Trachtenverein Alt Rosenheim stellt Kursprogramm 2026 vor

Trachtenverein Alt Rosenheim stellt Kursprogramm 2026 vor

Rosenheim – Der Trachtenverein Alt Rosenheim bietet auch 2026 wieder ein offenes Kursprogramm zur bayerischen Brauchtumspflege an. Auf dem Programm stehen unter anderem Volkstanz, Platteln und Goaßlschnalzen. Die Kurse richten sich an Interessierte aus der Region, unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen.

Das Angebot wird bereits seit mehreren Jahren durchgeführt und soll den Zugang zu traditionellen Tänzen und Bräuchen erleichtern.

Kursprogramm seit mehreren Jahren etabliert

Nach Angaben des Vereins ist das Kursangebot aus einer Idee im Jahr 2019 entstanden. Ziel sei es gewesen, traditionelle Tänze stärker in die Stadtgesellschaft einzubinden. Der Start verzögerte sich durch die Corona-Pandemie, 2021 wurde das Programm schließlich umgesetzt. Der zweite Vorstand des Trachtenvereins Alt Rosenheim, Daniel Ertl, sagt: „Unser Kursprogramm ist selbst zur Tradition geworden.“ „Viele Teilnehmer kommen über Jahre hinweg wieder oder bleiben dem Verein dauerhaft verbunden“, so Ertl weiter. Brauchtum lebe vom Mitmachen – ohne Leistungsdruck und generationenübergreifend.

Auftakt mit Volkstanzkurs

Der erste Kurs im Jahr 2026 ist „Boarisch-Tanzen“. Er findet im April im Stadtjugendring Rosenheim statt. Geübt werden Grundformen wie Walzer, Polka, Landler und Boarischer.

Nach Angaben des Vereins richtet sich das Angebot auch an Menschen, die traditionelle Tänze beispielsweise im Rahmen von Hochzeiten erlernen möchten.

Platteln und Goaßlschnalzen im Jahresverlauf

Ab Mai folgt ein Plattlerkurs für Einsteiger im Stadtjugendring. Ein Einstieg sei laut Verein jederzeit möglich, Vorkenntnisse seien nicht erforderlich.

Im Herbst ist ein Kurs im Goaßlschnalzen geplant, der in der Mittelschule Fürstätt stattfindet. Der Verein weist darauf hin, dass der Frauenanteil in diesem Bereich gestiegen sei. Eine eigene Frauengruppe sei perspektivisch denkbar.

Abschluss mit Kathreintanz

Den Abschluss des Kursjahres bildet ein Volkstanzkurs mit anschließendem Kathreintanz im Gasthof Höhensteiger. Dort werden klassische Volkstänze sowie die Münchner Française vermittelt. Der Kathreintanz markiert traditionell das Ende der Tanzzeit im Jahreslauf.
(Quelle: Pressemitteilung Trachtenverein Alt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Über 30 sehr kleine Frühgeborene in Rosenheim versorgt

Über 30 sehr kleine Frühgeborene in Rosenheim versorgt

Rosenheim – Die Versorgung sehr kleiner Frühgeborener stellt Kliniken und Familien vor besondere Herausforderungen. Am RoMed Klinikum Rosenheim wurden im Jahr 2025 nach eigenen Angaben mehr als 30 Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1.250 Gramm behandelt.

Damit liegt die Zahl über der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vorgegebenen Mindestmenge für diese hochspezialisierte Versorgung. Diese Regelung soll sicherstellen, dass Kliniken über ausreichend Erfahrung und Routine in der Behandlung dieser besonders sensiblen Patientengruppe verfügen.

Hohe Anforderungen in der Versorgung

Unter den behandelten Kindern befanden sich laut Klinik auch zahlreiche Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von unter 1.000 Gramm. Die Versorgung dieser Kinder gilt als besonders komplex und erfordert eingespielte Abläufe sowie spezialisierte Teams.

