Notfallsanitäter-Azubis auf Exkursion

Notfallsanitäter-Azubis auf Exkursion

Traunstein/ Rosenheim – Ende Februar hatten die Auszubildenden zum Notfallsanitäter des BRK Kreisverband Rosenheim die Möglichkeit, eine lehrjahrübergreifende Exkursion in die Druckkammer des Klinikums Traunstein zu unternehmen.

Dr. Stefan Pahler, leitender Druckkammerarzt, informierte die Teilnehmer in einem Vortrag über die Einsatzgebiete der hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO-Therapie). Besonderes Augenmerk lag dabei auf präklinischen Schwerpunkten wie der Behandlung von Kohlenmonoxid-Vergiftungen und Tauchunfällen. Ergänzt wurde der Vortrag durch wertvolle Tipps für den rettungsdienstlichen Alltag.
Im Anschluss erhielten die Auszubildenden eine Führung durch die technischen Räumlichkeiten der Druckkammer. In Kleingruppen erläuterte Dr. St. Pahler gemeinsam mit seinem Team die Wirkungsweise der Sauerstoffdrucktherapie und gab einen Einblick in die Abläufe der Einrichtung. Ein besonderes Highlight war das Probesitzen in der Druckkammer – mit der Hoffnung, dass ein echter Einsatz für die Teilnehmer nie notwendig wird.
Die Exkursion bot eine wertvolle Gelegenheit, theoretisches Wissen mit praktischen Einblicken zu verknüpfen, und bereicherte die Ausbildung der angehenden Notfallsanitäter um wertvolle Erfahrungen.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: Die Teilnehmer des Ausflugs in der Druckkammer Copyright BRK Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 7. März

Namenstag haben: Jean, Reinhard, Volker, Folke

3 bekannte Geburtstagskinder:

Walter Röhrl (1947– ist ein ehemaliger deutscher Rallyefahrer, der in seiner Profikarriere in den 1970ern und 1980ern Europameister sowie zweimal und als einziger Deutscher Rallye-Weltmeister wurde.)

John Heard (1945 – war ein US-amerikanischer Schauspieler, der sich vor allem in Nebenrollen in Kinokomödien wie „Kevin – Allein zu Haus“ in die Herzen seiner Fans spielte und in Filmen wie „Cutter’s Way – Keine Gnade“ zu sehen war.)

– Bryan Cranston (1956 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der in der Hauptrolle als „Walter White“ in der vielfach ausgezeichneten US-TV-Serie „Breaking Bad“ international bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1876: Alexander Graham Bell erhält ein Patent für seine Erfindung des Telefons, muss jedoch zur Umsetzung Ideen seines Konkurrenten Elisha Gray verwenden, dem er mit der Patentanmeldung zwei Stunden zuvorgekommen ist.
  • 1870: In der japanischen Stadt Kamakura verkehrt erstmals die Hängebahn Shōnan Monorail.
  • 1971: Der WDR strahlt die erste Folge von Die Sendung mit der Maus aus.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
„Darmkrebsvorsorge rettet Leben – und das ist keine Floskel“

„Darmkrebsvorsorge rettet Leben – und das ist keine Floskel“

Rosenheim – Jährlich erkranken in Deutschland rund 60.000 Menschen an Darmkrebs, etwa 25.000 sterben an den Folgen. Dabei ließe sich ein Großteil der Fälle durch regelmäßige Vorsorge verhindern. Im Interview erklärt Prof. Dr. Stefan von Delius, Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 am RoMed Klinikum Rosenheim, warum Früherkennung lebensrettend ist, welche Warnsignale ernst genommen werden sollten und welche Fortschritte es in der Behandlung gibt.

Herr Professor von Delius, warum ist Vorsorge so entscheidend?
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten und entwickelt sich oft über Jahre hinweg unbemerkt. Das Tückische: Beschwerden treten meist erst in fortgeschrittenen Stadien auf. Doch durch eine frühzeitige Untersuchung lassen sich Vorstufen, sogenannte Polypen, erkennen und entfernen, bevor sie bösartig werden. Wird Darmkrebs im frühen Stadium entdeckt, liegt die Heilungsrate bei über 90 Prozent. Trotzdem nutzen viele Menschen die Vorsorge nicht. Es ist daher entscheidend, das Bewusstsein für Prävention zu stärken und die Hemmschwelle vor der Untersuchung abzubauen.

Wer ist besonders gefährdet?
Das Risiko für Darmkrebs steigt mit dem Alter, daher empfehlen wir ab dem 50. Lebensjahr eine regelmäßige Darmspiegelung. Menschen mit familiärer Vorbelastung sollten frühzeitiger vorsorgen, hier empfehlen wir eine Untersuchung bereits ab dem 40. bis 45. Lebensjahr oder in manchen Fällen noch früher. Allgemeine Risikofaktoren sind entzündliche Darmerkrankungen oder ein ungesunder Lebensstil, etwa starkes Übergewicht, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum. Was uns jedoch zunehmend besorgt, ist die Tatsache, dass auch immer mehr jüngere Menschen betroffen sind. Daher gibt es weltweit Bestrebungen, das Alter für die Vorsorgeuntersuchungen weiter zu senken.

