Rosenheim – Das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in der Münchener Straße 23 öffnet am Sonntag, 13. September, zum Tag des offenen Denkmals seine Türen. Von 10 bis 16 Uhr können Besucher das historische Gebäude besichtigen und mehr über dessen Geschichte und die Arbeit des Vermessungsamtes erfahren.
Das Gebäude wurde vor rund 166 Jahren als Salinforstamt der Rosenheimer Saline errichtet und um 1911/12 in neuklassizistischen Formen erweitert. Später wurde es als Rentamt und Finanzamt genutzt. Seit 1938 ist dort das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Rosenheim untergebracht. Im Zweiten Weltkrieg blieb das Gebäude weitgehend unbeschädigt.
Einblicke in historische Karten und Dachstuhl
Während der Öffnungszeit ist ein Rundgang durch das Erdgeschoss möglich. Außerdem können Besucher an einer Messstation selbst Vermessungen ausprobieren und sich über die Arbeit der Vermesser, historische Karten und einen geodätischen Referenzpunkt informieren.
Um 11 und um 14 Uhr werden zusätzlich Sonderführungen angeboten. Dabei besteht auch die Möglichkeit, den historischen Dachstuhl des Gebäudes zu besichtigen. Dieser wird derzeit unter Federführung des Staatlichen Bauamts Rosenheim saniert.
Der Eintritt ist frei. Für die beiden Sonderführungen wird um Anmeldung unter event@stbaro.bayern.de gebeten. Vor Ort informieren unter anderem der Leiter des Vermessungsamtes, Falk Brem, und Simon Wagner vom Staatlichen Bauamt Rosenheim.
Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ und wird bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)


0 Kommentare