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40 Jahre nach Tschernobyl: Kaum Risiko im Alltag – doch messbares Cäsium auch in Rosenheims Wäldern

Waldboden mit Pilzen. Foto: ai generiert

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

25. April 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim / Bayern – In der Nacht auf den 26. April 1986 erschütterte die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Europa. Vor 40 Jahren setzten mehrere Explosionen im Kernkraftwerk große Mengen radioaktiver Stoffe frei, die sich über weite Teile des Kontinents verbreiteten – auch bis nach Oberbayern und in die Region Rosenheim. Die Folgen sind bis heute in der Umwelt teilweise messbar, wenn auch deutlich abgeschwächt.

Nach aktuellen Informationen des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) spielen die damals freigesetzten radioaktiven Stoffe heute im Alltag kaum noch eine Rolle. Lediglich das langlebige Cäsium-137 ist weiterhin nachweisbar – vor allem in der Natur.

Erhöhte Werte finden sich insbesondere noch in einigen Wildpilzen sowie vereinzelt in Wildbret. Der Grund: Cäsium-137 ist bis heute in Waldböden vorhanden. Pilze nehmen es aus dem Boden auf, Wildtiere wie Wildschweine fressen diese – und so gelangt das radioaktive Element in die Nahrungskette.

Kontrolle sorgt für Sicherheit

Für Verbraucher besteht dennoch laut LfU und LGL kein Anlass zur Sorge. In Bayern sorgt ein engmaschiges Kontrollsystem dafür, dass belastete Lebensmittel nicht in den Handel gelangen. Sogenannte qualifizierte Wildbretmessstellen ermöglichen es Jägern, erlegtes Wild direkt vor Ort überprüfen zu lassen. Fleisch, das den gesetzlichen Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm überschreitet, darf nicht verkauft werden.
Die aktuellen Zahlen bestätigen die Entwarnung: In den vergangenen Jahren wurden im bayerischen Handel keine Lebensmittel wegen zu hoher Cäsium-Werte beanstandet. So analysierte das LfU im Jahr 2025 insgesamt 152 Proben Wildschweinfleisch sowie 89 Proben Wildpilze – keine einzige Probe überschritt den Grenzwert.
Auch beim Trinkwasser gibt es klare Ergebnisse: Künstliche Radioaktivität ist hier nicht mehr nachweisbar. Die Belastung in Lebensmitteln insgesamt liegt heute auf einem Niveau wie vor dem Reaktorunfall.

Radioaktivität hat auch natürliche Quellen

Unabhängig davon ist Radioaktivität ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt. Stoffe wie Kalium-40 oder Uran-238 kommen seit jeher in Böden, Gesteinen und sogar in Lebensmitteln vor. Etwa die Hälfte der Strahlenbelastung des Menschen entsteht durch solche natürlichen Quellen, die andere Hälfte vor allem durch medizinische Anwendungen. Der Anteil der künstlichen Radioaktivität aus dem Unfall von 1986 ist heute nur noch sehr gering.
Seit der Katastrophe wird die Umwelt in Deutschland kontinuierlich überwacht. Das sogenannte Integrierte Mess- und Informationssystem (IMIS) stellt sicher, dass Radioaktivität in Lebensmitteln, Wasser und Böden regelmäßig kontrolliert wird. Auch in Bayern werden dafür jedes Jahr zahlreiche Proben untersucht.
Vierzig Jahre nach Tschernobyl zeigt sich damit ein klares Bild: Eine unmittelbare Gefahr besteht längst nicht mehr – doch in den Wäldern, auch rund um Rosenheim, lassen sich die Spuren der Katastrophe bis heute nachweisen.
(Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) / Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) / Beitragsbild: ai generiert)

1 Kommentar

  1. Tschernobyl ist ca. 1300 km von hier entfernt.
    Deutschland hat 2023 die letzten beiden AKW’s abgeschaltet.
    Wieviele AKW’s sind um uns herum in Betrieb, wesentlich näher als Tschernobyl.
    Mir gibt es zu denken . . .

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