Ein Abend der Vielfalt: 4. W³-Länderabend mit interkulturellem Austausch

Ein Abend der Vielfalt: 4. W³-Länderabend mit interkulturellem Austausch

Rosenheim – Am Freitag, 13. Dezember, verwandelte sich die gfi gGmbH in Rosenheim in einen lebendigen Treffpunkt der Kulturen. Der 4. W³-Länderabend, organisiert vom Jugendintegrationsprojekt W³ wissen Werte Wir, lockte zahlreiche Besucher an und bot ihnen die Gelegenheit, die Vielfalt der Gesellschaft hautnah zu erleben.

Bereits um 18 Uhr wurde die Veranstaltung mit einer herzlichen Begrüßung durch Cornelia Graf, Projektkoordinatorin und Initiatorin des W³-Projekts, sowie Edona Gashi, Projektleiterin, eröffnet. Beide betonten die Bedeutung des interkulturellen Austauschs als Mittel zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Während der Begrüßung stellte sich auch das engagierte W³-Team vor, das den Abend mit viel Herzblut vorbereitet hatte.
Im Anschluss äußerten die 3. Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Gabriele Leicht, und Stefan Schellenberger, Schulleiter der Berufsschule 1 Rosenheim, ihre Anerkennung für das Projekt. Frau Leicht hob hervor, wie wichtig es sei, Vielfalt zu feiern und Vorurteile abzubauen, um ein friedliches Miteinander zu fördern. Herr Schellenberger betonte die Bereicherung, die interkulturelle Begegnungen für die Schülerschaft und die gesamte Gesellschaft darstellten.

kultureller Austausch im Mittelpunkt 

Ein musikalisches Highlight des Abends war der Auftritt einer senegalesischen Liveband, die mit ihren mitreißenden Rhythmen für eine ausgelassene Stimmung sorgte. Parallel dazu konnten die Besucher an zahlreichen Länderständen eine Vielfalt erleben: Von Kalligrafie-Workshops in arabischer Schrift über kunstvoll gestaltete Henna-Tattoos bis hin zu aromatischen Kaffee- und Teespezialitäten aus aller Welt.
Besonders war die Gestaltung der Stände durch die Jugendlichen des W³-Projekts. Mit großer Hingabe präsentierten sie kulturelle Besonderheiten und boten landestypische Speisen aus ihren Heimatländern an. Der Abend wurde so zu einer Plattform für Begegnungen, Gespräche und das Entdecken neuer Perspektiven. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen zu erweitern und in den Dialog mit Menschen unterschiedlicher Herkunft zu treten.
Den krönenden Abschluss bildete das internationale Buffet, das die Gäste mit einer kulinarischen Reise um die Welt verwöhnte. Beim gemeinsamen Essen, Tanzen und Feiern wurde die Essenz des W³-Länderabends spürbar: Vielfalt als Bereicherung und Brücke des Verstehens zu erleben.
(Quelle: Pressemitteilung W³ / Beitragsbild: Copyright W³)

Jubiläum: 20 Jahre Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V.

Jubiläum: 20 Jahre Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V.

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Seit zwei Jahrzehnten bringt der Dachverband Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. Freude in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen und sorgt mit der Förderung professioneller Klinikclowns für eine Erleichterung von Klinikaufenthalten und Lebenslagen in Pflegeheimen und therapeutischen Einrichtungen.

2004 begann sein Wirken mit vier Gründungsvereinen, dieses Jahr feiert der Dachverband Clowns 20jähriges Jubiläum und ist der größte Zusammenschluss von Klinikclownsvereinen deutschlandweit.
Gesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach ist Schirmherr des Jubiläums und gratuliert mit den Worten: „Zwei Jahrzehnte Visiten im Clownskostüm auf Kinderstationen oder in Pflegeeinrichtungen, die Lachen und Leichtigkeit beschert haben, das ist eine tolle Leistung.“
Ausgehend von der Prämisse, dass Clownerie im Gesundheitswesen professionell sein muss, verfolgt der Dachverband das Ziel, einen einheitlich hohen Qualitätsstandard der Clownsarbeit in Medizin und Pflege zu gewährleisten und eine flächendeckende Finanzierung dafür zu schaffen. Alle Mitgliedsvereine erfüllen in ihrer Arbeit konkrete Qualitätskriterien, die im Dachverband gemeinsam entwickelt wurden. Die Klinikclowns der 19 Mitgliedsvereine sind aktuell circa 21.000 Mal jährlich im Einsatz in Krankenhäusern, pflegenden und therapeutischen Einrichtungen, von Rostock bis Garmisch-Partenkirchen und von Köln bis Leipzig. Ausführliche Informationen gibt es unter www.dachverband-clowns.de.
(Quelle: Pressemitteilung Dachverbands Clowns / Beitragsbild: Großes Meeting des Dachverbands Clowns in Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. im Jubiläumsjahr Copyright Katrin Ruiz)

Geburtstagskind mit großem Herz für soziale Einrichtungen

Geburtstagskind mit großem Herz für soziale Einrichtungen

Rosenheim – Ein großzügiger Rosenheimer Bürger, der anonym bleiben möchte, feierte heuer seinen 60. Geburtstag inmitten von Familie, Freunden und zahlreichen Vereinen. Anstatt Geschenke zu erhalten, entschied er sich dazu, einen Spendenkonto einzurichten, auf das die seine Gäste ihre „finanziellen Geburtstagsgeschenke“ einzahlen konnten.

