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Realschüler beschäftigen sich mit Berufswahl und Künstlicher Intelligenz

Was kann KI- und was können Achtklässler besser - Darum ging es bei einer Veranstaltung in der Realschule Wasserburg. Foto: Copyright Alexandra Hartmann-Gesundheitswelt Chiemgau AG

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

26. Juli 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Welche Fähigkeiten werden in einer Arbeitswelt mit Künstlicher Intelligenz künftig besonders wichtig sein? Mit dieser Frage beschäftigten sich fünf achte Klassen der Realschule Wasserburg im Rahmen eines Workshops zur Berufsorientierung. Begleitet wurden die Schüler dabei von drei kaufmännischen Auszubildenden der Gesundheitswelt Chiemgau AG.

Statt klassischem Unterricht standen Diskussionen und praktische Aufgaben im Mittelpunkt. Mit roten und grünen Karten tauschten sich die Jugendlichen über ihre Vorstellungen vom späteren Berufsleben aus und beschäftigten sich mit Ausbildungsberufen sowie dem regionalen Arbeitsmarkt.

Welche Aufgaben übernimmt KI – und wo bleibt der Mensch wichtig?

Ein Schwerpunkt des Workshops war das Thema Künstliche Intelligenz. Die Schüler diskutierten darüber, welche Tätigkeiten künftig automatisiert werden könnten, welche Berufe sich verändern und welche Fähigkeiten weiterhin besonders gefragt sein werden.
Dabei ging es unter anderem um Kreativität, Teamarbeit, Problemlösung und den Umgang mit Menschen. Die Jugendlichen setzten sich damit auseinander, dass technologische Entwicklungen zwar viele Arbeitsbereiche verändern können, bestimmte menschliche Fähigkeiten aber weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Auch die eigene Wahrnehmung stand im Mittelpunkt. Mitschüler ordneten einander verschiedene Berufsfelder zu und erklärten, welche Stärken sie bei ihrem Gegenüber sehen. Anschließend verglichen die Jugendlichen diese Einschätzung mit ihren eigenen Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft.

Bewerbung aus Sicht von Personalentscheidern

Im zweiten Teil des Workshops wechselten die Schüler die Perspektive und schlüpften selbst in die Rolle von Personalentscheidern. Als „Lebenslauf-Detektive“ suchten sie Fehler in Bewerbungsunterlagen, testeten ihr Wissen bei einem Quiz und diskutierten Situationen aus Vorstellungsgesprächen.
Dass Auszubildende den Workshop gestalteten, war bewusst gewählt. Sie kennen die Fragen rund um Berufswahl, Bewerbung und den Einstieg ins Berufsleben noch aus eigener Erfahrung. Zwei der drei Beteiligten besuchten selbst die Realschule Wasserburg.

Die Gesundheitswelt Chiemgau AG möchte mit dem Projekt nach eigenen Angaben Jugendlichen Orientierung bei der Berufswahl geben und Einblicke in die Arbeitswelt ermöglichen. Dass die Themen auf Interesse stießen, zeigte sich auch am Ende der Workshops: In mehreren Klassen waren die zwei Schulstunden vorbei, bevor alle vorbereiteten Übungen durchgeführt werden konnten.
(Quelle: Pressemitteilung Gesundheitswelt Chiemgau AG / Beitragsbild: Alexandra Hartmann-Gesundheitswelt Chiemgau AG)

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