Malteser danken für Freistellung von Ehrenamtlichen für Einsätze im Katastrophenschutz

Malteser danken für Freistellung von Ehrenamtlichen für Einsätze im Katastrophenschutz

Rosenheim – Die Rosenheimer Malteser haben die Firmen Alpenhain und Bott Ventiltechnik mit der Malteser Dankplakette ausgezeichnet. Seit Jahren unterstützen die beiden lokalen Unternehmen ihre Mitarbeiter Kevin Braun und Andreas Lukas durch Freistellungen für ihr ehrenamtliches Engagement im Katastrophenschutz.

Kevin Braun ist seit Jahren als Leiter Einsatzdienste sowie als Zugführer in verantwortlicher Position. Andreas Lukas ist Gruppenführer. Durch die Freistellungen konnten die Malteser auch bei Alarmierungen während der Arbeitszeit der beiden Führungskräfte schnell und zuverlässig reagieren.
Stephanie Freifrau von Freyberg, Stadt- und Kreisbeauftragte der Malteser Rosenheim, überreichte die Plaketten und betonte: „Die Freistellung von Helfern erfolgt von Seiten der Arbeitgeber freiwillig. Für die Hilfsorganisationen ist sie ein außerordentlich wichtiger Beitrag zur schnellen und effektiven Hilfe im Katastrophenfall und dafür sind wir sehr dankbar.“
Sowohl die Firma Alpenhain Käsespezialitäten mit Sitz in Pfaffing als auch die Firma Bott Ventiltechnik mit Sitz in Rosenheim legen großen Wert auf gesellschaftliches Engagement. Robert Winkelmann, Geschäftsführer bei Alpenhain Käsespezialitäten GmbH, und Nico D. Bott, Geschäftsführer von Bott Ventiltechnik GmbH in Rosenheim und geschäftsführender Gesellschafter von Wolfgang Bott GmbH & Co. KG, nahmen die Auszeichnung als Anerkennung dieses Engagements deshalb gerne entgegen. Sie versprachen, den Einsatz ihrer Mitarbeitenden im Katastrophenschutz weiterhin nach ihren Möglichkeiten zu unterstützen. „Die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements unserer Mitarbeiter ist für uns als mittelständisches Familienunternehmen selbstverständlich, da wir fest in der Region verwurzelt sind und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Die Auszeichnung durch den Malteser Hilfsdienst ehrt uns sehr und bestärkt uns darin, das Konzept der Helferfreistellung weiterzuführen“, betont Winkelmann für die Alpenhain Käsespezialitäten GmbH.
Informationen zu Aufgaben und Mitwirkungsmöglichkeiten im Rahmen des Katastrophenschutzes unter www.malteser-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim / Beitragsbild: Alpenhain von Links: Stephanie Freifrau von Freyberg, Stadt- und Kreisbeauftragte der Malteser Rosenheim, überreichte Robert Winkelmann (Mitte), Geschäftsführer der Alpenhain Käsespezialitäten GmbH, die Malteser Dankplakette, Copyright Malteser)

Bott: Andreas Lukas (rechts) wird von seinem Arbeitgeber für Einsätze im Malteser Katastrophenschutz freigestellt. Dafür erhielt die Firma Bott Ventiltechnik, vertreten durch Geschäftsführer Nico D. Bott, die Malteser Dankplakette von Stephanie Freifrau von Freyberg, Stadt- und Kreisbeauftragte der Malteser Rosenheim.Copyrigt Malteser
Wohnraum sichern: Jetzt Vogelfamilien ein Zuhause bieten

Wohnraum sichern: Jetzt Vogelfamilien ein Zuhause bieten

Hilpoltstein / Bayern – Die Tage werden länger und die bayerische Tierwelt beginnen sich auf das nahende Frühjahr vorzubereiten. Wer aufmerksam ist, vernimmt bereits vermehrt den Gesang von Gartenvögeln wie Kohl- und Blaumeise, Buch- oder Grünfink. Jetzt ist es Zeit Nistkästen für die Vögel auf zu hängen.

