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Rosenheimer Freibad, 1980er

Rosenheimer Freibad in den 1980er Jahren. Foto: Archiv Herbert Borrmann - J.F. John

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

5. August 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1980er Jahre. Auf der alten Aufnahme zu sehen ist das Rosenheimer Freibad – bei einigen Rosenheimern vielleicht auch noch bekannt als „Schwimmschule“.

Und wer erinnert sich noch an diese Rutsche? Die lange Schlangenrutsche, die direkt ins Kinderbecken führte, gehörte in den 1980er Jahren zu den beliebten Attraktionen des Freibads. Für viele Kinder und Jugendliche gehörte der Weg nach oben und die anschließende Rutschpartie genauso zum Freibadbesuch wie Schwimmen, Plantschen, Sonnen und Eisessen. Wer von Euch ist diese Rutsche auch noch gerutscht? Und welche Erinnerungen verbindet Ihr mit dem Rosenheimer Freibad in den 1980er Jahren? Schreibt uns gerne in die Kommentare.

Freibad blickt auf lange Geschichte zurück

Das Rosenheimer Freibad kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die Anfänge reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Bereits 1860 gab es an dieser Stelle ein Militärbad, 1870 beschloss der Magistrat die Errichtung einer städtischen Schwimm- und Badeanstalt. 1872 wurde sie für die Allgemeinheit geöffnet.
Der Name „Schwimmschule“ hat sich dabei über Generationen erhalten. In den Anfangsjahren stand das Erlernen des Schwimmens besonders im Mittelpunkt. Auch die zunächst getrennte Nutzung nach Geschlechtern prägte die damalige Badeanstalt.

Das Freibad liegt zwischen Mangfall und Kaltenmühlbach. Eine wichtige Veränderung gab es 1965: Der südlich gelegene, verschlammte Stadtsee, der auch „Mückenweiher“ genannt wurde, wurde zugeschüttet. Auf der Fläche entstand die große Liegewiese, die auch in den 1970er und 1980er Jahren das Erscheinungsbild des Freibads mitprägte.

Seit 1984 wird das Rosenheimer Freibad von den Stadtwerken Rosenheim betrieben – und zu dieser Zeit dürfte auch die Schlangenrutsche Einzug gehalten haben.
Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt es vor allem durch die Generalsanierung in den Jahren 2009 und 2010. Die alten Becken wurden damals durch moderne Edelstahlbecken ersetzt. Heute gibt es unter anderem ein 50-Meter-Schwimmerbecken, ein großes Familienbecken und ein Kleinkinderbecken.

Die Rutsche auf unserem historischen Foto gibt es längst nicht mehr. Geblieben ist aber die „Schwimmschule“ – und vielleicht bei dem einen oder anderen auch die Erinnerung an einen langen Sommertag im Freibad und die Rutschpartie ins Kinderbecken.
Erkennt Ihr noch weitere Details auf unserem historischen Foto? Dann schreibt uns gerne in den Kommentaren unten – wir freuen uns über Eure Erinnerungen.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann – J.F.John / Artikel: Karin Wunsam)

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