Aktiv im Ruhestand: Talente weiter nutzen

Aktiv im Ruhestand: Talente weiter nutzen

Rosenheim – Viele möchten auch nach dem Ruhestand aktiv bleiben, sei es ehrenamtlich oder beruflich. Welche Möglichkeiten es gibt und was dabei zu beachten ist, erfahren Interessierte im Vortrag „Aktiv im Ruhestand“ am Montag, 27. Oktober mit Harald Neubauer, ehemaliger Leiter der Arbeitsagenturen Rosenheim und München.

Viele Menschen möchten nach dem Eintritt in den Ruhestand nicht einfach aufhören zu arbeiten. Wer sich weiterhin beruflich oder ehrenamtlich engagiert, bleibt oft zufriedener, fühlt sich gebraucht und knüpft neue soziale Kontakte. Gleichzeitig stellen sich dabei zahlreiche praktische Fragen: Wie findet man eine passende Aufgabe? Welche Auswirkungen hat eine Beschäftigung auf Rente, Steuern oder Versicherung? Und wo kann man sich überhaupt bewerben?
Diesen Fragen widmet sich der Vortrag. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion und zur Beantwortung allgemeiner Fragen. Wer Interesse hat, kann im danach einen kostenlosen Einzelberatungstermin vereinbaren.
Die Veranstaltung findet von 9:30 bis 11:30 Uhr im Evangelischem Gemeindehaus Erlöserkirche, Königstr. 23, Rosenheim statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter: dietrich-bonhoeffer-akademie.de/seminar.
(Quelle: Informationen Harald Neubauer / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 21. Oktober
Es ist der 294. Tag des gregorianischen Kalenders (der 295. in Schaltjahren), somit bleiben 71 Tage bis zum Jahresende.

Namenstag haben:  Celina, Irmtraud, Constanze, Clementine, Ursula

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Carrie Fisher (1956 – war eine US-amerikanische Schauspielerin, die mit ihrer Rolle als Prinzessin „Leia“ in den Star-Wars-Filmen der 1970er und 1980er bekannt wurde.)

– Manfred Mann (1940 – ist ein südafrikanischer Musiker und Gründer der Rockgruppe „Manfred Mann’s Earth Band“.)

–  Kim Kardashian (1980 – ist eine US-amerikanische TV-Prominente, Schauspielerin, Model und Unternehmerin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1995: In Kopenhagen scheitert ein mit einer Pistole durchgeführtes Attentat auf den dänischen Premierminister Jacob Brønnum Scavenius Estrup. Die erste von Julius Rasmussen abgefeuerte Kugel prallt an einem Knopf ab, der zweite Schuss verfehlt den Politiker.
  • 1948: Die UNO lehnt den sowjetischen Antrag auf Zerstörung aller Atomwaffen ab.
  • 1992: Der veröffentlichte Bildband SEX der Künstlerin Madonna löst den beabsichtigten Skandal aus, was die Verkaufszahlen antreibt. Eines der erfolgreichsten Coffee Table Books ist geboren.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
RoMed Klinik Bad Aibling erhält erneut Auszeichnung als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

RoMed Klinik Bad Aibling erhält erneut Auszeichnung als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die RoMed Klinik Bad Aibling bleibt ein verlässlicher Anker in der chirurgischen Versorgung der Region: Kürzlich hat sie die Rezertifizierung als „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“ nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) erfolgreich abgeschlossen. Bereits seit 2014 trägt das Haus dieses bundesweit anerkannte Qualitätssiegel.

Im Rahmen des Audits bescheinigten die Fachprüfer der Klinik ein breites Spektrum an Operationsmethoden. Besonders hervorgehoben wurde der Einsatz moderner, schonender Verfahren wie der sogenannten MILOS-Technik: Dabei wird das Stütznetz über einen sehr kleinen Schnitt hinter die Bauchmuskulatur gelegt. Für Betroffene bedeutet das weniger Schmerzen, kleinere Narben und eine schnellere Erholung. Gelobt wurde zudem das strukturierte Nachsorgekonzept: Patienten werden nach der Operation telefonisch kontaktiert und bei Beschwerden wieder einbestellt. Auch die konsequente Umsetzung nationaler und internationaler Leitlinien sowie die umfassenden Patientenmerkblätter fanden Anerkennung.

