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Neuwagen unter 20..000 Euro werden immer seltener

Spielzeugautos. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

23. August 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Rosenheim / Bayern / Deutschland – Wer einen Neuwagen für weniger als 20.000 Euro sucht, hat inzwischen deutlich weniger Auswahl als noch vor einigen Jahren. Nach einer Auswertung des ADAC sind auf dem deutschen Markt derzeit noch 16 Neuwagen gängiger Marken zu einem Listenpreis unterhalb dieser Grenze erhältlich. 2021 waren es demnach noch 35 Modelle.

Unter den aktuell verfügbaren Fahrzeugen unter 20.000 Euro befindet sich kein Modell eines deutschen Herstellers. Vor fünf Jahren waren noch fünf deutsche Fahrzeuge in dieser Preisklasse erhältlich. Das derzeit günstigste deutsche Modell ist laut ADAC der VW Polo mit einem Grundpreis von 20.380 Euro (Stand August 2026).

Kein Neuwagen mehr für rund 10.000 Euro

Auch im unteren Preisbereich ist die Entwicklung deutlich. 2021 gab es laut ADAC noch drei Neuwagen für rund 10.000 Euro. Inzwischen ist kein Neuwagen mehr in dieser Preisklasse erhältlich. Das günstigste aktuelle Modell ist demnach der Dacia Sandero TCe 100 Essential für 13.590 Euro.
Bei Elektroautos hat sich das Angebot dagegen erweitert. Erstmals sind laut ADAC in diesem Jahr drei vollelektrische Modelle für weniger als 20.000 Euro erhältlich. 2021 gab es demnach noch kein reines Elektroauto unter dieser Preisgrenze.

Als Gründe für die gestiegenen Neuwagenpreise nennt der ADAC höhere Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie zusätzliche technische Anforderungen und Ausstattungen.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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