Dank der Großzügigkeit der Gäste konnte die Summe von 6.000 Euro gesammelt und an zwei soziale Zwecke weitergegeben werden. Der Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V., sowie das Caritas Haus für mehrfach schwerbehinderte Menschen in Schonstett waren überwältigt von der finanziellen Unterstützung und freuten sich über die großzügige Geste des Geburtstagskindes und dessen Gäste.
Die Spenden werden dazu beitragen, Projekte und Programme zugunsten von Kindern und bedürftigen Menschen zu unterstützen. Der Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V. wird die Spende dafür nutzen, die zweiwöchentlichen Besuche der KlinikClowns im RoMed Klinikum Rosenheim für das kommende Jahr zu verdoppeln und einen wöchtenlichen Besuch der Clowns zu sponsern. Der sozial eingestellte Spender möchte nicht im Rampenlicht stehen, sondern betont die Bedeutung der Hilfe für die Gemeinschaft. Die Aktion zeigt, wie Einzelpersonen durch ihr Engagement und ihre Großzügigkeit einen positiven Einfluss auf das Leben anderer haben können. 
(Quelle: Pressemitteilung Förderverein Kinderklinik Rosenheim e.V / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gesonderte Öffnungszeiten im Haus des Gastes und in den Ausstellungshäusern Prien

Gesonderte Öffnungszeiten im Haus des Gastes und in den Ausstellungshäusern Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Während der Feiertage gibt es gesonderte Öffnungszeiten im Tourismusbüro sowie das Ticketbüro, im Haus des Gastes und in den Ausstellungshäusern in Prien. Hier findet Ihr die eine Übersicht der Änderungen:

Das Tourismusbüro sowie das Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, haben am Dienstag, 24. und Dienstag, 31. Dezember von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. An den Weihnachtsfeiertagen, Mittwoch, 25. und Donnerstag, 26. Dezember, sowie an Neujahr, Mittwoch, 1. Januar 2025, haben beide Einrichtungen geschlossen.
Die Bücherei Prien, Alte Rathausstraße 11, ist von Montag, 23. Dezember bis einschließlich Mittwoch, 1. Januar geschlossen. Ab Donnerstag, 2. Januar sind die Mitarbeiter wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für die Büchereimitglieder vor Ort.
Die Galerie im Alten Rathaus, Alte Rathausstraße 22, hat an Heilig Abend, 24. Dezember, an den Weihnachtsfeiertagen, Mittwoch, 25. und Donnerstag, 26. Dezember sowie am Dienstag, 31. Dezember, Mittwoch, 1. Januar und Montag, 6. Januar geschlossen.
Die Ausstellungsräumlichkeiten im KronastHaus haben ebenfalls am Mittwoch, 1. Januar und Montag, 6. Januar geschlossen.
Weitere Informationen sind im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie im Ticketbüro Prien, unter Telefon +49 8051 965660 oder ticketservice@tourismus.prien.de und auf der Internetseite tourismus.prien.de erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Mark Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Spende an den Förderverein der  Kinderklinik Rosenheim e.V.

Spende an den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V.

Rosenheim – Die Mitarbeiter der Firma Peek und Cloppenburg haben mit Freude eine Spende in Höhe von 635 Euro an den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V. übergeben.

Der Betrag setzt sich aus den Erlösen eines Kuchenverkaufs, der an mehreren Samstagen in der Kantine stattfand, sowie einer großen Tombola, die während der Weihnachtsfeier der Firma organisiert wurde, zusammen.
Die Spendenaktion wurde von den Mitarbeitern mit viel Engagement und Kreativität durchgeführt. Die selbstgebackenen Kuchen und die attraktiven Tombola-Preise fanden großen Anklang und trugen dazu bei, eine beachtliche Summe für einen guten Zweck zu sammeln.
„Wir sind stolz darauf, einen Beitrag zur Unterstützung des Fördervereins der Kinderklinik Rosenheim e.V. leisten zu können. Die Arbeit, die dort für die kleinen Patienten geleistet wird, ist von unschätzbarem Wert“, so Yannick Tauer (Auszubildener und Organisator der Tombola). Die Übergabe des Betrags fand vergangene Woche in den Räumen von P&C Rosenheim im Beisein der Mitarbeiter und des Geschäftsleiters statt. Der Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V. bedankte sich herzlich für die großzügige Unterstützung und betonte, wie wichtig solche Spenden für die Verbesserung der medizinischen Versorgung und die Schaffung eines kinderfreundlichen Umfelds sind. Peek & Cloppenburg setzt sich auch weiterhin für soziale Projekte ein und freut sich, durch solche Aktionen einen positiven Einfluss auf die Gemeinschaft auszuüben.
(Quelle: Pressemitteilung Förderverein Kinderklinik Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Im Bild von rechts nach links: Mihaela Hammer Vorsitzende des Fördervereins der Kinderklinik Rosenheim e.V., Birgit Jacob Gesundheitskoordinatorin P&C, Iris Wiessner Ausbildungskoordinatorin P&C, Martin Stoikow Geschäftsleiter P&C Yannick Tauer Auszubildender P&C, Jasmin Harre-Göhsl stellv. Vorsitzende des Fördervereins der Kinderklinik Rosenheim e.V Copyright P&C, Förderverein Kinderklinik Rosenheim e.V.)