Welche Warnsignale sollte man ernst nehmen?
Die Symptome von Darmkrebs sind zu Beginn oft unscheinbar und können übersehen werden. Warnzeichen sind: Anhaltende Verdauungsprobleme, Blut im Stuhl, unerklärlicher Gewichtsverlust oder anhaltende Müdigkeit aufgrund von Blutarmut. Auch ein Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung sollte nicht unbeachtet bleiben. Wer solche Symptome bemerkt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen.

Wie läuft eine Darmspiegelung ab?
Am Vortag erfolgt die notwendige Darmreinigung. Die eigentliche Untersuchung dauert etwa 20 bis 30 Minuten und erfolgt in der Regel ambulant. Der Patient erhält auf Wunsch eine Sedierung und schläft während der Untersuchung. Ein flexibles Endoskop wird durch den After eingeführt, und der gesamte Dickdarm wird dabei inspiziert. Falls Polypen oder andere Auffälligkeiten entdeckt werden, können diese direkt entfernt werden. Nach der Untersuchung können Patienten in der Regel nach einer kurzen Erholungsphase wieder nach Hause gehen.

Viele Menschen haben Angst davor – ist das berechtigt?
Das ist zwar nachvollziehbar, aber die Untersuchung ist heute nahezu schmerzfrei. Die größte Hürde stellt oft die Vorbereitung dar: Am Tag vor der Untersuchung muss der Darm gründlich gereinigt werden, was für viele unangenehm sein kann. Doch auch hier hat sich in den letzten Jahren viel getan: Die Abführlösungen sind weniger unangenehm im Geschmack, und die Trinkmengen wurden reduziert. Wichtig ist, sich vor Augen zu führen: Eine Koloskopie kann Leben retten. Wer einmal eine Darmspiegelung hinter sich hat, merkt schnell, dass die Sorgen davor meist völlig unbegründet waren.

Welche Fortschritte gibt es in der Behandlung?
In den letzten Jahren hat sich viel getan. Minimalinvasive Operationstechniken ermöglichen eine schnellere Genesung und schonen den Körper erheblich. Bei fortgeschrittenen Stadien setzen Ärzte zunehmend auf zielgerichtete Therapien, die gezielt Krebszellen angreifen, wie zum Beispiel Immuntherapien, die das körpereigene Abwehrsystem aktivieren. Diese innovativen Ansätze verbessern die Heilungschancen und eröffnen selbst bei komplizierten Verläufen gute Ergebnisse.

Wie kann man Darmkrebs vorbeugen?
Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, deutlich senken. Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, der Verzicht auf Rauchen und eine Verringerung des Alkoholkonsums tragen dazu bei, das Risiko zu minimieren. Besonders ballaststoffreiche Kost, wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, sorgt für eine gesunde Darmflora und verringert das Risiko, dass sich Polypen oder Krebszellen entwickeln. Auch ein gesundes Körpergewicht spielt eine wichtige Rolle.

Was würden Sie den Menschen sagen, die noch zögern, zur Vorsorge zu gehen?
Ich verstehe, dass viele Menschen Vorbehalte gegenüber der Darmspiegelung haben, sei es aus Angst, Scham oder Unsicherheit. Doch ich kann nur eindringlich dazu ermutigen: Nutzen Sie die Vorsorge. Wichtig ist auch, dass wir vermehrt unbefangen über das Thema Darmgesundheit sprechen, denn ein offener Umgang kann dabei Leben retten.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Chefarzt Prof. Dr. Stefan von Delius, Copyright RoMed Kliniken)

Zukunft für den Brachvogel: Neue Forschungsergebnisse ermöglichen besseren Schutz

Zukunft für den Brachvogel: Neue Forschungsergebnisse ermöglichen besseren Schutz

Hilpoltstein / Bayern / Rosenheim – Schreckensmeldung im Naturschutz: Im November 2024 dokumentiert Europa, dass der Dünnschnabel-Brachvogel ausgestorben ist – der erste Verlust einer Vogelart auf dem Festland in der Neuzeit. Damit seinem Verwandten, dem Großen Brachvogel, in Bayern nicht das gleiche Schicksal ereilt, forscht der bayerische Naturschutzverband LBV wie man den Vogel Schützen kann.

Geforscht wird  seit 2017 mittels GPS-Technologie. „Über 813.000 Datenpunkte der GPS-Sender haben uns in den vergangenen acht Jahren bisher unbekannte Einblicke zu dem vom Aussterben bedrohten Brachvogel geliefert. Diese Ergebnisse sind unmittelbar relevant für unsere Bemühungen, diese Art in Bayern zu erhalten“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. So konnten die Naturschützer mehr darüber erfahren, wo die Vögel brüten, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind und welche Routen sie auf ihrem Weg in den Süden nutzen. Die Ergebnisse sollen gezielt in lokale Schutzprojekte einfließen, um Lebensräume zu optimieren und die Bedingungen für den Bruterfolg zu verbessern.
In den vergangenen 40 Jahren haben sich die Bestandszahlen des Brachvogel in Bayern knapp halbiert. So konnte die landesweite Wiesenbrüterkartierung 2021 nur noch 531 Brutpaare in 76 untersuchten Gebieten im Freistaat nachweisen. „Besondere Sorge bereitet uns der fehlende Nachwuchs, der die Populationen in Bayern weiter schrumpfen lässt. Feuchte, weitläufige Wiesen mit vielen Insekten und Bodenlebewesen, der ideale Lebensraum für den Brachvogel, sind Mangelware. In den verbleibenden Brutgebieten sorgen Nahrungsmangel und Fressfeinde wie der Fuchs für fehlenden Nachwuchs“, sagt die LBV-Projektleiterin Verena Rupprecht. Hier setzt das Forschungsprojekt an, indem es die Lebensraumansprüche der Brachvögel in verschiedenen Lebensphasen untersucht und daraus konkrete Schutzmaßnahmen abgeleitet hat.

