Karfreitag 2026: Bedeutung, Geschichte und Traditionen

Karfreitag 2026: Bedeutung, Geschichte und Traditionen

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Heute, am 3. April 2026, ist Karfreitag – ein stiller Feiertag, der das Ende der Fastenzeit und den Beginn des Osterwochenendes markiert. Doch was genau steckt hinter diesem Tag, welche Traditionen haben sich entwickelt – und warum ist er für viele Gläubige weltweit ein wichtiger Anlass zur Besinnung?

Ursprung und Bedeutung

Der Karfreitag fällt auf den Freitag vor Ostern und erinnert an die Kreuzigung Jesu Christi. Sein Name leitet sich aus dem althochdeutschen „kara“ ab, was so viel wie „Klage“ oder „Trauer“ bedeutet. In der christlichen Tradition ist er damit ein Tag der Besinnung, des Gedenkens und der inneren Einkehr.

Historisch gesehen ist der Karfreitag Teil der Heiligen Woche (Gründonnerstag bis Ostersonntag), die die letzten Tage im Leben Jesu Christi und seine Auferstehung thematisiert. In der katholischen Tradition weltweit hat der Karfreitag große religiöse Bedeutung.

Traditionen und Brauchtümer

Am Karfreitag ist vielerorts „stille Zeit“ angesagt. Öffentliche Veranstaltungen, Tanz und laute Feiern sind gesetzlich eingeschränkt – in einigen Ländern gilt sogar ein Tanzverbot. Die Kirchen rufen zu Gottesdiensten, Andachten oder Kreuzwegen auf, um den Tag in Stille zu begehen.

Ein besonders eindrucksvolles Zeichen ist das Schweigen der Glocken: Vom Gloria der Messe am Gründonnerstag bis zur Osternacht am Karsamstag bleiben die Kirchenglocken stumm. Dieses Schweigen symbolisiert Trauer und Besinnung und markiert die Zeit der Reflexion über das Leiden Christi. In manchen Regionen wird das Geläut durch das Ratschen oder Klappern ersetzt, um die Gläubigen trotzdem an Gebetszeiten zu erinnern.

Typische Bräuche rund um den Karfreitag:
  • Karfreitagsprozessionen und Kreuzwege: In vielen Ländern werden Nachstellungen der Kreuzigung Jesu organisiert oder Kreuzwege in der Gemeinde abgegangen.
  • Fischgerichte: Traditionell wird am Karfreitag kein Fleisch gegessen – stattdessen stehen Fischgerichte auf dem Speiseplan, wie gebratener Karpfen oder Heringssalat.
  • Stille und Reflexion: Viele Menschen nutzen den Tag für Meditation, Spaziergänge in der Natur oder ruhige Familientreffen.

In einigen Regionen gibt es zudem besondere lokale Bräuche:

  • In Teilen Frankens und Bayerns werden sogenannte „Kreuztrachten“ oder religiöse Theaterstücke aufgeführt.
  • In Norddeutschland ist das Backen von „Karfreitagsstuten“ oder speziellen Fastengebäcken verbreitet.
    Ein stiller Tag im Jahreslauf

Der Karfreitag ist nicht nur religiös relevant, sondern auch ein kultureller Fixpunkt, der Ruhe, Besinnung und Achtsamkeit in den hektischen Alltag bringt. Für Gläubige weltweit ist er ein Anlass, innezuhalten, über die eigene Spiritualität nachzudenken oder einfach einen Tag in Ruhe zu genießen – bevor das Osterfest mit seinen bunten Traditionen Einzug hält.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim blüht auf: Sakura am Ludwigsplatz

Rosenheim blüht auf: Sakura am Ludwigsplatz

Rosenheim – Zartrosa Blütenpracht mitten in der Stadt: Einige der Kirschbäumchen auf dem Ludwigsplatz stehen bereits in voller Blüte, während andere erst langsam aufblühen. Rosenheims japanische Partnerstadt Ichikawa, die der Stadt Rosenheim diese Bäume einst geschenkt hat, nennt die Kirschblüte Sakura.

In Japan ist die Sakura weit mehr als nur ein Baum: Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit.

Hanami – Kirschblütenfest mit Tradition

Die Blütenpracht wird dort mit dem Hanami gefeiert – einem Volksfest-artigen Ritual, bei dem Freunde, Familie oder Kollegen die Kirschblüten betrachten, Picknicks genießen und den Beginn des warmen Jahres feiern. Typisch sind O-Bentō, reichlich Sake oder Bier und große Planen, auf denen man unter den blühenden Bäumen sitzt. Besonders beliebt ist das nächtliche Hanami unter den angestrahlten Kirschbäumen, das Yozakura genannt wird.