Lautstark stecken die Männchen ihr Revier ab und versuchen eine Vogeldame anzulocken. Die ersten Vogelpaare halten sogar schon Ausschau nach geeigneten Brutplätzen. Der bayerische Naturschutzverband LBV weist deshalb daraufhin, dass jetzt die passende Zeit ist, um noch Nistkästen aufzuhängen. „Auch in der Vogelwelt ist der Wohnungsmarkt angespannt“, erklärt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. „Naturhöhlen in alten, morschen Bäumen oder geeignete Brutnischen an Gebäuden sind oft rar.“ Mit passenden Nisthilfen kann jede und jeder den gefiederten Gästen unter die Flügel greifen und sich zudem auf faszinierende Naturbeobachtungen im Garten oder auf dem Balkon freuen.
Verschiedene Vogelarten haben unterschiedliche Ansprüche an einen Nistplatz. „Wer beispielsweise den Hausrotschwanz, den diesjährigen Vogel des Jahres, unterstützen möchte, sollte auf Halbhöhlennistkästen setzten“, erklärt die LBV-Biologin. „Eigentlich brütet diese Art gerne in den Nischen von Gebäuden oder unter Dachgiebeln, doch an modernen Hausfassaden fehlen solche geeigneten Plätze oft.“ Auch Bachstelze oder Grauschnäpper fühlen sich in solchen Nistkästen wohl, bei denen die Vorderseite zur Hälfte geöffnet ist.
Klassische Höhlenbrüterkästen mit einem einzelnen Einflugloch werden gerne von verschiedenen Meisenarten, Feld- und Haussperling, Star oder Kleiber angenommen. „Um verschiedenen Arten Wohnraum zu bieten, ist es sinnvoll, Kästen mit verschieden großen Einfluglöchern aufzuhängen. Denn ein Star braucht ein größeres Loch als eine Kohl- oder Blaumeise“, weiß Angelika Nelson. Einige Vögel wie Spatzen brüten außerdem gerne in Kolonien. Sie nehmen Nisthilfen nur an, wenn mehrere davon nebeneinander hängen.

Ein sichereres Zuhause für den Nachwuchs

Damit Vögel sicher brüten können, spielt auch die richtige Platzierung des Nistkastens eine entscheidende Rolle. Der Kasten sollte für die meisten Arten in einer Höhe von 1,5 bis drei Metern und mit der Einflugöffnung nach Osten oder Südosten hängen, damit er sich nicht zu sehr aufheizt. Außerdem muss er gut befestigt sein, so dass er auch Sturm und Gewitter standhält. „Um die Brut vor Fressfeinden wie Katzen oder Mardern zu schützen ist es empfehlenswert, Dornenranken, beispielsweise von Wildrosen oder Schlehe, unterhalb des Nistkastens anzubringen. Man kann sie zum Beispiel um den Baumstamm, an dem der Kasten angebracht ist, legen. So können Nesträuber nicht hinaufklettern“, erklärt die LBV-Ornithologin. Ein Metallring um das Einflugloch kann außerdem Spechte daran hindern, die Öffnung größer zu hacken und so an die Brut zu gelangen. Einen Schutz vor Eichhörnchen und Mardern bieten spezielle Vorbauten.
Auch für die Reinigung bereits bestehender Kästen ist es jetzt höchste Zeit. Altes Nistmaterial kann Parasiten beherbergen und sollte entfernt werden. Chemische Reinigungsmittel dürfen bei der Säuberung nicht verwendet werden, Bürste und Wasser genügen. „Wer es in den kommenden Tagen nicht schafft, die Nistkästen zu säubern, sollte die Vögel dann lieber nicht mehr stören“, meint Angelika Nelson.

Mehr als nur ein Dach über dem Kopf: Garten naturnah gestalten

Der beste Nistkasten hilft nichts, wenn das Umfeld nicht passt. Vögel brauchen auch Nahrung und Versteckmöglichkeiten. Ein naturnaher Garten mit vielen Insekten, wilden Ecken, Stauden und Sträuchern erhöht die Wahrscheinlichkeit auf voll belegte Nistkästen. „Schon ein paar heimische Wildstauden wie Flockenblume, Disteln, Wegwarte oder Königskerze können einen großen Effekt haben. Diese können auch auf dem Balkon angepflanzt werden und sind zudem schön anzusehen“, sagt die LBV-Expertin.

Kostenloser Online-Kurs und Bauanleitungen für Nistkästen

Der LBV bietet wissenswerte Informationen zu Nistkästen in einem kostenlosen Online-Kurs an. Jederzeit buchbar können Anfänger und Fortgeschrittene in nur 30 Minuten das Wichtigste zu Nistkastentypen, Reinigung und Anbringung lernen. Bauanleitungen, ein kostenloses Faltblatt und viele weitere Informationen zu Nistkästen gibt es unter www.lbv.de/nistkasten. Wer es nicht mehr schafft, selbst eine Nisthilfe zu bauen, kann auf ein breites Angebot und Beratung im LBV-Naturshop zurückgreifen.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Viele Podestplätze: heimischer Eiskunstläufer beim 1. Werdenfelspokal in Garmisch

Viele Podestplätze: heimischer Eiskunstläufer beim 1. Werdenfelspokal in Garmisch

Garmisch-Partenkirchen / Rosenheim – Zum ersten Mal luden die Eiskunstlaufvereine EKV Mittenwald und der SC Riessersee in das Olympia-Eissportzentrum nach Garmisch-Partenkirchen. Knapp 250 Eiskunstläufer aus ganz Bayern sind der Einladung gefolgt und in 14 Leistungsstufen angetreten darunter auch Vereine aus Rosenheim .