Hund und Halter: Ehrenamtlich auf vier Pfoten

Hund und Halter: Ehrenamtlich auf vier Pfoten

Deutschland / Bayern / Rosenheim – In Zeiten des demografischen Wandels gibt es immer mehr alte Menschen in Seniorenheimen, die kaum Besuch bekommen. Ein freundlicher Besucher auf vier Pfoten ist da besonders willkommen, um die Einsamkeit zu vertreiben. Mit einem charakterlich und gesundheitlich geeigneten Hund kann sich jeder Halter engagieren und Gutes tun.

Glücksgefühle, Ablenkung, Anregung zu Kommunikation und motorischem Training, Motivation, die Liste der wissenschaftlich erwiesenen positiven Effekte des Zusammenseins mit einem freundlichen Hund ist lang. Das gilt besonders für alte Menschen, die wenig Freude und Abwechslung in ihrem tristen Alltag haben.„Besuchsdienste mit Hund sind eine schöne Möglichkeit, Leben in Senioreneinrichtungen zu bringen“, sagt Dr. Rainer Wohlfarth, Vorsitzender der Europäischen Gesellschaft für tiergestützte Interventionen (ESAAT). „In den Heimen gibt es eine große Nachfrage nach Menschen, die nach entsprechender Ausbildung einige Stunden pro Woche mit ihrem Hund zu Besuch kommen.“

Eignung zum Besuchshund

Wer einen Hund besitzt und sich engagieren möchte, sollte sich zunächst fragen, ob er den richtigen vierbeinigen Partner an seiner Seite hat. Ist das Tier freundlich und beherrscht die Grundkommandos? Tritt es gern mit fremden Menschen in Kontakt und lässt sich anfassen? Reagiert es positiv auf unbekannte Situationen und Umgebungen?
Um diese Fragen vorurteilsfrei zu beantworten, empfiehlt Dr. Wohlfarth, sich an eine renommierte Institution zu wenden, die Besuchsdienste mit Hunden in Seniorenheimen anbietet. Das können die Johanniter, die Malteser, das Deutsche Rote Kreuz oder andere karitative Organisationen sein. Hundehalter finden dort das ganze Paket: Neben einer entsprechenden Versicherung erhalten sie eine Basisausbildung. Diese vermittelt die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um einen Hund in einem Kreis von alten Menschen einzusetzen.

Ausbildung zum Mensch-Hund-Team

„Zudem wird der Hund einem Wesenstest unterzogen und Fachleute beurteilen, ob das Mensch-Hund-Team überhaupt für den sozialen Einsatz geeignet ist“, sagt Dr. Wohlfarth. „Es ist nämlich nicht nur wichtig, dass das Tier freundlich und gut erzogen ist. Der Halter muss seinen Hund beispielsweise auch lesen können und wissen, wann er gestresst ist und wie dann zu handeln ist.“ Das Tier sollte bei der Basisausbildung zudem fremde Gegenstände wie Rollatoren, Krücken oder Rollstühle kennenlernen.
Gibt es keine entsprechende Organisation in der eigenen Stadt, so kann sich der Hundehalter auch an eine der zahlreichen privaten Einrichtungen wenden, die Mensch-Tier-Teams für den sozialen Einsatz ausbilden. „Wer eine Fortbildung mit einem Zertifikat von ESAAT oder ISAAT auswählt, kann sicher sein, dass alle wichtigen Inhalte abgedeckt sind“, rät Dr. Wohlfarth. „Nach einer solchen Weiterbildung ist ein Hundehalter dann fit genug, seine Besuchsdienste sogar privat anzubieten, ohne den Rahmen einer karitativen Organisation.“
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 16. Dezember

Namenstag haben: Adelheid, Albine, Dankrad, Reinhold, Sturmius

3 bekannte Geburtstagskinder:

Mats Hummels (1988 – ist ein deutscher Fußballspieler.)

Mariza (1973 – ist eine portugiesische Sängerin und Fadista, die in ihrer Heimat als neue Ikone des Fado gefeiert wird und seit ihrem Debut-Album „Fado em Mim“ den portugiesischen Musikstil auch international wieder populär gemacht hat.)