40 Vögel mit GPS-Sendern ausgestattet

Seit 2017 konnten die Naturschützer des LBV über 40 Brachvögel in sechs bayerischen Brutgebieten mit kleinen, leichten Sendern ausstatten. Die meisten davon im mittelfränkischen Altmühltal. Die Sender übertragen die Position der Vögel rund um die Uhr über mehrere Jahre hinweg. „Eine wichtige neue Erkenntnis unserer Forschung ist, dass Brachvögel nach dem Schlüpfen etwa vier bis fünf Jahre benötigen, bis sie ein eigenes Revier gründen und erfolgreich brüten. Dies erklärt, weshalb der Erfolg von Schutzmaßnahmen oftmals erst nach einigen Jahren durch eine Vergrößerung der Population erkennbar wird“, erklärt Verena Rupprecht.
Nur durch den Einsatz der GPS-Sender konnte das Team auch die nächtlichen Schlaf- und Ruheplätze der Vögel entdecken. Diese liegen teils bis zu 20 Kilometer von den Brutgebieten entfernt. „Die Nacht birgt für Brachvögel besondere Gefahren, weil nachtaktive Füchse und Marder dann auf der Jagd sind. Deshalb sind sichere Schlafplätze entscheidend für das Überleben der Vögel“, so die LBV-Biologin. Durch die Erkenntnisse des Projekts können solche Schlafplätze nun aktiv geschützt und auch neu geschaffen werden.
Auch die Zugrouten der bayerischen Brachvögel konnte das Forschungsteam genau verfolgen. Im Gegensatz zu ihren Artgenossen aus Norddeutschland und Skandinavien, die vor allem an der Nordsee, in England und den Niederlanden überwintern, zieht es die bayerischen Brachvögel in der kalten Jahreszeit in den Süden. Ihre Winterquartiere liegen in Südfrankreich, Spanien, Portugal und sogar Marokko, wo sie in Küstenlagunen nach Nahrung suchen. „Wir machten spannende Beobachtungen beim Vogelzug. So wissen wir nun, dass junge Brachvögel ihre Zugroute erst lernen müssen und sich gerade anfänglich oft verfliegen und nur über Umwege an ihr Ziel gelangen“, berichtet Rupprecht.

Forschung für den praktischen Schutz

Die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt haben nicht nur wissenschaftlichen Wert, sondern dienen vor allem dem Schutz der Brachvögel. Schutzprojekte in Bayern können anhand dieser Ergebnisse und den daraus abgeleiteten Maßnahmenempfehlungen angepasst werden. „Dank moderner Technik und langjähriger Forschung ist es gelungen, neue Einblicke in das Leben des Brachvogels zu gewinnen. Nun gilt es, Theorie in Praxis umzusetzen, damit der Brachvogel auch in Zukunft in Bayern eine Chance hat“, betont Verena Rupprecht.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eiweiß: der Schlankmacher schlechthin?

Eiweiß: der Schlankmacher schlechthin?

Rosenheim – Zum Tag der gesunden Ernährung am 7. März rückt ein essenzieller Nährstoff in den Fokus, der für den Körper unverzichtbar ist: Eiweiß. Es spielt nicht nur eine entscheidende Rolle beim Muskelaufbau, sondern unterstützt auch die Zellregeneration und trägt zu einem langen Sättigungsgefühl bei. Doch wie viel Eiweiß ist wirklich nötig, und welche Quellen sind empfehlenswert?

Gerade angesichts des Booms von Proteinshakes und -puddings stellt sich die Frage, ob solche Produkte wirklich notwendig sind oder ob eine ausgewogene Ernährung ausreicht.

Warum der Nährstoff so wichtig ist

„Eiweiß gehört neben Fetten zu den essenziellen Nährstoffen, die unser Körper zum Leben braucht“, erklärt Elisabeth Maier, Diätassistentin am zertifizierten Adipositaszentrum der RoMed Klinik Bad Aibling. „Es ist wichtig für Haut, Haare, Nägel und Muskeln – und sorgt zudem für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.“ Vor allem Menschen, die ihr Gewicht kontrollieren oder Muskeln aufbauen möchten, setzen deshalb verstärkt auf eiweißreiche Ernährung.

Wie viel ist genug?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Eiweißzufuhr von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Sportlich Aktive hätten zwar einen etwas höheren Bedarf, doch dieser lasse sich in der Regel problemlos über eine ausgewogene Ernährung decken. „Ab dem 65. Lebensjahr steigt die empfohlene Menge auf 1,0 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, um dem natürlichen Muskelabbau entgegenzuwirken“, ergänzt Maier.
Doch zu viel Eiweiß kann auch problematisch sein. „Eine übermäßige Zufuhr kann die Nieren belasten. Deshalb ist es wichtig, ausreichend zu trinken, am besten 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag, um die Ausscheidung von Abbauprodukten zu unterstützen“, empfiehlt die Expertin.