Sicherheit und schnelle Hilfe für Patienten

„Wir freuen uns sehr über diese erneute Bestätigung unserer Arbeit“, sagt Chefarzt Professor Dr. Kai Nowak, der das Hernienzentrum leitet. „Sie zeigt, dass wir Menschen mit Leisten-, Narben- und Bauchwandbrüchen nach modernsten Standards versorgen.“ Die Vorteile für Betroffene sind klar: kurze Wartezeiten auf Termine, fachlich hochqualifizierte Chirurgen, eine Komplikationsrate unter einem Prozent sowie streng kontrollierte Qualitätsstandards. Standortleiterin Dr. Sandra Sommerey ergänzt: „Die Zertifizierung ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Versprechen an unsere Patienten: maximale Sicherheit und Behandlung auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.“
Professor Dr. Nowak wurde zudem in der aktuellen stern-Studie in Zusammenarbeit mit dem Rechercheinstitut MINQ als einer von „Deutschlands ausgezeichneten regionalen Ärzten“ im Bereich Hernienchirurgie benannt. Die Auszeichnung basiert auf einem mehrstufigen Verfahren, das Publikationen, Weiterbildungsbefugnisse und Empfehlungen aus der Fachwelt berücksichtigt, ein weiteres Zeichen für die fachliche Kompetenz und das Engagement des Teams.

Starker Versorger für die Region

Mit jährlich rund 300.000 Hernienoperationen zählen Bruchoperationen bundesweit zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. Die RoMed Klinik Bad Aibling bietet dafür das gesamte Behandlungsspektrum – von minimalinvasiver Leistenbruch-OP über die Versorgung von Bauchwandbrüchen bis hin zu komplexen Wiederholungseingriffen mit unterstützenden Verfahren wie Botox- oder Fasziotens-Therapie. „Neben der Hernienchirurgie ist unser viszeralchirurgisches Team auch auf die Adipositas- und Schilddrüsenchirurgie spezialisiert. Die erneute Zertifizierung unterstreicht unseren Anspruch, Menschen in der Region dauerhaft Medizin auf höchstem Niveau zu bieten“, unterstreicht Sandra Zabel, Kaufmännische Leiterin.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Von Links,
Freuen sich über die Auszeichnung: Kaufmännische Leiterin Sandra Zabel, Chefarzt Prof. Dr. Kai Nowak und Standortleiterin Dr. Sandra Sommerey, Copyright RoMed Kliniken)

Feuerwehr übt den Ernstfall: Realistische Szenarien fordern rund 120 Einsatzkräfte

Feuerwehr übt den Ernstfall: Realistische Szenarien fordern rund 120 Einsatzkräfte

Palling / Freutsmoos / Landkreis Traunstein – Bei einem groß angelegten Übungsnachmittag im Raum Palling und Freutsmoos stellten sich rund 120 Feuerwehrleute realitätsnahen Szenarien aus dem Einsatzalltag. Sieben Übungen forderten die Kräfte technisch, medizinisch und mental, von Verkehrsunfällen über Brände bis zu Gefahrgutunfällen.

