Klingender Advent in Kloster Seeon

Klingender Advent in Kloster Seeon

Seeon / Landkreis Rosenheim – Ein Weihnachtliches Geschichtenkonzert und stimmungsvolle Volksmusik für Groß und Klein gibt es am 14. und 15. Dezember im Kloster Seeon.

Die Band The Silky Way präsentiert am Samstag, 14. Dezember um 17 Uhr mit ihrem Programm „Das Wunder der Weihnacht“ eine Mischung aus traditionellen Weihnachtsliedern und zeitgenössischen Popsongs. Traditioneller wird es dagegen am Sonntag, 15. Dezember: der Tag startet um 11 Uhr mit „Alte Weisen und neue Lieder – so schön klingt der Advent“, dem beliebten Singen und Musizieren organisiert vom Zentrum für Volksmusik, Literatur und Popularmusik des Bezirks Oberbayern (ZeMuLi). Am Sonntagnachmittag, 15 Uhr, steht das Mitmach-Konzert „ʼs Christkindl kimmt“ für Kinder auf dem Programm.
Die drei Musiker, von The Silky Way, Silke Stein (Gesang), Berndt Leopolder (Gitarre) und Jürgen Stummer (Schlagzeug) stimmen auf die vielleicht nicht immer ganz so besinnliche Zeit des Jahres ein. Garniert mit einer musikalischen Mischung aus Pop, Swing und den schönsten Weihnachtsliedern entsteht ein besinnlich-unterhaltsames Konzert für Jung und Alt. Sie erzählen, wie die heilige Familie das Fest der Liebe feiert. Eigentlich so wie immer, bis auf ein paar Hindernisse, die durch Pawel, dem schusseligen Chef-Schafhirten von Bethlehem, ins Rollen gebracht werden. Eigentlich sollte er einige Gäste zur Party mitbringen, doch erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. Doch Pawel wäre nicht Pawel, wenn er nicht mit seiner sympathisch-tollpatschigen Art doch noch dafür sorgen würde, dass am Ende alles gut wird.
Adventliche Volksmusik erklingt am Sonntag, im Seeoner Festsaal. In bewährter Weise führt der Volksmusikpfleger des Bezirks Oberbayern, Leonhard Meixner durch einen abwechslungsreichen und besinnlichen Vormittag. Das festliche Programm gestalten bekannte Sänger sowie Musikanten aus der Region, unter anderem die Fischbachauer Holzbläser, die Huber Dirndln, die Hopfenstrassler und das Vokalensemble der Volksmusikpflege des Bezirks Oberbayern.
Um 15 Uhr sind alle Kinder, Eltern, Großeltern und Interessierten eingeladen zum Mitmach-Konzert „ʼs Christkindl kimmt“. Voller Vorfreude warten die Kinder und auch die Erwachsenen schon auf das Christkind und das bevorstehende Weihnachtsfest. Wie diese Zeit gestaltet werden kann und was neben Plätzchen backen und Adventskranz noch alles zur Weihnachtszeit gehört, dies erfahren wir von den Mitarbeitern der Volksmusikpflege des Bezirks Oberbayern. Sie gestalten eine musikalisch-stimmungsvolle Stunde für die ganze Familie mit Liedern zum Mitsingen und Mitmachen, um die Zeit des Wartens ein bisschen zu verkürzen.
Tickets für die drei Veranstaltungen sind im Klosterladen Seeon, im Web-Shop oder über München Ticket und deren Vorverkaufsstellen erhältlich. Kurzentschlossene bekommen eventuelle Restkarten auch an der Tageskasse. Mehr Infos zu den jeweiligen Konzerten unter www.kloster-seeon.de.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Copyright The Silky Way)

Priener Sparkasse unterstützt Kinderprogramm auf Christkindelmarkt

Priener Sparkasse unterstützt Kinderprogramm auf Christkindelmarkt

Prien / Landkreis Rosenheim – Die „Priener Kinderoase“, ein ausgebauter Bauwagen, ist zum festen Bestandteil des Christkindlmarktes der Marktgemeinde geworden. Das Bauwagenprogramm  ist vielfältig und kreativ. Seit vielen Jahren unterstützt die Priener Sparkasse dieses Projekt.

