Amerang / Landkreis Rosenheim – Alte Apfel- und Birnensorten stehen am Sonntag, 11. Oktober 2026, beim Apfeltag im Freilichtmuseum Amerang im Mittelpunkt. Ab 11 Uhr informiert dort das Biodiversitätsprojekt „Apfel-Birne-Berge“ über alte Obstsorten und deren Erhaltung. Außerdem können Besucher eigene Äpfel und Birnen bestimmen lassen.
Das Projekt ist seit 2015 im Auftrag der Regierung von Oberbayern im oberbayerischen Alpenvorland tätig. Ziel ist es, alte und seltene Apfel- und Birnensorten zu erhalten. Beim Apfeltag gibt es dazu eine Sortenausstellung sowie Informationen über das Projekt und die dazugehörigen Sortenerhaltungsgärten.
Äpfel und Birnen bestimmen lassen
Wer nicht weiß, welche Sorte in seinem eigenen Garten wächst, kann Früchte zur Bestimmung mitbringen. Die Pomologen Maria Seidinger und Georg Loferer übernehmen die Sortenbestimmung. Dafür sollten pro Sorte drei bis fünf gesunde Äpfel oder Birnen mit Stielansatz mitgebracht werden. Wenn möglich, sollten auch einige Blätter dabei sein.
Georg Loferer hält außerdem um 11 Uhr und um 14 Uhr den Vortrag „Paradiesapfel und Würgebirne – Alte Sorten neu entdeckt“. Dabei berichtet er über seine Arbeit und die Suche nach alten Sorten im Rahmen des Biodiversitätsprojekts.
Auch das praktische Arbeiten mit Obst steht auf dem Programm. An einer historischen Obstpresse können Besucher beim Pressen der Früchte mithelfen und den frisch gepressten naturtrüben Apfelsaft probieren.
Beim Obstverkauf der Familie Blank aus Waging werden außerdem verschiedene regionale Apfelsorten angeboten.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Freilichtmuseums Amerang oder telefonisch unter 08075 / 915090.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Bezirk Oberbayern, Freilichtmuseum Amerang)


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