Rosenheim / Bad Aibling / Prien / Wasserburg – Die RoMed Kliniken wollen mit einem digitalen Präventionsangebot die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken. Dazu kooperiert der Klinikverbund künftig mit Sundi, einem von Bosch Health Campus und Charité – Universitätsmedizin Berlin initiierten Angebot.
Sundi stellt nach Angaben der RoMed Kliniken wissenschaftlich geprüfte Informationen zu Gesundheitsthemen bereit. Dazu gehören unter anderem Schlaf, Ernährung, Bewegung und der Umgang mit Stress. Ergänzt wird das Angebot durch einen virtuellen Gesundheitsassistenten auf Basis künstlicher Intelligenz.„Wir möchten Menschen möglichst frühzeitig dabei unterstützen, gesund zu bleiben. Sundi stellt fundierte Informationen zur Verfügung und gibt praktische Tipps für den Alltag“, sagt Judith Hantl-Merget, RoMed-Pflegedirektorin und Prokuristin.
Informationen und praktische Tipps
Hintergrund der Initiative ist nach Angaben der RoMed Kliniken die große Zahl an Gesundheitsinformationen im Internet. Für Nutzer sei häufig schwer einzuschätzen, welche Empfehlungen wissenschaftlich belegt sind. Sundi wurde den Angaben zufolge vom Bosch Health Campus und der Charité gemeinsam mit Wissenschaftlern des Karolinska Institutet in Stockholm entwickelt. Die Inhalte werden laut RoMed von Experten der beteiligten Institutionen regelmäßig überprüft und auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse aktualisiert. Finanziert wird das Projekt vom Bosch Health Campus.
Das Angebot soll unter anderem dabei helfen, Gesundheitsziele im Alltag umzusetzen. Nutzer können beispielsweise festhalten, regelmäßig spazieren gehen zu wollen, und sich daran erinnern lassen. Auch Informationen zur Schlafhygiene sowie Anregungen für mehr Bewegung im Berufsalltag oder zum Umgang mit Stress gehören zum Angebot.
KI-Assistent verweist bei Diagnosen an Ärzte
Zum digitalen Angebot gehört außerdem ein KI-gestützter Gesundheitsassistent. Dieser soll Gesundheitsfragen nach Angaben der RoMed Kliniken in 80 Sprachen beantworten. Chatverläufe würden demnach nur anonymisiert gespeichert. Bei Fragen zu medizinischen Ratschlägen oder Diagnosen verweist der Assistent laut RoMed auf ärztliches Fachpersonal.
„Digitale Angebote schaffen nur dann einen Mehrwert, wenn Menschen ihnen vertrauen können“, sagt Projektleiter Simon Kitzeder. „Deshalb haben wir uns bewusst für ein Angebot entschieden, deren Inhalte wissenschaftlich geprüft werden und dessen KI-Assistent auch bei Fragen zu Medikamenten verantwortungsvoll reagiert.“
Zugang über die RoMed-Kliniken
Die RoMed Kliniken wollen auf das Angebot künftig unter anderem mit Flyern und Plakaten in ihren vier Häusern in Bad Aibling, Prien, Rosenheim und Wasserburg hinweisen. Der Zugang ist außerdem über die Internetseite der RoMed Kliniken sowie direkt über Sundi möglich.
Nach Angaben des Klinikverbunds arbeiten bei RoMed rund 4.000 Menschen. Jährlich werden demnach etwa 200.000 Patienten behandelt. Mit Sundi wolle man die medizinische Versorgung um ein digitales Präventionsangebot ergänzen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Copyright RoMed Kliniken)


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