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Max-Josefs-Platz, Rosenheim, um 1900

Rosenheimer Max-Josefs-Platz in der Zeit um ca. 1900. Foto: Archiv Herbert Borrmann

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

4. August 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Rosenheim –  Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1900. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Rosenheimer Max-Josefs-Platz.

Der Blick auf das historische Foto zeigt den Platz als geschäftigen Mittelpunkt der Stadt. Unter den für Rosenheim typischen Arkaden reihte sich damals Geschäft an Geschäft. Auf den alten Ladenschildern sind unter anderem G. Keiler, Feinkost Fend und Schuhaus Fischer zu erkennen.
Die Häuser selbst prägen den Max-Josefs-Platz bis heute. Die markante Häuserzeile mit ihren Arkadengängen und den für den Inn-Salzach-Stil typischen Vorschussmauern gehört zu den charakteristischen Ansichten der Rosenheimer Innenstadt.

Geschäfte unter den Arkaden

Beim genaueren Hinsehen gibt es auf der Aufnahme noch weitere Ladenschilder und Beschriftungen zu entdecken. Manche sind allerdings auf dem historischen Foto nicht mehr eindeutig zu entziffern. Gerade das macht den Blick auf die alte Aufnahme interessant: Wer weiß heute noch, welche Geschäfte sich damals am Max-Josefs-Platz befanden?
Um 1900 war der Platz nicht nur Einkaufs- und Geschäftsadresse, sondern auch ein wichtiger Handelsplatz. Bis 1914 fand hier regelmäßig die sogenannte Schranne, der Rosenheimer Getreidemarkt, statt. Jeden Donnerstag wurde auf dem Max-Josefs-Platz Getreide gehandelt. Entsprechend lebendig dürfte es dort an den Markttagen zugegangen sein.

Heute ist der Max-Josefs-Platz eine Fußgängerzone und gilt als „gute Stube“ Rosenheims. Die Geschäfte von damals sind längst verschwunden, die charakteristische Häuserzeile mit ihren Arkaden ist jedoch bis heute erhalten.

Wer erkennt noch weitere Geschäftsnamen auf unserem historischen Foto? Und wer erinnert sich an eines der früheren Geschäfte am Max-Josefs-Platz? Wir freuen uns über Hinweise und Erinnerungen unserer Leser.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

3 Kommentare

  1. Könnte es sein, daß das Foto erst später entstanden ist? Frauen trugen doch um 1900 noch bodenlange Kleider. Auch der Lieferwagen links im Bild irritiert mich. Doch ich kann mich natürlich täuschen.
    Aber sicher gibt es unter den Lesern jemanden, der nicht nur Vermutungen anstellt! Wäre interessant und erfreulich! 😀

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  2. Also um 1900 ist das Foto ganz bestimmt nicht entstanden.
    Busse wie der, der unten den Bögen zu erkennen ist, gab’s vielleicht in den 1930er-Jahren, die Buslinie nach Kiefersfelden, die mit ähnlichen Fahrzeugen betrieben wurde, wurde z.B. 1928 eröffnet. Außerdem deutet der Zustand der Straßenbeleuchtung auf einen Zeitpunkt in den 20er- oder 30er-Jahren hin. Und um 1900 bestand übrigens noch die alte Pflasterung ohne die Gehsteige, die hier zu sehen sind.
    Für eine präzisere Datierung wäre es gut, mehr über die im Bild erkennbaren Ladengeschäfte zu wissen.

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    • Hallo, KEILER war eine Bäckerei
      Der Keiler Peppi war in meiner Jugend sehr bekannt.
      Daneben im Strumpfgeschäft war die Bäckerei RAMPF, die Tochter war mit mir in der Stollschule.
      Gegenüber, neben Elektro Stern war die Bäckerei SPIEGEL.
      Das Schuhgeschäft Fischer kenn ich nicht mehr, nur SALAMANDER-SCHUHE.
      Ich liebe diesen alten Fotos.
      Sind aber keinesfalls von 1900 !

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