Realitätsnahe Einsätze, wie sie jederzeit geschehen können: Bei einem groß angelegten Übungstag im Gemeindegebiet von Palling und Freutsmoos probten rund 120 Feuerwehrkräfte aus dem Bereich „Florian Traunstein Land 3/1“ verschiedenste Einsatzszenarien. Ziel war es, Abläufe zu trainieren, Erfahrungen zu sammeln und die Zusammenarbeit zwischen den Wehren zu stärken.
Organisiert wurde der Übungstag von Kreisbrandinspektor Rupert Kink zusammen mit Kommandanten und Führungskräften aus Palling und Freutsmoos. In sieben Stationen übten die Feuerwehren unter anderem die Rettung eines unter einem LKW eingeklemmten Radfahrers, die Versorgung eines Stromunfallopfers im verrauchten Sägewerk, die Evakuierung bei Kohlenmonoxidvergiftung nach einer Party und den Umgang mit Gefahrgut. Auch Brände, schwere Verletzungen und schockierte Angehörige gehörten zu den Übungslagen.

Die realistische Darstellung der Verletzungen übernahm das Team der Malteser aus Traunstein, inklusive aufwändiger Schminke und schauspielerischer Leistung. So kamen die Einsatzkräfte ordentlich ins Schwitzen.
Startpunkt war das Feuerwehrhaus in Palling, von dem aus die Fahrzeuge einsatzmäßig ausrückten. Eine eigene Übungsleitstelle sorgte zusätzlich für realistisches Funktraining. Nach jeder Übung gab es direkt vor Ort eine kurze Nachbesprechung durch Beobachter und Führungskräfte.
Am Ende zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit: Alle Beteiligten konnten wichtige Erfahrungen sammeln und ihre Abläufe unter realen Bedingungen verbessern.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild, Fotos: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Selbstbewusst in die Schule: Tigerhasenkurse für 25 Kitas

Selbstbewusst in die Schule: Tigerhasenkurse für 25 Kitas

Rosenheim – Große Freude bei 25 Kindergärten in Stadt und Landkreis Rosenheim: Sie wurden für die beliebten Tigerhasenkurse der Sparkassenstiftungen Zukunft ausgelost. Das Projekt stärkt spielerisch das Selbstvertrauen und die sozialen Fähigkeiten von Vorschulkindern.

Die Nachfrage nach den Tigerhasenkursen der Sparkassenstiftungen Zukunft erreicht auch in diesem Jahr Rekordniveau: Ganze 106 Kindergärten aus Stadt und Landkreis Rosenheim bewarben sich um die 25 ausgeschriebenen Kursplätze. Die Einrichtungen wurden nun ausgelost und benachrichtigt. „Die kontinuierlich hohe Nachfrage zeigt uns deutlich, wie wertvoll diese Förderung der sozialen und emotionalen Kompetenzen für unsere Vorschulkinder ist“, erklärt Alexa Dietz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftungen Zukunft.
„Es ist beeindruckend zu sehen, wie sehr sich die Kinderg
ärten in unserer Region für die Stärkung des Selbstbewusstseins ihrer Schützlinge einsetzen.“

Tigerhasenkurse sollen Fähigkeiten langfristig stärken

In den Tigerhasenkursen üben die Kinder, ihre eigene Schutzzone zu erkennen und gewaltfrei zu behaupten. Rollenspiele und praktische Übungen helfen ihnen dabei, konfliktfähiger und sicherer im Alltag zu werden. Fähigkeiten, die sie langfristig stärken. Bereits seit 2013 unterstützen die Sparkassenstiftungen Zukunft das erfolgreiche Projekt. Mehrere hundert Kinder in der Region haben davon bereits profitiert. Dank der Ausschreibung mit Losverfahren bekommen alle Vorschulkinder aus der Region eine faire Chance, an einem der Kurse teilzunehmen.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkassenstiftungen Zukunft / Beitragsbild:
Andrea Janshen (li.) und Josef Steidl (re.) bei der Auslosung der Teilnahmen an einem Tigerhasenkurs. Copyright Sparkassenstiftungen Zukunft)

Teddybärkrankenhaus:  Spielerisch die Angst vor dem Krankenhaus verlieren

Teddybärkrankenhaus: Spielerisch die Angst vor dem Krankenhaus verlieren

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Auch in diesem Jahr öffnet das Teddybärkrankenhaus wieder seine Türen, diesmal am 24. und 25. Oktober in der RoMed Klinik Bad Aibling. Von 8:30 bis 16 Uhr können Kinder ab drei Jahren ihre „kranken“ Kuscheltiere mitbringen und auf eine Reise durch den Krankenhausalltag gehen.

