Rosenheim – Die Flüchtlings- und Integrationsberatung der Diakonie Rosenheim ist Teil einer bayernweiten Evaluation gewesen. Nach Angaben der Diakonie bestätigen die Ergebnisse die fachliche Qualität der Beratungsarbeit in Stadt und Landkreis Rosenheim.
„Für unsere Region bedeutet das: Die Menschen, die bei uns Beratung suchen, erhalten qualifizierte und verlässliche Unterstützung“, erklärt Dr. Andreas Dexheimer, Vorstand der Diakonie Rosenheim. „Die Ergebnisse zeigen, dass unsere fachlichen Standards und unsere enge Vernetzung vor Ort wirken.“
Studie nennt zentrale Qualitätsfaktoren
Nach Angaben der Diakonie spielen für gute Beratungsqualität unter anderem klare Leitbilder, Qualitätsstandards, Supervision, Fallbesprechungen sowie die Zusammenarbeit mit Behörden und sozialen Trägern eine wichtige Rolle.
Umfangreiche Beratung in der Region
Die Diakonie Rosenheim ist in Stadt und Landkreis sowie in Teilen des Landkreises Miesbach tätig. Zusätzlich gibt es Angebote im Zentrum Migration und Flucht (ZMF), darunter Jugendmigrationsdienst, Migrationsberatung für Erwachsene Zugewanderte, Dolmetschernetz und therapeutische Angebote.
Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Diakonie in Stadt und Landkreis mehr als 3.200 Beratungsgespräche mit rund 1.500 Klienten geführt. In München ist die Diakonie ebenfalls in der Asylsozialberatung aktiv. „Gerade auf regionaler Ebene zeigt sich, wie wichtig verlässliche Beratung ist“, so Dexheimer.
Die Evaluation empfiehlt nach Angaben der Diakonie eine Fortführung der Beratungsarbeit über 2026 hinaus. Sie wurde vom Bayerischen Innenministerium beauftragt und vom Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) in Köln durchgeführt.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Diakonie Rosenheim)


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