„Seit 2015 können wir dieses vielseitige Programm für Kinder ab drei Jahren auf dem Priener Christkindlmarkt anbieten. Darauf können wir stolz sein und ohne unseren treuen Sponsor, die Priener Sparkasse, wäre dieses Format so nicht möglich“, betont die Projektleiterin des Marktes Martina Lehmann.
Noch bis Sonntag, 22. Dezember haben Mädchen und Buben Gelegenheit, an den Veranstaltungen in der „Priener Kinderoase“ teilzunehmen. Weihnachtliches Basteln mit Robert Urban erwartet junge Kreative ab vier Jahren am Freitag, 13. Dezember von 15 bis 17 Uhr sowie am Samstag, 14., Sonntag, 15., Freitag, 20. und Samstag, 21. Dezember, jeweils von 16 bis 18 Uhr. Materialkosten je nach Verbrauch 3 bis 8 Euro. Bei  Liedern, Märchen und Geschichten zur Weihnachtszeit mit Brigitte Urban sind die kleinsten Marktbesucher ab drei Jahre am Sonntag, 15. Dezember, von 14 bis 16 Uhr gut aufgehoben. Sterne werden am Sonntag, 22. Dezember, von 16 bis 18 Uhr, im Bauwagen gebastelt und verziert. Am Sonntag, 22. Dezember, von 14 bis 16 Uhr, liest Katharina Puchalla eine Elfenweihnachtsgeschichte. Anschließend dürfen die Mädchen und Buben noch etwas Passendes malen und basteln. Geeignet für Kinder ab vier Jahren, Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro. Ein Pumuckl-Weihnachtsprogramm mit Alexandra Schneider gibt es am Samstag, 14. Dezember, von 13.30 bis 14.30 Uhr, für Kinder ab vier Jahren. Es werden Pumuckl-Bilder gemalt, Nikoläuse gebastelt, Weihnachtsbilder gestaltet, Pumuckl-Spiele gespielt und natürlich Pumuckl-CDs angehört. Die Veranstaltung ist auf Spendenbasis. Zur Stärkung nach so viel Aufregung dient eine süße oder herzhafte Leckerei an einen der Stände des Priener Christkindlmarktes.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Der Leiter von Kultur und Wirtschaft Tobi Huber (im Bild links) und die Projektleiterin Martina Lehmann (im Bild rechts) bedanken sich bei Priens Sparkassen-Filialleiter Alexander Hagenbrock am Bauwagen „Priener Kinderoase“ für die langjährige Unterstützung. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 9. Dezember

Namenstag haben: Abel, Eucharius, Liborius, Pierre, Reinmar, Valerie

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Hape Kerkeling (1964 – ist ein beliebter deutscher Komiker, Showmaster und Schauspieler.)

– Judi Dench (1934 – ist eine renommierte britische Schauspielerin  und Oscar-Preisträgerin, die am Theater unter anderem in zahlreichen Shakespeare-Inszenierungen spielte und international als „M“ in den James-Bond-Filmen bekannt ist.)

– Kirk Douglas (1916 – war ein zu den großen Hollywood-Legenden zählender US-amerikanischer Schauspieler, der mit Blockbustern und Filmklassikern wie „Champion“  zum Leinwandstar seiner Generation wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1987: Microsoft veröffentlicht mit Windows 2.x die zweite Version ihres DOS-Betriebssystems Microsoft Windows 1.0.
  • 1982: Der US-amerikanische Science-Fiction-Film E.T. – Der Außerirdische startet in den deutschen Kinos.
  • 2019: Beim Ausbruch des Vulkans auf Whakaari / White Island kommen insgesamt 22 Menschen ums Leben. Zudem werden mehrere Personen verletzt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
„Bestes Schallplattenfachgeschäft“: Rosenheimer Plattenladen erhält Auszeichnung

„Bestes Schallplattenfachgeschäft“: Rosenheimer Plattenladen erhält Auszeichnung

Rosenheim – Der Rosenheimer Plattenladen „Bebop Schallplatten“ in Rosenheim erhielt am 1. Dezember in Köln als eines von vierzehn Geschäften den EMIL_ Der Deutsche Preis für Schallplatten-fachgeschäfte 2024.