Zehn junge Sportlerinnen gingen vom ERC Bad Aibling an den Start, wovon sich vier Läuferinnen Plätze auf dem Treppchen sichern konnten. Den Anfang machte Hannah Hennes in der Gruppe Elemente 1 (b). Sie startete zum ersten Mal bei einem Wettkampf und konnte sich mit ihren sauber gelaufenen Elementen über einen guten Platz vier freuen. Besonders erfolgreich war am Morgen Leni Kellermayer. Sie lief in der Gruppe Elemente 2 (c) und wurde ausschließlich mit Pluspunkten bewertet. Mit dieser tollen Leistung sicherte sie sich souverän den ersten Platz. Ebenfalls in der Gruppe 2 (c) erreichte Leah Popp mit sicher gelaufenen Elementen einen respektablen dritten Platz auf dem Treppchen. Laura Pupp konnte sich in Elemente 2 (b) ebenfalls den dritten Platz erobern. In der Elemente Gruppe 3 (c) verpasste Loni Sigl das Treppchen nur knapp und wurde Vierte. Ebenfalls den vierten Platz belegte Luisa Popp in der Gruppe 4 (b). Sophia Schmidt und Valentina Micelli erreichten in der Kategorie Kunstläufer (a) den vierten und sechsten Platz. Auf Platz fünf fuhr Sonja Maslik in der Kategorie Sternschnuppen B (c). Am Abend startete Vanessa Micelli in der Kategorie Young Adult. Sie begeistere die Zuschauer mit ihrer schönen Choreographie und gelungenen Pirouetten und belegte mit einer persönlichen Bestpunktzahl Rang drei.
Die sieben talentierten Eiskunstläuferinnen des EV Rosenheim konnten in Garmisch wertvolle Wettkampferfahrungen sammeln. Zwei davon brachten außerdem einen Pokal mit nach Hause:
Cataleya Bürstlinger konnte sich in Elemente 3 (a) mit einem fehlerfreien Lauf den zweiten Platz sichern. Lea Rothhammer lief in der selben Kategorie auf Rang sieben. In Kunstläufer Kür (a) konnte sich Stella Plitzner den fünften Platz sichern, ebenfalls fünfte wurden Lilly Weinzierl in den Sternschnuppen B (b) und Sarah Marek in der Jugend. Liliana Rothhammer erreichte in Anfänger B Rang sechs. In der Kategorie Neulinge B zeigte Elina Arslan in ihrer energiegeladenen Kür unter anderem Flip, Toeloop und Salchow jeweils als Doppelsprünge. Auch die Sprungkombination aus Axel, Euler und Doppelsalchow gelang problemlos. Dazu eine gelungene Kombipirouette auf Level 2, das reichte für den Sieg.

SV Pang und TuS Bad Aibling

Vom SV Pang gingen vier Sportlerinnen an den Start. Am Vormittag stellten sich die drei jüngsten Kürläufer des SV Pang der Konkurrenz. Anna Schumann und Sophia Linordner erreichten Platz fünf und sechs in der Gruppe C der Figurenläufer, Lina Bomback belegte Platz neun in der Gruppe B der Kunstläufer. Für Emilia Grader war dieser Wettkampf die Generalprobe für die bevorstehende Bayerische Jugendmeisterschaft in Oberstdorf. Am Abend zeigte die Vizemeisterin der Jugendkategorie der vergangenen Bayerischen Nachwuchsmeisterschaft eine wie gewohnt sehr anspruchsvolle Kür und wurde mit dem zweiten Platz belohnt.
Vom TuS Bad Aibling ging eine Läuferin in der Kategorie Freiläufer Kür an den Start. Nela Rimac zeigte ihre neue Kür mit zwei einfachen Rittbergern und verpasste damit viert platziert nur knapp das Podest.

Die Ergebnisse im Überblick

ERC Bad Aibling:
Elemente 1 (b): Hannah Hennes 4. Platz;
Elemente 2 (b): Laura Pupp 3. Platz;
Elemente 2 (c): Leni Kellermayer 1. Platz; Leah Popp 3. Platz;
Elemente 3 (c): Loni Sigl 4. Platz;
Elemente 4 (b): Luisa Popp 4. Platz;
Kunstläufer Kür (a): Valentina Micelli 6. Platz; Sophia Schmidt 4. Platz;
Sternschnuppen B: Sonja Maslik 5. Platz;
Young Adult: Vanessa Micelli 3. Platz;