 Ludwig van Beethoven (1770 – war ein deutscher Komponist und Pianist der Wiener Klassik, der zu den bedeutendsten und einflussreichsten Komponisten aller Zeiten gezählt wird und dessen Sinfonien Nr. 5 und Nr. 9 zu den weltweit populärsten Musikstücken zählen.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1946: Der Modeschöpfer Christian Dior richtet in Paris sein Atelier ein.
  • 1971: Sapporo eröffnet als vierte japanische Stadt sein U-Bahn-Netz.
  • 1992: Der erste Stolperstein zur Erinnerung an NS-Opfer wird in Köln verlegt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Wie kann man die Lebensqualität von Katzensenioren unterstützen?

Wie kann man die Lebensqualität von Katzensenioren unterstützen?

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Das ausgelassene Spielen lässt nach, die Bewegungen werden langsamer. Wenn Katzen alt werden, ergeht es ihnen wie uns Menschen. Wie man die Lebensqualität von Katzensenioren unterstützen kann erfahrt Ihr hier:

Der Bewegungsapparat ist in die Jahre gekommen, die Knochen machen das sprichwörtlich nicht mehr mit. Aber auch Seh- und Hörvermögen können nachlassen. Wann diese Altersphase beginnt, ist auch bei Katzen unterschiedlich. Halter sollten daher auf Anzeichen achten, etwa ob sich das Verhalten der Katze mit den Jahren verändert. So können sie ihr Heimtier in diesem Lebensabschnitt gut unterstützen.
Im Schnitt werden Katzen etwa 15 Jahre alt, manche Katzen erreichen aber auch ein Alter von 20 Jahren oder mehr. Mit zwölf gelten sie in der Regel als Senior. Mit zunehmendem Alter können allerdings Beschwerden auftreten. „Am häufigsten finden sich bei Katzen Probleme mit den Knochen und Gelenken, ähnlich wie bei Menschen mit Arthrose oder Arthritis. Durch die jahrelangen alltäglichen Belastungen zeigen sich Verschleißerscheinungen und die Bewegungsfähigkeit wird eingeschränkt“, erklärt Tierärztin Dr. Katja Oelmann, die sich mit ihrer Praxis auf Katzenmedizin spezialisiert hat. „Aber auch die Sinne lassen nach, sodass beispielsweise Hören und Sehen nach und nach schwerer fallen.“
Im Alter sind die physiologischen Alterserscheinungen und beginnende chronische Krankheiten fließend. So ist bei Seniorenkatzen eine regelmäßige Altersvorsorgeuntersuchung beim Haustierarzt ratsam. Diese besteht im Optimalfall aus einer ausführlichen Allgemeinuntersuchung mit Anamnesegespräch zu Auffälligkeiten im Verhalten der Katze, Gewichtskontrolle und Überprüfung des Blutdrucks sowie einer Blut- und Urinuntersuchung, empfiehlt die Expertin.

Gelenk- und Knochenprobleme

Probleme mit den Gelenken und Knochen verursachen Schmerzen und Steifheit und schränken damit die Beweglichkeit der Katze ein. „Typisches Anzeichen dafür ist etwa, wenn eine Katze früher gerne auf hohe Plätze gesprungen oder geklettert ist und diese mit der Zeit meidet. In der frühen Phase zeigt sich das durch ein Zögern beim Springen. Es wirkt so, als ob die Katze überlegt, ob sie jetzt von der Erhöhung springen möchte oder nicht. Teilweise läuft sie auch von einer Ecke zur anderen bevor sie runterspringt. Vielleicht wirken aber auch die allgemeinen Bewegungen steif oder sie zögert hin und wieder beim Gehen. Das tritt vor allem nach dem Schlaf auf“, so die Expertin. „Aber auch beim Putzen kann das einschränken. Stellen, die eine Katze früher problemlos erreicht hat, werden nun ignoriert, weil das Drehen und Beugen zu schmerzhaft ist. Manche alte Katzen werden von uns abhängig. Die immer autarke, selbstständige Katze braucht plötzlich Hilfe bei der Körperpflege. Durch vermehrten Muskelabbau frieren alte Katzen auch mehr.“
Halter können darauf reagieren und die Schwierigkeiten reduzieren:

  • Warme Ruheplätze: Wärme hilft dabei, Schmerzen zu lindern. Dafür bieten sich sonnige Plätze oder eine beheizbare Unterlage an.
  • Bewegung fördern: Wenn die Bewegung eingeschränkt ist und die Katze nur noch liegt, nimmt das Problem noch weiter zu. Stattdessen helfen einfache Bewegungsspiele dabei, die Gelenke mobil und die Katze aktiv zu halten. Wie junge Kätzchen jagen auch Katzensenioren gerne einem Spielzeug nach, das über den Boden rollt oder an einer Katzenangel befestigt wurde. Einzig die Dauer und Geschwindigkeit müssen dabei angepasst werden, damit die Katze noch regelmäßig zum Erfolg kommt und Spaß am Spielen hat.
  • Tierärztliche Beratung: Tierärzte können Spiele und Übungen empfehlen, die in den Alltag integriert werden und so die Beweglichkeit fördern. Leidet die Katze unter Schmerzen, können diese zwar nicht immer geheilt, in der Regel aber abgemildert werden.
Nachlassen von Seh- und Hörvermögen

