Welcher Vogel schnappt sich die Krone?

Welcher Vogel schnappt sich die Krone?

Hilpoltstein / Bayern – Lieber ein guter Sänger oder ein Vogel mit schillerndem Gefieder? Soll der neue Jahresvogel nachtaktiv sein, Langstreckenflieger oder Glückssymbol? Bei der öffentliche Wahl zum Vogel des Jahres 2025 vom LBV und seinem bundesweiten Partner NABU haben bereits über 60.000 Menschen in Deutschland ihre Stimme abgegeben.

Nach der Krone der Vogelwelt greifen Hausrotschwanz, Kranich, Schwarzspecht, Schwarzstorch und Waldohreule. „Alle Kandidaten vertreten ein wichtiges Naturschutzthema und repräsentieren einen gefährdeten Lebensraum, der unsere Aufmerksamkeit braucht“, sagt LBV-Vogelexpertin Dr. Angelika Nelson. „Der Kranich wirbt beispielsweise für Moor- und Gewässerschutz, der Schwarzspecht für den Erhalt alter Wälder.“ Noch bis zum 10. Oktober kann jeder und jede mitmachen und den Favoriten unter www.vogeldesjahres.de wählen.
Kurz vor der Halbzeit der Wahl liegen Schwarzstorch und Kranich hinten in der Rangliste, aber auch für sie ist das Rennen noch nicht entschieden. „Alle fünf Kandidaten können noch an die Spitze flattern. Es bleibt spannend, welcher Vogel wohl die meisten Wähler für sich begeistern wird. Wer seinen Favoriten nach vorne bringen möchte, sollte jetzt abstimmen“, betont Angelika Nelson.
Der Bird-o-mat hilft dabei, die richtige Wahlentscheidung zu treffen. Nachdem man Fragen zu Aussehen, Gesang, Sozialverhalten und Wahlforderungen der fünf Vogelarten beantwortet hat, findet man den Kandidaten, der am besten zu einem passt. Das funktioniert ähnlich wie der Wahl-o-mat bei politischen Wahlen.
Bis zum 10. Oktober, 11 Uhr, kann abgestimmt werden. Noch am selben Tag wird der Sieger bekanntgegeben. Der „Vogel des Jahres“ ist eine Aktion von NABU und LBV und wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. September.

Namenstag haben:  Amat, Johannes, Johann, Notburga, Tobias.

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Thomas Müller (1989 –  ist ein deutscher Fußballspieler.)

– Maria Furtwängler (1966 – ist eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen.)

– Richard Kiel (1939 – war ein US-amerikanischer Schauspieler, der insbesondere durch seine Rolle als „Beißer“ in den „James Bond“-Filmen „Der Spion, der mich liebte“  und „Moonraker – Streng geheim“  berühmt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1869: Die dreiköpfige Folsom-Expedition unter der Leitung von David E. Folsom betritt das Gebiet des heutigen Yellowstone-Nationalparks und folgt dem Verlauf des Yellowstone Rivers.
  • 1985: In Japan erscheint das Videospiel Super Mario Bros. der japanischen Firma Nintendo.
  • 1991: Die erste Episode der US-Zeichentrickserie Die Simpsons wird in Deutschland ausgestrahlt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Eine Herzenswunschreise voller bewegender Momente

Eine Herzenswunschreise voller bewegender Momente

Rosenheim – Einmal nach Potsdam, zur Ostsee und wieder zurück. Dieser Wunsch würde Tobias der an Multipler Sklerose (MS) erkrankt ist erfüllt.