Die besten Eiweißquellen

Gute Eiweißquellen finden sich sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln. Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Erbsen, aber auch Tofu, Sojajoghurt, Vollkorngetreide und Nüsse liefern wertvolles pflanzliches Eiweiß. Tierische Eiweißquellen wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte enthalten meist eine höhere Eiweißkonzentration, sind jedoch oft auch mit gesättigten Fetten verbunden. „Daher sollte man tierische Eiweißquellen bewusst auswählen und bevorzugt auf fettarme Varianten setzen“, rät Maier. Eine optimale Kombination aus pflanzlichen und tierischen Eiweißquellen kann zudem die Eiweißaufnahme verbessern. „Ein gutes Beispiel ist Seelachs mit Ofenkartoffel, Brokkoli und Kräuterquark, eine Mahlzeit, die verschiedene Eiweißlieferanten sinnvoll verbindet.“

Proteinpulver und Co.: Wirklich notwendig?

Angesichts der wachsenden Beliebtheit von Proteinpulvern und -puddings stellt sich die Frage: Braucht es diese Produkte überhaupt? Die Diätassistentin sieht das kritisch: „Grundsätzlich lässt sich der Eiweißbedarf problemlos mit natürlichen Lebensmitteln decken. Viele der Fertigprodukte enthalten neben Eiweiß auch Zucker, Fett oder Süßstoffe, die die Darmflora negativ beeinflussen und sogar eine Fettleber begünstigen können.“ Als gesunde Alternative empfiehlt sie Skyr, ein traditionelles Milchprodukt der Isländer, mit Haferflocken, Himbeeren und Walnüssen, eine natürliche, eiweißreiche Mahlzeit ohne unerwünschte Zusatzstoffe.

Natürlich ist besser

Wer bewusst auf seine Eiweißzufuhr achtet und auf eine ausgewogene Mischung aus pflanzlichen und tierischen Quellen setzt, versorgt seinen Körper optimal, ganz ohne künstliche Eiweißprodukte. So trägt eine gesunde Ernährung nicht nur zur körperlichen Fitness bei, sondern fördert auch das allgemeine Wohlbefinden.

Ein Tag, 65 Gramm Eiweiß – so kann es aussehen:

Ein praktisches Beispiel zeigt, wie sich der Tagesbedarf an Eiweiß von rund 65 Gramm mit einer ausgewogenen Auswahl an Lebensmitteln erreichen lässt:
1 Ei
150 g Magerquark
150 g gekochte Quinoa
150 g Lachsfilet
10 g Kürbiskerne
Wer clever kombiniert, sorgt so ganz einfach für eine optimale Eiweißversorgung.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

100 neue Bundespolizisten verstärken die Bundespolizei am Flughafen München

100 neue Bundespolizisten verstärken die Bundespolizei am Flughafen München

München – Am Dienstag (4. März) begrüßte Polizeidirektor Timo Glowig, Leiter der Bundespolizei am Flughafen München, rund 100 neue Mitarbeiter. Sie werden künftig in den vier Bundespolizeiinspektionen vor Ort tätig sein und das bestehende Team verstärken.

Nach zweieinhalbjähriger Ausbildung an den Bundespolizeiausbildungszentren wie Bamberg und Oerlenbach treten die jungen Kollegen nun ihren Dienst an. Einige von ihnen haben eine weite Anreise hinter sich, ihre Heimatorte liegen zum Beispiel in Hamburg und Bremen. Am Flughafen München warten neue Aufgaben in den Bereichen Grenzpolizei, Luftsicherheit und Bahnpolizei auf sie. Gleichzeitig stellt die Wohnungssuche in der Region eine der ersten Herausforderungen dar.
In einer feierlichen Zeremonie, musikalisch begleitet vom Bundespolizeiorchester München, legten die neuen Polizisten direkt im Terminal 2 ihren Diensteid ab. Polizeidirektor Glowig betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit der professionellen Anwendung der erlernten Fähigkeiten: „Sie haben jetzt das Handwerkszeug eines Polizisten – jetzt kommt es darauf an, es klug einzusetzen“. Neben den Führungskräften der Bundespolizei am Flughafen München waren auch hochrangige Gäste von Partnerunternehmen und Behörden anwesend.
Mit dem Neuzugang erhöht sich die Zahl der Bundespolizisten am Münchner Flughafen auf über 1.400 und stärkt damit die Sicherheitsstrukturen eines internationalen Drehkreuzes, das den Status eines 5-Star-Airports genießt. 
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektzion München / Beitragsbild: Vereidigung Copyright Bundespolizeidirektzion München)

Sperrung Parkhauses P1 Zentrum Rosenheim

Sperrung Parkhauses P1 Zentrum Rosenheim

Rosenheim – Das Parkhaus P1 Zentrum am Hammerweg 1 Rosenheim ist am Mittwoch, 12. März wegen Überprüfung der Statik ganztägig gesperrt.

Dauerparker des P1 können auf die Parkhäuser P2 unter dem Kultur+Kongress Zentrum sowie auf das P4 Zentrum ausweichen.
Für Kurzparker stehen die Parkhäuser P7 Altstadt Ost und P9 Klinikum zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung KU`KO / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 6. März

Namenstag haben: Amalie, Chrodegang, Fridolin, Nicoletta, Quiriak, Rosa

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Smudo (1968 – ist ein deutscher Rapper und Liedtexter der deutschen Hip-Hop- und Rap-Band „Die Fantastischen Vier“.)