EV Rosenheim:
Elemente 3 (a): Cataleya Bürstlinger 2. Platz; Lea Rothhammer 7. Platz;
Kunstläufer Kür (a): Stella Plitzner 5. Platz;
Sternschnuppen B (b): Lilly Weinzierl 5. Platz;
Anfänger B: Liliana Rothhammer 6. Platz;
Neulinge B: Elina Arslan 1. Platz;
Jugend: Sarah Marek 5. Platz;

SV Pang:
Figurenläufer (c): Anna Schumann 5. Platz;
Sophia Linordner 6. Platz;
Kunstläufer (b): Lina Bomback 9. Platz;
Jugend: Emilia Grader 2. Platz;

TuS Bad Aibling:
Freiläufer Kür: Nela Rimac 4. Platz;
(Quelle: Pressemitteilung SV Pang / Beitragsbild: Nela Rimac (TuS Bad Aibling) fuhr auf Platz vier Copyrigt TuS Bad Aibling privat) 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 21. Februar

Namenstag haben: Enrica, German, Gunhild, Irene, Petrus

3 bekannte Geburtstagskinder:

Mélanie Laurent (1983 – ist eine französische Schauspielerin.)

– Kelsey Grammer (1955 – ist ein amerikanischer Schauspieler, der über rekordverdächtige 20 Jahre die Rolle des Dr. Frasier Crane in den beliebten US-Sitcoms „Cheers“ und „Frasier“  spielte.)

Margarethe von Trotta (1942 –  ist eine bekannte deutsche Regisseurin und ehemalige Schauspielerin, die Filme wie „Die verlo und „Hannah Arendt“rene Ehre der Katharina Blum“, „Das Versprechen“schuf und für „Die bleierne Zeit“ als erste Frau mit dem Goldenen Löwen in Venedig ausgezeichnet wurde.
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1842: In den Vereinigten Staaten erhält John James Greenough das erste US-Patent auf eine Nähmaschine. Sie ist auch zur Lederverarbeitung gedacht.
  • 1935: Der französische Parfümeur Armand Petitjean gründet in Paris das Unternehmen Lancôme, das rasch für seine Parfüms bekannt wird. Die Luxusmarke wird 1964 an den L’Oréal-Konzern verkauft.
  • 1962: Der Bayerische Rundfunk sendet mit „Spuk in der Werkstatt“ die erste Folge der Hörspielreihe Meister Eder und sein Pumuckl. Die typische Pumuckl-Stimme stammt von Hans Clarin.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Erste Tarifverhandlung der NGG Bayern mit den Arbeitgebern der Brauwirtschaft

Erste Tarifverhandlung der NGG Bayern mit den Arbeitgebern der Brauwirtschaft

Bayern / Rosenheim – Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Bayern wird am 24. Februar die erste Tarifverhandlung mit den Arbeitgebern der bayerischen Brauwirtschaft aufnehmen. Ziel der Verhandlungen ist es, die Arbeitsbedingungen und Entgelte für die rund 10.000 Beschäftigten in der Branche zu verbessern.

„Wir gehen entschlossen und mit klaren Forderungen in die Verhandlungen. Unsere Mitglieder verdienen eine angemessene Entlohnung für ihre harte Arbeit und einen besseren Schutz im Falle einer Berufsunfähigkeit“, erklärt Mustafa Öz, Verhandlungsführer und Vorsitzender der NGG Bayern.
Sie fordert unter anderem eine Erhöhung der Entgelte um 6,6 Prozent, jedoch mindestens 280 Euro brutto, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 6,6 Prozent, sowie einen Anschlusstarifvertrag mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Zudem wird der Abschluss eines Tarifvertrages zur Berufsunfähigkeitsversicherung für die bayerische Brauwirtschaft angestrebt.
„Unsere Forderungen sind absolut berechtigt. Die Heimat des Bieres ist Bayern, das zeigt sich auch bei den guten Verkaufszahlen. Im Vergleich zum Rest der Republik haben wir hier in Bayern gut 3 Prozent mehr Bier verkauft. Daran haben insbesondere die hart arbeitenden Beschäftigten einen großen Anteil. Sie leisten täglich Großartiges und verdienen es daher, dass ihre Arbeit und ihr Beitrag an dem wirtschaftlichen Erfolg entsprechend gewürdigt wird“, betont Öz.
(Quelle: Pressemitteilung NGG Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Familienzuwachs im Aquarium

Familienzuwachs im Aquarium

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Fische leben im Aquarium oft in einem Mehrgenerationenhaushalt. Damit die nächste Generation nachrückt, müssen nicht zwingend neue Fische gekauft werden, sondern sie können auch selbst nachgezüchtet werden. Doch wie gelingt das? Eine Besonderheit: Nachzuchten im heimischen Becken können helfen, den Bestand gefährdeter Fischarten zu verbessern; praktischer Artenschutz aus dem Wohnzimmer.

