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Aquarium und Terrarium: Mit diesen Tipps lassen sich laufende Kosten senken

Zwei Fische im Aquarium

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dĂŒrfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin fĂŒr Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.
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4. November 2026

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Lesezeit: 3 Minute(n)

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Deutschland – Beleuchtung, Heizung und Filter laufen oft viele Stunden am Tag und verursachen laufende Kosten. Wer ein Aquarium oder Terrarium hĂ€lt, kann mit der richtigen Technik und einigen Anpassungen Energie sparen. Wichtig ist dabei, die BedĂŒrfnisse der tierischen Bewohner immer im Blick zu behalten.

Ein Aquarium oder Terrarium benötigt je nach Tierart und Ausstattung dauerhaft Energie. Beleuchtung, Heizung, Filter und Pumpen gehören zu den regelmĂ€ĂŸigen Verbrauchern. Dazu kommen Ausgaben fĂŒr Futter, Wasser, Bodengrund und weiteres Zubehör. An den notwendigen Haltungsbedingungen sollte nicht gespart werden. Mit einer gut abgestimmten Ausstattung lĂ€sst sich der Energieverbrauch jedoch hĂ€ufig reduzieren.

Stromverbrauch ĂŒberprĂŒfen und Beleuchtung optimieren

Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme: Welche GerĂ€te sind im Einsatz, wie lange laufen sie und wie viel Strom verbrauchen sie tatsĂ€chlich? Mit einem StrommessgerĂ€t lĂ€sst sich der Verbrauch von Beleuchtung, Filtern, Pumpen oder Heizungen ĂŒberprĂŒfen. So wird sichtbar, wo sich eine Optimierung lohnen könnte.

Gerade bei Àlterer Technik kann sich ein Wechsel auf moderne LED-Beleuchtung auszahlen. ZusÀtzliche Einsparmöglichkeiten bieten steuer- und dimmbare LEDs. Mit programmierbaren Steuerungen lassen sich beispielsweise Sonnenauf- und -untergÀnge oder Wolkensimulationen einstellen.
Die Beleuchtung muss nicht immer mit voller Leistung laufen. Eine Anpassung der Helligkeit an den tatsĂ€chlichen Bedarf von Pflanzen und Korallen kann Strom sparen. Gleichzeitig sorgen programmierbare Steuerungen fĂŒr einen gleichmĂ€ĂŸigen Tag-Nacht-Rhythmus und verhindern, dass die Beleuchtung versehentlich lĂ€nger als vorgesehen eingeschaltet bleibt.

​„Auch bei Pumpen und Filtern kann man oft noch optimieren“, ergĂ€nzt Frank Lehmann, Vorsitzender der Aquarienfreunde Berlin-Tegel 1912 e.V. „Sie sollten immer passend zur GrĂ¶ĂŸe des Aquariums dimensioniert sein. Wird die Technik fĂŒr grĂ¶ĂŸere Becken ausgelegt, kann das unnötig Energie verbrauchen.“

WĂ€rmeverluste bei Aquarium und Terrarium vermeiden

Ein weiterer wichtiger Kostenfaktor ist die Temperaturregelung. Wer WĂ€rmeverluste reduziert, kann den Energiebedarf fĂŒr das Heizen senken.

DafĂŒr gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • AußenflĂ€chen dĂ€mmen: RĂŒckwĂ€nde, SeitenflĂ€chen und Böden lassen sich beispielsweise mit DĂ€mmplatten aus Styropor oder Kork verkleiden. Dadurch bleibt die WĂ€rme lĂ€nger im Innenraum.
  • Abdeckungen verwenden: Eine passgenaue Abdeckung beim Aquarium reduziert die Verdunstung und hilft, WĂ€rme im Becken zu halten.
  • Standort beachten: Aquarien und Terrarien sollten möglichst nicht direkt neben zugigen Fenstern oder TĂŒren stehen, wo sie stĂ€rker auskĂŒhlen können.
  • Temperatur kontrollieren: Ein Thermostat hilft dabei, die gewĂŒnschte Temperatur konstant zu halten.

Dabei ist entscheidend, dass die Temperatur zu den BedĂŒrfnissen der jeweiligen Tiere und Pflanzen passt. Zu niedrige Werte können ihnen schaden. Eine unnötig hohe Temperatur wiederum erhöht den Energieverbrauch.

Filtermedien und Zubehör nicht unnötig austauschen

Nicht alles, was im Aquarium oder Terrarium eingesetzt wird, muss regelmĂ€ĂŸig komplett erneuert werden. „Gerade bei Filtermedien ist ein Austausch oder eine Reinigung in zu kurzen AbstĂ€nden sogar eher hinderlich als sinnvoll“, sagt Lehmann. „In Filtermedien bilden sich wichtige Mikroorganismen, die einige Zeit brauchen, um etwa die WasserqualitĂ€t konstant auf hohem Niveau zu halten.“ Auch viele Steine, Höhlen und andere Deko- und EinrichtungsgegenstĂ€nde können lange genutzt werden. Statt neuem Zubehör hilft oft schon eine grĂŒndliche Reinigung.

Schon bei der Anschaffung langfristig denken

Wer ein Aquarium oder Terrarium neu einrichtet, sollte nicht allein auf den Kaufpreis der GerĂ€te achten. Ein zunĂ€chst gĂŒnstiges GerĂ€t mit hohem Stromverbrauch kann auf Dauer teurer werden als eine energieeffizientere Alternative. Deshalb lohnt sich ein Blick auf Leistung, Stromverbrauch und die voraussichtliche tĂ€gliche Betriebsdauer.

Auch die Wahl der Tierart spielt eine Rolle. Manche Tiere benötigen ganzjÀhrig höhere Temperaturen und damit eine zusÀtzliche Heizung. Andere Arten können bei Zimmertemperatur gehalten werden und brauchen nur zeitweise eine externe WÀrmequelle.

Wer seinen Energieverbrauch kennt, die Technik passend auswĂ€hlt und regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft, wo sich etwas verbessern lĂ€sst, kann die laufenden Kosten reduzieren. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern trĂ€gt auch zu einer ressourcenschonenderen Heimtierhaltung bei.
Wichtig bleibt dabei: Die notwendigen Haltungsbedingungen und das Wohlbefinden der Tiere haben immer Vorrang vor möglichen Einsparungen.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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