Rosenheim (Oberbayern) – Die Caritas Oberbayern erweitert ihr Beratungsangebot für LGBTIQ+-Personen und deren Umfeld. Ziel sei es, nach eigenen Angaben „ein deutliches Zeichen für mehr Teilhabe, Sichtbarkeit und niedrigschwellige Unterstützung in der Region zu setzen“.
Die LGBTIQ+-Beratungsstelle Oberbayern richtet sich an queere Erwachsene ab 18 Jahren, Angehörige sowie Fachkräfte. Themen sind unter anderem Identitätsfindung, Coming-out und queeres Leben im ländlichen Raum.
Monatliche Beratung in Rosenheim
In Rosenheim wird das Angebot ab Juli 2026 durch einen regelmäßigen Beratungstag ergänzt. Dieser findet künftig in der Regel am ersten Mittwoch im Monat in den Räumen der Caritas Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien in der Reichenbachstraße 3 statt.
Der erste Termin ist am 1. Juli 2026, ein weiterer folgt am 5. August 2026, jeweils von 14 bis 16 Uhr. In diesem Zeitfenster sind auch Beratungen ohne Termin möglich. Zusätzlich können nach Vereinbarung weitere Gespräche stattfinden. Die Termine werden fortlaufend auf der Website der LGBTIQ+-Beratungsstelle Oberbayern veröffentlicht.
Ziel: niedrigschwellige Zugänge vor Ort
Nach Angaben der Caritas soll das Angebot langfristig dazu beitragen, wohnortnahe und niedrigschwellige Unterstützung in der Region zu verankern. Durch die verstärkte Präsenz vor Ort sollen Zugangsbarrieren abgebaut und Menschen erreicht werden, für die es bislang kaum passende Angebote gibt.
Auch die Stadt Rosenheim begrüßt den Ausbau. Oberbürgermeister Andreas März betont laut Caritas: „Eine vielfältige, offene Stadt braucht verlässliche Anlaufstellen für alle Menschen. Die Stärkung der LGBTIQ+-Beratung ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Akzeptanz und sozialer Sicherheit in unserer Region.“
Die Caritas sieht ihr Engagement als Beitrag dazu, gesellschaftliche Vielfalt zu fördern und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu unterstützen.
(Pressemitteilung Caritas / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)


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