Alles begann mit Gefühlsstörungen in den Händen, gefolgt von einer schockierenden Diagnose: Tobias erhielt während seiner Abiturzeit die Nachricht, dass er an Multipler Sklerose (MS) erkrankt ist. Statt sich auf seine Leistungskurse in Englisch und Physik zu konzentrieren, sah er sich plötzlich einer schweren Erkrankung gegenüber.
Lange Zeit kümmerte sich seine Mutter liebevoll um ihn. Doch als die Krankheit so weit fortgeschritten war, dass Tobias ohne Vollpflege und Rollstuhl nicht mehr zurechtkam, musste er in ein Pflegeheim umziehen. In dieser besonders schweren Phase standen ihm nicht nur sein Therapeut Franz, sondern auch Josy als wichtige Bezugspersonen zur Seite. Josy half ihm, wie Tobias selbst sagt, „aus seinem schwarzen Loch heraus“. Ursprünglich aus Potsdam stammend, zog Josy der Liebe wegen zurück in ihre Heimat. Dies inspirierte Tobias zu der Idee, sie dort zu besuchen. Sein 52. Geburtstag schien der perfekte Anlass für diese Reise: Potsdam erkunden und einmal in der Ostsee baden.
Da dieses Vorhaben ohne Unterstützung nicht zu bewältigen war, startete Tobias Mutter einen Spendenaufruf. Daraufhin meldete sich das Herzenswunsch-Team des Bayerischen Roten Kreuzes aus Rosenheim und bot seine Hilfe an.
Am Donnerstag, den 15. August, begann die Reise für Tobias, seinen Therapeuten Franz, sowie Claudia und Petra vom Herzenswunsch-Team. Während der Autofahrt konnte Tobias seine Emotionen kaum zurückhalten und weinte immer wieder vor Freude. In Potsdam angekommen, wurden sie herzlich vom Team der Kurzzeitpflege empfangen, was alle sehr bewegte.
Am folgenden Tag stieß Josy zur Reisegruppe und verbrachte den gesamten Tag mit Tobias. Gemeinsam erkundeten sie an seinem Geburtstag die Stadt und besuchten das Schloss Sanssouci.

Einmal Baden in der Ostsee

Am Samstag ging die Reise weiter an die Ostsee. Tobias‘ großer Wunsch war es, einmal in der Ostsee zu baden. Das Wetter war auf ihrer Seite, und pünktlich am Mittag zeigte sich die Sonne. In Pelzerhaken erwartete die DLRG die Gruppe und unterstützte tatkräftig. Mit einem speziellen Baderollstuhl konnte Tobias schließlich in die Ostsee eintauchen, ein Moment, den er lange herbeigesehnt hatte. Nach dem Bad folgte ein ausgedehnter Strandspaziergang, bei dem die schöne Landschaft und die gemeinsamen Gespräche wie Balsam für Tobias‘ Seele wirkten. Der Rückweg zur Unterkunft war geprägt von Lachen und Tränen der Rührung. Auch wenn das Bad in der kühlen Ostsee nur kurz war, hatte sich die lange Anreise mehr als gelohnt.
Zurück in Wasserburg wartete seine Mutter bereits freudig auf ihn. „Wasserburg – Potsdam – Ostsee und zurück. Über 2.000 Kilometer in vier Tagen. Danke, dass wir dich begleiten durften.“, so Claudia und Petra vom Herzenswunsch-Team.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: Tobias, Josy und das Herzenswunschteam an der Ostsee. Copyright BRK Rosenheim)

Rad-Europameisterschaften: Paul Fietzke gewinnt Bronze

Rad-Europameisterschaften: Paul Fietzke gewinnt Bronze

Raubling / Belgien – Der Deutsche Paul Fietzke aus den Reihen von Grenke – Auto Eder holte bei der Rad-EM in Belgien sein zweites Edelmetall bei einem internationalen Großevent.