Ziel der Aktion ist es, Kindern auf spielerische Weise die Angst vor Ärzten und medizinischen Untersuchungen zu nehmen. Dafür schlüpfen sie in unterschiedliche Rollen, mal als Patientin, mal als Teddy-Doktor oder Beobachter, und lernen echte medizinische Geräte sowie die wichtigsten Stationen eines Krankenhausbesuchs kennen.
Vom Empfang über die Untersuchung, Röntgen oder MRT, bis hin zu Behandlung, Operation und Apotheke, der Ablauf wird realitätsnah und kindgerecht erlebbar gemacht. Dabei stehen Spaß, Mitmachen und Lernen im Vordergrund.
Das Angebot ist kostenlos, ohne Anmeldung und barrierefrei, auch Kinder mit körperlicher oder geistiger Behinderung sind willkommen.
Weitere Informationen unter: www.teddybaerkrankenhaus-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Teddybärkrankenhaus Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Forschen, Staunen, Mitmachen: Wissenschaft im Kinderhaus Vergissmeinnicht

Forschen, Staunen, Mitmachen: Wissenschaft im Kinderhaus Vergissmeinnicht

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Wie sieht ein Regenbogen im Glas aus? Warum tanzen Rosinen im Sprudelwasser? Im Haus für Kinder Vergissmeinnicht in Bruckmühl wird Wissenschaft zum Erlebnis. Mit Experimenten, einem Raketenstart und viel Entdeckerfreude haben die Kinder die Welt der Naturwissenschaften erkundet, und wurden dafür nun offiziell als „Haus, in dem Kinder forschen“ ausgezeichnet.

Schon zu Beginn des Jahres hatte das Kita-Team, im Haus für Kinder Vergissmeinnicht der Diakonie Rosenheim in Bruckmühl, einen Konzepttag rund um naturwissenschaftliches Lernen absolviert. Dabei wurde erarbeitet, wie sich Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) spielerisch in den Alltag integrieren lassen. Seitdem wurde geforscht, ausprobiert und gestaunt, stets mit Neugier und Forschergeist.

Neugier als Motor für Bildung

„Wir möchten den Kindern zeigen, dass Forschen nichts Abstraktes ist, sondern mitten im Alltag stattfindet – beim Kochen, Basteln oder Spielen“, sagt Alina Weber, stellvertretende Leiterin des Hauses für Kinder Vergissmeinnicht. „Wenn Kinder selbst ausprobieren dürfen, entwickeln sie echtes Interesse und Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.“
Beim Abschlussfest des Projekts verwandelte sich die Kita in ein kleines Entdecker-Labor: Rosinen tanzten im Sprudelwasser, Seifenblasen wurden zu Riesenkugeln, und in bunten Gläsern entstanden Regenbögen. Drei Stationen luden zum Mitmachen ein und machten Wissenschaft greifbar.

Ein Haus voller Forschergeist

Als Höhepunkt wurde eine selbstgebaute Rakete gestartet, mehrfach, bis der Flug schließlich gelang. „Auch das gehört zum Forschen: Dinge ausprobieren, Rückschläge erleben und daraus lernen“, erklärt Melanie Wirries, Mitarbeitendes des Kinderhauses.
Zum Abschluss des Forschungsprojekts erhielt das Kinderhaus die Zertifizierung zum „Haus in dem Kinder forschen“ von Linda Matzke, Netzwerkkoordinatorin der MINTregion 18 Rosenheim. Sie zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Kinder und des Teams und würdigte das Haus für Kinder Vergissmeinnicht als einen Ort, „an dem Forschergeist täglich gelebt wird“.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Konzentration am Experimentiertisch: Die jungen Forscher des Hauses für Kinder Vergissmeinnicht mischen ihren eigenen „Regenbogen im Glas“. Copyright Alina Weber.)