In Rosenheim laden die filigranen, zartrosa Blüten zum Genießen und Verweilen ein – auch ohne japanisches Picknick. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die Tradition: Zehn Tage dauert die Blüte in Japan, und fast alle Bewohner feiern dieses Naturereignis. Die Kirschblüte markiert dabei den Beginn des warmen Teils des Jahres und endet symbolisch mit der Rotfärbung des Herbstlaubs, dem Kōyō.

Eine kleine Anregung für Rosenheim: Wie wäre es mit einem eigenen Hanami-Fest? Ein Tag im Frühling, an dem die Sakura auf dem Ludwigsplatz gefeiert wird, vielleicht mit Musik, Picknick und Aktivitäten für Familien – eine neue Tradition, die die Partnerschaft zu Ichikawa lebendig werden lässt?
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Innpuls-Tagebuch – Hinter den Schlagzeilen: Zwischen Waldrama und der Sehnsucht nach guten Nachrichten

Innpuls-Tagebuch – Hinter den Schlagzeilen: Zwischen Waldrama und der Sehnsucht nach guten Nachrichten

Rosenheim – Stell dir vor, wir sitzen zusammen bei einem Kaffee – und ich erzähle dir, was uns diese Woche nicht mehr losgelassen hat. Genau darum geht es im Innpuls-Tagebuch: Wir werfen einen persönlichen Blick auf Themen, die wir sonst neutral berichten. Diesmal geht es um ein Ereignis, das bundesweit für Aufmerksamkeit sorgt – und um die Frage, warum uns manche Geschichten so sehr berühren, während andere kaum wahrgenommen werden. Dazu gibt es wie immer Einblicke aus unserem Redaktionsalltag – mal ernst, mal mit einem Augenzwinkern.

Eintrag vom Freitag, 3. April 2026

An einem Thema kam man in der deutschen Medienlandschaft in dieser Woche nicht vorbei: der gestrandete Buckelwal in der Ostsee vor Mecklenburg-Vorpommern. Noch lebt er – doch ein Happy End ist nach Einschätzung von Experten kaum zu erwarten. Sein Sterben wird nicht nur von Schaulustigen vor Ort verfolgt, sondern auch minutiös in Live-Tickern dokumentiert. Viele Menschen leiden mit dem Tier mit.

Ein Blick auf die Fakten ändert daran wenig: Schätzungen von Organisationen wie der International Whaling Commission und der National Oceanic and Atmospheric Administration gehen davon aus, dass weltweit jedes Jahr mehrere tausend Wale und Delfine stranden. Ein großer Teil dieser Tiere überlebt nicht.

Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein – und doch bewegt uns das Schicksal dieser Tiere meist nicht. Einfach, weil wir nichts davon wissen.

Der Fall des Buckelwals zeigt eindrucksvoll, wie groß die „Macht“ der Medien nach wie vor ist. Wenn sie ihr Schlaglicht auf ein Thema richten, wirkt es plötzlich so, als gäbe es nichts Wichtigeres mehr. Doch jeden Tag passiert so vieles, was ebenfalls unsere Aufmerksamkeit verdient hätte – nur: Was wir nicht wissen, kann uns auch nicht bewegen.

Was mir dabei noch aufgefallen ist: Der Wal wird in einigen Medien „Timmy“ genannt, in sozialen Netzwerken kursiert auch der Name „Hope“. Und genau dieser Name sagt viel aus. Es geht nicht nur um ein Tier – es geht um Hoffnung.

Seit Monaten dominieren negative Nachrichten: Kriege, Inflation, eine schwächelnde Wirtschaft, steigende Spritpreise. Da wächst ganz automatisch die Sehnsucht nach positiven Geschichten – gerade jetzt, in der Osterzeit. In manchen Berichten klangen die Aussagen der Verantwortlichen fast schon wie ein stilles Hoffen auf ein Wunder. Ein Osterwunder. Doch danach sieht es derzeit leider nicht aus.

Warum gute Nachrichten oft untergehen

Und damit zurück zu uns – beziehungsweise zu den Themen, die bei uns oft unter dem Radar laufen.

Wir haben in dieser Woche darüber berichtet, dass in Rosenheim neue Kurzzeitpflegeplätze geschaffen werden. Die Resonanz? Kaum Kommentare in den sozialen Medien, nur wenige Klicks. Ähnlich war es bereits vor einigen Monaten, als wir über die neu eingeführte sozialraumorientierte Hilfe im Alter berichtet haben.