PD Dr. Hendrik Jünger, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, erläutert: „Für sehr kleine Frühgeborene zählen vor allem eingespielte Teams mit hoher Kompetenz – rund um die Uhr. Die Zahl 2025 zeigt: bei uns stimmen nicht nur die technische Ausstattung und medizinischen Schwerpunkte, wir verfügen in Rosenheim eben auch über die notwendige Routine und Sicherheit – und machen unsere Qualität transparent.“

Auch in der Geburtshilfe wird auf eine steigende Nachfrage verwiesen. PD Dr. Andreas Schnelzer, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, berichtet: „Wir freuen uns über das große Vertrauen bei werdenden Eltern und Zuweisern in unser Zentrum, dies zeigt sich deutlich an den zunehmenden überregionalen Patienten auch aus den angrenzenden Landkreisen.”

Ziel bleibt die Vermeidung von Frühgeburten

Die Klinik betont zugleich, dass die Zahl der behandelten Fälle nicht auf eine Häufung von Frühgeburten am Standort zurückzuführen sei. Ziel bleibe es, Schwangerschaften möglichst lange aufrechtzuerhalten und Belastungen für Mutter und Kind zu reduzieren.

Dr. Angela Kirschenhofer, Leiterin Pränatale Medizin und Geburtshilfe, erklärt: „Prävention ist unser oberstes Qualitätsziel: Wir tun alles dafür, dass Babys sicher und geborgen möglichst lange im Mutterleib bleiben. Wenn sich eine Frühgeburt dennoch ankündigt, werden abgestimmte Schutz- und Behandlungsabläufe aktiviert – vom Kreißsaal bis zur Neonatologie, begleitet von enger Elternanbindung und klarer Kommunikation.“

Was Familien konkret erwartet
  • Geburtsmedizinische Sprechstunde und pränatale Diagnostik (DEGUM II, vorgeburtlicher Ultraschall)
  • 24/7-Strukturen in Kreißsaal, Präpartalstation und Wochenbettstation
  • 24/7-Versorgung in Neonatologie und Kinderintensivstation inklusive Neonatal-Notarzt für außerklinische Notfälle
  • Einbindung der Eltern durch Besuchs- und Rooming-in-Regelungen sowie Still- und Bonding-Unterstützung
  • Strukturierte Nachsorgeangebote
  • Perinatalzentrum Level I am Standort, zertifiziertes Qualitätsmanagement und öffentlich abrufbare Qualitätsdaten
Betreuung auf der Kinderintensivstation

Neben der medizinischen Versorgung spielt auch die Begleitung der Familien eine wichtige Rolle. Viele werdende Mütter kämen mit Fragen und Unsicherheiten in die Klinik, insbesondere bei Risikoschwangerschaften.

Sonja Schönwälder, Leiterin der Pflege im Zentrum Pädiatrie, beschreibt den Alltag: „Auf der Kinderintensiv zählt jedes Detail: vom ersten warmen Tuch über das behutsame Fixieren winziger Zugänge bis zu den geborgenen Augenblicken in den Armen der Eltern. Wir arbeiten nach klaren Standards und Checklisten, üben Übergaben und Notfälle regelmäßig im Team und bleiben zugewandt. Känguru-Zeit, Mut machen, verständlich erklären – das gehört für uns ebenso zur Therapie wie Beatmung, Medikamente und pflegerische Expertise.“

Zur Versorgung gehört laut Klinik auch eine möglichst ruhige Umgebung. Gespräche würden außerhalb der Zimmer geführt, Alarmsignale auf das notwendige Maß reduziert. Zusätzlich kommen unter anderem Lärmampeln sowie bei Bedarf Ohrschützer für die Kinder zum Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Ro Med Klinikum)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 12. April – Guten Morgen!