Der Preis vom „Verband unabhängiger Musikunternehmer“ in Kooperation mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien wurde in diesem Jahr erstmalig vergeben und würdigt Plattenläden als „wichtige Kulturorte“.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth zeichnete bei der Preisverleihung in den Kölner Rheinterrassen bundesweit vierzehn Gewinner des Preises aus, darunter das Rosenheimer Geschäft „Bebop Schallplatten“. Roth betonte die Bedeutung von Schallplattenläden für die kulturelle Vielfalt und Bildung. „Denn inhabergeführte, stationäre Plattenläden tragen wesentlich zum Erhalt einer vielfältigen Musikkultur in Deutschland bei, gerade auch im ländlichen Raum.“ „Bebop Schallplatten“ wird seit 1987 in Rosenheim von der Inhaberin Heidi Möhlenbeck geführt, was die Rapperin „Die P“ in ihrer Laudatio besonders betonte. Als Jurymitglied gratuliert sie dem „Plattenladen, der seit 37 Jahren besteht und dessen Besitzerin ganz sicher ein paar Leute musikalisch stark beeinflusst hat“.
Eine unabhängige, 9-köpfige Expert- und Branchen-Jury hat aus insgesamt fast 100 Bewerbungen 14 Schallplattenläden in vier Kategorien ausgezeichnet. „Bebop Schallplatten“ aus Rosenheim gewann als eines von zehn Geschäften in der Hauptkategorie ‚Bestes Schallplattenfachgeschäft‘.
Benannt ist der Preis nach Emil Berliner, dem Erfinder der Schallplatte und des Grammophons. Dr. Birte Wiemann, Vorstandvorsitzende des Verbands unabhängiger Musikunternehmer betonte: „Der Namensgeber des EMIL_, Emil Berliner, hat nicht nur das Grammophon und die Schallplatte aus der Taufe gehoben, sondern als Universalgelehrter auch eine Parkettart, das Mikrofon und den Hubschrauber erfunden. Berliner und unsere mit dem EMIL_ ausgezeichneten Betreiber von Schallplattenfachgeschäften eint genau diese Wachheit, die Kreativität und der Antrieb, sich immer wieder neu aufzustellen. Sie schaffen Kultur, vollkommen unabhängig davon, ob sie in der Metropole oder im ländlichen Raum zu Hause sind.“
Alle ausgezeichneten Plattenläden erhielten das Gütesiegel als „Ausgezeichneter Ort der Kultur“ zur Anbringung in ihren Läden.
(Quell: Pressemitteilung Bebop Schallplatten / Beitragsbild: Copyright Christian Rothe)

Aktiv gegen Krebs: Reger Austausch bei RoMed-Forum

Aktiv gegen Krebs: Reger Austausch bei RoMed-Forum

Rosenheim – Rund 50 Interessierte folgten der gemeinsamen Einladung von RoMed-Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Andreas Schnelzer sowie der Frauenselbsthilfe Krebs und Psychosozialen Krebsberatungsstelle Rosenheim der Bayerischen Krebsgesellschaft zum diesjährigen Gynäkologischen Patientenforum.

Schwerpunktthemen des Abends waren „Krebs und Partnerschaft“ sowie die Stärkung der eigenen Resilienz, also der Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und innere Stärke zu entwickeln. Ebenso wurden Angebote der ambulanten psychosozialen Krebsberatung, die MammaCare-Methode zur Selbstuntersuchung der Brust sowie Unterstützungsangebote der Frauenselbsthilfe und der Abteilung für Psychoonkologie am RoMed Klinikum Rosenheim vorgestellt.

