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Kaffkiez spendet 12.432 Euro an den Stadtjugendring Rosenheim

Aus einem spontanen Konzert wird eine Spende von 12.432 Euro: Kaffkiez übergibt das Geld an den Stadtjugendring Rosenheim:

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

3. September 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Aus einem spontanen Konzert auf dem Max-Josefs-Platz ist eine Spende für die Rosenheimer Jugendarbeit geworden: Die Band Kaffkiez hat dem Stadtjugendring Rosenheim 12.432 Euro übergeben. Das Geld soll in den neuen Bandraum im Lokschuppen fließen – und damit jungen Musikern zugutekommen. Für die Band schließt sich damit ein Kreis, der bis zu ihren eigenen musikalischen Anfängen in Rosenheim zurückreicht.

Rund 1.000 Menschen waren am 28. August zum kurzfristig angekündigten Konzert von Kaffkiez auf den Max-Josefs-Platz gekommen. Die Rosenheimer Band hatte den kostenlosen Auftritt im Zusammenhang mit der Diskussion um den Kulturförderpreis der Stadt Rosenheim angekündigt. Die Auszeichnung, die mit 2.500 Euro dotiert ist, soll im Oktober an Kaffkiez verliehen werden.
Auslöser für die spontane Aktion war die Kritik der AfD-Stadtratsfraktion an der Vergabe des Kulturförderpreises. Die Band reagierte darauf mit öffentlichen Äußerungen gegen Rechtsextremismus und kündigte das Konzert an. Gleichzeitig wurde vor Ort um Spenden für den Stadtjugendring gebeten. Zusätzlich wollte Kaffkiez 2.500 Euro aus der eigenen Bandkasse beisteuern.

Bei dem Konzert kam schließlich eine Spendensumme von insgesamt 12.432 Euro zusammen. Das Geld wurde nun an den Stadtjugendring Rosenheim übergeben.

Geld fließt in neuen Bandraum

Vorgesehen ist die Spende für den Ausbau und die Ausstattung des neuen Bandraums des Stadtjugendrings im Lokschuppen. Dort soll jungen Musikern künftig ein Raum zum gemeinsamen Proben und für eigene musikalische Projekte zur Verfügung stehen. Für Sonja Gintenreiter, Vorsitzende des Stadtjugendrings Rosenheim, hat die Spende auch deshalb eine besondere Bedeutung, weil die Geschichte von Kaffkiez eng mit der Rosenheimer Jugendarbeit verbunden ist.  „Wir sind total geflasht und aus dem Häuschen“, freut sich Sonja Gintenreiter über die Unterstützung.

Von „Maybe“ zu Kaffkiez

Die Verbindung reicht bis ins Jahr 2012 zurück. Damals gründeten Johannes Gottwald und Johannes Eisner die Band zunächst unter dem Namen „Maybe“. Zu den frühen Auftrittsorten gehörte das Turmcafé des Stadtjugendrings. 2020 entwickelte sich die Gruppe musikalisch weiter und wurde zu Kaffkiez. Seitdem veröffentlicht die Band eigene deutschsprachige Songs und tritt inzwischen auch über Rosenheim hinaus auf.

Bei der Spendenübergabe im Turmcafé erinnerte sich auch Johannes Eisner an diese Anfänge: „Dass sich der Kreis jetzt so schließt, hätte ich nicht erwartet“, sagte er.
Nach Angaben des Stadtjugendrings soll die Spende in den Ausbau und die Ausstattung des neuen Bandraums im Lokschuppen fließen. Dort sollen jungen Musikern künftig Möglichkeiten zum gemeinsamen Proben und für eigene musikalische Projekte geboten werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild: Stadtjugendring Rosenheim)
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