München / Bayern – Der Flughafen München hat im ersten Halbjahr 2026 weniger Passagiere abgefertigt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Fluggäste sank um 4,2 Prozent auf rund 18,9 Millionen. Damit ist München der einzige der drei bayerischen Verkehrsflughäfen, an dem das Passagieraufkommen zurückging. Das geht aus aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik hervor.
Insgesamt wurden am Flughafen München von Januar bis Juni 144.234 Starts und Landungen registriert. Das waren 8,2 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2025. München bleibt damit allerdings mit großem Abstand der wichtigste Verkehrsflughafen Bayerns: Rund 83,4 Prozent aller Flugbewegungen und 83,1 Prozent aller Ein- und Aussteiger an den drei bayerischen Verkehrsflughäfen entfielen auf München.
Auch beim Frachtaufkommen zeigt sich eine andere Entwicklung. Die am Münchner Flughafen abgefertigte Luftfracht und Luftpost nahm um 4,7 Prozent auf 168.358 Tonnen zu.
Nürnberg und Memmingen mit mehr Passagieren
Anders entwickelte sich das Passagieraufkommen an den beiden anderen bayerischen Verkehrsflughäfen. Am Flughafen Nürnberg stieg die Zahl der Fluggäste im ersten Halbjahr um 6,3 Prozent auf rund 2 Millionen. Gleichzeitig nahm die Zahl der Starts und Landungen leicht um 0,7 Prozent auf 16.401 zu. Das Fracht- und Postaufkommen legte deutlich um 28,6 Prozent auf 2.104 Tonnen zu.
Der Flughafen Memmingen verzeichnete mit 12.216 Starts und Landungen zwar 2,9 Prozent weniger Flugbewegungen. Die Zahl der Passagiere stieg jedoch um 7,8 Prozent auf rund 1,8 Millionen.
Insgesamt weniger Passagiere in Bayern
Über alle drei bayerischen Verkehrsflughäfen hinweg ging das Passagieraufkommen im ersten Halbjahr 2026 um 2,5 Prozent auf rund 22,8 Millionen zurück. Die Zahl der Starts und Landungen sank um 7,1 Prozent auf 172.851.
Beim Luftfracht- und Postaufkommen gab es dagegen einen Anstieg. Insgesamt wurden an den drei Flughäfen 170.463 Tonnen abgefertigt – 5,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die Zahlen stammen aus aktuellen Daten des Bayerischen Landesamtes für Statistik und des Statistischen Bundesamtes.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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