Gesunde Lebensweise als Prävention: Ernährung und Bewegung im Fokus

Während Krebserkrankungen subjektiv zunehmen, zeichnete sich im Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Schnelzer ab, dass es weniger das tatsächliche Auftreten von Krebserkrankungen, sondern vielmehr der stetig wachsende Anteil an übergewichtigen Menschen in Deutschland ist, der die Aufmerksamkeit fordert. Übergewicht und Bewegungsmangel haben nachweislich Einfluss auf das Risiko der Entstehung von Krebserkrankungen und können den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Um die Gefahr zu vermindern empfiehlt der RoMed-Chefarzt ein realistisches Maß an regelmäßiger Bewegung, auch in Bezug auf jegliche Form von Alltagsaktivität wie Treppensteigen und den Verzicht auf Fahrstuhl oder Rolltreppe.
Ebenso befürwortet er eine ausgewogene Ernährung mit möglichst naturbelassenen, nicht industriell verarbeiteten Lebensmitteln, die das Risiko senken, ohne dass spezielle Diäten oder Nahrungsergänzungsmittel erforderlich sind. Insbesondere fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K in Form von Präparaten können sogar gesundheitliche Nachteile mit sich bringen.
Das Thema weckte großes Interesse und führte zu zahlreichen Fragen der Zuhörer. „Es hat mich besonders gefreut, dass wir mit unseren Besuchern sehr intensiv ins Gespräch gekommen sind. Wir konnten individuell und ausführlich auf alle Fragen und Anliegen eingehen“, resümierte Priv.-Doz. Dr. Schnelzer. „Für das leibliche Wohl war gesorgt und so entstand in lockerer Atmosphäre ein rundum informatives Forum, das 
unser Patientenangebote der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und des Onkologischen Zentrums Rosenheim abrundet.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: von Links Dipl. Sozialpädagoge Andreas Schüll, Leiter Psychosoziale Krebsberatungsstelle der Bayerischen Krebsgesellschaft Rosenheim, Gisela Strigl-Wiechmann, Frauenselbsthilfe Krebs Bundesverband Rosenheim, Hannah Czerwinka, psychologische Psychotherapeutin und die Referenten der RoMed Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Gerlinde Götz, Leitende Oberärztin, Elisabeth Jordan, MammaCare Trainerin, Psychoonkologin und Breast Care Nurse sowie Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Andreas Schnelzer; Copyright RoMed Kliniken)

Traditioneller Adventsmarkt im Bauernhausmuseum Amerang

Traditioneller Adventsmarkt im Bauernhausmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Der Adventsmarkt im Bauernhausmuseum Amerang ist längst kein Geheimtipp mehr für alle die auf der Suche nach der richtigen Einstimmung auf die „staade Zeit“ sind. Mehr als 3200 Besucher hatte der Markt am ersten Adventswochenende.

Draußen duftet es bei frostigen Temperaturen nach Glühwein, Honig und Gewürzen, in den warmen Bauernstuben erklingt festliche Volksmusik, und gleich daneben scharen sich Jung und Alt um einen Holzofen, um eines der Plätzchen zu ergattern. Dazu gibt es in einem Vierseithof viel Handgemachtes und auch feine Leckereien zu kaufen, eine wahre Fundgrube für alle, die ihre Liebsten oder sich selbst beschenken wollen. Über 3200 Besucher ließen sich das am ersten Adventswochenende nicht entgehen und probierten Leckereien, setzten sich handgemachte Wollmützen auf, oder sie gingen schnurstracks in die warme Backstube.
Dort sind traditionell Marille und Irmgard die wahren Heldinnen des ersten Adventswochenendes. Unermüdlich rollen sie den Teig aus, stechen Lebkuchen aus und schieben sie in das Backrohr des Holzofens. Heraus zogen die Bäckerinnen auch dieses Mal wieder Honigplätzchen. Nur wegen eben dieser Lebkuchen-Plätzchen kam etwa Sandra Kriegenhofer aus Traunstein angereist. „Ich war letztes Jahr schon da, und diese Plätzchen sind einfach so gut, so weich, sie schmecken himmlisch. Sie sind mir ein Jahr lang in Erinnerung geblieben, und deshalb bin ich jetzt wieder da.“ Gottseidank haben die beiden Bäckerinnen das Rezept zum Mitnehmen parat. „Das Geheimnis guter Plätzchen ist: Man muss sie mit Liebe backen“, verrät Marille. „Und der Teig darf nicht zu fest sein und er darf im Ofen nicht schwarz werden.“ Honig und allerlei Gewürze sorgen dafür, dass die Lebkuchen auf der Zunge zergehen und das Gedränge in der Backstube den ganzen Tag groß war.