Ich muss gestehen: Das überrascht mich. Denn dabei geht es um etwas, das uns alle betrifft – früher oder später. Die Frage, wie wir im Alter leben wollen. Möglichst lange selbstbestimmt, in den eigenen vier Wänden – ein Wunsch, den wohl die meisten teilen. Und trotzdem scheint dieses Thema viele kaum zu interessieren.

Der Aprilscherz als Auslaufmodell

Ganz anders sieht es bei einem anderen Beitrag aus: unserem Aprilscherz.

Ein Drohnenlandeplatz in Form eines riesigen Rosenturms mitten auf dem Max-Josefs-Platz – zugegeben, völlig absurd. Aber genau deshalb hat es Spaß gemacht, sich das auszudenken und aufzuschreiben. Und die Reaktionen waren überwiegend positiv.

Für uns steht fest: Diese Tradition führen wir weiter.

Denn Aprilscherze werden in den Medien immer seltener. Die Risiken sind größer geworden – rechtlich, aber auch mit Blick auf die Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen ohnehin zunehmend: Auch außerhalb des 1. April ist es manchmal gar nicht mehr so leicht zu erkennen, ob eine Meldung wahr ist oder nicht.

Eigentlich schade. Denn einfach mal herzlich lachen zu können, tut gut – gerade in Zeiten wie diesen. Auch wenn es „nur“ eine kleine Blödelei ist.

Liebe Grüße aus der Redaktion
Karin

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 3. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Dein Herz täglich unermüdlich arbeitet?
Es pumpt Blut durch Deinen Körper – rund um die Uhr.
Eine beeindruckende Leistung, die oft unbemerkt bleibt.

Vielleicht nimmst Du Dir heute einen Moment, um Deinen Körper bewusst wahrzunehmen.

Wir wünschen Dir einen kraftvollen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Kirche St. Nikolaus, Rosenheim, 1941

Kirche St. Nikolaus, Rosenheim, 1941

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1941. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Ludwigsplatz mit der Kirche St. Nikolaus in Rosenheim. 

Auf den ersten Blick ganz klar unser Ludwigsplatz. Aber bei genauerem Hinsehen fallen dann doch viele interessante Details auf, die es so längst nicht mehr gibt, beispielsweise die künstlerisch interessanten Straßenlaternen – oder auch das Cafè Weth, auf das auf der Fassadenwand neben der Kirche hingewiesen wird. Und auch das Kaufhaus Huthmann  und die Conditorei Sontheim daneben sind Geschichte – wie das gesamte Sontheim-Gebäude.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam) 

Bundespolizei nimmt Migranten am Rosenheimer Bahnhof in Gewahrsam

Bundespolizei nimmt Migranten am Rosenheimer Bahnhof in Gewahrsam

Rosenheim – Am Dienstag (31.3.2026) hat die Bundespolizei am Rosenheimer Bahnhof vier Migranten in Gewahrsam genommen, die ohne gültige Einreisepapiere nach Deutschland gekommen waren – nach Angaben der Bundespolizei stammen sie aus der Türkei.

Die Männer im Alter von 22 bis 33 Jahren waren in einem Regionalzug aus Kufstein unterwegs. Zwar verfügten sie, nach den Angaben der Polizei, über Zugtickets, einen Pass oder andere notwendige Einreisepapiere hatten sie jedoch nicht. Sie berichteten, zuvor mit einem Lastkraftwagen bis nach Österreich geschleust worden zu sein. Für die etappenweise organisierte Schleusung sollen sie jeweils rund 2.500 Euro gezahlt haben – das Zugticket habe eine unbekannte Person besorgt.

Nach der Kontrolle wurden die vier Männer zur örtlichen Bundespolizei-Dienststelle gebracht. Mit Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise wurden sie schließlich nach Österreich zurückgewiesen. Die genauen Abläufe und Hintergründe der Schleusung werden derzeit noch ermittelt.
(Quelle: Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

LKW-Unfall zwischen Neubeuern und Kirchdorf – Straße zwischenzeitlich gesperrt

LKW-Unfall zwischen Neubeuern und Kirchdorf – Straße zwischenzeitlich gesperrt

Raubling / Landkreis Rosenheim – Auf der Kreisstraße zwischen Kirchdorf a. Inn und Neubeuern (Landkreis Rosenheim) kam es am Mittwochvormittag (1.4.2026) zu einem LKW-Unfall, der die Straße zeitweise blockierte.

