanz über die gesamte Rundfahrt. Bereits auf der dritten Etappe hatte er Rang zwei belegt.
Neben den Sprintresultaten überzeugte das Team auch in der Gesamtwertung. Der Deutsche Max Bock beendete die Rundfahrt auf Rang neun und sorgte damit für ein weiteres starkes Ergebnis der Nachwuchsmannschaft.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragbild: Symbolfoto re)

Tiere suchen ein Zuhause: Fine und Flora – Glück auf acht Pfoten

Tiere suchen ein Zuhause: Fine und Flora – Glück auf acht Pfoten

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute: Fine und Flora, zwei verspielte und verschmuste Schwestern. Sie suchen gemeinsam ein liebevolles Zuhause.

Sie waren nur zwei von vielen heimatlosen Katzenseelen. Im Juli 2025 kamen Fine und Flora in das Tierheim Ostermünchen, sie waren in geschwächtem Zustand.
Geboren wurden sie zirka Mitte Mai 2025, die beiden sind weibliche Europäisch Kurzhaarkatzen.
Fine und Flora sind Schwestern, haben bisher alles zusammen durchgestanden und das war nicht wenig. Doch der medizinische Aufwand, die Pflege und die Liebe die sie im Tierheim bekamen, hat alles wieder gut gemacht.
Heute sind die beiden besonders hübschen Katzenmädchen kastriert, gechippt und geimpft, also fertig für einen Auszug in ein Zuhause.

Gemeinsames Zuhause für die verspielten Schwestern gesucht

Fine sticht durch ihre außergewöhnliche Fellzeichnung heraus. Drei Farben und dazu ein fescher, weißer Kragen. Flora reicht es, dass sie mit ihrer tollen schwarz-braunen Tigerzeichnung neben ihrer Schwester optisch bestehen kann.
Die Zwei sind unzertrennlich. Wo die Eine ist, ist die andere nicht weit, deshalb sollen sie auch auf keinen Fall getrennt werden.
Altersgemäß toben und spielen sie gerne und ausgelassen, miteinander oder mit den Menschen. Auf der anderen Seite genießen sie ausgiebige Kuschel- und Schmuseeinheiten.
Wer diesem Glück auf acht Pfoten ein neues Zuhause geben möchte, sollte ihnen jedoch auch die Möglichkeit geben, in verkehrsberuhigter Umgebung die Welt zu erkunden.

Sollten jemand noch etwas Glück gebrauchen, dann kann man Fine und Flora kennenlernen. Hierfür bitte an das Tierheim Ostermünchen unter Tel. 08067 / 180 301, oder an: info@tierheim-ostermuenchen.de wenden.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei der Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen, www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Links Fine, rechts Flora)

MdB Daniela Ludwig besucht RKW in Wasserburg – Austausch über Lieferketten und politische Rahmenbedingungen

MdB Daniela Ludwig besucht RKW in Wasserburg – Austausch über Lieferketten und politische Rahmenbedingungen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Wer an Babywindeln, Pflaster oder Schutz für landwirtschaftliche Erzeugnisse denkt, denkt selten an die Materialien dahinter. Kürzlich bekam eine Delegation unter Leitung von Daniela Ludwig, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium des Innern und Mitglied des Deutschen Bundestages, Einblicke in die Arbeit der RKW-Gruppe am Standort Wasserburg. Auch Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik waren vor Ort.

Die Gäste konnten die Produktwelt, die Produktionsprozesse und die Rahmenbedingungen des Unternehmens kennenlernen. Die RKW-Gruppe ist ein international tätiges, unabhängiges Familienunternehmen mit rund 2.700 Mitarbeitenden an 16 Standorten weltweit, davon sieben in Deutschland und zwei in Bayern. In Wasserburg entwickeln und produzieren rund 360 Mitarbeitende Folienlösungen und Vliesstoffe für unterschiedliche Branchen. Viele Produkte der RKW sind ein Teil essenzieller Lieferketten – etwa in Hygiene, Medical, Landwirtschaft und Industrie.