Marmelade, Mützen und Schals

Wie jedes Jahr war auch heuer Annelies Voggenauer mit ihrem Marmeladenstand vor Ort. Ihre hausgemachten Produkte fanden wieder Absatz. „Am liebsten mögen die Leute in diesem Jahr Birne“, erzählt sie. „Genauso beliebt sind Maracuja und Pfirsich.“ Insgesamt 15 Sorten kocht sie das ganze Jahr über ein, da fiel vielen Besuchenden die Auswahl schwer.
In den ehemaligen Stallungen des Vierseithofes waren handgefertigte Mützen, Schals, Handschuhe, aber auch schöne Weihnachtskarten oder Tischtücher aus edlem Leinen der Renner. Einige Imker boten ihren eigenen Honig in verschiedenen Geschmacksrichtungen an. Anton Kassewalder aus Amerang hatte auch Blütenpollen dabei. „Da sie aus dem Frühjahr sind, haben sie vor allem Löwenzahn drin“, erzählte er. „Blütenpollen sind gesund, sie sind reines Eiweiß. Wenn man sie vor dem Frühling einnimmt, unterstützen sie die Desensibilisierung bei Allergien. Sie schmecken aber auch gut, wenn man sie ins Müsli tut, in den Salat oder aufs Brot. Es stärkt den Kreislauf und gibt den richtigen Kick in den Tag.“ Während sich Erwachsene Gesundheitstipps holten und auf der Suche nach Geschenken waren, konnten sich die Kinder in der Werkstatt im Stadel Bergham austoben. So durften sie selbst Kerzen ziehen oder Holzwichtel basteln und ihr Werk dann mit nach Hause nehmen. Groß war die Begeisterung, als am Sonntagnachmittag der Nikolaus mit seinen beiden Engeln aus Wasserburg zu Besuch kam und kleine Geschenke verteilte.
Auch die Musik stimmte an beiden Tagen auf die Weihnachtszeit ein. Am Samstag waren der Chor Regenbogen aus Halfing und der Chiemgauer Jodelchor mit einer Lesung zu hören. Die Jugend der Ameranger Dorfmusik begeisterte am Sonntagnachmittag die Besucherinnen und Besucher.
Die Leiterin des Bauernhausmuseums Amerang Claudia Richartz freute sich über die vielen Gäste und die gute Stimmung rund um den Adventsmarkt. „Unser Konzept stimmt: Der Vierseithof bietet den richtigen Rahmen für unseren Markt. Die angebotenen Waren kommen alle aus der Region und unsere Besucher schätzen dies inzwischen sehr.“
(Quelle: Pressemitteilung Bauernhausmuseum Amerang / Beitragsbild: Die Kinder konnten im Stadel Bergham kleine Geschenke basteln. Copyright Bezirk Oberbayern, Bauernhausmuseum Amerang.)

Kleintiere im Winter: Welche Temperaturen brauchen sie?

Kleintiere im Winter: Welche Temperaturen brauchen sie?

Deutschland / Bayern / Rosenheim – In Zeiten hoher Energiepreise liegt bei vielen Menschen die Überlegung nahe, die Zimmer weniger zu heizen. Aber hat diese Umstellung Auswirkungen auf kleine Säugetiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen? 

Wer sich Gedanken macht, ob die eigenen Haustiere darunter leiden, wenn man weniger heizt, der zeigt damit vor allem, wie wichtig ihm die Gesundheit der Tiere ist. Grund zur Sorge sieht Dr. Thomas Steidl, Fachtierarzt für Klein- und Heimtiere, allerdings nicht: „Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster kommen mit unseren üblichen Raumtemperaturen gut zurecht, auch wenn diese zukünftig um ein oder zwei Grad abgesenkt werden.“ Wenn die Tiere gesund sind und auch andere Faktoren, wie zum Beispiel Zugluft, keine Rolle spielen, dann gibt es in der Regel keine Konsequenzen zu befürchten, weil die Tiere von Natur aus gut auf kühle Temperaturen vorbereitet sind.

Ein natürlicher Schutz gegen Kälte

Meerschweinchen kommen etwa ursprünglich aus den Anden und sind an das Leben in kühlen Temperaturen im Hochgebirge angepasst. Sogar ihr Nachwuchs kommt bereits nahezu vollständig entwickelt und mit guter Behaarung auf die Welt und braucht daher keinen besonderen Schutz.
Auch für Kaninchen ist die Umstellung kein Problem, selbst wenn ihre Jungen etwas Hilfe benötigen, erklärt Dr. Steidl: „Kaninchen sind sogenannte Nesthocker. Das heißt, ihre unbehaarten Jungen haben in den ersten Lebenswochen einen erhöhten Temperaturbedarf, der allerdings schon durch den Nestbau der Mutter garantiert wird. Eine leicht geringere Zimmertemperatur hat darauf keinen Einfluss.“ Mit Hamstern verhalte es sich in dieser Hinsicht ähnlich wie mit Kaninchen.
Weiter führt der Fachtierarzt aus: „Als Höhlenbewohner sind Kaninchen viel empfindlicher gegen Wärme und Aufhitzung als gegen Kälte. In der warmen Jahreszeit werden Kaninchen und auch Meerschweinchen häufig mit einem Hitzeschock in der Praxis vorgestellt. Unterkühlungen spielen bei Säugetieren dagegen in der Regel keine Rolle.“
Neben dem schützenden Fell liegt ein weiterer Grund darin, dass die Kleintiere als Säugetiere ihre Körpertemperatur selbst regulieren können und nicht, wie etwa Reptilien, auf externe Wärmequellen angewiesen sind. Temperaturen, bei denen Menschen gut in ihrer Wohnung leben können, sind daher in der Regel auch ausreichend für Meerschweinchen und Co. Zugluft kann hingegen problematisch sein und sollte vermieden werden.