Ein 67-jähriger Berufskraftfahrer aus dem Inntal war mit seinem betonbeladenen LKW unterwegs, als die rechten Reifen auf das Bankett gerieten. Das Gewicht des Fahrzeugs ließ den Untergrund einsinken, wodurch der LKW in Schräglage geriet und beinahe umkippte – so die Infos der Polizei zum Unfallhergang.

Nach Angaben der Polizei konnte durch das schnelle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehren Raubling und Neubeuern Schlimmeres verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt, es entstand lediglich Sachschaden – die Höhe wird noch ermittelt. Für die Sicherungs- und Bergungsmaßnahmen war die Kreisstraße für gut eine Stunde gesperrt, inzwischen ist sie wieder frei.
(Quelle: Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zoll entdeckt vier Hundewelpen im Kofferraum

Zoll entdeckt vier Hundewelpen im Kofferraum

Landkreis Altötting – Bei einer Kontrolle im Landkreis Altötting stießen Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Traunstein  auf vier Hundewelpen – teils eingeklemmt zwischen Gepäckstücken in einem vollbesetzten Kleinbus aus Rumänien.

Während der Kontrolle ertönte, nach den Angaben der Hauptzollamts Rosenheim, plötzlich aus dem Laderaum ein Fiepen. Die Beamten stellten daraufhin insgesamt vier augenscheinlich unverletzte Welpen der beliebten Rasse Maltipoo sicher. Zwei der Tiere befanden sich noch in einer kleinen Transportbox, die eher für Katzen gedacht ist. Die anderen beiden waren aus der Box herausgeschlüpft und unter Gepäckstücken eingeklemmt.
Der Fahrer konnte keinen vorgeschriebenen Heimtierausweis vorlegen. Nach Angaben des Zolls befinden sich die Welpen nun im Tierheim Winhöring, wo ihr Gesundheitszustand überprüft wird – insbesondere, ob und wann eine Tollwutimpfung notwendig ist. Die Sachbearbeitung wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz übernimmt ein Polizeidiensthundeführer der Zentralen Einsatzdienste (ZED) Traunreut.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Presse Hauptzollamt Rosenheim)

Speis und Trank – aber zahlen wollte er nicht

Speis und Trank – aber zahlen wollte er nicht

Rosenheim – Ein 45-jähriger Mann aus Berlin ließ es sich am Mittwochabend (1.4.2026) in einem Lokal in der Rosenheimer Bahnhofstraße richtig gut gehen – doch bezahlen wollte er am Ende nicht.

Nach Angaben der Polizei ging der 45-Jährige „fürstlich“ essen und trinken, verließ das Lokal aber, ohne die rund 30 Euro für Speis und Trank zu begleichen.
Die Polizei wurde gerufen und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Zechbetrugs ein. Bei einer Durchsuchung des Mannes wurde außerdem eine geringe Menge Amphetamin gefunden und sichergestellt. Auch hier droht ihm nun ein Verfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Betriebsunfall in Rosenheim – Mitarbeiter verletzt

Betriebsunfall in Rosenheim – Mitarbeiter verletzt

Rosenheim – Auf einem Betriebsgelände im Rosenheimer Oberfeld kam es am Mittwochmorgen (1.4.2026) zu einem Unfall, bei dem ein Mitarbeiter schwer verletzt wurde.

Ein 26-jähriger Mitarbeiter lud mit einem Gabelstapler Waren von einem Lkw ab, während ein 22-jähriger Kollege parallel mit den Händen Waren aus einem danebenstehenden Kleintransporter entlud. Beim Rückwärtsfahren übersah der 26-Jährige, nach den Angaben der Polizei, den Kollegen und fuhr ihm über den Fuß-/Beinbereich.
Der alarmierte Rettungsdienst brachte den 22-Jährigen ins Klinikum Rosenheim. Nach ersten medizinischen Erkenntnissen erlitt er Frakturen im Fußbereich. Gegen den 26-jährigen Staplerfahrer hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brand in Rosenheim Wohnhaus – zwei Personen verletzt

Brand in Rosenheim Wohnhaus – zwei Personen verletzt

Rosenheim – Feuer in einem Wohnhaus in der Hochplattenstraße in Rosenheim am gestrigen Mittwochabend (1.4.2026)  Nach Angaben der Polizei wurden zwei Bewohner verletzt.

Gegen 23.30 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Rosenheimer Polizei ein. Bereits vor dem Eintreffen der Rettungskräfte hatten sich eine 70-jährige Frau und ein 83-jähriger Mann aus dem Haus retten können. Sie mussten wegen Rauchinhalation vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden – eine Lebensgefahr bestand nicht.

