Freiburg / Pfaffing (Landkreis Rosenheim) – Am Mittwoch (24.6.2026) hat in Freiburg der Deutsche Bauerntag begonnen. Rund 600 Delegierte aus ganz Deutschland beraten dort bis Donnerstag (25.6.) über die Zukunft der Landwirtschaft. Mit dabei ist auch Kreisobmann Josef Andres aus Pfaffing im Landkreis Rosenheim als Vertreter des Bayerischen Bauernverbands.
Andres gehört zu rund 80 Ehrenamtlichen aus Bayern, die beim Bauerntag die Interessen der bäuerlichen Familienbetriebe vertreten. Die wirtschaftliche Lage vieler Höfe sei derzeit angespannt, erklärt er. Hintergrund seien unter anderem niedrige Erzeugerpreise bei gleichzeitig deutlich gestiegenen Betriebskosten.
Auch die politischen Rahmenbedingungen stehen im Mittelpunkt der Beratungen in Freiburg. Zwar habe die Bundesregierung mit der teilweisen Rücknahme der Energiesteuer auf Agrardiesel eine erste Entlastung auf den Weg gebracht, aus Sicht des Berufsstands seien jedoch weitere Maßnahmen notwendig.
Forderungen an die Politik
Unter dem Motto „Landwirtschaft stärken – Versorgung sichern“ diskutiert der Berufsstand mit der Bundespolitik über zentrale Zukunftsfragen der Branche. Erwartet werden unter anderem die Reden der Bundespolitik, darunter des Bundeslandwirtschaftsministers.
In der anschließenden Diskussion will der Bayerische Bauernverband nach Angaben von Andres insbesondere Entlastungen bei Energie- und Betriebskosten, weniger Bürokratie sowie eine praxistauglichere Ausgestaltung von Umwelt- und Düngeregeln ansprechen. Auch Themen wie Tierhaltung und die künftige EU-Agrarpolitik stehen auf der Agenda.
Der Deutsche Bauerntag findet einmal jährlich statt. Die rund 600 Delegierten kommen aus allen 18 Landesbauernverbänden zusammen, der Austragungsort wechselt jährlich.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild BBV)


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