Rosenheim â Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht, den die Technische Hochschule Rosenheim zusammen mit der regionalen Wirtschaftsvereinigung Seeoner Kreis ausrichtet, haben sich zehn Projekte fĂŒr die Landesentscheide in Bayern qualifiziert.
Die Wettbewerbe finden im April in Klingenberg/Unterfranken (Kategorie âJugend forschtâ) und in Regensburg (Kategorie âJugend forscht Juniorâ) statt. Insgesamt nahmen mehr als 80 SchĂŒler mit ĂŒber 50 Projekten am Regionalwettbewerb in Rosenheim teil.
In der Kategorie âJugend forscht Juniorâ erhielten folgende SchĂŒler einen 1. Preis: Elisabeth Winkler vom Johannes-Heidenhain-Gymnasium Traunreut fĂŒr das Projekt âSchafwolle als Hilfsmittel zur Regulation der Luftfeuchtigkeitâ (Fachgebiet Biologie); Lorenz Mannhardt vom Landschulheim SchloĂ Ising am Chiemsee fĂŒr das Projekt âFunksignalâ (Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften); Sophia Sitte und Lilith Uphoff vom Ignaz-GĂŒnther-Gymnasium Rosenheim fĂŒr das Projekt âAir muscleâ (Fachgebiet Physik); Thomas Hille vom Ruperti-Gymnasium in MĂŒhldorf a. Inn fĂŒr das Projekt â433-MHz-Heimsprechanlageâ (Fachgebiet Technik).
Sonderpreis fĂŒr das beste interdisziplinĂ€re Projekt
Folgende Teilnehmer wurden in der Kategorie âJugend forschtâ mit einem 1. Preis ausgezeichnet: Alex Zhuchenko und Ronny Hromadko vom Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein fĂŒr das Projekt âDie Turbo-Wasserrettungâ (Fachgebiet Arbeitswelt); Johanna Kastner und Anhelina Riabets vom Gymnasium Berchtesgaden fĂŒr das Projekt âErdbebensimulatorâ (Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften); Kilian Kienast vom Gymnasium Berchtesgaden fĂŒr das Projekt âAutomatische Anpassung von Untertitelnâ (Fachgebiet Mathematik/IT); Anton Brandmaier vom Ignaz-GĂŒnther-Gymnasium Rosenheim fĂŒr das Projekt âWirtz-Pumpeâ (Fachgebiet Physik); Christian Bauer, Florian Stembal und Martin Hangl vom Johannes-Heidenhain-Gymnasium Traunreut fĂŒr das Projekt âFliegende Automation: PrĂ€zisionslandung einer Drohneâ (Fachgebiet Technik).
Den Sonderpreis fĂŒr das beste interdisziplinĂ€re Projekt, das ebenfalls fĂŒr den Landeswettbewerb qualifiziert ist, erhielten Nor Al Huda Bolvani und Khava Khasaeva vom Karlsgymnasium Bad Reichenhall fĂŒr das Thema âEinfluss auf die Behaltensleistung beim Vokabellernenâ (Fachgebiet Arbeitswelt). FĂŒr die Auszeichnung zur âBayerischen Forscherschule des Jahresâ nominierte die Jury des Regionalwettbewerbs Rosenheim die Staatliche Realschule Waldkraiburg.
Zahlreiche SchĂŒler zum ersten Mal dabei
âAuch in diesem Jahr waren viele SchĂŒler zum ersten Mal beim Wettbewerb dabei. Das freut uns ganz besondersâ, so Wettbewerbsleiter Thomas Grillenbeck, Mathematik- und Physiklehrer am Ignaz-GĂŒnther Gymnasium in Rosenheim. Es gebe aber auch einige Forscher, die schon seit Jahren ihre Ideen prĂ€sentieren. âEs ist toll, wenn junge Leute so viel Engagement zeigen und neben der Schule noch Zeit aufbringen, um ein Projekt umzusetzen.
FĂŒr die Hochschulleitung wĂŒrdigte Professorin Stephanie Kapitza den Ideenreichtum der Teilnehmer. âIhr habt das Motto âMacht aus Fragen Antwortenâ eindrucksvoll beherzigtâ, sagte die VizeprĂ€sidentin bei der Preisverleihung. In diesem Sinn Ă€uĂerte sich auch Gerald Rhein, Vorsitzender des Seeoner Kreises: âDie Wirtschaft und die Gesellschaft brauchen Menschen, die sich um die Fragen unserer Zeit kĂŒmmern. Mit eurer Neugier und eurem Forschergeist habt ihr Tolles geleistet.â Den Tatendrang der Kinder und Jugendlichen hob ebenso Rosenheims OberbĂŒrgermeister Andreas MĂ€rz in seinem GruĂwort hervor: âWir benötigen solche Macher wie euch, die nicht nur ĂŒber ein Problem nachdenken, sondern auch eine Lösung anbieten könnenâ, so MĂ€rz.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Die Regionalsieger des Wettbewerbs 2025 in Rosenheim: Sophia Sitte, Lilith Uphoff, Elisabeth Winkler, Thomas Hille, Nor Al Huda Bolvani, Khava Khasaeva (vordere Reihe von links), Kilian Kienast, Martin Hangl, Anhelina Riabets, Johanna Kastner (mittlere Reihe von links), Anton Brandmaier, Florian Stembal, Ronny Hromadko, Christian Bauer, Alex Zhuchenko, Lorenz Mannhardt (hinten von links). Copyright Julia Hinterseer)