Die Feuerwehr Rosenheim war schnell vor Ort und konnte den Brand löschen. Durch das Feuer und die starke Rauchentwicklung entstand ein Sachschaden von mindestens 40.000 Euro. Teile der Möbel im Wohnbereich wurden zerstört. Nach Angaben der Polizei deutet alles darauf hin, dass ein Elektrogerät unsachgemäß verwendet wurde. Die Polizei ermittelt wegen eines Branddelikts.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gründonnerstag: Zwischen alten Bräuchen und grünem Genuss🌿

Gründonnerstag: Zwischen alten Bräuchen und grünem Genuss🌿

Rosenheim / Bayern – Heute ist Gründonnerstag, der Donnerstag vor dem Karfreitag – und ein ganz besonderer Tag in der Osterwoche. Für viele ist er ein fester Moment im Jahreskalender, doch was genau steckt eigentlich dahinter? Wer Lust hat, kann den Tag traditionell auch kulinarisch feiern: Wir haben einen passenden Rezepttipp mit frischen Kräutern und grünem Gemüse vorbereitet – perfekt für den Gründonnerstag!

Was feiern wir am Gründonnerstag?

Der Gründonnerstag ist kein gesetzlicher Feiertag, aber ein bedeutender Tag im kirchlichen Kalender. Christen weltweit erinnern sich heute an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern, bei dem Brot und Wein geteilt wurden – der Ursprung des christlichen Abendmahls oder der Eucharistie.

Bei der sogenannten Fußwaschung wäscht der Priester symbolisch die Füße von Gläubigen – als Zeichen von Demut und Nächstenliebe, wie Jesus es einst getan haben soll.

Rezepttipp: Sieben-Kräuter-Suppe 🍵

Zutaten (für 4 Personen):

  • Frische Kräuter (Bärlauch, Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Dill, Estragon) – insgesamt ca. 250–300 g
  • Spinat (frisch) – ca. 100 g
  • 1 Zwiebel,
  • 1 Kartoffel
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, etwas Butter oder Öl
  • Optional: ein Schuss Sahne oder ein pochiertes Ei pro Portion
Zubereitung:
  1. Zwiebel fein würfeln und in etwas Butter glasig dünsten.
  2. Die gewürfelte Kartoffel kurz mitdünsten, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und weich kochen.
  3. Spinat und Kräuter grob zupfen, kurz blanchieren und in die Suppe geben.
  4. Alles pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und – wer möchte – mit Sahne oder Ei servieren.

Frisch, grün und aromatisch – so wird der Gründonnerstag nicht nur besinnlich, sondern auch lecker! 🌿

Und woher kommt der Name „Gründonnerstag“? 🌱

Die erste Vermutung vieler: „Grün“ wie die Farbe. Tatsächlich hat der Name aber vermutlich nichts mit der Farbe grün zu tun. Sprachwissenschaftler führen ihn auf das althochdeutsche Wort grunen zurück, das so viel bedeutet wie „weinen“ oder „klagen“ – passend zur ernsten Stimmung dieser Tage.

Im Laufe der Zeit hat sich jedoch der Brauch entwickelt, grüne Speisen zu essen – vor allem frische Kräuter oder Gemüse – und so wurde die Farbe „grün“ schließlich doch zum festen Bestandteil der heutigen Tradition.

Seit wann gibt es diesen Tag? 📜

Schon im 4. Jahrhundert nach Christus finden sich Hinweise auf eine spezielle Feier des Donnerstag vor Ostern. Frühchristliche Schriften des Nordafrikanischen Konzils von Hippo erwähnen einen Gottesdienst an diesem Tag, der sich im Lauf der Jahrhunderte weiter entwickelte.

Warum fällt der Gründonnerstag jedes Jahr auf ein anderes Datum? 🗓️

Gründonnerstag steht immer am Donnerstag vor Ostern. Das Osterdatum richtet sich nach dem Mond: Ostern ist der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling – daher variiert der Termin zwischen dem 22. März und dem 25. April.

Traditionen rund um den Gründonnerstag
  • Nach dem Gloria in der Messe schweigen Orgel und Glocken. Stattdessen kommen oft Ratschen zum Einsatz, mit denen der Karfreitag und Karsamstag überbrückt werden.
  • Viele Familien färben heute Ostereier – ein bunter Vorbote der bevorstehenden Feiertage.
  • Und natürlich: grüne Speisen genießen – frisches Gemüse oder Kräuter stehen traditionell auf dem Tisch (siehe unser Rezepttipp).
    (Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)