„Bei vielen älteren Katzen lassen das Seh- und Hörvermögen mit der Zeit nach. Das fällt vor allem auf, wenn eine Katze immer weniger auf Bewegungen oder Geräusche in der Umgebung reagiert. Ist die Entwicklung bereits fortgeschritten, kann es außerdem passieren, dass sie sich erschreckt, wenn man sich von hinten nähert“, so Dr. Oelmann. „Wenn man darauf Rücksicht nimmt, kann die Katze aber ihre üblichen Routinen beibehalten.“
Möglichkeiten zur Unterstützung sind:

  • Bekannte Umgebung: Möbel und Schlafplätze, aber auch Futter- und Wassernäpfe sowie die Katzentoiletten sollten unverändert an ihren Positionen bleiben, sofern diese gut und schnell zu erreichen sind. Damit fühlt sich die Katze sicher, weil sie die Wege auswendig kennt. Rampen oder Zwischenebenen in Form von Hockern oder Ähnlichem sollten frühzeitig eingebaut werden, damit die Katze noch auf die Couch kommt.
  • Beleuchtung: Auch das Sehen bei Dunkelheit kann schwächer werden. Entsprechend hilft eine gut beleuchtete Umgebung am Tag ebenso wie ein Nachtlicht in der Dunkelheit bei der Orientierung.
  • Plötzliche Bewegungen vermeiden: Langsame und ruhige Bewegungen helfen der Katze, sich nähernde Personen frühzeitig zu erkennen.
  • Akustische Hinweise geben: Vor allem wenn die Katze schläft oder in eine andere Richtung schaut, sollte man sich bereits mit Geräuschen bemerkbar machen, um sie nicht zu erschrecken. Man kann auch gezielte Signale trainieren, etwa eine kleine Klingel, die auf das Futter aufmerksam macht.
Viele Katzen leiden unter Zahnproblemen

Alle Katzen sind außerdem anfällig für Probleme mit den Zähnen. Je älter, desto mehr sind betroffen“, erklärt die Tierärztin. „Die Halter sollten sich das Gebiss ihrer Katze regelmäßig ansehen, ob etwa Zähne beschädigt sind oder ganz fehlen oder das Zahnfleisch gerötet ist. Typische Anzeichen sind außerdem, wenn die Katze weniger frisst oder nur noch einseitig kaut.“ Neben diesen Kontrollen durch die Halter empfiehlt die Expertin jährliche Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt. Oft werden mögliche Erkrankungen so schon frühzeitig erkannt und können behandelt werden, bevor es zu größeren Schmerzen oder Einschränkungen kommt.

Das Gewicht im Blick behalten

Im Alter ändert sich zudem das Fressverhalten. Manche Katzen legen vielleicht an Gewicht zu, wenn sie sich weniger bewegen. Häufig geht es aber auch in die andere Richtung, erklärt Dr. Oelmann: „Viele alte Katzen verlieren eher Gewicht, da sie weniger fressen und mitunter von ihren Haltern zum Fressen motiviert werden müssen. Das kann mit Zahnproblemen zusammenhängen, aber auch andere Gründe haben. Eine hungernde Katze verliert schnell an Gewicht und daher ist eine nicht fressende Katze in meinen Augen tatsächlich ein Notfall.“ Halter sollten entsprechend das Gewicht und das Fressverhalten ihrer Katze genau im Blick behalten und bei Bedarf schnell einen Tierarzt aufsuchen.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eiskunstlauf: Gute Ergebnisse beim 2. Inzeller Falkensteinpokal

Eiskunstlauf: Gute Ergebnisse beim 2. Inzeller Falkensteinpokal

Inzell / Rosenheim – Am Samstag, 30. November konnten sich die jüngeren Eiskunstläufer in Inzell gegeneinander messen. Hier eine Übersicht der Erfolge von den regionalen Eiskunstlaufvereinen (SV Pang, EV-Rosenheim, ERC Bad Aibling, TuS Bad Aibling): 