Bei Krankheit reagieren

Im Einzelfall, wenn das Immunsystem des Heimtiers beispielsweise durch eine Krankheit ohnehin geschwächt ist, kann eine Anpassung der Temperatur möglicherweise hilfreich sein. Tierhalter sollten ihre vierbeinigen Mitbewohner daher unabhängig von der Jahreszeit immer genau beobachten und bei Auffälligkeiten reagieren. Ein Tierarzt oder eine Tierärztin kann dann beraten und Hinweise geben, ob bei der Zimmertemperatur etwas zu beachten ist.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 8. Dezember

Namenstag haben: Alfrida Edith, Sabine, Immaculata, Conchita, Reinmar, Romarich

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Richard David Precht (1964 – ist ein deutscher Philosoph und Publizist, der Mitte der 2000er mit seinem populärwissenschaftlichen Philosophie-Bestseller „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ bekannt wurde.)

– Kim Basinger (1953 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

– Maximilian Schell (1930 – war ein renommierter österreichisch-Schweizer Schauspieler und Regisseur.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1921: Eine Anzeige mit dem Slogan „Ohne Look is Worth A Thousends Words“ in der Fachzeitschrift „Printers` Ink“ entwickelt sich hinterher zum Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“.
  • 1976: Das Album Hotel California der Eagles erscheint in den USA. Es avanciert zum meistverkauften Studioalbum der Rockband
  • 2006: Die Spielkonsole Wii von Nintendo wird in Europa veröffentlicht. Aufgrund des neuartigen Controllers gewinnt sie rasch an Popularität und erreicht sehr hohe Verkaufszahlen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 7. Dezember

Namenstag haben: Ambros, Benedikte, Fara, Gerald 

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Hermann Maier (1972 – ist ein auch als „Herminator“ betitelter ehemaliger österreichischer Skirennläufer, zweimaliger Olympiasieger und dreimaliger Weltmeister, der viermal zu Österreichs Sportler des Jahres gewählt wurde.)

– Tom Waits (1949 –  ist ein berühmter US-amerikanischer Sänger, Komponist und Schauspieler, dessen Musikkarriere 1970 in San Diego begann und dessen Songs oft durch Cover-Versionen anderer Künstler bekannt wurden.)

– Ellen Burstyn (1932 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1995: Bill Gates kündigt in der als Pearl-Harbor-Rede bekannt gewordenen Ansprache das künftige Engagement von Microsoft im Bereich Internetsoftware mit den Worten „A sleeping giant has awakened“ an und signalisiert damit den Beginn des Browserkriegs gegen Netscape.
  • 1835: Zwischen Nürnberg und dem Ludwigsbahnhof in Fürth nimmt die Ludwigseisenbahn ihren Betrieb auf. Die Strecke der ersten deutschen Eisenbahn hat eine Länge von 6,05 km, für die die 10 PS starke Lokomotive namens Adler des britischen Eisenbahnpioniers George Stephenson etwa neun Minuten benötigt
  • 1978: Die sechste und letzte Folge der Sendereihe Loriot von und mit dem gleichnamigen Humoristen wird mit Sketchen wie Die Jodelschule, Kosakenzipfel und Weihnacht ausgestrahlt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Nikoläuse in den Netzen der BRB unterwegs

Nikoläuse in den Netzen der BRB unterwegs

Holzkirchen / Augsburg – Manch ein Fahrgast rieb sich verwundert die Augen, als er heute den Nikolaus am Bahnhof traf und zum Start in den Arbeitstag einen kleinen Lebkuchen bekam.