Ob es einfach oder schwer ist, seine Fische zu vermehren, hängt zu einem großen Teil von der Fischart ab. „Grundsätzlich ist die Nachzucht eher etwas für bereits erfahrene Aquarianer, die genau erkennen können, ob sich ihre Fische wohlfühlen. Für Einsteiger sind Lebendgebärende wie Guppys, Platys oder Mollys ideal, da sie keine besonderen Ansprüche an die Zuchtumgebung stellen und der Nachwuchs direkt lebensfähig auf die Welt kommt“, erklärt Oliver Mengedoht, Chefredakteur des aquaristik-Magazins aus dem Dähne Verlag. „Bei eierlegenden Arten wie Bärblingen oder vielen Salmlern werden stattdessen die Eier eingesammelt, um dann in einem gesonderten Aufzuchtbecken oder einem Laichkasten zu schlüpfen.“

Voraussetzungen für die Nachzucht

Grundsätzlich ist die Paarungsbereitschaft der Fische größer, je wohler sie sich fühlen. Es gelten daher dieselben Grundregeln wie für jedes Aquarium: Sie brauchen eine optimale Wasserqualität mit der richtigen Temperatur, Wasserhärte und passendem pH-Wert sowie eine Umgebung mit Pflanzen und Rückzugsorten. Auch die Ernährung sollte auf die Aquarienbewohner abgestimmt sein, sodass alle Arten ihre benötigten Nährstoffe bekommen, egal wie groß oder klein sie sind und ob sie am Grund oder weiter oben im Wasser leben.
Stress und Unwohlsein können die Lebensqualität und somit auch die Nachwuchsplanung hingegen negativ beeinflussen. Halter sollten daher täglich überprüfen, ob ihre Fische etwa Verhaltensauffälligkeiten wie häufigeres Verstecken oder größere Hektik zeigen. Auch beschädigte Flossen oder ein Verblassen der Farben können Stresssymptome sein. Bei Bedarf sollten Aquarianer das Becken reinigen und regelmäßig einen Wasserwechsel durchführen. Interessierte sollten zudem bedenken, ob sie ausreichend Platz für die zusätzlichen Fische oder einen Abnehmer dafür haben. „Entsteht im Becken eine Überpopulation, dann führt das zu Stress unter den Bewohnern und belastet zusätzlich die Wasserqualität“, erklärt der Aquarianer. „Die Nachzucht sollte also möglichst als bewusste Planung erfolgen.“ Wer hingegen Nachwuchs verhindern will, hat dafür mehrere Möglichkeiten: „Am einfachsten ist die Haltung von gleichgeschlechtlichen Gruppen, um die Fortpflanzung generell zu vermeiden; bei vielen nicht brutpflegenden eierlegenden Fischen werden aber ohnehin die anderen Aquarienbewohner fast alle Eier wegfressen, bevor es zum Schlupf kommen kann.“

Aufzucht in einem separaten Becken

„In vielen Fällen ist es zu empfehlen, wenn die Jungtiere in einem separaten Becken aufwachsen können“, rät Mengedoht. „Nicht nur, dass der Nachwuchs sonst von den erwachsenen Tieren gefressen werden kann. In einem Aufzuchtbecken ist es auch schlicht einfacher, die Jungfische gezielt im Blick zu behalten und sicherzustellen, dass alle ausreichend Futter bekommen. Spezielle Aufzuchtfutter versorgen sie mit den nötigen Nährstoffen. Diese Nahrung können sie außerdem leicht aufnehmen und verdauen.“
Das Wasser im Aufzuchtbecken sollte aus dem Hauptaquarium stammen und muss auf die Fische abgestimmt sein. Im Gegensatz zum Hauptaquarium sollte das Becken allerdings möglichst kahl sein. Den Bodengrund sollten Fischfreunde regelmäßig, am besten täglich, absaugen und das Becken mit Frischwasser auffüllen, denn in Bodengrund und Deko sammelt sich Schmutz.
Da die Fische noch sehr klein sind, sollte man besonders darauf achten, dass sie nicht in die Filteranlage gesogen werden können. Später können die Fische dann ins normale Aquarium umgesiedelt werden, wie lange die Aufzucht dauert, ist von Art zu Art unterschiedlich. Bei Guppys beispielsweise sollten die Jungfische etwa vier bis sechs Wochen heranwachsen, bis sie anderthalb bis zwei Zentimeter groß sind.

Nachzucht als Beitrag zum Artenschutz?

