Flintsbach / Landkreis Rosenheim – Bei dem Starkregen Anfang Juni 2024 rissen die Wassermassen Teile von Burg Falkenstein (Landkreis Rosenheim) mit (wir berichteten). Am gestrigen Dienstag (18.11.2024) wurde nun damit begonnen, Hang und Burgmauer weiter zu stabilisieren.
Zunächst finden, nach Auskunft des Landratsamts Rosenheim, vorbereitende Arbeiten statt, die voraussichtlich auch noch am heutigen Mittwoch andauern.. Im Anschluss wird ein sogenanntes Bau- und Stabilisierungsgerüst aufgestellt.
Gerüst soll zum Wiederaufbau der zerstörten Burgmauer verwendet werden
Dieses Gerüst ist so konstruiert, dass es Hang und Burgmauer weiter stabilisiert bzw. abstützt und die beschädigte Burgmauer zusätzlich mittels einer Überdachung vor Witterungseinflüssen schützt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen an. Witterungsbedingte Verzögerungen sind jedoch möglich. Im kommenden Jahr wird das Gerüst zum Wiederaufbau der zerstörten Burgmauer verwendet.
Schon unmittelbar nach dem Extremwetterereignis im Juni waren erste Notsicherungsmaßnahmen zur Stabilisierung der Abbruchkante, der verbleibenden Burgmauer und des Hanges sowie zum Schutz der Anwohner umgesetzt worden.
Finanziert wird der Aufbau des Gerüsts durch Fördermittel des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz, des Bezirks Oberbayern sowie aus Mitteln der Eigentümerin der Burg, der Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung im Landkreis Rosenheim. Die notwendigen Fördermittel für den Wiederaufbau der Burgmauer 2025 sind bereits in Aussicht gestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)
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