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Ausstellung erinnert an Volksmusik-Pionier Wastl Fanderl

Ernst Schusser hat die Ausstellung über Wastl Fanderl initiiert und gestaltet. Fotos: Hendrik Heuser

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

28. April 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Eine prägende Figur der oberbayerischen Volksmusik steht derzeit im Mittelpunkt einer Ausstellung in Schloss Hartmannsberg. „Ein Leben für die Volksmusik“ beleuchtet das Wirken von Wastl Fanderl – und zeigt, wie stark seine Ideen bis heute nachwirken.

Die Ausstellung über Wastl Fanderl ist noch bis zum 21. Mai zu sehen. Fotos: Hendrik Heuser

🪗 Ein Leben für die Volksmusik

Die Ausstellung widmet sich dem 1915 in Bergen geborenen Wastl Fanderl, der nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der wichtigsten Impulsgeber der Volksmusik in Oberbayern wurde. Seit den 1960er-Jahren lebte er in Frasdorf und prägte von dort aus die Szene weit über die Region hinaus. Fanderl starb 1991.

Als Sammler, Liedermacher, Organisator und Moderator war er in vielen Bereichen aktiv. Er gestaltete Singwochen, produzierte Radiosendungen und Fernsehformate und brachte Volksmusik einem breiten Publikum näher. 1958 gründete er zudem die „Sänger- und Musikantenzeitung“, die bis heute als wichtiges Medium der Szene gilt.

📖 Ausstellung mit Geschichte und Gegenwart

Die Ausstellung greift frühere Forschungen und Arbeiten auf und ergänzt sie um neue, vor allem regionale Aspekte. Dabei geht es nicht nur um die Person Fanderl, sondern auch um seine Zeit, seine Weggefährten und die Entwicklung der Volksmusikpflege über mehrere Jahrzehnte hinweg.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Frage, wie seine Arbeit bis heute nachwirkt – etwa in der Pflege von Liedgut, in Singgruppen oder im kulturellen Leben der Region. Auch seine Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus sowie in den Jahren danach wird thematisiert.

🎤 Gut besuchte Eröffnung mit viel Musik

Die Eröffnung der Ausstellung war gut besucht und stand ganz im Zeichen der Volksmusik. Für die musikalische Umrahmung sorgte Zitherspieler Leo Meixner. Gemeinsam wurden bekannte Fanderl-Lieder wie „Hinten bei da Stadltür“ gesungen.

Auch inhaltlich wurde ein Bogen geschlagen: In einer Gesprächsrunde ging es um die von Fanderl gegründete „Sänger- und Musikantenzeitung“ und ihre Bedeutung bis heute. Am Nachmittag bestand zudem die Möglichkeit, bei einer Führung mehr über die Hintergründe der Ausstellung zu erfahren.

🧭 Ausstellung bereits mehrfach gezeigt

Initiiert und gestaltet wurde die Ausstellung von Ernst Schusser, dem ehemaligen Leiter des Volksmusikarchivs Bayern. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Fanderls Nachlass und dessen Bedeutung für die Volksmusikpflege.

Die Ausstellung wurde erstmals 2013 präsentiert und seitdem mehrfach gezeigt – aktuell ist sie erneut auf Schloss Hartmannsberg zu sehen.

📅 Öffnungszeiten

Die Ausstellung „Ein Leben für die Volksmusik“ ist noch bis 21. Mai zu sehen. Geöffnet ist in der Regel an Sonntagen von 13 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info, Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

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