David Gilmour (1946 – ist ein britischer Musiker, Sänger, Gitarrist und Songwriter der Rockgruppe „Pink Floyd.)

David Gilmour (1937 – ist eine ehemalige sowjetische Kosmonautin, die 1963 an Bord der Raumkapsel „Wostok VI“ die erste Frau im Weltraum war.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1899: Die Firma Bayer AG lässt die von Arthur Eichengrün und Felix Hoffmann entwickelte Acetylsalicylsäure unter dem Namen Aspirin als Markenzeichen eintragen.
  • 1930: In Springfield, Massachusetts, wird von der Firma Birdseye zum ersten Mal weltweit Tiefkühlkost verkauft.
  • 2005: Mehrere Täter stehlen aus einem Hotel im norwegischen Moss drei Werke Edvard Munchs. Die Polizei kann die Diebe einen Tag später dingfest machen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Meisterkonzert mit Violinistin Alena Baeva und Sinfonietta Cracovia

Meisterkonzert mit Violinistin Alena Baeva und Sinfonietta Cracovia

Rosenheim – Die Violinistin Alena Baeva und die Sinfoniette Cracovia geben unter der Leitung von Markus Korselt am Montag, 17. März um 19:30 Uhr das dritte Meisterkonzert im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim. Um 18.30 Uhr findet dazu ein kostenloser Einführungsvortrag von Christoph Schlüren statt.

Auf dem Programm steht von B. Marcello: Introducione, Aria, Presto für Streicher in a-Moll, von J.S. Bach: Cembaloconzert in d-Moll, BWV 1052R (Bearb. f. Violine), von W.A. Mozart: Divertimento in F-Dur, KV 138F, von Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert in d-Moll, MWV O 3, von I. J. Paderewski: Suite für Streichorchester sowie von Edward Elgar: Serenade in e-Moll, op.20
Die von der New York Classical Review als „faszinierende Klangtechnikerin“ bezeichnete Violinistin zählt zu den herausragendsten und vielseitigsten Solistinnen der aktuellen Musikszene. Alena Baeva hat mit namhaften Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Göteborger Symfonikern und dem London Philharmonic Orchestra konzertiert. Ihr Debüt in Nordamerika gab sie in der Saison 2023/2024, unter anderem mit dem New York Philharmonic Orchestra und The Phoenix Symphony.
Baeva hat mit Dirigenten wie Teodor Currentzis und Vladimir Jurowski zusammengearbeitet und schätzt die Kammermusik, wo sie mit Martha Argerich und Yuri Bashmet auftritt. Ihre musikalische Ausbildung begann sie als Fünfjährige bei Olga Danilova und setzte sie unter anderem bei Eduard Grach fort. Mit 16 Jahren gewann sie den Grand Prix beim Henryk-Wieniawski-Wettbewerb und später den Großen Preis beim Niccolò-Paganini-Wettbewerb. Seit 2010 lebt sie mit ihrer Familie in Luxemburg und spielt auf einer Leihgabe, der „ex-William Kroll“ Guarneri del Gesù von 1738.

Sinfonietta Cracovia 

Die Sinfonietta Cracovia zählt zu den renommiertesten polnischen Klangkörpern und hat sich in ihrer mittlerweile mehr als 20 Jahre währenden Geschichte mit einem breiten Repertoire von Werken für Kammerensembles bis hin zu großer symphonischer Besetzung weit über die Grenzen des Landes hinaus einen herausragenden Namen gemacht. Seit ihrer Gründung, von Elżbieta und Krzysztof Penderecki unterstützt, hat das Ensemble mit bedeutenden Dirigenten und Musikern gespielt. Das Ensemble versteht sich als künstlerisches Zeichen für ein weltoffenes, modernes Polen, das seine alte Orchestertradition mit international renommierten Musikern auf höchstem Niveau weiterführt.
Dirigiert wird das Konzert von Markus Korselt, der als Substitut der Wiener Philharmoniker früh schon die besten Dirigenten kennenlernte. Das Konzertfachstudium in Wien schloss er mit Auszeichnung ab, gewann 1998 den Gottfried-von-Einem-Preis und den Preis der Österreichischen Interpretengesellschaft. 2009 gab er im Herkulessaal und Prinzregententheater sein Debüt am Pult der Münchner Symphoniker. Es folgten Einladungen großer Orchester im In- und Ausland. Konzerte führten ihn auf die wichtigsten Festivals in sowie auch außerhalb Europas in bekannte Konzerthäuser, darunter Japan (unter anderem Suntory Hall und Bunka Kaikan in Tokio), China (Shanghai Oriental Art Center, Qintai Concert Hall) und Taiwan (National Concert Hall in Taipeh). 2011 übernahm er die Leitung der Homburger Meisterkonzerte, 2014-2016 die Leitung der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und der Meister- und Kammerkonzerte Innsbruck. Seit 2017 ist er Geschäftsführender Intendant des Stuttgarter Kammerorchesters.
Tickets sind erhältlich unter www.kuko.de oder am Ticketschalter im KU’KO, Kufsteiner Straße 4 in Rosenheim. Mo-Fr 9-12.30 Uhr und 13.30-17 Uhr sowie Sa 10-14 Uhr, telefonisch unter 08031 365 9365.
(Quelle: Pressemitteilung KU´KO / Beitragsbild: Alena Baeva  Copyright Andrej Grilc)

Drei Leistungsträger bleiben: Starbulls setzen weiterhin auf Laub, Stretch und Järveläinen

Drei Leistungsträger bleiben: Starbulls setzen weiterhin auf Laub, Stretch und Järveläinen

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim freuen sich, den Verbleib ihrer erfolgreichen Sturmreihe bekannt zu geben: Lukas Laub, CJ Stretch und Ville Järveläinen werden auch in der kommenden Saison das grün-weiße Trikot tragen.