Alpenländisches Adventsingen in der Priener Pfarrkirche

Alpenländisches Adventsingen in der Priener Pfarrkirche

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Samstag, 6. Dezember, findet um 15.30 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wieder ein Alpenländisches Adventsingen statt. Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltung startet am 22. Oktober.

Zur musikalischen Gestaltung wurden von Marlene Anner im Auftrag der Marktgemeinde Prien am Chiemsee wieder namhafte Volksmusik- und Gesangsgruppen eingeladen. Es wirken mit: Der Lindmair Dreigesang, die Rimstinger Sänger mit Peter Anderl an der Zither, die Innleit’n Geigenmusi und die Frasdorfer Bläser. Die verbindenden Texte spricht Siegi Götze.
Karten á 18 Euro (keine Platzreservierung) gibt es ab Mittwoch, 22. Oktober, 9 Uhr, im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 965660 oder unter ticketservice@tourismus.prien.de sowie Restkarten am Eingang zur Kirche. Einlass ist ab 15 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rennradfahrer Danny van Poppel siegt mit starkem Solo bei der Tour of Holland

Rennradfahrer Danny van Poppel siegt mit starkem Solo bei der Tour of Holland

Holland / Raubling – Mit einem beherzten Angriff kurz vor dem Ziel hat der Rennradfahrer Danny van Poppel die letzte Etappe der Tour of Holland gewonnen, und das im niederländischen Meistertrikot. Der 32-Jährige überraschte mit einem Ausreißversuch statt eines gewohnten Massensprints und krönte damit nicht nur seine Saison, sondern auch das Teamwork von Red Bull – Bora – hansgrohe.

Viele Chancen bekommt ein Niederländer nicht, sich vor heimischem Publikum zu präsentieren und dann auch noch zu gewinnen. Danny hat es jedoch geschafft. Der 32-Jährige aus Moergestel gewann die letzte Etappe über 158 Kilometer rund um Arnheim. Aber nicht aus einen Massensprint heraus, wie sich das bei Danny vermuten lassen würde, sondern als Ausreißer.
Elf Kilometer vor dem Ziel wagte Danny einen riskanten Schritt, der sich aber auszahlen sollte. Die bestehende dreiköpfige Spitzengruppe war nur noch eine Handvoll Sekunden vor dem Feld unterwegs, als er angriff und nach vorne sprang. Die frischen Kräfte des Niederländischen Meisters verhalfen der Gruppe zu neuem Leben. Der Abstand wuchs wieder an, zusätzlich fehlte dem Feld eine starke Mannschaft, die Jagd auf die Ausreißer machte. So rettete das Quartett ein paar Sekunden Vorsprung auf die Ziellinie, an der Danny in seinem letzten Rennen der Saison nochmal eindrucksvoll seine Sprinterbeine zur Schau stellte. Als Bonus bescherten ihm die auch noch den Sieg in der Punktewertung.

Ein „verrückter Move“ bringt den Sieg

Schon zuvor war Red Bull – Bora – hansgrohe den ganzen Tag über aktiv gefahren. Rookie Theodor August Clemmensen war Teil der ersten Ausreißergruppe des Tages. Als die gestellt wurde, setzte Jan Tratnik zum Solo an. Der zweite Rookie im Team, Romet Pajur, hatte seine Kräfte für ein Leadout für Danny zurückgehalten. Jonas Koch als fünfter Starter hatte die 4. Etappe nicht beendet.
Danny van Poppel: „Das ist großartig, ich kann es noch gar nicht glauben. Wenn ich gewinne, dann ist es normalerweise aus einem Massensprint heraus. Aber heute war es so ein verrückter Move. Aber egal, ein Sieg ist ein Sieg. Wir haben vorne zu Viert eine wirklich starke Gruppe gebildet. Trotzdem war ich wirklich am Ende, als wir zum Ziel kamen. Zum Glück gab es kurz zuvor nochmal diese kleine Abfahrt, wo ich mich erholen konnte. Ich hatte schon überlegt, bei der Attacke von Jan mitzufahren, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Aber irgendetwas musste ich mir einfallen lassen, wenn ich noch gewinnen wollte, denn Tim Merlier hatte hier so einen Stark Zug und es wäre wirklich schwer geworden, ihn zu schlagen.“

