Aschau / Landkreis Rosenheim – Ein besonderer Kunstabend im Pfarrheim Aschau im Chiemgau hat Einblicke in ein Werk gegeben, das auf mehreren Ebenen funktioniert – bildlich, symbolisch und spirituell. Im Mittelpunkt stand das neue Triptychon von Christian Huba zum Sonnengesang des Heiligen Franziskus. Der Künstler selbst erklärte vor einer interessierten Zuhörerschaft die Entstehung seines dreiteiligen Ölgemäldes und eröffnete dabei neue Zugänge zur Aussage seines Werks.
Ein Triptychon bezeichnet ein aus drei Teilen bestehendes Bildwerk, das inhaltlich und gestalterisch zusammengehört. Diese klassische Form der Kunstgeschichte nutzt Huba auch hier, um den Sonnengesang des Heiligen Franziskus in mehreren Bildfeldern zu entfalten. So entsteht ein Zusammenspiel der einzelnen Tafeln, das das zentrale Thema – Licht und Symbolik – verstärkt.
Der Aschauer Künstler Christian Huba erläuterte während des Abends die Entstehung seines Werks und gab Einblicke in seine künstlerische Arbeit. Unter den Gästen waren unter anderem die Kulturreferentin des Landkreises Rosenheim Anke Hellmann, Bürgermeister Simon Frank, Tourismuschef Herbert Reiter sowie der Kulturbeauftragte Winfried Wolke. Die Begrüßung übernahm der Bürgermeister, der die Bedeutung zeitgenössischer Kunst und das Werk Hubas hervorhob.
Pfarrer Paul Janßen führte durch das Gespräch. Den Abschluss bildete eine gemeinsame Lesung des Sonnengesangs in altitalienischer Sprache und deutscher Übersetzung durch Pfarrer Janßen und Alraune Huba. Begleitet wurde der Moment von zwei Kerzen, die vor dem Kunstwerk entzündet wurden und die Atmosphäre des Abends vertieften.
Licht, Symbolik und Sommersonnenwende
Dass der Abend zur Sommersonnenwende stattfand, verlieh dem Treffen einen zusätzlichen Rahmen. Das Zusammenspiel aus Datum, Lichtmotiven des Triptychons und dem inhaltlichen Schwerpunkt wurde als stimmig beschrieben. Besonders das zentrale Motiv des Lichts zog sich durch den gesamten Abend.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)


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