Wusstest du, dass Pflanzen eine entscheidende Rolle für unser Leben spielen? Tagsüber nehmen sie Kohlendioxid aus der Luft auf und produzieren mithilfe von Sonnenlicht Sauerstoff. Nachts, wenn kein Licht vorhanden ist, läuft dieser Prozess nicht weiter – stattdessen geben sie in kleinen Mengen Kohlendioxid ab.
So tragen Pflanzen wesentlich dazu bei, das Gleichgewicht unserer Atmosphäre zu erhalten.

Vielleicht nimmst Du heute bewusst wahr, wie viel uns die Natur gibt.

Wir wünschen Dir einen grünen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Vortrag und Exkursionen rund um Wildvögel und Vogelbeobachtung

Vortrag und Exkursionen rund um Wildvögel und Vogelbeobachtung

Rosenheim – Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) Rosenheim lädt in den kommenden Tagen zu einem Vortrag sowie zwei geführten Vogelbeobachtungen ein.

Am Dienstag, 14. April 2026, um 19:30 Uhr stellt Patrick Mittermaier, Vorstand der Wildvogelhilfe Roßhart e.V., im Gasthof Höhensteiger in Rosenheim die Arbeit der Initiative vor. Dabei berichtet er über die Pflege und Wiederauswilderung zahlreicher verletzter Wildvögel. Zudem gibt er einen Ausblick auf die Zukunft der Organisation, die sich vergrößern möchte und aktuell nach geeigneten Räumlichkeiten in Rosenheim sucht. Eine größere Spendenkampagne ist für Mai/Juni geplant.

Am Samstag, 18. April 2026, führt Martin Walter (LBV Rosenheim) eine Vogelbeobachtung im Grabenstätter Moos durch. Treffpunkt ist um 7:00 Uhr am Parkplatz des Netto-Supermarkts in der Chieminger Straße in Grabenstätt.

Bereits am Sonntag, 19. April 2026, folgt eine weitere Exkursion zu den Altwässern des Inns. Treffpunkt ist um 6:00 Uhr am Parkplatz an der Brücke über den Hammerbach östlich von Pfaffenhofen.

Weitere Informationen zur Wildvogelhilfe Roßhart e.V. unter: https://www.wildvogelhilferosshart.de/
(Quelle: LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frasdorf/Aschau: Schwerer Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten

Frasdorf/Aschau: Schwerer Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten

Frasdorf / Landkreis Rosenheim – Am Freitag (10.4l2026) hat sich gegen 15:45 Uhr auf der Staatsstraße 2093 zwischen Frasdorf und Aschau, kurz vor dem Ortsteil Fellerer, ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen ereignet.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizeiinspektion Prien befuhr ein 18-jähriger Peugeot-Fahrer die Staatsstraße in Richtung Aschau, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW Golf, der von einem 49-jährigen Mann gesteuert wurde.
Bei dem Unfall wurden alle drei Insassen schwer verletzt. Der 18-jährige Fahrer sowie der 49-jährige Golf-Fahrer wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 19-jährige Beifahrer im Peugeot erlitt schwerste Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Staatsstraße war bis etwa 19 Uhr vollständig gesperrt, eine Umleitung wurde durch die Feuerwehr eingerichtet.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Frasdorf, Aschau, Wildenwart und Umrathshausen, mehrere Rettungswägen, zwei Notärzte, ein Rettungshubschrauber sowie Kräfte der Polizeiinspektion Prien und der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Edling: Schwerer Verkehrsunfall mit vier Verletzten auf der RO 34

Edling: Schwerer Verkehrsunfall mit vier Verletzten auf der RO 34

Edling / Landkreis Rosenheim – Am Freitag (10.4.2026)  ist es gegen 14:45 Uhr auf der Kreisstraße RO 34 im Gemeindebereich Edling  (Landkreis Rosenheim) zu einem schweren Verkehrsunfall mit vier Verletzten gekommen.