Kreativ im Finale 

DS Christian Pömer: „Wir haben versucht, im Team eine Last-Dance-Atmosphäre zu verbreiten, denn für die Gruppe war es der letzte Renntag im Jahr. Die Idee war dann von Anfang an, den anderen Teams immer einen Schritt voraus zu sein. Theo hatte den Auftrag, in der ersten Spitzengruppe dabei zu sein. Er hat es fantastisch umgesetzt. Das hat uns die Chance gegeben, hinten entspannt zu fahren. Als die Gruppe dann gestellt war, hatte Jan das gleiche Ziel. Im Finale war dann eine Gruppe ohne uns gegangen. Wir haben dann aber schon zwei Runden vor Schluss gemerkt, dass die Sprinterteams Mühe haben, die Lücke wieder zu schließen. Deswegen habe ich Danny gesagt, dass er im Finale kreativ sein soll. Als es dann doch eng wurde, wollten wir gerade mit in die Nachführarbeit einsteigen, aber da hatte Danny schon erkannt, dass es ein guter Zeitpunkt war, diese Kreativität auszuleben. Das Finale war dann attraktiver Radsport. Vorher war es super Teamwork.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 20.  Oktober
Es ist der 293. Tag des gregorianischen Kalenders (der 294. in Schaltjahren), somit bleiben 72 Tage bis zum Jahresende.

Namenstag haben:  Anna, Franz, Ira, Vitalis, Wendelin

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Kamala Harris (1964 – ist ein US-amerikanische Politikerin, die als erste Frau, erste Afroamerikanerin sowie erste asiatische Amerikanerin 2021 an der Seite von US-Präsident Joe Biden das Amt der Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten antrat und 2024 erfolglos gegen Donald Trump um das Präsidentenamt ins Rennen ging.)

– Danny Boyle (1956 – ist ein britischer Regisseur, der u. a. beim vielfach prämierten Film „Slumdog Millionär“ Regie führte.)

– Stefan Raab (1966 – ist einer der bekanntesten deutschen Showmaster und Entertainer.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1825: König Ludwig I. verfügt, dass sein Staat künftig Bayern und nicht mehr Baiern geschrieben werde.
  • 1947: Die Vereinten Nationen erhalten offiziell ihre Flagge in der heutigen Gestalt.
  • 1995: Ein Kino in Mumbai führt zum ersten Mal den Hindi-Film Wer zuerst kommt, kriegt die Braut vor. Er wird dort seither ununterbrochen gezeigt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Eduard Staudhammer)
Glücksspielsucht im Fokus: Diakonie Rosenheim bringt Experten an einen Tisch

Glücksspielsucht im Fokus: Diakonie Rosenheim bringt Experten an einen Tisch

Rosenheim – Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sind von Glücksspielsucht betroffen, Tendenz steigend. Um aufzuklären und Lösungsansätze zu diskutieren, lud die Diakonie Rosenheim zu einer Fachveranstaltung mit Experten aus Wissenschaft, Praxis und Glücksspielbranche ein.

Dr. Tobias Hayer von der Universität Bremen betonte in seinem Vortrag die psychologischen Mechanismen hinter der Sucht. Glücksspiele würden oft als harmloses Freizeitvergnügen wahrgenommen, dabei sei der Hauptanreiz meist finanzieller Natur. Für Hayer ist klar: Glücksspielsucht ist eine ernstzunehmende Krankheit, keine Frage mangelnder Willenskraft.
Konrad Landgraf von der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern hob die Bedeutung gesetzlicher Regelungen hervor. Der Glücksspielstaatsvertrag verpflichte Anbieter unter anderem zu Frühintervention und Sperrsystemen, ein wichtiger Schritt zum Schutz gefährdeter Personen.