Die Entscheidung unterstreicht das Bestreben des Vereins, Kontinuität zu wahren und die Weichen für weitere Erfolge zu stellen.

Die Rosenheimer Top-Reihe in Zahlen

Lukas Laub hat sich seit seinem Wechsel zu den Starbulls zur Aufstiegssaison 2022/23 als unverzichtbarer Bestandteil des Teams etabliert. Mit seiner Schnelligkeit und Dynamik sorgt er regelmäßig für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Aktuell spielt er mit insgesamt 43 Scorerpunkten (21 Toren und 22 Assists) eine seiner bislang besten DEL2 Saisons und unterstreicht damit seine Bedeutung für die Offensive der Mannschaft.
CJ Stretch bringt nicht nur Erfahrung, sondern auch Führungsqualitäten ins Team. Als Center überzeugt er durch seine Spielübersicht und seine Fähigkeit, das Spiel zu lenken. In der laufenden Spielzeit steuert er in 52 Partien 13 Tore sowie unglaubliche 46 Assists bei. Damit ist er nicht nur Topscorer der Rosenheimer, sondern auch im Ligavergleich unter den besten drei Scorern.
Ville Järveläinen ist für seine technische Finesse und Torgefährlichkeit bekannt. Bereits in der Saison 2021/2022 stellte er mit 43 Toren in 52 Spielen einen neuen DEL2-Rekord auf. In der aktuellen Saison knüpft er an diese Leistungen an und kommt in der bisherigen Saison auf 43 Scorerpunkten mit 23 Toren und 22 Vorlagen. Seine Fähigkeit, Spiele zu entscheiden, macht ihn zu einem wertvollen Spieler für die Starbulls.

Richtungsweisende Entscheidungen

Die Vertragsverlängerungen dieser drei Leistungsträger sind ein klares Signal für die Ambitionen der Starbulls Rosenheim. Der Verein setzt auf eine Mischung aus Erfahrung, Talent und Teamgeist, um auch in der kommenden Saison erfolgreich zu bleiben.
Jari Pasanen, Headcoach der Starbulls Rosenheim, über den Verbleib der ersten Sturmreihe: „Alle drei Spieler passen sowohl menschlich, als auch spielerisch perfekt in unsere Mannschaft. CJ. Stretch ist neben seinen herausragenden Fähigkeiten als Spielmacher auch als Kapitän eine wichtige Stütze des Teams. Lukas Laub und Ville Järveläinen haben beide erneut ihren Scoringtouch unter Beweis stellen können, wobei Lukas Laub besonders mit seinen läuferischen Eigenschaften viele wichtige Räume fürs Team schafft. Ville Järveläinen ist neu dazugekommen und hat nach einem gewissen Herantasten seine Rolle gefunden und hervorragend gespielt. Ich als Trainer bin sehr froh, dass sich alle drei Spieler dazu entschieden haben, bei uns in Rosenheim zu bleiben.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright: Peter Lion)

Phasmiden als Haustier

Phasmiden als Haustier

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Getarnt als Blatt, Ast und Moss oder zur Abschreckung mit knalligen Farben aussehend wie ein Gespenst. Phasmiden sind faszinierende Wesen. Was viele nicht wissen sie eignen sich gut als Haustier:

„Phasmiden haben viele Heimtierhalter nicht auf dem Radar. Und das ganz zu Unrecht. Denn die Tiere bestechen durch faszinierende Farben und Körperformen. Außerdem sind sie einfach zu halten“, sagt Jonas Liebhauser, Fachreferent für Heimtiere vom Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA) in Hambrücken.

Von Gespenstern und Blättern

Stabschrecken, Gespenstschrecken oder Wandelnde Blätter sind nur einige deutsche Namen, die die Tiere aus der Familie der Phasmiden tragen. Sie gehören zu den Insekten und sind abgesehen von Arktis und Antarktis fast weltweit verbreitet. Viele Hundert Arten sind bereits bekannt und es werden immer noch neue entdeckt.
Bekannt sind Phasmiden vor allem für ihre Tarnfähigkeiten. Manche von ihnen sehen in Form und Farbe aus wie Blätter, andere imitieren einen kleinen Ast oder Moos. Sogar die Eier mancher Arten sind getarnt: Sie ähneln in ihrem Aussehen Kot und sind so gut geschützt. Andere Arten wiederum setzen nicht auf Tarnung, sondern auf das Gegenteil: Mit knalligen Farben signalisieren sie Beutegreifern, besser Abstand zu halten.

Die Lüftung machts: Welche Terrarien sind geeignet?

