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Glassplitter in Halloween-Süßigkeiten: Jetzt auch ein Fall in der Region Rosenheim

Schüssel mit Halloween-Süßigkeiten. Foto: Josefa Staudhammer

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

5. November 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Wasserburg / Landkreis Rosenheim / Bayern / Deutschland – Die Meldungen über manipulierte Halloween-Süßigkeiten haben in den vergangenen Tagen viele Menschen geschockt: In zahlreichen Orten Deutschlands und auch im europäischen Ausland wurden Nadeln, Nägel, Schrauben oder andere gefährliche Gegenstände in Süßigkeiten entdeckt. Jetzt gibt es einen solchen Fund auch bei uns in der Region Rosenheim: In Wasserburg am Inn hat ein zwölfjähriger Junge Glassplitter in einer Halloween-Süßigkeit entdeckt.

Der Junge war  nach den Angaben der Pollizei am Samstag (31. Oktober) zwischen 18 und 20 Uhr gemeinsam mit einem Freund in der südlichen Burgau unterwegs, um Süßigkeiten zu sammeln. Am darauffolgenden Tag wollte er eine lilafarbene Süßigkeit essen. Dabei bemerkte er mehrere kleine, durchsichtige Glassplitter im Inneren. Er spuckte die Süßigkeit sofort wieder aus und blieb glücklicherweise unverletzt.
Wie die Glassplitter in das Produkt gelangten und woher sie stammen, ist noch unklar. Der Vorfall wurde am Mittwoch, 4. November, bei der Polizei angezeigt. Die Polizeiinspektion Wasserburg ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Weitere Meldungen über ähnliche Vorfälle oder Fremdkörper in Süßigkeiten aus dem Bereich Wasserburg liegen den Beamten bislang nicht vor.

Bayernweit bereits 28 Fälle erfasst

Der Fund in Wasserburg kommt zu einer Zeit, in der Eltern und Polizei in vielen Teilen Deutschlands mit ähnlichen Meldungen konfrontiert sind. In mehreren Bundesländern wurden nach Halloween Süßigkeiten entdeckt, in denen sich spitze oder scharfkantige Gegenstände befanden. Dazu zählten Nadeln, Nägel, Schrauben, Reißnägel, Drahtstücke und Metallspäne.
Nach vorläufigen Zahlen des Bayerischen Landeskriminalamts waren bis zum 4. November allein in Bayern bereits 28 solcher Fälle erfasst. Bundesweit gab es Meldungen aus mindestens zwölf Bundesländern. Auch aus dem europäischen Ausland, darunter Österreich und Ungarn, wurden vergleichbare Funde bekannt.

Aus einer Halloween-Gaudi wird eine gefährliche Straftat

Wie es zu den Funden in den verschiedenen Orten kam, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Auch im Fall aus Wasserburg ist noch ungeklärt, wie die Glassplitter in die Süßigkeit gelangten.

Die Polizeiinspektion Wasserburg bittet Personen, die Hinweise zu dem Vorfall in der südlichen Burgau geben können, sich unter der Telefonnummer 08071/9177-0 zu melden.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam/ Info Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

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