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40 Jahre Inn-Museum Rosenheim: Flusserlebnistag und Vortragsreihe zum Jubiläum

Blick auf Außenanlagen des Innmuseums. Rosenheim am Ufer des Inns. Foto: Innpuls.me

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

26. Juni 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Es ist ein Jubiläum mit Blick auf einen Fluss, der die Region über Jahrhunderte geprägt hat: Das Inn-Museum Rosenheim wird 40 Jahre alt. Gefeiert wird das mit einem Programm aus Vorträgen, und einem besonderen Höhepunkt am Freitag, 31. Juli 2026. Dann verwandelt sich das Freigelände am Museum ab 13 Uhr in einen großen Erlebnisraum rund um den Inn – mit Aktionen für Kinder, Erwachsene und alle, die den Fluss einmal aus einer anderen Perspektive kennenlernen wollen.

Das Museum selbst erzählt diese Geschichte schon lange – und zwar an einem Ort, der kaum passender sein könnte.

Ein Haus mit Flussgeschichte

Direkt an der Innbrücke steht der sogenannte Bruckbaustadel, ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Was heute Museum ist, hatte früher eine ganz praktische Aufgabe: Hier wurde gearbeitet, gelagert und organisiert – alles rund um den Brückenbau und später den Wasserbau am Inn.

Flusserlebnistag am 31. Juli

Beim Flusserlebnistag am Freitag, 31. Juli 2026, startet das Programm um 13 Uhr auf dem Freigelände des Inn-Museums.

Im Mittelpunkt steht das Leben am, im und mit dem Inn. Besucher können Gewässerbewohner unter dem Mikroskop entdecken, an Mitmachstationen aktiv werden oder im Legomodell sehen, wie Hochwasser und Naturgefahren wirken können. Dazu gibt es ein Glücksrad mit Gewinnspiel und viele Angebote für Groß und Klein.

Ab 18 Uhr geht der Tag in ein gemütliches Fest mit Livemusik und Bewirtung über.

Der Standort ist kein Zufall. Der Fluss war über Jahrhunderte eine wichtige Verkehrs- und Handelsroute, gleichzeitig aber auch eine ständige Herausforderung für Menschen, die ihn nutzten und kontrollieren mussten. Genau hier, am Übergang über den Inn, spielte sich ein großer Teil dieser Geschichte ab.

Vortragsreihe zum Jubiläum

Begleitend zum Jubiläum lädt das Inn-Museum zu einer Vortragsreihe ein. Die Veranstaltungen finden jeweils im Museum statt, der Eintritt ist frei.

Den Auftakt macht am Freitag, 18. September 2026, um 18.30 Uhr der Vortrag „Wichbachverbauung damals und heute“ mit Anna Hofberger und Andreas Holderer.

Weiter geht es am Dienstag, 6. Oktober 2026, um 19 Uhr mit zwei Themenabenden: „Die nasse Straß – der Inn als wichtiger Handelsweg“ von Sebastian Weger sowie „Der Archenkrieg und die Geradeausleitung – Flussbauliche Aktivitäten am Inn“ von Hort Barnikel.

Am Dienstag, 21. Oktober 2026, um 19 Uhr steht „Lebensraum Gewässer – erfolgreiche Renaturierungen an Inn- und Mangfall“ vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim auf dem Programm.

Den Abschluss bildet am Samstag, 31. Oktober 2026, um 15 Uhr eine literarisch-musikalische Kaffehaus-Matinee mit Bernhard Winter und JuzztSomeFriends.

Unterstützt wird die Reihe unter anderem vom Technischen Hilfswerk, dem Schiffleutverein sowie weiteren regionalen Partnern.

Die eigentliche Museumsidee reicht sogar noch weiter zurück: Bereits 1949 begann der damalige Flussmeister Franz Thaler damit, Werkzeuge, Modelle und Dokumente aus dem Wasserbau und der Innschifffahrt zu sammeln. Was damals eher nach persönlicher Sammelleidenschaft aussah, wurde mit der Zeit zu einer umfangreichen historischen Sammlung.

1986 wurde daraus schließlich das Inn-Museum – untergebracht genau an dem Ort, an dem der Flussbau selbst jahrhundertelang Alltag war.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: Archiv Innpuls.me)

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