Rosenheim – Mit einem Trauermarsch durch die Rosenheimer Innenstadt haben die „Omas gegen Rechts – Rosenheim“ am gestrigen Samstag (25.7.2026) auf geplante Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz (IFG) aufmerksam gemacht. Die Teilnehmer der Aktion trugen Trauerkleidung und führten einen Sarg mit, der symbolisch für das aus ihrer Sicht bedrohte Gesetz stand.
Aufgrund des gleichzeitig stattfindenden Straßenkünstler-Spektakels in Rosenheim musste der Marsch nach Angaben der Organisatoren mit größerem Abstand zur belebten Fußgängerzone durchgeführt werden. Dadurch konnten weniger Passanten erreicht werden als ursprünglich geplant.
Trotzdem zogen die Organisatoren eine positive Bilanz der Aktion. Nach eigenen Angaben wurden mehr als 60 Flyer mit Informationen zu den geplanten Änderungen am derzeit geltenden Informationsfreiheitsgesetz verteilt.
Die „Omas gegen Rechts – Rosenheim“ verweisen außerdem auf eine Petition zum Erhalt des Informationsfreiheitsgesetzes. Weitere Trauermärsche bis zur geplanten Verabschiedung der Reform Ende 2026 seien nach Angaben der Organisation vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteilung Omas gegen Rechts Rosenheim / Beirtragsbild: Copyright Omas gegen Rechts)


Vielleicht sollte diesen Damen mal jemand sagen, dass nicht die AfD das Informationsfreiheitsgesetz einschränkt, sondern dagegen opponiert.