In der Max-Aicher-Arena hatten die Zuschauer die Möglichkeit neben dem Wettbewerb der Eiskunstläufer auch das Training verschiedener Eisschnelllaufgruppen zu beobachten. Bereits um 7 gingen die ersten Läufer aufs Eis und zeigten zu ruhigen, weihnachtlichen Klängen ihre Elemente.
Für Simona van der Linden und Leonie Harlander vom EV-Rosenheim war es der erste Wettkampf überhaupt. Beide präsentierten sich sehr positiv und belegten in Elemente I die Plätze 6 und 7. Für Ottilia van der Linden war der Tag bereits mit einem unerwarteten Pokal gestartet: im vergangenen Jahr hatte sie den 3. statt dem 4. Platz belegt. Nun legte sie noch einmal nach und erkämpfte sich in Elemente II (a) den 2. Platz.
In der parallelen Gruppe (c) sicherte sich Annabelle Harington mit hoch bewerteten Skatings Skills den 1. Platz. Auch Lea Rothhammer zeigte ihre Elemente sauber und erreichte Platz 6. In Elemente III (a) meisterte Sophia Orel ihren ersten Eiskunstlaufwettbewerb mit Leichtigkeit und lief auf den 2. Platz. Cataleya Bürstlinger wurde hier 5. In Elemente III (b) fuhr Amelie Cugnata ganz oben aufs Treppchen. Auch die Kürläufer des EV-Rosenheim überzeugten mit ihren Leistungen. In Kunstläufer c konnte sich Stella Plitzner routiniert den 2. Platz sichern. In der Guppe d präsentierte Yafa Sbaih erstmals ihr neues Programm und wurde ebenfalls 2. Maia Bahrleben belegte gegen starke Gegner der Gruppe b Rang 6. Helena Ma zeigte schöne Sprünge und fuhr in Kunstläufer a auf den 8. Platz. In den Sternschnuppen B (c) fuhr Kiliana van der Linden mit einer fast fehlerfreien Kür auf den 5. Platz. In der parallelen Startgruppe (e) überzeugte Celine Fortner und sicherte sich den 3. Platz.

Weitere Erfolg für die regionalen Eiskunstlaufvereine

Die fünf jungen Eiskunstläuferinnen vom SV Pang präsentierten sich das erste Mal auf einer fremden Eisfläche, eine aufregende Premiere, die sie mit Bravour meisterten. Bei den Elementen II (b) zeigte Fiona Michael eine saubere Darbietung ihrer Elemente und wurde 3. In der Kategorie Figurenläufer (a) erreichte Anna Schumann den siebten Platz und überzeugte mit einem schönen Flieger. Sophia Linordner zeigte ebenfalls eine solide Leistung und reihte sich auf Platz 8 ein. Bei den Figurenläufern (b) glänzte Lina Bomback mit gelungenen Sprüngen und einer schönen Sitzpirouette, was ihr den 2. Platz einbrachte. Azra Karaaslan beeindruckte in der Kategorie Kunstläufer (a) mit einer ausdrucksstarken Kür und belegte den 5. Platz.
Der ERC Bad Aibling war mit 8 Läuferinnen vertreten. Leni Kellermayer erreichte nach einer sauber gelaufenen Elementekür in der Gruppe Elemente I (a) einen hervorragenden 2. Platz. In der parallelen Startgruppe (c) lief Laura Pupp auf den 6. Platz. Leah Popp fuhr ihre Elemente II (a) sehr sauber und schaffte es auf den 4. Platz. Loni Sigl zeigte in Elemente III (a) eine flotte Elementekür, die ausschließlich mit Pluspunkten gewertet wurde und fuhr damit verdient auf Platz 1. In Elemente IV (b) belegte Luisa Popp den 4. Platz. Sophia Schmidt und Valentina Micelli wurden in den Kategorien Kunstläufer (b und d) jeweils Vierte. In der Gruppe Sternschnuppen B zeigte Sonja Maslik erstmals ihre neue Kür. Sie begeisterte mit ihrer ausdrucksstarken Performance Preisrichter und Publikum und sicherte sich damit Platz 2.
Vom TuS Bad Aibling gingen vier Läuferinnen an den Start. Nora Announ startete in Elemente IV (a), und erreichte einen 4. Platz. Nela Rimac ging in Elemente IV (b) an den Start und sicherte sich in einer starken Gruppe Rang 5. Antonia Kühbander lief in Elemente IV (c) auf Platz 5.
Zum Abschluss lief Lilliy Pringal in der Kategorie Figurenläufer b ihre Kür fehlerfrei und landete damit drittplaziert auf dem Treppchen.

Ergebnisse: Platzierungen im Überblick

EV-Rosenheim:
Elemente I (a) Simona van der Linden 7. Platz; (b) Leonie Harlander 6. Platz;
Elemente II (a) Ottilia van der Linden 2. Platz; (c) Annabelle Harington 1. Platz; Lea Rothhammer 6. Platz;
Elemente III (a) Sophia Orel 2. Platz; Cataleya Bürstlinger 5. Platz; (c) Amelie Cugnata 1. Platz;
Kunstläufer Kür (a) Helena Ma 8. Platz; (b) Maia Bahrleben, 6. Platz; (c) Stella Plitzner 2. Platz; (d) Yafa Sbaih 2. Platz;
Sternschnuppen B (c) Kiliana van der Linden 5. Platz; (e) Celine Fortner 3. Platz;

SV Pang
Elemente II (b): Fiona Michael 3. Platz;
Figurenläufer (a) Anna Schumann 7. Platz; Sophia Linordner 8. Platz; (b) Lina Bomback 2. Platz;
Kunstläufer (a) Azra Karaaslan 5. Platz;

