Traunreut – Ein intensives und einsatzreiches Wochenende haben die Jugendfeuerwehren der Stadt Traunreut beim traditionellen Berufsfeuerwehrtag erlebt. Insgesamt 45 Jugendliche aus den Wehren Traunreut, Traunwalchen, Matzing, Stein an der Traun und Pierling schlüpften für rund 24 Stunden in die Rolle von Berufsfeuerwehrleuten.
Unterstützt wurden sie von Betreuern sowie zahlreichen Helfern, die ein umfangreiches Übungsprogramm auf die Beine stellten.
Einsätze, Teamarbeit und wenig Schlaf
Bereits kurz nach Beginn am Freitag ging es für die Jugendlichen zu ersten Übungseinsätzen im Stadtgebiet. Unterschiedliche Szenarien forderten die Nachwuchskräfte dabei immer wieder neu.
Am Abend folgte ein komplexes Verkehrsunfall- und Einsatzszenario auf einem Werksgelände in Traunreut. Dabei mussten unter anderem Personen aus Fahrzeugen gerettet, Vermisste gesucht und weitere Gefahrenlagen bewältigt werden.
Auch in den Nachtstunden wurden die Jugendlichen erneut zu Wechseleinsätzen alarmiert, bevor ein gemeinsamer Mitternachtssnack auf dem Programm stand. Der nächste Tag begann früh mit einem simulierten Brandeinsatz um 6 Uhr, gefolgt von weiteren Übungslagen im Laufe des Vormittags.
Großbrand-Übung als Höhepunkt
Ein Höhepunkt war eine groß angelegte Übung in Traunwalchen mit dem Szenario „Brand Lagerhalle“. Neben einem simulierten Flächenbrand mussten auch mehrere vermisste Personen gesucht und ein weiterer Brand im Bereich der Talmühle bekämpft werden.
Kreisbrandmeister Florian Jurisch zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Jugendlichen: „Ich bin schwer beeindruckt, mit wie viel Elan und Ehrgeiz unser Nachwuchs an die unterschiedlichen Aufgaben herangegangen ist. Gleichzeitig waren das Wir-Gefühl, die Freude am Teamwork und die Erfolgserlebnisse am Ende der Übungen bei allen Beteiligten deutlich spürbar“, so Jurisch.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)


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