Der italienische Teamfahrer Lorenzo Finn präsentierte sich mit Platz sieben ebenfalls in Topform.
Nach der Silbermedaille bei der Straßen-WM der Junioren 2023 hat Paul Fietzke nun auch Bronze bei den Europameisterschaften gewonnen. Der 18-jährige Deutsche belegte im heutigen Zeitfahren Platz drei. Fietzke legte die 31,3 Kilometer lange Strecke zwischen Heusden-Zolder und Hasselt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von genau 50,0 Kilometern pro Stunde zurück (37:31 Minuten) und musste sich nur dem Niederländer Michiel Mouris (37:08 Minuten) und dem belgischen Lokalmatadoren Jasper Schoofs (37:15 Minuten) geschlagen geben.
Ebenfalls eine sehr starke Leistung zeigte der zweite Grenke – Auto Eder Starter im heutigen Teilnehmerfeld: Der 17-jährige Italiener Lorenzo Finn wurde Siebter. Mit einer Zeit von 37:54 Minuten hatte er am Ende 46 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Der nächste große Höhepunkt für die Junioren von Red Bull – Bora – hansgrohe bei der Rad-EM 2024 wird die Mixed-Relay-Staffel am heutigen Donnerstag. Am Samstag findet dann das Straßenrennen statt.
(Quelle: Pressemitteilung Grenke – Auto Eder / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 12. September.

Namenstag haben:  Denhard, Degenhard, Gerfried, Guido, Wido, Guy, Marilyn, Maja, Mara, Marion, Marietta, Molly

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Paul Walker (1973 – war ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem als Hauptdarsteller der „The Fast and the Furious“-Kinofilm-Reihe bekannt ist.) 

– Oliver Kalkofe (1965  – ist ein deutscher Komiker und Schauspieler)

– Hans Zimmer (1957– ist ein deutscher Filmkomponist, Arrangeur und Musikproduzent, der mit über 100-Film-Soundtracks und zahlreichen Auszeichnen zu den Erfolgreichsten seiner Branche zählt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1839: Das amerikanische Vollschiff Draper aus Baltimore unter dem Kommando von Kapitän Hillert läuft als erstes Schiff in den gerade fertiggestellten Hafen der 1827 gegründeten Stadt Bremerhaven ein.
  • 1919: Am London Bullion Market treffen sich zum ersten Mal Goldhändler, um den Weltmarktpreis für Gold formal zu fixieren.
  • 1928: Der Okeechobee-Hurrikan kostet auf Guadeloupe rund 1200 Menschenleben.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
BRK-Kinderkrippe „Rotkreuzzwergerl“ wird erweitert

BRK-Kinderkrippe „Rotkreuzzwergerl“ wird erweitert

Rosenheim – Die BRK-Kinderkrippe „Rotkreuzzwergerl“ in der Rosenheimer Straße in Kolbermoor darf wachsen. Nachdem die Diakonie Rosenheim mit ihrer Kita Wollmäuse zum September in die neuen Räumlichkeiten in der Spinnerei umziehen konnte, war der Weg frei für die Erweiterung der BRK-Kinderkrippe Rotkreuzzwergerl.

Die Kindertageseinrichtung in der Grubholzer Straße sowie die Kinderkrippe in der Rosenheimer Straße werden nun künftig organisatorisch vereint und unter dem Namen „Haus für Kinder Rotkreuzzwergerl“ vom BRK-Kreisverband Rosenheim geführt. Beide Standorte bleiben erhalten: beim „kleinen Haus“ in der Rosenheimer Straße gibt es weiterhin Platz für zwei Krippengruppen“, beim „großen Haus“ in der Grubholzer Str. Platz für 2 Krippen- und 2 Kindergartengruppen. Die Gruppen dort werden nach und nach je nach Bedarf der Kolbermoorer Familien gefüllt, zum September startet im großen Haus eine Kindergartengruppe. Mit der Erweiterung des Hauses kommt auch eine Vergrößerung des Teams, das künftig von Tanja Rose-Labes als Leitung geführt wird. Sie freut sich schon auf ihre neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr das Haus für Kinder Rotkreuzzwergerl als neue Leitung begleiten zu dürfen, gemeinsam mit unserem Team ist es uns ein großes Anliegen, dass unsere Einrichtung ein Wohlfühlort für die Kinder und ihre Familien ist.“