Nachhaltigkeit und Innovation als Unternehmensstrategie

Raphael Müller, Eigentümer in dritter Generation und Aufsichtsratsvorsitzender der RKW, betont: „Als familiengeführtes Unternehmen denken wir langfristig und in Generationen. Unser Anspruch ist es, Verantwortung zu übernehmen – für unsere Mitarbeitenden, unsere Geschäftsbereiche und Standorte sowie für die Gesellschaft.“

Dr. Stefan Forster, Leiter des Standorts Wasserburg, ergänzt: „Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit gehören für uns untrennbar zusammen. Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Materialien und Prozessen sind fester Bestandteil unserer Strategie und Voraussetzung für langfristigen unternehmerischen Erfolg.“

Politischer Austausch zu wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Im Gespräch mit den politischen Gästen standen auch wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen im Fokus. Hohe Energie- und Rohstoffpreise, Fachkräftemangel und wachsende regulatorische Anforderungen stellen Unternehmen vor Herausforderungen. Dazu zählt unter anderem die EU-Verordnung 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle.
Oliver Mersmann, Executive Vice President Public Affairs & Sustainability, erklärte: „Die Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit ist richtig und notwendig. Gleichzeitig braucht es realistische und praxisnahe Rahmenbedingungen, damit Innovationen industriell umgesetzt werden können. Gerade beim Einsatz recycelter Materialien stehen wir aktuell vor Herausforderungen, die sich nur gemeinsam lösen lassen.“

Der enge Dialog mit politischen Entscheidungsträgern ist für RKW ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. „Der enge Austausch zwischen Industrie und Politik auf allen Ebenen ist entscheidend, um wirksame, wettbewerbsfähige und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen – für eine erfolgreiche nachhaltige Transformation, sichere Arbeitsplätze und resiliente Lieferketten“, so Oliver Mersmann.

Der Besuch hob auch die gesellschaftliche Bedeutung der RKW-Produkte hervor, die im Alltag oft unsichtbar bleiben, aber eine Rolle für Gesundheit, Lebensqualität und Versorgungssicherheit spielen. Daniela Ludwig kommentierte: „Das Unternehmen gehört zu den echten Hidden Champions in unserer Region. Der Dialog mit solch innovativen Familienunternehmen ist mir enorm wichtig. Wir müssen in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten alles tun, um den Mittelstand zu stützen. Er ist das Rückgrat unserer Wirtschaft.“
(Quelle: Pressemitteilung RKW-Gruppe / Beitragsbild: Copyright RKW-Gruppe)

Was Pang bewegt: Spaziergang mit Grünen-Oberbürgermeisterkandidatin Anna Rutz

Was Pang bewegt: Spaziergang mit Grünen-Oberbürgermeisterkandidatin Anna Rutz

Pang / Rosenheim – Kürzlich trafen sich rund 30 Bürger aus dem Rosenheimer Stadtteil Pang mittags mit der Grünen-Oberbürgermeisterkandidatin Anna Rutz zu einem Spaziergang durch den Ort. Ziel der Veranstaltung war es, direkt vor Ort mit den Anwohnern ins Gespräch zu kommen.

Wie in anderen ehemals eigenständigen Ortsteilen stünden auch in Pang die Verkehrssituation und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr im Fokus. Viele Straßen würden nicht über sichere Gehwege verfügen, zudem würden Autos oft auf der Straße parken. Außerdem wurde berichtet, dass sich manche Autofahrer auf der Pestalozzistraße, die zur Schule führt, nicht an die vorgeschriebenen 30 km/h hielten. Besonders im Winter, wenn Kinder morgens noch in der Dunkelheit zur Schule gingen, stelle dies eine potenzielle Gefährdung dar.

Wunsch auf Umstieg auf E-Busse geäußert

Zudem wurde kritisiert, dass sonntags keine Busse der Verkehrsgesellschaft fahren und ein durchgängiges Fahrradnetz fehle. Einzelne Bürger äußerten den Wunsch nach einem Umstieg auf E-Busse.

