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ADAC: Spritpreise steigen schon vor dem Ende des Tankrabatts

Frau tankt weisses Auto. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

1. Juli 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Bayern / Deutschland – Wer am letzten Tag des Tankrabatts noch getankt hat, musste bereits deutlich mehr bezahlen als am Vortag. Nach Angaben des ADAC verteuerten sich sowohl Super E10 als auch Diesel innerhalb eines Tages spürbar. Der Automobilclub kritisiert das Vorgehen der Mineralölunternehmen.

Am 30. Juni kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,923 Euro. Das waren laut ADAC 6,2 Cent mehr als am Vortag. Noch stärker fiel der Anstieg bei Diesel aus: Hier kletterte der Durchschnittspreis um 7,5 Cent auf 1,859 Euro je Liter.
Auch im Vergleich zur Vorwoche legten die Preise deutlich zu. Nach Angaben des ADAC verteuerte sich Super E10 innerhalb einer Woche um 10,6 Cent, Diesel um 12,8 Cent.

ADAC übt deutliche Kritik

Der ADAC kritisiert, dass die Mineralölunternehmen die Preise bereits vor dem offiziellen Ende des Tankrabatts angehoben hätten. Aus Sicht des Automobilclubs seien weitere Preissteigerungen derzeit nicht gerechtfertigt. Als Begründung verweist der ADAC unter anderem auf einen seit Tagen weitgehend stabilen Rohölpreis.

Im Monatsvergleich lagen die durchschnittlichen Kraftstoffpreise im Juni dennoch unter denen des Mai. Laut ADAC kostete Super E10 im Juni durchschnittlich 1,870 Euro pro Liter und damit 11,3 Cent weniger als im Vormonat. Diesel lag im Monatsmittel bei 1,818 Euro pro Liter und war damit 17,3 Cent günstiger als im Mai. Als Hauptgrund nennt der ADAC den gesunkenen Rohölpreis.
Der Automobilclub empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise verschiedener Tankstellen zu vergleichen.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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