Eine 71-jährige Autofahrerin aus dem Altlandkreis Wasserburg war in Richtung Edling unterwegs, als sie auf Höhe der Ortschaft Breitbrunn aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw, der mit drei Personen besetzt war.
Die Unfallverursacherin wurde dabei, nach den Angaben der Polizei,  schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die drei Insassen des anderen Fahrzeugs erlitten leichte Verletzungen und wurden mit Rettungswägen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der entstandene Sachschaden liegt bei über 20.000 Euro. Die Kreisstraße RO 34 war zur Unfallaufnahme bis etwa 18 Uhr vollständig gesperrt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Edling und Ramerberg, die unter anderem die Verkehrsregelung übernahmen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Grassau – Doppeleinsatz für die Feuerwehr am Freitag: Verkehrsunfall mit zwei Verletzten und Traktorbrand

Grassau – Doppeleinsatz für die Feuerwehr am Freitag: Verkehrsunfall mit zwei Verletzten und Traktorbrand

Grassau / Landkreis Traunstein – Gleich zwei Einsätze haben die Feuerwehr Grassau am Freitagvormittag (10.4.2026)) stark gefordert. Zunächst kam es gegen 09:49 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit zwei Pkw auf der Pettendorfer Straße, wenig später brannte ein Traktor im Bereich Mietenkam vollständig aus.

Beim Verkehrsunfall an der Abzweigung nach Piesenhausen übersah ein Autofahrer nach ersten Erkenntnissen einen von Grassau kommenden Mercedes auf der Vorfahrtsstraße. Es kam zum Zusammenstoß im Frontbereich, der Mercedes kam anschließend auf dem Geh- und Radweg zum Stehen. Beide Fahrer wurden verletzt, eine Person mittelschwer, eine leicht.

Der Rettungsdienst war schnell vor Ort, ein Rettungshubschrauber wurde ebenfalls alarmiert. Die Feuerwehr übernahm die Verkehrsabsicherung, betreute Verletzte bis zum Eintreffen weiterer Rettungskräfte und band auslaufende Betriebsstoffe. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Traktorbrand nahe Mietenkam

Noch während der laufenden Arbeiten folgte um 10:35 Uhr die nächste Alarmierung: ein Traktorbrand im Bereich eines Wasserschutzgebiets nahe Mietenkam. Teile der Kräfte verblieben an der Unfallstelle, weitere Einheiten rückten nach. Vor Ort stand die landwirtschaftliche Maschine bereits in Vollbrand.

Unter Atemschutz wurde der Brand mit zwei C-Rohren gelöscht. Die Wasserversorgung stellte die Feuerwehr Staudach-Egerndach sicher. Aufgrund der Lage im Wasserschutzgebiet wurden zusätzlich Behörden und Wasserversorger eingebunden. Zur Vermeidung von Umweltschäden wurde im Anschluss ein Bodenaustausch veranlasst.

Der 64-jährige Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Der Traktor brannte vollständig aus, der Sachschaden liegt bei rund 30.000 Euro. Als mögliche Ursache wird ein Kabelbrand vermutet.

Der Einsatz war gegen 12:30 Uhr beendet. Insgesamt waren die Feuerwehren mit rund 30 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein hob – –  Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Grassau)

Innbrücke, Rosenheim, 1962

Innbrücke, Rosenheim, 1962

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise führt uns heute ins Jahr 1962. Auf der historischen Aufnahme ist die Rosenheimer Innbrücke zu sehen – in einer Phase, in der ihr Neubau bereits im Gange war.