Krippenkinder können nun gleich im Kindergarten weiterbetreut werden

Durch die Erweiterung ist es dem BRK-Kreisverband möglich Synergien zu nutzen: Die Krippenkinder können künftig direkt auch im Kindergarten weiterbetreut werden, eine neue Platzsuche ist für die Eltern damit nicht nötig. Durch die Erweiterung des Teams können Abwesenheitszeiten leichter organisiert werden und damit für die Eltern eine hohe Betreuungskontinuität angeboten werden. Nachdem beide Standorte organisatorisch zu einer Einrichtung zählen, ist nur eine Leitung mit Stellvertretung nötig und die Personalressourcen können damit zielführend am Kind eingesetzt werden.
„Wir sind dankbar für das Vertrauen der Stadt Kolbermoor auch die Kita in der Grubholzer Straße in unsere Trägerschaft zu übertragen“, so Amelie Guggenberger (Abteilungsleitung Soziale Arbeit beim BRK-Kreisverband Rosenheim). „Die schönen, hellen und kindgerechten Räumlichkeiten bieten den Kindern viel Räum zum Wachsen und Entdecken. Wir freuen uns sehr über die neue Einrichtung in unserer BRK-Familie.“
Beide Häuser haben künftig von 7 bis 15 Uhr geöffnet, wobei eine Anpassung der Öffnungszeiten im Kindergartenbereich bis 16 Uhr angedacht ist, sobald entsprechender Bedarf bei den Familien vorhanden ist.
Wer sich über das Haus für Kinder „Rotkreuzzwergerl“ informieren möchte, kann auf der Website des BRK unter www.brk-rosenheim.de schauen.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hervorragende Nachwuchskräfte für den RoMed-Klinikverbund

Hervorragende Nachwuchskräfte für den RoMed-Klinikverbund

Rosenheim – Mit großer Freude und Stolz versammelten sich 38 Absolventen, davon neun Staatspreisträger in der Cafeteria des RoMed Klinikums Rosenheim. Nach drei Jahren Ausbildung in Theorie und Praxis und einem Versorgungsspektrum vom Neugeborenen bis zum Hochbetagten dürfen sich die frisch Examinierten nun Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann nennen. 

Während ihrer Ausbildung haben die 29 Absolventinnen und neun Absolventen im Alter von 19 bis 43 Jahren eine Vielzahl von Herausforderungen gemeistert und sich umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten angeeignet. Sie sammelten praktische Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Pflege, darunter die Altenpflege, die Pflege erwachsener Menschen und die Kinderkrankenpflege. Neben der Theorie, die unter anderem Themen wie Anatomie, Physiologie, Pflegewissenschaft und Ethik umfasste, haben die Auszubildenden zahlreiche Praxisphasen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten durchlaufen. Dabei lernten sie, pflegerische Maßnahmen eigenständig und im Team durchzuführen, Patienten in unterschiedlichen Lebenssituationen zu betreuen und komplexe Pflegesituationen zu managen. Mit ihrem Abschluss sind sie nun bestens darauf vorbereitet, eine verantwortungsvolle und vielseitige Rolle im Gesundheitswesen zu übernehmen. Besonders erfreulich: 35 der frisch Examinierten verbleiben im RoMed Klinikverbund und tragen dort ab sofort zur Versorgung der Patienten bei.
„Seien Sie stolz und freuen Sie sich auf das, was Sie bewirken werden!“
Schulleiterin Amela König begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter die Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht, sowie die vielen Vertreter der Abteilungen des RoMed Klinikums. In ihrer inspirierenden Rede betonte die Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget den hohen Stellenwert des Pflegeberufs. Sie hob hervor, dass die Pflegefachpersonen stets die ersten und nächsten Ansprechpartner für die Patienten sind. Diese Nähe erfordere nicht nur ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz, sondern auch schnelle Reaktionsfähigkeit und großes Einfühlungsvermögen. „Sie haben mit hoher Ausdauer und bemerkenswertem Engagement diesen Meilenstein erreicht. In Ihrer neuen Rolle als Pflegekräfte werden Sie nicht nur Leben berühren, sondern auch Hoffnung schenken und Stärke vermitteln. Ihre Arbeit ist von unschätzbarem Wert, für jeden Einzelnen und für unsere gesamte Gesellschaft“, würdigte Hantl-Merget die Absolventen und ermutigte sie: „Seien Sie stolz auf das, was Sie erreicht haben, und freuen Sie sich auf das, was Sie bewirken werden!“.
Die kurzweilige Feier gestalteten die Schüler des zweiten Ausbildungsjahres sowie die jeweiligen Klassenleitungen der Absolventen Natalie Ballo und Anita Fischer mit unterhaltsamen Einlagen. Nach der Zeugnisverleihung hatten die neuen Pflegefachkräfte noch ausreichend Gelegenheit mit ihren Angehörigen, dem Lehrerkollegium, den zentralen Praxisanleitern sowie den Stations- und Pflegedienstleitungen gebührend zu feiern.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Die Staatspreisträgerinnen: (v.l.) Amela König, Schulleitung, Gabriele Leicht, Dritte Bürgermeisterin, die Staatspreisträgerinnen Franziska Schmid, Olivia del Mondo, Tanja Städter, Shushanik Iudakov, Sophia Huber, Magdalena Braun, Linda Pieschel, Julia Niedermeier und Judith Hantl-Merget, Pflegedirektorin. Copyright RoMed Kliniken)