Besonders der Verlust natürlicher Lebensräume bedroht den Erhalt einiger Fischarten. Dem soll mit Artenschutzprogrammen entgegengewirkt werden: „Es gibt zahlreiche Programme von Aquaristikvereinen oder Kooperationen mit Artenschutzorganisationen, um mit der erfolgreichen Nachzucht neues Wissen zu erlangen und dieses untereinander zu verbreiten, eine hohe genetische Vielfalt sicherzustellen oder die Tiere letztlich auch in der Natur wieder ansiedeln zu können“, erklärt der Experte. Generell ist das Freilassen von Fischen in heimischen Gewässern genehmigungspflichtig und kann mit Bußgeldern geahndet werden.
In Artenschutzprogrammen können die Experten gezielt eingreifen, ohne die Wildpopulation zu gefährden. Bei den Arten handelt es sich häufig nicht um Fische, die in unseren Gewässern heimisch sind. So kümmert sich die Deutsche Cichliden-Gesellschaft e.V. beispielsweise verstärkt um den Erhalt von Buntbarschen im Victoriasee und in Mittelamerika und erfasst dafür den Bestand in teilnehmenden privaten und öffentlichen Aquarien in Deutschland, um bei Bedarf fehlende Zuchttiere zu finden. Interessierte können sich in ihrer Umgebung einmal zu ähnlichen Programmen informieren, ob und wie sie dabei unterstützen können. Eine Übersicht zu regionalen Aquaristikvereinen gibt es auf der Website des Verbands Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild Symbolfoto re)

Lesen macht stark: Schulung neuer Lesementoren in der Bürgerstiftung Rosenheim

Lesen macht stark: Schulung neuer Lesementoren in der Bürgerstiftung Rosenheim

Rosenheim – Am Freitag, 14. Februar fanden sich 15 interessierte Ehrenamtliche in den Räumlichkeiten der Bürgerstiftung Rosenheim ein, um an einer neuen Lesementoren-Schulung teilzunehmen:

Wie stelle ich den besten Kontakt mit den Schülern her, wann findet die Leseförderung statt, wer ist mein Ansprechpartner in der Schule und mit welchen Materialien wird gearbeitet waren nur einige der Fragen, die dabei auftauchten. In der 3-stündigen Schulung wurden sie alle von der Leiterin Karin Schreiner geklärt und die Lesementoren freuen sich jetzt bestens vorbereitet auf ihren ersten Einsatz an der Schule.
Die meisten von ihnen werden im Rahmen des Projektes „Lesen macht stark“ an der Astrid-Lindgren-Schule zur Leseförderung eingesetzt werden. Hierbei handelt es sich um ganz individuelle Unterstützung beim Lesen lernen in einem 1:1-Kontakt. Aber natürlich sind nach Rücksprache auch andere Grundschulen möglich.
„Lesen macht stark“ ist eine Kooperation zwischen Stadtbibliothek, Astrid-Lindgren-Schule, Bürgerstiftung und dem Rotary-Club zur Leseförderung.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerstiftung Rosenheim, Stadtbibliothek Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Bürgerstiftung Rosenheim)

Treff für Alleinerziehende und Kinder startet im AWO Mehrgenerationenhaus

Treff für Alleinerziehende und Kinder startet im AWO Mehrgenerationenhaus

Rosenheim – Mit einem neuen Angebot will das AWO Mehrgenerationenhaus Familienstützpunkt Rosenheim Alleinerziehende zusammenbringen. Der Auftakt für künftige Treffen, für Kinder und Alleinerziehende,  findet am Sonntag, 23. Februar, von 14 bis 16 Uhr im Café Miteinand in der Ebersberger Straße 8 (2. OG) statt.

In zwangloser Atmosphäre können hier Mütter und Väter bei Kaffee und Kuchen neue Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen und weitere Aktivitäten planen.
Die Kinder dürfen derweil im Mehrzweckraum gemeinsam mit einer Musikpädagogin und anderen Ehrenamtlichen den Nachmittag genießen.
Ab 6. April steht der Treff jeweils am ersten Sonntag im Monat auf dem Programm. (Am Faschingssonntag, 2. März, kein Treff.)
Anmeldungen für das Treffen kann man sich bei Veronika unter Telefon 0151 6602619
(Quelle: AWO Mehrgenerationenhaus / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schicksalsort Berg: zwei Operneinakter im Konzert der erlesenen oper e.v.

Schicksalsort Berg: zwei Operneinakter im Konzert der erlesenen oper e.v.

Rosenheim – Im April und Mai präsentiert der gemeinnützige Opernverein erlesene-oper e.v. aus Halfing zwei Operneinakter zum Thema Berg: Joh. Ph. Schmidts „Die Alpenhütte“ (1816) und Heinrich Marschners Volksoper „Der Kyffhäuserberg“ (1817).