Beim Blick vom Ortsrand über die Felder wurde die Sorge geäußert, dass hier weiter zugebaut werden könnte. Die Flur diene als Naherholungsgebiet, das von Einheimischen und Rosenheimer Bürgern genutzt werde.

Die Frage, wie notwendige Entwicklung möglich gemacht werden könne, ohne den Charakter der Ortsteile zu verlieren, bewegte die Teilnehmer ebenso wie in anderen Ortsteilen. Anna Rutz erklärte dazu: „Natürlich muss eine Entwicklung möglich sein, er muss aber immer ortsverträglich sein.“ Sie wies darauf hin, dass auf Initiative der Grünen fraktionsübergreifend ein Bebauungsplan für Westerndorf Am Wasen erlassen worden sei, um das weitgehend intakte Ortsbild zu erhalten, und dass eine ähnliche Regelung auch für Pang wünschenswert sei.

Ein weiterer Punkt, den Rutz betonte, sei der Erhalt der Dorfmitte, damit dort weiterhin Vereinsveranstaltungen, Dorffeste und Begegnungen stattfinden könnten. Am Ende des Spaziergangs zog sie folgendes Fazit: „Es freut mich, dass sich so viele Menschen für Politik und für ihre Heimat, für ihren Ort interessieren. Dass sie die Gelegenheit nutzen, uns ihre Anliegen anzuvertrauen.“
(Quelle: Pressemitteilung Grüne Rosenheim / Beitragsbild: Grüne Rosenheim) 

Wahlkampf-Finale der AfD im KuKo Rosenheim

Wahlkampf-Finale der AfD im KuKo Rosenheim

Rosenheim – Am Sonntag, 8. März finden die Kommunalwahlen statt. Der AfD-Kreisverband Rosenheim lädt am Freitag, 6. März, , zum Wahlkampffinale in das Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim ein. Beginn ist um 19 Uhr.

Geplant sind Redebeiträge von Landratskandidat Andreas Winhart MdL, Oberbürgermeisterkandidat Maximilian Leucht sowie Joachim Paul MdL, ehemaliger Oberbürgermeisterkandidat von Ludwigshafen.
(Quelle: Pressemitteilung AfD Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Geh- und Radwegsanierung an der Ebersberger Straße startet

Geh- und Radwegsanierung an der Ebersberger Straße startet

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim erneuert den Geh- und Radweg an der Ebersberger Straße im Bereich zwischen Schillerstraße und Wasserweg. Ziel der Arbeiten ist nicht nur ein neuer Belag, sondern auch eine höhere Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer.

Stadteinwärts zwischen Schillerstraße und Mitterweg entsteht ein neuer Gehweg, der zugleich für Radfahrer freigegeben wird. Der Weg wird insgesamt rund 60 Zentimeter breiter und erhält eine Bordsteinkante. Zwischen Mitterweg und Wasserweg wird der Fahrbahnbelag erneuert und durch einen Schutzstreifen von der restlichen Straße abgetrennt. Dadurch wird der gemeinsame Geh- und Radweg hier fast einen Meter breiter.

Die Einmündung am Wasserweg wird ebenfalls umgebaut. Deshalb muss der Wasserweg voraussichtlich in den ersten beiden Märzwochen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Die Arbeiten begannen am heutigen Montag, 3. März 2026, an der Einmündung zum Wasserweg und sollen voraussichtlich bis Ende April abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten wird die Ebersberger Straße stadteinwärts zeitweise halbseitig gesperrt; der Verkehr wird dann über eine Ampel geregelt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zum vierten Mal 2:2 gegen Kassel – diesmal

Zum vierten Mal 2:2 gegen Kassel – diesmal

Rosenheim / Kassel – Auch das vierte DEL2-Hauptrundenduell der Starbulls Rosenheim mit den Kassel Huskies endete nach 60 Minuten mit einem 2:2, diesmal jedoch mit einem Sieg der Nordhessen in der Verlängerung. Nachdem die Grün-Weißen in den ersten drei Aufeinandertreffen triumphiert hatten, gingen die Huskies am drittletzten Spieltag mit 3:2 nach Overtime als Sieger vom Eis. In einem Spiel mit Playoff-Charakter gingen die Starbulls durch Ville Järveläinen und Charlie Sarault zweimal in Führung, ließen in den Schlussminuten aber hochkarätige Chancen auf einen regulären Sieg ungenutzt.