Der Neubau wurde notwendig, da die Vorgängerbrücke erhebliche Schäden aufwies und das stetig wachsende Verkehrsaufkommen nicht mehr bewältigen konnte. Die Fertigstellung der neuen Brücke erfolgte 1964.
Bereits in den 1980er Jahren wurde die Brücke erneut ersetzt, da die Konstruktion aus den 1960er Jahren den gestiegenen Anforderungen des Verkehrs nicht mehr gewachsen war.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Cathy Hummels übernimmt Patenschaft für Pferd Kathi

Cathy Hummels übernimmt Patenschaft für Pferd Kathi

Salzburg  – Prominenter Besuch auf Gut Aiderbichl (Österreich): Cathy Hummels war gemeinsam mit ihrem Sohn vor Ort – und übernahm eine besondere Patenschaft für ein gerettetes Pferd mit bewegender Geschichte.

 Moderatorin und Unternehmerin Cathy Hummels besuchte gemeinsam mit ihrem Sohn die Tierschutzgemeinschaft und zeigte sich tief beeindruckt von der Arbeit vor Ort. Im Zuge ihres Aufenthalts übernahm sie eine Patenschaft für das Pferd Kathi, dessen Geschichte bereits viele Menschen berührt hat.

Cathy Hummels wollte sich selbst ein Bild machen: „Ich wollte mich persönlich von der großartigen Arbeit überzeugen.“ Vor Ort zeigte sie sich begeistert von der besonderen Atmosphäre: „Alles ist mit viel Liebe gemacht. Das größte Glück der Tiere ist, dass sie von Gut Aiderbichl gerettet wurden.“ Besonders emotional war auch die Reaktion ihres Sohnes Ludwig, der spontan sagte: „Mama, ich will hierbleiben.“

Patenschaft für Pferd Kathi

Eine besondere Verbindung entwickelte Cathy Hummels zu Pferd Kathi. Die Rettungsgeschichte des Tieres berührte sie sehr: Gut Aiderbichl-Gründer Michael Aufhauser rettete das damals wenige Wochen alte Fohlen im Jahr 2004 von einem Pferdeschlachtmarkt. Kathi stand bereits auf einem Transporter, der sie nach Italien bringen sollte. Nach ihrer Rettung verweigerte sie jedoch die Nahrungsaufnahme – aus tiefer Sehnsucht nach ihrer Mutter. Schließlich wurde entschieden, auch die Mutter zu suchen und beide wieder zusammenzuführen. Die Wiedervereinigung rührte Besucher und Tierpfleger zu Tränen.

„Ich fühle mich nicht nur wegen des Namens mit Kathi verbunden. Wir beide haben uns auf Anhieb verstanden, ich habe diese Energie gespürt.“ Mit einem Lächeln fasst sie ihre Patenschaft zusammen: „Cathy und Kathi – das ist ein perfektes Match.“

Engagement für Tiere

Für Cathy Hummels ist klar, dass Engagement für Tiere wichtig ist: „Die Menschen sollten Gut Aiderbichl unterstützen, weil Tiere unsere Hilfe brauchen. Sie sind Lebewesen wie wir, aber können sich nicht selbst helfen – das ist unsere Verantwortung. Hier wird von Herzen gute Arbeit gemacht.“

Auch Transparenz ist ihr wichtig: „Wir werden Gut Aiderbichl auf jeden Fall weiter unterstützen.“ Die Tierschutzgemeinschaft freut sich über die prominente Unterstützung und hofft, dass sich weitere Menschen für Tiere in Not engagieren.
(Quelle: Pressemitteilung Gut Aiderbichl / Foto Copyright © Georg Kritsch)

Teure Tickets auf Zweitmarkt: Verbraucherschützer fordern strengere Regeln

Teure Tickets auf Zweitmarkt: Verbraucherschützer fordern strengere Regeln

Rosenheim – Ob Konzerte, Fußball-WM oder Festivals: Tickets sind oft schnell vergriffen – und tauchen kurz darauf deutlich teurer auf Zweitplattformen wieder auf. Die Verbraucherzentrale Bayern fordert gemeinsam mit weiteren Organisationen strengere Regeln.

