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Schloßbergauffahrt, Landkreis Stephanskirchen, 1963

Ausbau der Schloßbergauffahrt im Jahr 1963. Foto: Archiv Herbert Borrmann

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

30. Mai 2026

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Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1963. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Schloßbergauffahrt.

Die Aufnahme zeigt die Schloßbergauffahrt von Rosenheim nach Stephanskirchen in einer Phase des Umbaus. Im Jahr 1963 wurde die Straße hinauf zum Schloßberg verbreitert, da der Verkehr in diesem Bereich bereits deutlich zunahm und die bestehende Trasse den Anforderungen nicht mehr gerecht wurde.

Auf der linken Bildseite ist zudem eine Gaststätte am Fuße der Schloßbergauffahrt erkennbar. Das Gebäude wird auch heute noch für Gastronomie genutzt, aktuell findet man dort ein griechisches Restaurant. 

Verkehr wächst – Schloßberg wird zunehmend erschlossen

Die Verbreiterung der Auffahrt steht sinnbildlich für die Entwicklung des Schloßbergs in dieser Zeit. Der Bereich entwickelte sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zunehmend zu einem wichtigen Wohn- und Verkehrsraum innerhalb der Gemeinde Stephanskirchen im Landkreis Rosenheim.

Der Schloßberg selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits im Mittelalter befand sich hier die Burg Rosenheim, die über Jahrhunderte als Verwaltungs- und Gerichtssitz der Region diente. Später verfiel die Anlage, die topografische Struktur des Schloßbergs blieb jedoch bis heute prägend.

Auch die zunehmende Verkehrsbedeutung der Verbindung Richtung Rosenheim und über den Inn spielte in dieser Zeit eine wichtige Rolle für die Entwicklung des gesamten Bereichs.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

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