Schon kurz vor Schluss hatten die Rosenheimer die Gelegenheit zum möglichen Dreier: Als Kassels Torwart Oleg Shilin einen Schuss von Temuu Pulkkinen parierte, wollte Sarault den Abstauber ins leere Tor bringen – doch Huskies-Verteidiger Bode Wilde lenkte den Puck über die Latte (53.). Eine Minute später scheiterten Luigi Calce und Fabian Dietz nach einem Doppelpass am starken Shilin. Gut zwei Minuten vor der Schlusssirene verfehlte Calce bei einem weiteren Abschluss knapp den Pfosten.

Playoff-Stimmung in der Probonio-Arena

Mit einem Dreier hätten die Starbulls nur noch einen Punkt Rückstand auf Tabellenzweite Kassel gehabt. So beträgt der Abstand zwei Spieltage vor dem Hauptrundenende fünf Zähler. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen zeigte sich dennoch zufrieden: „Die Jungs haben hervorragend gespielt und sehr gut verteidigt. Es ist nicht leicht, so geduldig zu spielen. Für mich war es das beste Spiel von den vier Partien gegen Kassel und das intensivste; man sieht, dass die Playoffs näherkommen.“

Auch Todd Woodcroft, Coach der Huskies, sprach von einem echten Playoff-Spiel, in dem sich zwei starke Teams duellierten. Er lobte insbesondere seinen Torwart Shilin, der mit spektakulären Paraden in der Schlussphase den Sieg seiner Mannschaft sicherte.

Nicht nur Shilin zeigte eine herausragende Leistung – auch Starbulls-Keeper Christopher Kolarz glänzte. Mitte des zweiten Drittels hielt er mehrere hochkarätige Chancen der Hausherren, darunter einen Reflex beim Abstauber von Hunter Garlent (47.).

Chancenreiche Rosenheimer Führung – Entscheidung in der Overtime

Früh brachte Ville Järveläinen die Starbulls in Führung. Er verwertete eine Ablage von C.J. Stretch, der zuvor den Puck von Lukas Laub erhalten hatte (3.). Auch der zweite Rosenheimer Treffer fiel nach einem Powerplay: Charlie Sarault traf direkt aus halblinker Position, unterstützt durch Fabian Dietz, der Shilin die Sicht nahm (36.).

Die Huskies glichen zweimal aus: Zum 1:1 nutzte Darren Mieszkowski einen Rosenheimer Puckverlust aus (9.), zum 2:2 drückte Dominic Turgeon eine abgefälschte Scheibe ins kurze Eck (41.).

Die vierte Overtime im vierten Aufeinandertreffen dauerte nur acht Sekunden. Mitchell Hoelscher bediente Hunter Garlent, der Kolarz ausspielte und den Puck eiskalt versenkte – Kassel sicherte sich damit erstmals nur einen Punkt aus dem direkten Duell.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kloster Seeon lädt zur 30. Mozartwoche

Kloster Seeon lädt zur 30. Mozartwoche

Seeon / Landkreis Traunstein – Vom 5. bis 12. April 2026 lädt Kloster Seeon im Landkreis Traunstein wieder zu einem festlichen Festival für Mozart ein. Die traditionsreiche Seeoner Mozartwoche feiert in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen: 30 Jahre Mozartwoche und den 270. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit Konzerten voller Virtuosität, ungewöhnlichen Programmen und einem Kulturausflug auf Mozarts Spuren verspricht die Woche Musikgenuss für Klassikliebhaber, Jazzfans und alle, die Mozart neu entdecken möchten.