Schnell noch ein Handyfoto als Beweis für die Familie und schon freuten sich die nächsten über einen süßen Gruß am Morgen. Auch die Triebfahrzeugführenden und Kundenbetreuenden bekamen Lebkuchen, schließlich sorgen sie Tag und Nacht dafür, dass die Fahrgäste ans Ziel kommen.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: BRB)

TH Rosenheim unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung

TH Rosenheim unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung

Rosenheim / Kundl – Gemeinsam mit der AXILS GmbH baut die Technische Hochschule Rosenheim eine neuartige Bildungsplattform auf. Mit der „Smart Factory Inntal“ sollen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im bayerisch-österreichischen Grenzraum bei der digitalen Transformation unterstützt werden.

Das bis 2027 angelegte Projekt wird im Rahmen der Euregio-Zusammenarbeit von der Europäischen Union mitfinanziert.
Die Digitalisierung ist auch für KMU ein Erfolgsfaktor. Allerdings haben diese Firmen im Vergleich zu Großunternehmen einen deutlich geringeren Digitalisierungsgrad, was ihre Wettbewerbsposition verschlechtert und Handlungsdruck erzeugt. Ihnen fehlt meist die entsprechende Ausstattung sowie die finanzielle als auch zeitliche Kapazität, um eigenständige Aus- und Weiterbildung im Bereich Digitalisierung durchzuführen. Mit dem Projekt „Smart Factory Inntal“ ermöglichen die TH Rosenheim und die AXILS GmbH beruflichen Bildungsorganisationen aus der Region den Zugang zu spezieller Bildungsinfrastruktur, damit diese wiederum maßgeschneiderte Bildungsangebote für Unternehmen und Einzelpersonen schaffen können.

Zugang zu Laboren im Bereich Additive Fertigung

Konkret bedeutet dies, dass die Hochschule bestimmte Labore im Bereich Industrie 4.0 zur Verfügung stellt, in denen Schulungen für die kleinen und mittelständischen Unternehmen durchgeführt werden. „Besonders wichtig ist der Bereich Additive Fertigung, gemeinhin als 3D-Druck bekannt. An sich ist diese Fertigungstechnologie nicht neu, schon vor mehr als 30 Jahren haben Automobilhersteller damit Sonderbauteile zum Beispiel für Rennwagen hergestellt. Seither hat sie sich vom Prototypen- zum Serienproduktionsverfahren entwickelt“, erläutert Professor Dr. Fabian Riß, Experte für Leichtbau und Additive Fertigung an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften. Von den immer neuen Möglichkeiten können seinen Worten nach auch KMU erheblich profitieren.
Zum anderen ermöglicht die Akademie für Exzellenz in Life Science (AXILS) mit Sitz in Kundl bei Kufstein den Zugang zu einer Digitalen Lernfabrik, die einen realen Produktionsprozess in einem produzierenden Unternehmen nachbildet. „Industrie 4.0, Smart Factory und COBOT-Anwendungen werden somit für zukünftige Fachkräfte der Region erleb- und erlernbar“, betonen die beiden AXILS-Geschäftsführer Michael Öfner und Mag. Paul Vyskovsky.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Das Labor für Additive Fertigung ist auch für Schulungszwecke für kleinere und mittelständische Unternehmen zugänglich (im Bildhintergrund Professor Dr. Fabian Riß). Copyright TH Rosenheim)

Generationswechsel im Aquarium

Generationswechsel im Aquarium

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Jeder Aquarianer muss sich dem früher oder später einmal stellen: Alle paar Jahre kommt es im Aquarium zum Generationswechsel.

Wie bei jedem anderen Heimtier möchten Halter ihren Fischen ermöglichen, bis ins hohe Alter gesund und glücklich zu leben. Dafür gilt es, allen Fischen beste Bedingungen mit stabilen Wasserwerten und regelmäßigen Gesundheitschecks zu bieten.
„Die Lebensdauer von Aquarienfischen variiert je nach Art sehr stark. Es gibt in der Natur Arten, etwa Killifische, die nur eine Saison, also beispielsweise eine Regenzeit überleben und der Nachwuchs überdauert die Trockenzeit dann in den Eiern“, fasst Matthias Wiesensee, Vizepräsident im Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. zusammen. „Beliebte kleine Fischarten wie Salmler oder Lebendgebärende werden in der Regel etwa drei bis sechs Jahre alt – manche Welse erreichen aber auch durchaus 10 Jahre oder mehr. Das Schöne ist, dass die Tiere in einem gut gepflegten Aquarium in der Regel älter werden als in der Natur, weil sie etwa keinen Umwelteinflüssen, austrocknenden Seen oder anderen Gefahren ausgesetzt sind.“

Woran erkenne ich, dass meine Fische altern?