ERC Bad Aibling
Elemente I (a) Leni Kellermayer 2. Platz; (c) Laura Pupp 6. Platz;
Elemente II (a) Leah Popp 4. Platz;
Elemente III (a) Loni Sigl 1. Platz;
Elemente IV (b) Luisa Popp 4. Platz;
Kunstläufer (b) Sophia Schmidt 4. Platz; (d) Valentina Micelli 4. Platz;
Sternschnuppen B (b) Sonja Maslik 2. Platz;

TuS Bad Aibling

Elemente IV (a) Nora Announ 4. Platz; (b) Nela Rimac 5. Platz; (c) Antonia Kühbander 5. Platz;
Figurenläufer (b) Lilly Pringal 3. Platz;
(Quelle: Pressemittelung SV Pang / Beitragsbild / Fotos: Yafa Sbaih (EVR) belegte mit ihrer brandneuen Kür den 2. Platz. Copyright mk-sportphoto / Lina Bomback (SV Pang) erreichte mit ihrer Figurenläufer-Kür den 2. Platz. Copyright mk-sportphoto / Sonja Maslik (ERC) erreichte den 2. Platz in der Gruppe Sternschnuppen b Copyright mk-sportphoto / Nora Announ vom TuS Bad Aibling erreichte den 4. Platz Copyright MK-Sportfotografie)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 15. Dezember

Namenstag haben: Carlo, Christiane, Paola, Silvia, Wunibald 

3 bekannte Geburtstagskinder:

Don Johnson (1949 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der in den 1980er-Jahren als Polizist „Sonny Crockett“ in der populären Kultserie „Miami Vice“  an der Seite von Philip Michael Thomas ermittelte und zum Star einer Generation wurde.) 

–  Annalena Baerbock (1980 – ist eine deutsche Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen, die seit Dezember 2021 als erste deutsche Außenministerin im Amt ist, zuvor bei der Bundestagswahl 2021 als erste Kanzlerkandidatin der Grünen antrat und seit 2018 zusammen mit Robert Habeck Bundesvorsitzende ihrer Partei ist.)

– Friedensreich Hundertwasser (1928 – war ein berühmter österreichischer Maler und Architekt des späten 20. Jahrhunderts, dessen Werke und Gebäude vor allem durch geschwungene Formen, Spiralen, leuchtende Farben und Verbindungen mit der Natur geprägt sind.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1858: Die Österreichische Westbahn geht nach der feierlichen Eröffnung auf dem Teilstück von Wien Westbahnhof nach Linz in Betrieb.
  • 1949: Die Bundesrepublik Deutschland tritt dem Marshallplan bei.
  • 1984: Das von George Michael komponierte Stück Last Christmas der Popgruppe Wham!, einer der meistgespielten Popsongs in der Weihnachtszeit, wird bei Epic Records veröffentlicht.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Starbulls-Nachwuchs bereit für ein intensives Spielwochenende

Starbulls-Nachwuchs bereit für ein intensives Spielwochenende

Rosenheim – Der Starbulls-Nachwuchs ist bereit für ein intensives Spielwochenende. Für die Nachwuchsmannschaften steht ein aufregendes Wochenende bevor, mit wichtigen Spielen sowohl zuhause als auch auswärts.

Die U20 reist nach Düsseldorf, wo sie an zwei Tagen auf die starke DEG trifft. Das erste Spiel wird am heutigen Samstag um 19:45 Uhr angepfiffen, während die zweite Begegnung am Sonntag um 11 Uhr stattfindet. Die Mannschaft wird alles daran setzen, Punkte aus der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens mitzunehmen und ihre gute Form zu bestätigen.
Die U17 empfängt den ESC Dresden im heimischen ROFA-Stadion. Die Partie am heute Abend beginnt um 19:30 Uhr, während das Rückspiel am Sonntagmorgen um 10:30 Uhr ausgetragen wird. Die Spieler sind motiviert, vor heimischem Publikum zwei starke Leistungen zu zeigen und wichtige Punkte in der Meisterrunde zu sichern.
Für die U15 steht am Sonntag ein Heimspiel gegen den AEV Augsburg an. Um 17 Uhr wird die Begegnung angepfiffen, und das Team möchte die Gelegenheit nutzen, gegen die Gäste erfolgreich zu sein und ihre Form zu bestätigen. „Wir wollen an die letzten zwei Drittel aus unserem letzten Spiel gegen München anschließen. Da waren wir präsent gewesen und haben verdient gewonnen“, so Martin Reichel, Headcoach der U15.
Auch die U13 tritt am Wochenende zuhause an. Sie empfängt den EHC Klostersee heute um 16:30 Uhr. Mit einer engagierten Leistung möchte das Team vor heimischem Publikum überzeugen.
Das Wochenende verspricht spannende Spiele und mitreißendes Eishockey für alle Starbulls-Fans. Alle Mannschaften sind bestens vorbereitet und freuen sich auf die Unterstützung von den Rängen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.)