Praxis der Hilfe: Beratung, Stabilisierung und Entlastung

Lejla Asenov, Mitarbeiterin der Fachstelle Glücksspielsucht bei der Diakonie Rosenheim, berichtete aus dem Beratungsalltag: Die Belastung der Betroffenen und ihrer Angehörigen sei oft enorm. Die Fachstelle biete daher individuelle, vertrauliche und unverbindliche Hilfe, nicht nur für Betroffene, sondern auch für deren soziales Umfeld. Dabei gehe es nicht nur um die Sucht selbst, sondern auch um die Stabilisierung des gesamten Lebensumfelds.
Hier setzt auch die Schuldnerberatung der Diakonie Rosenheim an. Nadine Hausburg, Leiterin der Schuldnerberatung, schilderte, dass finanzielle Notlagen oft erst bewältigt werden können, wenn die Sucht erkannt und behandelt wurde. „Wenn es den Menschen wieder besser geht, wenn sie stabil sind, kann man gemeinsam überlegen, wie der Weg aus der Ver-schuldung aussehen kann“, so Hausburg.

Gemeinsame Verantwortung im Dialog

In der abschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit aller Beteiligten ist. Auch Vertreter der Glücksspielbranche zeigten sich offen für Austausch und Regulierung. Peter Hüller von der Hüller Spielhallen GmbH lobte das bundesweite Sperrsystem OASIS als wirksames Instrument.
Der Tenor der Veranstaltung: Nur durch Zusammenarbeit aller Akteure kann Glücksspielsucht wirksam begegnet werden, mit Schutz, Hilfe und gemeinsamer Verantwortung.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Die Veranstalterinnen der Fachkonferenz:  Madlen Löffler, Lena Lorenz (Bereichsleitung) und Lejla Asenov (v.l.n.r.) arbeiten in der Fachstelle Glücksspielsucht der Diakonie Rosenheim, Copyright Claudia Neher).

Atemschutzträger aus Penzberg absolvieren Realbrandtraining in Übersee

Atemschutzträger aus Penzberg absolvieren Realbrandtraining in Übersee

Übersee / Landkreis Traunstein – In der vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein betriebenen Rauchgasdurchzündungsanlage in Übersee trainierten kürzlich Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Penzberg unter einsatznahen Bedingungen. Die zwölfköpfige Gruppe aus dem Landkreis Weilheim-Schongau konnte bei einem ganztägigen Lehrgang ihre Kenntnisse in der Brandbekämpfung und im Selbstschutz vertiefen.

Zentraler Bestandteil der Ausbildung war ein Container mit Holzfeuerstelle, in dem Temperaturen von mehreren hundert Grad erzeugt werden. Die Teilnehmer erfuhren dabei hautnah, wie sich Hitze und Rauchentwicklung auf den Innenangriff auswirken und wie ihre persönliche Schutzausrüstung wirkt. Ein weiterer Schwerpunkt war das Erkennen und Reagieren auf sogenannte Rauchgasdurchzündungen, eine gefährliche Situation, bei der heiße Brandgase explosionsartig Feuer fangen.
Neben dem praktischen Training an mehreren Stationen, darunter Strahlrohrführung und Türöffnung, beinhaltete der Lehrgang auch theoretische Inhalte. Die Ausbildung wurde von Ausbildern des Kreisfeuerwehrverbands Traunstein geleitet.
Die Heißausbildung in Übersee ist ein fester Bestandteil der mehrstufigen Atemschutzausbildung in der Region und wird auch überregional von Feuerwehren genutzt. Der Lehrgang in Übersee war einer der letzten in diesem Jahr – die Anlage wird nun für die Winterpause vorbereitet, bevor im Frühjahr wieder neue Trainingsdurchgänge starten.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)