Dass Fische alt werden, zeigt sich, wenn überhaupt, nur in kleinen optischen Veränderungen. Die wichtigsten Anzeichen für den Experten:

  • Veränderungen in der Körperform: “Beispielsweise bei Lebendgebärenden, also etwa Guppys oder Platys, kann sich im Alter eine schiefe Wirbelsäule entwickeln – sie verkrummen. In manchen Fällen kann das auch auf Ernährungsfehler in der frühen Wachstumsphase zurückgeführt werden.
    Einige Fische bauen zudem im Alter Muskelmasse ab, während der Fettanteil zunimmt.“
  • Farbverlust: Mit dem Alter passt sich auch der Stoffwechsel an. Das kann sich optisch in den Farben der Fische widerspiegeln, die mit der Zeit blasser werden. Unter anderem bei Buntbarschen lässt zudem der Glanz der Schuppen nach, sie wirken optisch matter.
Kann ich meine Fischsenioren unterstützen?

„So ein Aquarium kann man sich immer auch wie einen Mehrgenerationenhaushalt vorstellen. Da leben verschiedene Altersgruppen zusammen und jeder Fisch schaut für sich, ob und wie viel von dem angebotenen Futter er gerade braucht. Ganz, ganz oft ist es so, dass der Fisch bis zu seinem Ende gut aussieht“, so Wiesensee. „Für den Halter gilt es also in erster Linie, beste Bedingungen zu schaffen: Grundlage für ein gesundes Aquarium sind stabile Wasserwerte im optimalen Bereich für die jeweilige Fischart und regelmäßige Gesundheitschecks bei den Fischen. Viel mehr kann man gar nicht machen.“

Was tun, wenn ein Fisch verstirbt?

Verstirbt ein Fisch, sollte man ihn möglichst schnell aus dem Aquarium entnehmen, damit im Wasser keine Zersetzungsprozesse beginnen und um die übrigen Bewohner vor möglichen Krankheitserregern und Parasiten zu schützen. Jetzt gilt es, die Wasserwerte und die anderen Bewohner im Blick zu behalten und das Becken bei größeren Abweichungen zu reinigen und einen Wasserwechsel durchzuführen.
Grundsätzlich ist es so: Wenn ein Fisch stirbt, sollte man sich damit auseinandersetzen, warum er gestorben ist. Es kann natürlich immer sein, dass ein Fisch wirklich aus Altersgründen verstirbt. „Wenn so etwas aber regelmäßig oder in größerer Zahl passiert, sollte man sich Gedanken machen warum. Erster Anlaufpunkt ist hierfür immer das Wasser als Lebensraum, für die Fische ist es so wichtig wie für uns die Luft zum Atmen“, erklärt der Experte. „Stimmen die Wasserwerte nicht, geht es auch den Fischen nicht gut. Manche Arten reagieren dann schneller und früher darauf als andere.“ Des Weiteren sollte man auch die anderen Fische überprüfen, ob sie Anzeichen einer Krankheit zeigen und ob diesen entsprechend geholfen werden muss.

Neue Bewohner im Aquarium: Wie bald für Ersatz sorgen?

Egal ob in einem großen Schwarm oder bei einem gehaltenen Fischpaar: Ein fehlender Fisch macht für Wiesensee keinen unmittelbaren Unterschied aus und die Verbliebenen leben ihre normalen Routinen weiter. „Ein naheliegender Ansatz ist es, mit der Zeit wieder den vorherigen Zustand wiederherzustellen: Habe ich also ein Männchen mit mehreren Weibchen gehalten und das Männchen verstirbt, sollte ich auch mit einem Männchen nachbesetzen. Habe ich ein Paar aus einem Männchen und einem Weibchen gehalten, sollte ich gleichermaßen auch hier zu diesem Verhältnis zurückfinden. Wichtig ist außerdem Fische in ähnlicher Größe zur bestehenden Gruppe zu finden, dann lassen sich die meisten Tiere gut in die Gruppe integrieren“, sagt Wiesensee. „Auf jeden Fall gilt, wenn Tiere verstorben sind, eine gewisse Pause zu lassen. als Faustregel etwa sieben bis zehn Tage, bevor überhaupt etwas nachbesetzt wird. Denn man möchte ausschließen, dass Krankheiten auch die neuen Bewohner beeinflussen.“
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)