Am Ostersonntag, 5. März, beginnt im Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern die Konzertreihe, die ganz im Zeichen von Mozart steht. Zwischen 1767 und 1780 war der Komponist mehrfach zu Gast im Benediktinerkloster Seeon und widmete dem Konvent zwei Offertorien. Vor 30 Jahren wurde die Seeoner Mozartwoche in Erinnerung an diese Aufenthalte ins Leben gerufen.

Eröffnet wird die Mozartwoche am Ostersonntag, 5. April, um 17 Uhr von Silke Aichhorn und Lisa Wellisch. Mit Harfe und am Flügel spielen sie Werke von Mozart bis heute und erzählen bei „Lebenslänglich Frohlocken“ unterhaltsame Anekdoten aus der Klassikwelt. Was Mozart auf seinen beschwerlichen Kutschfahrten oder mit exzentrischen adeligen Auftraggebern erlebte, unterscheidet sich nur bedingt von heutigen Odysseen mit der Bahn, skurrilen Konzertveranstaltern und verrückten Bühnensituationen. Ein etwas anderes Konzertformat, bei dem Ihre Ohren Augen machen werden.

Klassik und Rock vereint

Am Ostermontag, 6. April, folgt „Rock me(ets) Amadeus – von Seeon nach Wien“, ein Konzert, das Klassik und Rock vereint. Der „Rock me Amadeus-Remix“ am Saxophon von Viviana Wittmann sorgt für eine moderne Mischung in Mozarts Klangwelt. Begleitet wird das Konzert von Bariton Daniel Hinterberger und Tenor Stephan Schlögl, die mit Opernarien und Wiener Liedern begeistern. Moderation und Klavierbegleitung übernimmt die Seeoner Kirchenmusikerin Andrea Wittmann.

Der Kulturausflug findet am Donnerstag, 9. April, statt. Abfahrt in Seeon ist um 8:30 Uhr. Die Fahrt führt zunächst nach München, wo Kunsthistorikerin Hedwig Amann in der Residenz durch die Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts führt und den Aufenthalt um eine kleine Altstadtrunde auf Mozarts Spuren ergänzt. Am Nachmittag empfängt Dr. Sixtus Lampl im Alten Schloss Valley die Reisegruppe und zeigt die beeindruckende Orgelsammlung der Welt im dortigen Orgelzentrum. Klang und Funktion der „Königin der Instrumente“ werden erlebbar. Rückkehr ist gegen 18 Uhr geplant. Anmeldung schriftlich per E-Mail an kultur@kloster-seeon.de
; Kosten: 55 Euro pro Person.

Zum Abschluss gastiert das Mostly Mozart Trio am Sonntag, 12. April, um 11 Uhr in Seeon. Das Ensemble ist bekannt für seine feinfühligen Arrangements und virtuosen Improvisationen über Mozarts Meisterwerke. Im neuen Programm „Mozart in Love“ geht es auf musikalische Spurensuche der Inspirationsquelle Liebe. Mit dabei sind Astrid Hofmann (Flügel), Bertram Liebmann (Bass) und Jonas Hofmann (Drums), unterstützt von BR-Sprecher und Schauspieler Hans Jürgen Stockerl. Ein Vormittag für Klassikliebhaber, Jazzfans und alle, die Mozart neu entdecken möchten.

In diesem Jahr würde Wolfgang Amadeus Mozart seinen 270. Geburtstag feiern – Kloster Seeon feiert zugleich die 30. Seeoner Mozartwoche. Zwei Jubiläen in einem festlichen musikalischen Rahmen.

Tickets für alle Konzerte gibt es im Klosterladen Seeon, im Webshop unter www.kloster-seeon.de
oder über München Ticket und dessen Vorverkaufsstellen. Kurzentschlossene erhalten eventuelle Restkarten an der Tageskasse. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen stehen unter www.kloster-seeon.de
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Symbolfoto re)