Phasmiden sind grundsätzlich einfach tiergerecht unterzubringen. Wesentlich sind die Größe und Belüftung des Terrariums. Für eine erfolgreiche Haltung ist eine gute Durchlüftung bereits die halbe Miete. Daher sollte das Terrarium der Wahl durch seine Bauart den sogenannten Kamineffekt begünstigen, meist durch je eine Lüftungsfläche unten und oben an gegenüberliegenden Seiten des Terrariums. Artbedingt werden gegebenenfalls auch größere Lüftungsflächen benötigt, vor allem etwa für Wandelnde Blätter (Phyllium sp.). Im Extremfall kann das Terrarium auch vollständig aus luftdurchlässiger Gaze bestehen. Aufgrund dessen empfiehlt es sich, keinesfalls ausgediente Aquarien zu Terrarien für Phasmiden umzubauen. Denn in diesen ist in der Regel keine gute Luftzirkulation möglich, was zu Häutungsfehlern oder schlimmstenfalls zum Tod der Tiere führen kann.
Für die Wahl der passenden Größe gibt es eine einfache Faustformel: Das Terrarium muss dreimal so hoch sein, wie das größte ausgewachsene Tier lang ist. Die Höhe ist deshalb so relevant, da sich die Tiere im Laufe ihrer Entwicklung mehrfach häuten. Dafür hängen sich die Insekten kopfüber beispielsweise an einen Ast oder die obere Lüftungsfläche des Terrariums. Das braucht je nach Körpergröße der Art, die kann zwischen drei und 30 Zentimetern liegen, viel Platz.
Mit der Häutung geht auch ein Wachstumsschub einher. Dabei kommt es teils auch zu Veränderungen in Farbe oder Körperbau. Zum Beispiel können sich Flügel ausbilden.
An die Einrichtung des Terrariums stellen Phasmiden hingegen geringe Ansprüche. Es genügen eine wenige Zentimeter hohe Schicht Bodengrund wie Kokoshumus oder Terrarienerde sowie einige Zweige oder dünnere Korkröhren.

Vorsicht stachelig

Die Fütterung der Tiere gestaltet sich denkbar einfach. Alle Phasmiden sind Vegetarier, die sich von Blättern verschiedener Pflanzen ernähren. Brombeere (Rubus sp.) oder Liguster (Ligustrum sp.) etwa sind wintergrün und können das ganze Jahr verwendet werden. Eiche (Quercus sp.) oder Haselnuss (Corylus sp.) stehen dagegen nur saisonal zur Verfügung. Unbedingt zu beachten ist dabei, dass Phasmiden Futterspezialisten sind: Jede Art frisst nur bestimmte Futterpflanzen. Auch wenn Brombeere vielen Arten mundet, gibt es auch welche, die Brombeeren meiden. Deshalb sollte man sich vor der Anschaffung der Tiere unbedingt über die Bedürfnisse der jeweiligen Art, die geeigneten Futterpflanzen sowie deren ganzjährige Beschaffung informieren.
Damit die Futterpflanzen länger frisch bleiben, diese einfach in einer Vase oder einem Glas mit Wasser ins Terrarium stellen. Das verlängert die Haltbarkeit auf mehrere Tage. Auf Dünger oder andere Zusätze fürs Wasser ist aber zu verzichten, zum Wohl der Tiere. Für den Umgang mit den teils sehr stacheligen Brombeerranken oder anderen Futterpflanzen sind Gartenhandschuhe zu empfehlen.

Phasmiden eignen sich auch für Kinder

Dank dem eher geringen Pflegeaufwand eignen sich Phasmiden auch für Kinder, unter Aufsicht der Eltern. Die Pflege besteht darin, abgefressene Futterpflanzen auszutauschen und alle ein bis zwei Tage das Terrarium mit einer Sprühflasche leicht zu befeuchten.
Ein weiterer Vorteil: Die zu erwartende Lebenszeit ist mit sechs Monaten recht kurz. So ergibt sich keine jahrelange Verantwortung für ein zu betreuendes Tier.
Da sich manche Arten stark vermehren können, bietet es sich an, den Bodengrund des Terrariums von Zeit zu Zeit zu wechseln und ihn mit den sich darin befindlichen Eiern einzufrieren, bevor man ihn entsorgt. In der Kälte sterben die Eier ab, sodass es nicht zu einer ungewünschten explosiven Vermehrung der Tiere kommt. Außerdem werden so keine neuen Tierarten ungewollt in die heimischen Ökosysteme gebracht. Vor dem Einfrieren kann bei Bedarf eine gewisse Anzahl an Eiern aus dem Boden gesammelt werden, um die nächste Generation zu sichern.

Resümee

Phasmiden sind äußerst interessante, einfach zu pflegende Haustiere. Damit eignen sie sich bereits für Kinder oder auch für Menschen, die sonst viel beschäftigt sind. Die vielen verschiedenen Arten mit ihren unterschiedlichen Farben und Formen decken ein breites Interessenspektrum ab. Zudem begeistert der mehrstufige, aber dennoch rasche Entwicklungsprozess vom Ei zum erwachsenen Tier Jung und Alt gleichermaßen.
(Quelle: Pressemitteilung BNA/IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Eis“-Kunstlauf mit vielen Podestplätzen für die heimischen Sportler

„Eis“-Kunstlauf mit vielen Podestplätzen für die heimischen Sportler

Holzkirchen / Rosenheim – Das Wetter schlug Kapriolen am 16. Februar beim 6. Holzkirchener Marktpokal im Eiskunstlauf. In der Holzkirchener Freiluftarena schneite es teils stark und schon kurz nach Ende des Wettbewerbs lagen 20 Zentimeter Schnee auf der Eisfläche. Genauso stark waren jedoch die Leistungen der heimischen Eiskunstläuferinnen (SV Pang, EV Rosenheim, TuS Bad Aibling, ERC Bad Aibling).

