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ADAC warnt vor teuren Überraschungen beim Frühjahrscheck

Automotor wird in Augenschein genommen. Detailaufnahme Autowerkstatt. Foto: ai generiert

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

18. Mai 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Bayern – Nach dem Winter bieten viele Werkstätten sogenannte Frühjahrschecks an. Dabei wird das Auto gegen eine geringe Gebühr auf mögliche Schäden untersucht. Doch laut ADAC sollten Autofahrer aufmerksam bleiben: Immer wieder würden nach solchen Checks angebliche Defekte festgestellt – teils verbunden mit Reparaturkosten im vierstelligen Bereich und dem Hinweis, sofort handeln zu müssen.

Grundsätzlich seien regelmäßige Fahrzeugkontrollen sinnvoll, betont der ADAC. Verschleißteile könnten durch Wetter, Belastung und Alter Schaden nehmen. Allerdings erreichten den Automobilclub immer wieder Hinweise von Mitgliedern, wonach einzelne Werkstätten versuchten, unnötige Reparaturen zu verkaufen.

Wichtig zu wissen: Ein Frühjahrscheck verpflichtet nicht automatisch zu einer Reparatur. Der ursprüngliche Auftrag beziehe sich lediglich auf die Untersuchung des Fahrzeugs – nicht auf mögliche Folgearbeiten.

Reparatur nicht vorschnell beauftragen

Gerade bei teureren Reparaturen empfiehlt der ADAC, sich den festgestellten Schaden zunächst genau zeigen zu lassen und einen Kostenvoranschlag einzuholen. Anschließend könne eine zweite Werkstatt oder eine neutrale Prüfstelle um eine Einschätzung gebeten werden. Nach Erfahrungen des Mobilitätsclubs unterscheiden sich Reparaturkosten teils erheblich – Vergleichen könne sich deshalb lohnen.

Misstrauisch sollten Autofahrer laut ADAC werden, wenn Werkstätten zu einer schnellen Entscheidung drängen. Selbst wenn behauptet werde, das Fahrzeug sei nicht mehr verkehrssicher, könne zunächst telefonischer Rat bei einer anderen Werkstatt oder über die Technik-Hotline des ADAC eingeholt werden.

Besonders wichtig: Wer skeptisch ist, sollte keinen Reparaturauftrag erteilen – auch eine mündliche Zusage könne bereits als verbindlicher Auftrag gelten.

Neutrale Prüfstellen als Alternative

Wer eine unabhängige Einschätzung bevorzugt, kann den Frühjahrscheck laut ADAC bei neutralen Prüfstellen durchführen lassen, die selbst keine Reparaturen anbieten. Dazu zählen unabhängige Prüfdienste sowie Prüfzentren des ADAC. Dort werden neben Frühjahrs- und Urlaubschecks auch Fahrzeugbewertungen und Wertermittlungen angeboten – etwa beim Kauf oder Verkauf eines Gebrauchtwagens.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert) 

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