Konzerte von Top-Acts, große Sportereignisse oder Festivals: Die Nachfrage nach Tickets ist oft riesig – und das Angebot schnell erschöpft. Laut Verbraucherzentrale Bayern landen viele Karten kurze Zeit später auf Zweitplattformen wie Viagogo, StubHub oder Ticketbande – häufig zu deutlich höheren Preisen.

Was ursprünglich als Möglichkeit gedacht war, Tickets privat weiterzugeben, habe sich laut Verbraucherzentrale Bundesverband, Verbraucherzentrale Bayern und dem Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) zunehmend zu einem professionellen und intransparenten Markt entwickelt.

Weiterverkauf grundsätzlich sinnvoll

Die Organisationen betonen, dass ein fairer Zweitmarkt wichtig ist. Wer verhindert ist, soll sein Ticket unkompliziert weitergeben können. Für viele Käufer ist diese Möglichkeit sogar entscheidend beim Kauf.

Problematisch werde es jedoch, wenn Tickets gezielt in großen Mengen aufgekauft und mit hohen Aufschlägen weiterverkauft werden. Der weltweite Ticket-Wiederverkaufsmarkt wird laut den genannten Quellen auf rund 13 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Preisaufschläge von 250 Prozent und mehr seien dokumentiert. Zudem berichtet etwa ein Drittel der Fans, bereits Erfahrungen mit Ticketbetrug gemacht zu haben.

Risiken für Käufer

Aus Sicht der Verbraucherzentrale Bayern birgt der Kauf über nicht autorisierte Plattformen erhebliche Risiken. Dazu zählen fehlende Transparenz über den ursprünglichen Ticketpreis und den Anbieter, Probleme bei personalisierten Tickets oder sogar ungültige beziehungsweise mehrfach verkaufte Karten.

„Der gewerbsmäßige Weiterverkauf von Tickets darf kein Geschäftsmodell auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher sein. Wer ein Ticket auf dem Zweitmarkt erwirbt, muss nachvollziehen können, zu welchem Preis es ursprünglich angeboten wurde, von wem es stammt und ob es tatsächlich gültig ist“, erklärt Tatjana Halm von der Verbraucherzentrale Bayern.

Forderung nach klaren Regeln

Die beteiligten Organisationen begrüßen, dass das Thema Ticketzweitmarkt im Koalitionsvertrag aufgegriffen wurde. Aus ihrer Sicht braucht es nun konkrete gesetzliche Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem mehr Transparenz über Originalpreise und Preisaufschläge, klare Angaben zur Identität der Anbieter sowie wirksame Maßnahmen gegen überhöhte Preise.

„Es braucht dringend gesetzliche Leitplanken, die Verbraucherinnen und Verbraucher beim Ticketkauf auf dem Zweitmarkt schützen und Transparenz herstellen. Die Bundesregierung sollte die im Koalitionsvertrag beschlossene verbraucherfreundlichere Regulierung zeitnah umsetzen. Sie muss für klare und verlässliche Rahmenbedingungen sorgen, damit der Fußball-WM und der Festivalsaison kein Ticketärger im Weg steht“, sagt Jutta Gurkmann vom Verbraucherzentrale Bundesverband.
(Quelle: Pressemitteilung Verbraucherschutz / Beitragsbild: Symbolfoto. ai generiert)

Frühjahrsputz & Gartenstart: So viel geben Bayerns haushalte dafür aus

Frühjahrsputz & Gartenstart: So viel geben Bayerns haushalte dafür aus

Rosenheim / Bayern -Mit den ersten warmen Tagen startet auch in Bayern wieder die Zeit für Frühjahrsputz und Gartenarbeit. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, gaben Haushalte im Jahr 2023 dafür im Schnitt 44 Euro im Monat aus.

Wenn die Temperaturen steigen, werden Wohnungen auf Vordermann gebracht und Balkone sowie Gärten fit für die Saison gemacht – und das wirkt sich auch auf die Haushaltskasse aus.

