Fürstätt / Rosenheim – Bei einer Auseinandersetzung in einer Obdachlosenunterkunft im Rosenheimer Stadtteil Fürstätt ist ein 30-jähriger Mann mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit durch einen Armbrustbolzen schwer verletzt worden. Ein 46-jähriger deutscher Bewohner soll auf ihn geschossen haben. Der Verletzte musste im Krankenhaus operiert werden. Der Tatverdächtige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll der 46-Jährige mit einer Armbrust auf den 30-Jährigen geschossen und ihn dabei mit einem Bolzen am Oberkörper getroffen haben. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht und musste dort operiert werden. Lebensgefährlich waren seine Verletzungen nach Angaben der Polizei glücklicherweise nicht.
Haftbefehl wegen versuchten Totschlags
Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Rosenheim nahmen den 46-jährigen Tatverdächtigen noch vor Ort widerstandslos fest. Die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, beantragte anschließend einen Haftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Der Ermittlungsrichter folgte dem Antrag und erließ Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Totschlags. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht und befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Die Hintergründe und das Motiv der Auseinandersetzung sind nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd noch unklar.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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