Tag der Ersten Hilfe

Tag der Ersten Hilfe

Rosenheim – Was war noch mal stabile Seitenlage? Wann ist sie überlebenswichtig? Fragen wie diese können schnell und einfach beantwortet werden. Am 14. September ist Tag der ersten Hilfe.

In einem Erste-Hilfe-Kurs, der einen Tag oder zwei bis drei Abende dauert, lernen die Teilnehmenden die Handgriffe für den Notfall. „Unser Appell zur Teilnahme richtet sich zum Tag der Ersten Hilfe besonders an diejenigen, die viel unter Menschen sind. Denn bei ihnen ist die Wahrscheinlichkeit als erste helfen zu müssen, am höchsten“, sagt Wilhelm Bothar, Leiter Ausbildung bei den Rosenheimer Maltesern.
Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hat im Auftrag der Malteser im Juni mehr als 1000 Menschen befragt. Demnach haben 14 Prozent einen Erste-Hilfe-Kurs in den zurückliegenden zwei Jahren besucht. Bei 15 Prozent der Befragten ist dies schon zwischen drei und fünf Jahren her. Der Großteil aber, 59 Prozent, sagt, eine Ersthelfer-Schulung sei länger als fünf Jahre her. Und acht Prozent haben noch nie einen Kurs besucht. Unter anderem für Führerschein-Bewerber und Betriebshelfer ist ein Kurs verbindlich. Hilfsorganisationen und Berufsgenossenschaften fordern, den Erste-Hilfe-Kurs alle zwei Jahre zu wiederholen.
Zwar ist laut Strafgesetzbuch jede und jeder in Deutschland verpflichtet einem anderen Menschen im Notfall Hilfe zu leisten. Doch auf Strafen von bis zu einem Jahr oder Geldzahlungen setzen die Hilfsorganisationen nicht. Sie möchten lieber damit überzeugen, dass die (aufgefrischten) Kenntnisse den Kursteilnehmern selbst ein gutes Gefühl geben, für einen Notfall gut gerüstet zu sein. In den ersten Minuten Hilfe zu erhalten, kann für Betroffene den Unterschied zwischen geringen Folgen und schwerwiegenden Folgen bis zum Tod haben. 