Liebe, Lebensrettung und märchenhafte Ereignisse getragen von frühromantischer Musik versprechen einen anregenden Opernbesuch.
Es singen und spielen in der Aufführung die Solisten sowie der Chor und das Orchester der erlesenen-oper e.v. Die musikalische Leitung hat Georg Hermansdorfer, der die beiden Einakter rekonstruiert und bearbeitet hat.
Die Aufführungen finden am Freitag 11. April um 19.30 Uhr und am Sonntag 18. Mai um 16 Uhr im Ballhaus in Rosenheim (Weinstraße 12, 83022 Rosenheim ) sowie am Samstag 17. Mai um 19.30 Uhr im Marstall des Schlosses Pertenstein (Schloßstraße 4, 83301 Traunreut) statt.
Das Ensemble sucht noch ehrenamtliche Mitwirkende für handwerkliche, organisatorische und künstlerische Aufgaben, vor allem Bässe für den Chor. (Telefon: 0157 30973255 )
Vorverkauf der Eintrittskarten unter: info@erlesene-oper.de oder Telefon 0157 30973255 sowie TicketZentrum Kroiss Rosenheim oder Telefon 08031 15001 für Rosenheim und www.ticketscharf.de für Pertenstein.
Der Preis ist 34 Euro pro Person, Schüler und Studenten bekommen 10 Euro Ermäßigung. Restkarten an der Abendkasse kosten 3 Euro mehr.
(Quelle: Pressemitteilung erlesene-oper e.V. / Beitragsbild: Kayo HashimotoZ/Sieglinde Zehetbauer;  Copyright Bertram Zehetbauer)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 20. Februar

Namenstag haben: Amata, Corona, Eucherius, Falko, Jacinta

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Rihanna (1988 –  ist eine international erfolgreiche barbadische Sängerin.)

Jan Delay (1976 – ist ein deutscher Sänger und Musiker, der als Mitglied der Gruppe „(Absolute) Beginner“ bekannt wurde und seit den 2000ern auch als Solokünstler auftritt.)

Georg F. Smoot (1945 – ist ein US-amerikanischer Astrophysiker und zusammen mit John C. Mather Träger des Nobelpreises für Physik 2006 „für die Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1926: In Berlin wird die erste Grüne Woche als Verbindung der traditionellen Wintertagung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft in Berlin mit einer landwirtschaftlichen Ausstellung eröffnet. Die Messe dauert bis zum 28. Februar.
  • 1947: In den staatlichen Ischmasch-Werken wird die Serienfertigung des sowjetisch-russischen Sturmgewehrs AK-47 aufgenommen.
  • 2000: Der US-amerikanische Filmregisseur Paul Thomas Anderson gewinnt bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Goldenen Bären.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Girls’ Day: Abenteuer zwischen Wasser und Wabe

Girls’ Day: Abenteuer zwischen Wasser und Wabe

Seeon / Landkreis Traunstein – Wie kommt der Fisch auf den Teller? Warum sind Bienen für unsere Umwelt so wichtig? Und wie schmeckt eigentlich Honig frisch aus der Wabe? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es am Girls’ Day, Donnerstag, 3. April, am Fachzentrum Fisch & Biene (Klosterweg 1, 83370 Seeon-Seebruck) von 9:30 bis 15:30 Uhr.

Am Fachzentrum Fisch & Biene des Bezirks Oberbayern blicken die Teilnehmer hinter die Kulissen der Fischerei und Imkerei: Wer sich für Natur, Umwelt, Landwirtschaft und nachhaltige Lebensmittelproduktion interessiert, dem bietet der Girls’ Day eine einmalige Chance, Berufe in den beiden spannenden Bereichen kennenzulernen und praxisnah zu erleben.
Gemeinsam mit den Experten der Fachberatung für Fischerei und Imkerei des Bezirks Oberbayern gehen die Teilnehmer auf Entdeckungstour.
Statt Frontalunterricht dürfen die Mädchen selbst mit anpacken: Sie fahren mit dem Fischerboot auf den Seeoner See, leeren Reusen, setzen Netze und erfahren, welche Fische in unseren Gewässern leben. Von der Natur auf den Teller: Nach der Fischverarbeitung gibt es, für alle die möchten, auch eine Fischverkostung. An Land wartet ein spannender Blick ins Bienenvolk: Am Bienenstock zeigen die Imkerinnen und Imker, wie Bienen leben und arbeiten. Ein süßes Schmankerl haben sich die potenziellen Nachwuchsimker auch verdient: Sie dürfen frisch geernteten Honig direkt aus der Wabe probieren. Außerdem werden sie kreativ und drehen Kerzen aus Bienenwachs, ein Andenken an einen sicher unvergesslichen Tag.
Die Anmeldung erfolgt online über folgenden Link: Home | Girls’Day
Anmeldeschluss ist der 21. März.

