Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – In Großkarolinenfeld (Landkreis Rosenheim) entsteht neuer Wohnraum für Studenten. An der Aiblingerstraße 14 ist mit einem symbolischen Spatenstich der Bau eines Appartementhauses mit 55 Wohnplätzen gestartet. Die Fertigstellung des „k – RO 14“ ist für Ende 2027 geplant.
Zahlreiche Vertreter aus Politik und Hochschulleitung sowie des Projektentwicklers, des Bauunternehmens, der beteiligten Planungsbüros und der Investoren waren beim symbolischen Spatenstich mit dabei. Foto: Copyright Julia Hinterseer
Das von der A+S Kaiser GmbH geplante Projekt wird vom Bauunternehmen Rodak umgesetzt. Vorgesehen sind 39 Einzelappartements und acht Doppelappartements. Die Doppelappartements können beispielsweise von zwei Personen als Wohngemeinschaft oder von Paaren genutzt werden. Acht der Einzelappartements im Erdgeschoss sollen vollständig barrierefrei ausgeführt werden.
Neben den privaten Wohnbereichen sind Gemeinschaftsflächen vorgesehen. Dazu gehören eine Aula im Erdgeschoss sowie ein Aufenthalts- und Ruheraum im Dachgeschoss. Auch eine Dachterrasse ist geplant.
Nähe zur TH Rosenheim
Das Appartementhaus entsteht in der Nähe der Technischen Hochschule Rosenheim. Nach Angaben der TH ist der Campus Rosenheim mit dem Fahrrad in etwa 14 Minuten erreichbar.
Der zusätzliche Wohnraum sei auch für die Hochschule ein wichtiger Faktor. „Gute Studienbedingungen beginnen nicht erst im Hörsaal. Dazu gehört auch, dass Studierende in der Region geeigneten Wohnraum finden. Wir begrüßen deshalb das Engagement privater Investoren und Projektentwickler, die zusätzlichen Wohnraum für Studierende schaffen“, sagt TH-Präsident Prof. Heinrich Köster.
Auch die Gemeinde Großkarolinenfeld begrüßt das Projekt. Bürgermeister Anton Wallner erklärt: „Großkarolinenfeld ist eng mit der Bildungsregion Rosenheim und ihrer Hochschullandschaft verbunden. Mit dem ‚k – RO 14‘ entsteht hier zusätzlicher Wohnraum für junge Menschen, die in der Region studieren und leben möchten. Wir freuen uns, dass dieses Projekt nun in die Umsetzung geht.“
Ein Blick in die Zukunft: so soll das Studentenwohnheim aussehen. Foto: Copyright RODAK GmbH
Holzbau und Photovoltaikanlage
Das Gebäude soll nach dem KfW-40-QNG-Standard errichtet werden. Geplant ist außerdem eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 60 Kilowatt. Beim Bau soll unter anderem Holz verwendet werden.
Mit dem Spatenstich hat nun die Bauphase begonnen. An dem Termin nahmen neben Köster und Wallner auch Vertreter aus Politik, Hochschulleitung, Projektentwicklung, Bauunternehmen, Planung und Investoren teil.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Fotomontage-RODAK GmbH und eingeblockt Julia Hinterseer)




0 Kommentare