Rosenheim – Pfarrer und Ministranten zwischen Fahrgeschäften und Buden, dazu eine Gruppe Gläubiger auf dem Weg über das noch ruhige Festgelände: Dieses Bild bot sich am Dienstagmorgen (8. September) auf dem Rosenheimer Herbstfest. Ziel der kleinen Prozession war der neue Imbissbetrieb „Würstl-Prinz“ von Anna-Maria Fahrenschon. Nach dem traditionellen Schausteller-Gottesdienst in der Klosterkirche wurde der Stand kirchlich geweiht.
So sieht er aus – der neue Imbissstand auf dem Rosenheimer Herbstfest. Fotos: Innpuls..me
Der Schausteller-Gottesdienst, bei dem die Menschen hinter dem Herbstfest einmal selbst im Mittelpunkt stehen, fand zuvor in der Klosterkirche statt (wir berichteten). Anschließend machten sich die Geistlichen, Ministranten und Gläubigen gemeinsam auf den Weg zur Loretowiese.
Prozession von der Klosterkirche zum Würstl-Prinz.
Auf dem zu dieser frühen Stunde noch vergleichsweise ruhigen Festgelände sorgte der ungewöhnliche Zug durchaus für Aufmerksamkeit.
Angekommen beim neuen Imbisstand, warteten Anna-Maria Fahrenschon und Patrick Klotzsch bereits auf die Gruppe. Sichtlich stolz nahmen sie den kirchlichen Segen für ihren neuen Betrieb entgegen. Anschließend wurde mit einem Gläschen Sekt auf den „Würstl-Prinz“ angestoßen.
Aus der „Würstl Prinzessin“ wird der „Würstl-Prinz“
Die Geschichte des Betriebs auf dem Rosenheimer Herbstfest begann im vergangenen Jahr – damals allerdings eher ungeplant. Nachdem das Fahrgeschäft „Rotor“ 2025 wegen eines Verkehrsunfalls bei der Anreise kurzfristig ausgefallen war, sprang Fahrenschon mit ihrem kleineren Imbissbetrieb ein. Damals war dieser unter anderem unter dem Namen „Würstl Prinzessin“ bekannt.
Aus dem kurzfristigen Einsatz wurde nun mehr. Für das Herbstfest 2026 wurde das Konzept weiterentwickelt. Der Betrieb präsentiert sich nun deutlich größer, unter dem Namen „Würstl-Prinz“ und an einem neuen Standort auf der Loretowiese.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage Karin Wunsam)




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