Anreise ab München und Haar

Ab München gibt es einen kostenlosen Transfer für alle, die keine Möglichkeit haben, eigenständig nach Seeon zu kommen. Treffpunkt ist um 8 Uhr die Bezirksverwaltung an der Prinzregentenstraße 14, 80538 München. Auch ab Haar bietet die Fachberatung für Fischerei eine Mitfahrmöglichkeit an: Treffpunkt ist um 8:15 Uhr der P&R-Parkplatz am S-Bahnhof in Haar (von München kommend auf der linken Seite).
(Quelle: Pressemitteilung Fachzentrum Fisch & Biene des Bezirks Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

TH Rosenheim: Offizieller Baubeginn für neuen Campus Chiemgau

TH Rosenheim: Offizieller Baubeginn für neuen Campus Chiemgau

Rosenheim / Traunstein – In Anwesenheit von Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume und Landwirtschafsministerin Michaela Kaniber ist der Bau der TH Rosenheim für den neuen Campus Chiemgau offiziell gestartet.

In den nächsten Jahren entsteht am Bahnhofsgelände in Traunstein für etwa 100 Millionen Euro ein einzigartiges Bildungszentrum. Nach der Fertigstellung soll dort Platz für bis zu 600 Studierende sein. Darüber hinaus sind eine Skybar und ein studentisches Café sowie Flächen für die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Start-Ups vorgesehen.
Seit dem Start im Jahr 2020 ist der Campus Chiemgau am Stadtplatz in Traunstein im Forum Chiemgau untergebracht. Die Zahl der Studierenden ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen, derzeit sind circa 280 junge Leute an diesem Standort der Technischen Hochschule Rosenheim eingeschrieben. Damit ist man an der Kapazitätsgrenze angelangt. Der Campus Chiemgau ist ein gemeinsames Projekt des Landkreises Traunstein, der TH Rosenheim, der IHK Akademie Traunstein sowie der Handwerkskammer für München und Oberbayern.

„Wir investieren in die Zukunft unserer Heimat“

„Dass sich der Campus so dynamisch entwickelt, freut uns sehr“, sagte Traunsteins Landrat Siegfried Walch. „Das Besondere an diesem Campus ist, dass hier Wissenschaft und Praxis eng zusammenarbeiten, in gemeinsamen Projekten, mit einem klaren Fokus auf die Verzahnung von akademischer und beruflicher Bildung.“ Die 100 Millionen Euro, die der Landkreis Traunstein in die Hand nimmt, seien sehr gut angelegtes Geld. „Wir investieren hier in erster Linie nicht in Gebäude, sondern in die Zukunft unserer Heimat“, so Walch.
Der Freistaat Bayern unterstützt den Bau des Campus Chiemgau mit 30 Millionen Euro. „Das besondere Konzept mit akademischer und beruflicher Bildung unter einem Dach bringt verschiedene Welten zusammen. Dieser innovative Ansatz hat uns überzeugt“, erläuterte Blume das finanzielle Engagement der Staatsregierung. Er glaube fest daran, dass sich die Investition auszahlen werde, so der Staatsminister. An die Adresse der TH Rosenheim gerichtet sagte er: „Diese dynamische Hochschule hat ein Händchen dafür, Standorte im ländlichen Raum zu entwickeln. Das hat sich sowohl in Burghausen wie auch in Mühldorf gezeigt, und in Traunstein wird es nicht anders sein.“

Studienangebot zu Digitalisierung und Innovation

Auch Hochschulpräsident Professor Heinrich Köster verwies in seinem Grußwort auf die erfolgreiche Entwicklung der Außenstandorte. Dabei habe es sich besonders bewährt, das Studienangebot auf ein bestimmtes Motto auszurichten. „In Burghausen dreht sich alles rund um Chemie und Wirtschaft, in Mühldorf am Inn steht der Mensch im Mittelpunkt. Hier in Traunstein bauen wir Studienangebote zu den Themen Digitalisierung und Innovation auf“, so Köster. Bemerkenswert sei, dass ein erheblicher Teil der Studierenden am Campus Chiemgau aus dem Ausland komme. „Wir sehen, dass das Leuchtturmprojekt in Traunstein weit über die Grenzen der Region hinausstrahlt.“
Die steigende Zahl der Studentinnen und Studenten in der Stadt sieht Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer mit Wohlwollen, wie er betonte. „Traunstein wird jünger, und das ist erfreulich. Mit dem Campus Chiemgau am Bahnhofsgelände entwickeln wir uns zudem städtebaulich sehr positiv. Wir sehen dem Tag der Eröffnung mit großer Freude entgegen“, so Hümmer.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Franz Xaver Peteranderl (Präsident Handwerkskammer für München und Oberbayern), Professor Heinrich Köster, Oberbürgermeister Christian Hümmer, Wissenschaftsminister Markus Blume, Frank Hämmerlein (Leiter IHK-Akademie Rosenheim-Traunstein) und Landrat Siegfried Walch (von links). Copyright Landratsamt Traunstein/Christoph Leonhardt)