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Nussmischungen im Test: Was das bayerische Landesamt herausgefunden hat

Nussmischung mit Trockenfrüchten. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

4. November 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim / Bayern – Ob zum Backen, als Zutat für Plätzchen und Desserts oder einfach zum Knabbern: Nüsse gehören für viele Menschen zur Vorweihnachtszeit dazu. Doch wie steht es um die Qualität der fertig abgepackten Nussmischungen? Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat insgesamt 82 Produkte untersucht. Das Ergebnis: Bei 58 Proben gab es keinerlei Auffälligkeiten.

Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln, Cashewkerne oder Erdnüsse: Nüsse sind nicht nur geschmacklich vielseitig, sondern liefern auch wertvolle Nährstoffe. Laut Bundeszentrum für Landwirtschaft verzehren die Deutschen durchschnittlich rund 5,8 Kilogramm Nüsse pro Kopf und Jahr. Das sind etwa 27 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich eine Handvoll Nüsse.

Eine Probe als potenziell gesundheitsschädlich eingestuft

Wie es um die Qualität von Nusskernmischungen steht, hat das LGL genauer unter die Lupe genommen. Die insgesamt 82 Proben wurden von Ende 2024 bis 2025 untersucht. Dabei prüften die Experten sowohl Aussehen, Geruch und Geschmack als auch die Zusammensetzung und die Kennzeichnung auf den Verpackungen.

Bei 58 Proben gab es nichts zu beanstanden. 17 weitere Produkte wiesen ausschließlich Kennzeichnungsmängel auf, die nach Einschätzung des LGL keine gesundheitliche Gefahr darstellten. Bei fünf Proben stellten die Prüfer deutliche sensorische Abweichungen fest: Die Nüsse rochen oder schmeckten ranzig beziehungsweise muffig.

Eine Probe wurde als potenziell gesundheitsschädlich eingestuft. Dabei handelte es sich allerdings nicht um eine reine Nusskernmischung, sondern um eine Mischung, die zusätzlich geröstete Maiskörner und Chili-Cracker enthielt. Auf der Verpackung fehlte die Angabe des Allergens Gluten.

Nüsse liefern wertvolle Nährstoffe

Nüsse enthalten vor allem Fett, pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Ihr Fettgehalt liegt bei vielen Sorten bei mehr als 50 Gramm pro 100 Gramm. Das macht sie zwar kalorienreich, sie liefern dabei aber überwiegend einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Außerdem stecken in Nüssen unter anderem Vitamin E, verschiedene B-Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Calcium, Eisen, Zink und Selen. Besonders Erdnüsse und Mandeln sind zudem gute pflanzliche Eiweißlieferanten. Eine Mischung verschiedener Sorten bringt dabei unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Nährstoffzusammensetzungen zusammen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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