Rosenheim – Beim Versuch, selbst Böller herzustellen, haben drei Jugendliche am Samstagabend (22. August) in Rosenheim zum Teil schwere Verbrennungen erlitten. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten ein 13- und ein 14-Jähriger vor einer Garage in der Aisinger Straße Chemikalien miteinander vermischt. Dabei kam es zu einer Verpuffung.
Zwei weitere Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren waren nach bisherigen Erkenntnissen ebenfalls vor Ort. Durch die Verpuffung wurden drei der Jugendlichen im Gesicht, an den Armen und an den Schienbeinen verletzt.
Der Vorfall ereignete sich gegen 19 Uhr. Zwei Verletzte mussten nach der medizinischen Erstversorgung zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Einer von ihnen wurde mit einem Rettungshubschrauber, der andere mit einem Rettungswagen transportiert. Ein dritter Jugendlicher konnte nach der Behandlung vor Ort wieder entlassen werden.
Kriminalpolizei ermittelt
Die ersten polizeilichen Maßnahmen übernahm die Polizeiinspektion Rosenheim. Noch vor Ort übernahm der Kriminaldauerdienst die weiteren Ermittlungen.
Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Rosenheim untersucht nun, wie es genau zu der Verpuffung kam und welche Chemikalien verwendet wurden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)


0 Kommentare