Nach aktuellen Daten des Bayerischen Landesamts für Statistik lagen die Ausgaben für Haushaltsreinigung, Blumen sowie Garten- und Balkonpflege im Jahr 2023 durchschnittlich bei 44 Euro pro Monat. Das entspricht rund 1,4 Prozent der gesamten Konsumausgaben privater Haushalte. Rechnet man Grundbedürfnisse wie Wohnen, Energie, Lebensmittel und Kleidung heraus, steigt der Anteil auf etwa 3 Prozent.

Die Zahlen stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023. Dafür dokumentierten bundesweit mehr als 50.000 Haushalte über einen Zeitraum von drei Monaten ihre Einnahmen und Ausgaben.

Was kostet der Frühjahrsputz?

Für Reinigungs- und Pflegemittel gaben die Haushalte im Schnitt rund 7 Euro im Monat aus. Weitere knapp 4 Euro entfielen auf größere Geräte wie Staubsauger oder Dampfreiniger.

Blumen, Garten und Balkon im Fokus

Höher fallen die Ausgaben für Pflanzen und Gartenbedarf aus: Durchschnittlich 17 Euro pro Monat investierten die Haushalte in Blumen und Zubehör. Davon gingen rund 10 Euro in Pflanzen, Samen und Blumen, etwa 7 Euro in Gartenartikel wie Pflanzerde, Töpfe oder Dünger.

Auch Möbel und Geräte für draußen schlagen zu Buche. Von etwa 60 Euro monatlich für Möbel und Einrichtungsgegenstände flossen knapp 4 Euro in Garten- und Balkonmöbel. Für Werkzeuge und Geräte – darunter auch Rasenmäher oder Spaten – wurden zusätzlich durchschnittlich 12 Euro pro Monat ausgegeben.
(Quelle: Pressemitteiljung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Paris-Roubaix: Red Bull – Bora – hansgrohe setzt Zeichen für Wings for Life World Run

Paris-Roubaix: Red Bull – Bora – hansgrohe setzt Zeichen für Wings for Life World Run

Paris / Raubling – Beim Radklassiker Paris-Roubaix 2026 nutzt das Team Red Bull – Bora – hansgrohe die große Bühne, um auf den Wings for Life World Run und die Rückenmarksforschung aufmerksam zu machen.

Beim traditionsreichen Eintagesrennen Paris-Roubaix steht für das Team Red Bull – Bora – hansgrohe nicht nur der sportliche Erfolg im Fokus. Die Mannschaft verbindet ihren Auftritt bei der „Königin der Klassiker“ erneut mit einer wichtigen Botschaft: Aufmerksamkeit für den Wings for Life World Run und die Forschung an Rückenmarksverletzungen.

Wie schon in der Vergangenheit treten die Fahrer mit speziell gestalteten, auffällig roten Helmen an. Damit soll die internationale Aufmerksamkeit des Rennens genutzt werden, um auf das weltweite Charity-Laufevent hinzuweisen.

Radsport-Bühne für den guten Zweck: Aufmerksamkeit für Rückenmarksforschung

Paris-Roubaix gilt als eines der härtesten Rennen im Profi-Radsport. Die berüchtigten Kopfsteinpflaster-Passagen verlangen den Athleten alles ab – körperlich wie mental. Diese Herausforderungen stehen symbolisch für die Situation von Menschen mit Rückenmarksverletzungen, für die der Kampf mit Einschränkungen ein dauerhafter Bestandteil des Alltags ist.
Mit der Aktion will das Team die Reichweite nutzen, um über den Sport hinaus ein Zeichen zu setzen und auf die Bedeutung der Forschung aufmerksam zu machen.

Der nächste Wings for Life World Run findet am 10. Mai statt. Weltweit starten Teilnehmer zur gleichen Zeit, um für den guten Zweck zu laufen. Sämtliche Startgelder und Spenden fließen direkt in Projekte zur Erforschung von Rückenmarksverletzungen.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)