Erste-Hilfe-Kurse der Malteser

Bothar erklärt: „Falsch machen können Laien eigentlich nichts – außer nicht aktiv zu werden. Also den Patienten ansprechen, Notruf an die 112 absetzen und beim Patienten bleiben bis die Profis in wenigen Minuten übernehmen.“ Da oft auch andere Menschen in der Nähe sind, bittet ein Ersthelfer auch diese um Unterstützung. Zum Beispiel um den Patienten besser zu lagern, ihn vor Hitze oder Kälte zu schützen oder einen Verbandkasten oder Defibrillator zu holen. Ein automatischer Defibrillator (AED), mit dem der Herzschlag aktiviert wird, sagt den Helfenden mit einfachen Ansagen, was zu tun ist. In immer mehr öffentlichen Gebäuden oder Eingängen von Firmen findet sich ein AED.
Erste-Hilfe-Kurse bieten Hilfsorganisationen wie die Malteser regelmäßig unter der Woche oder an Samstagen an. Für Gruppen und Firmen sind auch individuelle Termine und Kurse in den Landkreisen Rosenheim und Miesbach möglich. Info und Anmeldung unter www.malteser-kurse.de oder telefonisch unter 08031 809570.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Durchwachsener Start: Starbulls-Nachwuchs sammelt Erfahrungen zum Saisonauftakt

Durchwachsener Start: Starbulls-Nachwuchs sammelt Erfahrungen zum Saisonauftakt

Rosenheim – Das vergangene Wochenende brachte für die Nachwuchsmannschaften der Starbulls Rosenheim leider keine erfreulichen Ergebnisse. Sowohl die U17 als auch die U20 mussten Niederlagen in ihren ersten Punktspielen der Saison in der 1.Liga hinnehmen.

Die U17, zeigte kämpferische Ansätze, konnte sich jedoch am Ende nicht gegen den stark aufspielenden Gegner durchsetzen. Trotz engagierter Leistung und einiger guter Chancen gelang es dem Team nicht, das Ruder herumzureißen und die ersten Punkte der Saison einzufahren.
Auch die U20, die mit hohen Erwartungen in ihre zweite Partie der Saison gestartet war, musste sich nach einem intensiven Spiel geschlagen geben. Die Mannschaft konnte den Schwung aus dem vorherigen Sieg nicht mitnehmen und fand diesmal nicht zu ihrem gewohnten Rhythmus.
„Die Ergebnisse am Wochenende waren nicht ganz was wir uns erwartet haben. Doch die Art und Weise, wie wir teilweise gespielt haben, war gut. Es liegt noch viel Arbeit vor uns.“, so Gerhard Unterluggauer, Headcoach der U20.
Nach diesem herausfordernden Wochenende heißt es nun, den Blick nach vorne zu richten. Die Starbulls-Nachwuchsmannschaften werden ihre Lehren aus den Niederlagen ziehen und gestärkt in die kommenden Begegnungen gehen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 11. September.

Namenstag haben: Helga, Hilga, Hildga, Ludwig, Lutz, Maternus, Paphnutius.

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Moby (1965 – ist ein US-amerikanischer Musiker, DJ, Sänger und Produzent.)

– Hiroshi Amano (1960 –  ist ein japanischer Physiker, der erstmals blaue LEDs herstellte und „für die Erfindung effizienter, blaues Licht ausstrahlender Dioden, die helle und energiesparende Lichtquellen ermöglicht haben“ zusammen mit Isamu Akasaki und Shuji Nakamura den Nobelpreis für Physik 2014 erhielt.)

– Franz Beckenbauer (1945 – war ein deutscher Fußballfunktionär des DFB und des FC Bayern Münchens.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1841: der Maler John Rand erhält ein US-Patent über die von ihm erfundene Tube, die ursprünglich zum Befüllen mit Rabe gedacht ist.
  • 1609: Der englische Seefahrer Henry Hudson entdeckt den später nach ihm benannten Hudson River.
  • 1962: The Beatles nehmen ihre erste Single Love Me Do auf.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Fantasy Lesefestival in Rosenheim. Innpuls.me verlost 1 x 2 Tickets

Fantasy Lesefestival in Rosenheim. Innpuls.me verlost 1 x 2 Tickets

Rosenheim – Wenn das Herbstfest vorbei ist, gibt es gleich wieder eine Möglichkeit, der Realität zu entfliehen: Das Rosenheimer Fantasy Lesefestival verzaubert mit über 20 der renommiertesten Fantasy und Science-Fiction Autoren Deutschlands. Innpuls.me verlost dazu 1 x 2 Tickets.

Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen stellt die Fantasy-Bücher vor. Foto: Josefa Staudhammer

Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen stellt die Fantasy-Bücher vor. Foto: Josefa Staudhammer

Das Lesefestival für alle Fantasy-Fans findet vom 20. bis 22. September im Rahmen der Ausstellung „Heldinnen und Helden“ im Rosenheimer Lokschuppen statt. Über drei Tage hinweg werden  mehr als 20 der renommiertesten deutschen Autoren aus der Welt der fantastischen Literatur ihre Werke präsentieren. Die Bandbreite reicht von düsteren Dystopien über verträume Kindergeschichten bis hin zu romantischen Vampirromanen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei – nicht nur für Kinder und junge Erwachsene.

Verlosung

Innpuls.me verlost für die Abendveranstaltung am 20. September, 19.30 Uhr im Rosenheimer Ballhaus 1 x 2 Tickets. Es lesen die beiden bekannten Fantasy-Autoren Bernhard Hennen und Nina Blazon. Die Moderation übernimmt Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen.

Wer bei unserem Gewinnspiel mitmachen will, schickt uns eine E-Mail mit Eurer Adresse und dem Kennwort „Lesefestival“ an gewinninnpuls@outlook.de .
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Unter allen Einsendungen losen wird den Gewinner aus. Er wird dann von uns benachrichtigt. Einsendeschluss ist Samstag, 14. September 2024.

14 der 20 Autoren standen bereits einmal auf der Spiegel-Beststellerliste. Ob es die Altmeister sind wie Bernhard Hennen, Andreas Brandhorst, Kai Meyer oder Markus Heitz, die in ihre Zukunftsvisionen und fantastischen Welten literarisch entführen oder Newcomer dieses Genres, wie Sameena Jehanzeb, Sam Feuerbach oder Theresa Hanning.

Direkter Kontakt mit den Autoren

Das Festival zeichnet sich besonders durch den direkten Kontakt zwischen den Autoren und der Zuhörerschaft aus. Alle Lesungen werden moderiert und somit der interaktive Austausch gefördert. „Man ist quasi live am Schreibtisch dabei“, so Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen im Gespräch mit Innpuls.me. Zwischen den Lesungen kann über den „Fantasy Marktplatz“ im Ausstellungszentrum Lokschuppen geschlendert werden, bei dem man die Bücher auch erwerben kann.
Die Lesungen finden an drei Tagen an vier Orten statt: Stadtbibliothek, Innmuseum, Ballhaus und Stadtjugendring.
Die Auftaktveranstaltung ist am Freitag, 20. September, von 19.30 bis 22 Uhr, im Ballhaus. An diesem Abend lesen Bernhard Hennen und Nina Blazon.
Bernhard Hennen ist nicht nur Autor der  Abenteuerbücher zum beliebten Rollenspiel „Das schwarze Auge“ sondern auch Schaffer der erfolgreichen „Elfen“ Sage. In Rosenheim liest er aus seinem Werk „Schattenelfen – Die weinende Stadt“
Nina Blazon schreibt seit 2003 Kinder- und Jugendbücher in den Genres Fantasy, Historischer Roman und Krimi. Sie wurde schon mehrfach ausgezeichnet. In Rosenheim liest sie aus ihrem Werk „Banshee Blues – Der Fluch der Todesfeen“.

Man kann einen Festival-Pass kaufen oder auch ein Ticket für eine Einzellesung. All Infos dazu und einen Überblick über das gesamte Programm findet Ihr hier.

(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re / Foto: Josefa Staudhammer)

Schulstart in Rosenheim: Stundenplan kann regulär eingehalten werden

Schulstart in Rosenheim: Stundenplan kann regulär eingehalten werden

Rosenheim / Landkreis – Für 635 Kinder in der Stadt Rosenheim und 2703 Kinder im Landkreis war der heutige Dienstag (10.9.2024) ein ganz besonderer Tag: sie erlebten ihren ersten Schultag. Bei einem Pressegespräch mit dem Staatlichen Schulamt Rosenheim ging es um die Herausforderungen, mit denen die Schulen in diesem Schuljahr zu kämpfen haben. 