Vom EV-Rosenheim präsentierten 8 Läuferinnen ihr Kürprogramm. Die drei jungen Mädchen der Kategorie Kunstläufer konnten alle einen Treppchenplatz beanspruchen: Mit gelungenen Sprungkombinationen aus Salchow und Rittberger sowie Flipp und Toeloop sicherten sich Helena Ma und Maia Bahrleben die Plätze zwei und drei. In der parallelen Startgruppe b lief Stella Plitzner mit einer gelungenen Lutz-Toeloop Kombination ebenfalls auf den 2. Rang. Bei den Sternschnuppen B verpasste Kiliana van der Linden in der Gruppe (a) das Stockerl äußerst knapp, um 3/100 und dies trotz bestem ElementScore der ganzen Kategorie. Ebenfalls den Vierten Platz belegte Yafa Sbaih, in der Gruppe c zeigte sie unter anderem zwei gelungene Axel. Lilly Weinzierl (b) und Celine Fortner (c) sicherten sich in ihren Gruppen beide den 5. Platz. Ebenfalls fünfte wurde Daria Scheifele in der Kategroie Anfänger B. In ihrer Kür zur Musik aus der Serie Wednesday zeigte sie mehrere Doppelsprünge.
Das Anfänger B-Trio des SV Pang belegte erneut das gesamte Podium. Emilia Moneti überzeugte mit einer schönen Kombipirouette auf Level 2 sowie einer eleganten Schrittsequenz und sicherte sich verdient den ersten Platz. Mit nur 0,02 Punkten weniger erreichte Carlotta Schätzle, die mit gelungenen Sprungkombinationen und einer ausdrucksstarken Performance beeindruckte, den zweiten Platz. Knapp dahinter auf Platz drei landete Leah Fuchs, die mit einer Wechselsitzpirouette glänzte.

Der ERC Bad Aibling und Der Tus Bad Aibling

Auch vom ERC Bad Aibling traten bei eisigen Temperaturen 6 junge Läuferinnen an und belegten 3 Podestplätze. Hannah Hennes startete als erste und erreichte Platz sechs in der Gruppe Elemente 1. Teamkollegin Laura Pupp freute sich über einen Platz ganz oben auf dem Treppchen in Elemente 2. Ebenfalls erfolgreich lief es für Luisa Popp. Sie erkämpfte sich trotz schwieriger Wetterbedingungen, Platz zwei in Elemente 4 (a). In der Kategorie Kunstläufer lief Sophia Schmidt auf Rang vier. Ihr neues, schwungvolles Programm zeigte Anna Eisermann in der Gruppe Anfänger B und erreichte damit Platz vier. Die Gruppe Nachwuchs B trat bei einsetzendem Schneesturm an. Melanie Weber erreichte mit ihrer schönen Kür den ersten Platz.
Vom TuS Bad Aibling gingen drei Läuferinnen an den Start und konnten gemeinsam erfolgreich einmal das komplette Podest, mit Rang 1,2 und 3 besetzen. Nela Rimac konnte sich mit ihrer neuen Kür in der Kategorie Freiläufer, erstmals Rang drei sichern. Jennifer Gülting legte einen überzeugenden Auftritt in Pre Young Adult I hin, und erreichte damit Platz zwei. Lilly Pringal zeigte eine fehlerfreie Kür und siegte damit verdient in ihrer Kategorie, Figurenläufer C.

Die Ergebnisse im Überblick 

EV-Rosenheim
Kunstläufer Kür: (a) Helena Ma 2. Platz; Maia Bahrleben 3. Platz; (b) Stella Plitzner 2. Platz;
Sternschnuppen B: (a) Kiliana van der Linden 4. Platz; (b) Lilly Weinzierl 5. Platz; (c) Yafa Sbaih 4. Platz; Celine Fortner 5. Platz;
Anfänger B: Daria Scheifele 5. Platz;

SV Pang
Anfänger B: Emilia Moneti 1. Platz; Carlotta Schätzle 2. Platz; Leah Fuchs 3. Platz;

ERC Bad Aibling
Elemente 1: Hannah Hennes 6. Platz;
Elemente 2: Laura Pupp 1. Platz;
Elemente 4 (a): Luisa Popp 2. Platz;
Kunstläufer (b): Sophia Schmidt 4. Platz;
Anfänger B: Anna Eisermann 4. Platz;
Nachwuch B: Melanie Weber 1. Platz;

TuS Bad Aibling
Freiläufer B: Nela Rimac 3 Platz;
Figurenläufer C: Lilly Pringal 1. Platz;
Pre Young Adult I: Jennifer Gülting 2. Platz;
(Quelle: Pressemitteilung SV Pang / Beitragsbild: Links, Carlotta Schätzle (SV Pang) belegte den 2. Platz in Anfänger B. Copyright mk-sportphoto; Mitte Links, Helena Ma (EV-Rosenheim) belegte in der Kategorie Kunstläufer den 2. Platz. Copyright mk-sportphoto; Mitte Rechts, Lilly Pringal (TUS Bad Aibling) siegte in Figurenläufer c Copyright MK-Sportfotografie; Rechts, Laura Pupp (ERC Bad Aibling) siegte in Elemente 2 Copyright mk-Sportfoto)