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Vor der Sitzung: Wie gut ist Rosenheim auf Starkregen vorbereitet?

Rathaus Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

21. Juli 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Starkregen, mögliche Überflutungsgefahren und die Zukunft der Abwasserentsorgung: Im Werkausschuss der Stadtentwässerung Rosenheim stehen am Mittwoch, 22. Juli, mehrere Themen auf der Tagesordnung, die wichtige Fragen zur Infrastruktur der Stadt betreffen. Besonders interessant dürften die Ergebnisse der Starkregenhinweiskarte für den Südosten und Südwesten Rosenheims sowie die Inbetriebnahme der neuen Abwasserleitung aus Raubling sein.

Der Werkausschuss der Stadtentwässerung tagt am morgigen Mittwoch. Die Sitzung ist öffentlich. Wie immer stehen mehrere Punkte auf der Tagesordnung. Zwei Themen könnten dabei für viele Bürger besonders interessant sein.

Starkregen: Welche Bereiche sind besonders gefährdet?

Starkregenereignisse können innerhalb kurzer Zeit große Wassermengen bringen und auch dort für Überschwemmungen sorgen, wo kein Fluss oder Bach in der Nähe ist. Um besser einschätzen zu können, welche Bereiche im Stadtgebiet besonders betroffen sein könnten, erarbeitet die Stadt Rosenheim derzeit eine Starkregenhinweiskarte.
Bereits im Juni 2025 hatte die Stadt über die laufenden Arbeiten informiert. Die Karte soll zeigen, wo bei außergewöhnlichen oder extremen Niederschlagsereignissen Wasser abfließen kann, welche Fließwege entstehen und welche Überflutungstiefen möglich sind.
Nun werden im Werkausschuss die Ergebnisse für die Bereiche Süd-Ost und Süd-West vorgestellt. Dabei geht es um die Frage: Welche Gefahren ergeben sich in diesen Stadtteilen bei starken Regenfällen und welche Erkenntnisse können daraus für den Schutz von Gebäuden und Grundstücken gewonnen werden?

Die Starkregenhinweiskarte soll Bürgern, Immobilieneigentümern und Bauplanern helfen, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und Schutzmaßnahmen zu treffen.

Abwasser aus Raubling: Rosenheimer Kläranlage übernimmt weitere Aufgaben

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung betrifft die Zusammenarbeit zwischen Rosenheim und Raubling. Die Gemeinde Raubling leitet ihr Schmutzwasser künftig direkt zur Kläranlage der Stadt Rosenheim.

Hintergrund ist die alte Kläranlage in Pfraundorf, die nach rund 30 Jahren Betrieb technisch an ihre Grenzen gekommen war. Nach längeren politischen und wirtschaftlichen Überlegungen entschied sich die Gemeinde für eine Kooperation mit Rosenheim statt für einen Neubau der eigenen Anlage.
Dafür wurde eine rund drei Kilometer lange Abwasserdruckleitung zwischen Raubling und Rosenheim gebaut. Die neue Pumpstation in Pfraundorf ging im April 2026 in Betrieb.

Für Raubling bedeutet die Zusammenarbeit eine langfristige Lösung für die Abwasserentsorgung. Rosenheim übernimmt damit neben den eigenen Abwässern auch weiterhin Aufgaben für mehrere Umlandgemeinden. Im Ausschuss geht es nun um die Bekanntgabe der  Inbetriebnahme.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

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