Mit dabei beim Pressegespräch des Staatlichen Schulamts Rosenheim (von links): Herbert Unterreiner, Susanne Danzl, Wolfang Baumann, Schulamtsdirektorin Angelika Elsner und Markus Kinzelmann.

Mit dabei beim Pressegespräch des Staatlichen Schulamts Rosenheim (von links): Herbert Unterreiner, Susanne Danzl, Wolfang Baumann, Schulamtsdirektorin Angelika Elsner und Markus Kinzelmann. Foto: Josefa Staudhammer

Der Fachkräftemangel macht auch vor den Schulen nicht halt. Die gute Nachricht laut Staatlichem Schulamt Rosenheim: Zum jetzigen Zeitpunkt können sowohl die Grundschulen als auch die Mittelschulen regulär gemäß Stundentafel versorgt werden. Außerdem gibt es keine Klassen mit mehr als 30 Schülern.
„Wir konnten die Grundversorgung gut abdecken“, so Schulamtsdirektor Herbert Unterreiner. 140 neue Lehrer wurden für die staatlichen Grund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis Rosenheim zugewiesen, davon 35 Lehramtsanwärter. Somit gibt es insgesamt 744 Grundschullehrer und 349 Mittelschullehrer. Dazu kommen 110 sogenannte „Mobile Reserven“, die beispielsweise bei Krankheit einspringen können. „Im Einsatz sind diese meistens ab November“, informierte Schulrat Wolfgang Baumann bei dem Pressegespräch.

Migrationsanteil zwischen 56 und 86 Prozent

Eine weitere Herausforderung neben dem Fachkräftemangel ist der Zuzug. Bei den Mittelschulen bewegt sich der Migrationsanteil in diesem Jahr zwischen 56 und 86 Prozent. In der Stadt Rosenheim bewegt sich der Migrationsanteil bei den Grundschulen (mit Ausnahme der Grundschulen Aising, Pang und Westerndorf) deutlich über 50 Prozent, wobei die Astrid-Lindgren-Grundschule, die GS-Happing, die Prinzregenten-GS und die GS-Fürstätt die höchsten Anteile aufweisen. Insgesamt sind es 5812 Schüler mit Migrationshintergrund (im Vorjahr 5515) „Bei diesem Schülern liegt der Fokus erst einmal darauf, dass sie Deutsch lernen“; so Schulamtsdirektorin Angelika Elsner. Darum gibt es in diesem Schuljahr 13 Deutschklassen.

Basiskompetenzen im Bereich Lesen, Schreiben und Rechnen sollen ab diesem Schuljahr im Rahmen der „PISA-Offensive Bayern“ deutlich gestärkt werden. „Dafür kommt in allen vier Jahrgangstufen der Grundschule jeweils eine Stunde Deutsch hinzu, außerdem gibt es in der ersten und dritten Klasse jeweils eine zusätzliche Stunde Mathematik“, informierte das Staatliche Schulamt Rosenheim.
Ebenfalls Thema ist die Digitalisierung. Jede Schule kann nun pro Schuljahr bis zu zwei Jahrgangsstufen mit mobilen Endgeräten ausstatten. Die Schulen bestimmen, ob es sich dabei um Tablet oder Laptop handeln soll. Diese müssen dann von den Eltern beschafft werden. Die Eltern können dafür einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 350 Euro pro Gerät bekommen. Bereits 13 Mitteilschulen haben sich bereits für dieses Projekt „Digitale Schule der Zukunft“ angemeldet. Sie müssen die Vorgaben nun auch in diesem Jahr umsetzen  „Praktisch an den Tablets und Laptops ist, dass man dann nicht mehr so viele Bücher im Schulranzen mittragen muss“, so Schulamtsdirektor Herbert Unterrainer dazu.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)