Beleuchtung im Aquarium an den Winter anpassen?

Beleuchtung im Aquarium an den Winter anpassen?

Deutschland / Bayern / Rosenheim –  Ab dem 21. Dezember werden die Tage wieder länger. So mancher Aquarianer stellt sich deshalb die Frage, ob er die Beleuchtungsdauer im Winter an die natürlichen Lichtverhältnisse angleichen sollte. Oder sind Fische und Pflanzen darauf angewiesen, dass sie länger Licht bekommen?

Das Aquarium sollte nicht direkt am Fenster stehen. Das ist ein Satz, der fast immer fällt, wenn es um das Aufstellen eines neuen Aquariums geht. Der Grund: Sonne und Tageslicht sind nicht ohne Weiteres kontrollierbar und können Einfluss auf Wassertemperatur und Algenwachstum nehmen. Stattdessen erfolgt die Beleuchtung über künstliches Licht und kann so genau gesteuert werden. Nur so können die Bedürfnisse der Fische und Pflanzen sicher erfüllt werden. „Ein Aquarium mit Pflanzen sollte immer beleuchtet werden, denn die Pflanzen in einem Aquarium benötigen das Licht für die Photosynthese. Das Pflanzenwachstum führt dann zu Nährstoffverbrauch und verbessert so die Wasserqualität. Deswegen sollten auch immer Pflanzen vorhanden sein, selbst wenn sie in der Natur nicht oder kaum mit den gepflegten Fischen zusammen vorkommen“, erklärt Aquarienexperte und Fachbuchautor Harro Hieronimus. „Aber auch die Fische reagieren auf Lichtzyklen. Sie orientieren sich an Hell-Dunkel-Phasen und zeigen natürliche Verhaltensmuster wie Aktivität oder Ruhe. Es kommt aber auch ein bisschen auf die Herkunft der Fische an. Kommen sie etwa aus dem Urwaldbereich, wie etwa der Rote Neon, brauchen sie nicht viel Licht.“

Wie lange sollte das Aquarium beleuchtet werden?

Die Beleuchtungsdauer ist immer abhängig von den Fisch- und Pflanzenarten, die im Aquarium leben. „Standard-Aquarienpflanzen kommen mit einer Beleuchtung von acht bis neun Stunden aus. Empfindlichere Pflanzen brauchen zehn Stunden. Im Aquascaping werden oft lichtbedürftige Pflanzen eingesetzt, die bis zu zwölf Stunden Beleuchtung brauchen können“, so der Experte. „Durch eine längere Beleuchtungsdauer wird aber auch das Algenwachstum gefördert. Sobald Algen auftauchen, sind die Wasserwerte zu prüfen und eventuell die Fütterung zu reduzieren. Vor allem der Phosphorgehalt muss bei längerer Beleuchtung im Auge behalten werden. Im Fachhandel gibt es dafür Tropftests und auch Mittel, um den erhöhten Nährstoffwert wieder zu reduzieren.“
Aquarianer müssen das aber nicht täglich händisch einstellen. Die klassische Zeitschaltuhr oder smarte Geräte, die sich mit dem Handy steuern lassen, können leicht programmiert werden. So gibt es für die Aquarienbewohner immer einen konstanten Lichtzyklus, auf den sie sich einstellen können. Zudem ist eine dimmbare Beleuchtung zu empfehlen. Wird das Licht wie bei einem Lichtschalter plötzlich ein- oder ausgeschaltet, können die Fische erschrecken und werden gestresst. Ist dagegen ein langsamer Übergang eingestellt, gleicht das einem Sonnenaufgang beziehungsweise -untergang. Damit können die Tiere ihrem natürlichen Verhalten folgen und sich etwa ein Versteck für die Nacht suchen.

Konstante Lichtstärke beibehalten

Zudem sollten Aquarianer die Lichtstärke beachten, rät Hieronimus: „Pflanzen gewöhnen sich an die Lichtfarbe, die am besten zwischen 4.000 und 6.500, am besten bei 5.500 K liegen sollte. Die Angabe findet sich auf den Leuchtmitteln. 2.700 K, wie wir sie im Wohnraum einsetzen, sind ungeeignet. Lichtstärke und Lichtintensität sollten möglichst konstant bleiben. Einige Pflanzen wie Cryptocorynen, auch Wasserkelch genannt, können sehr empfindlich auf Veränderungen reagieren und zusammenbrechen, dann spricht man von der Cryptocorynenfäule. Eine Regenerierung braucht dann lange, wenn sie überhaupt gelingt.“ Entsprechend sollten Aquarianer die Lichtstärke regelmäßig überprüfen. Bei Leuchtstoffröhren empfiehlt der Experte einen Austausch alle zwei Jahre, bei LED bleibt die Leistung über Jahre konstant. Aber auch Verschmutzungen der Lampen können dafür sorgen, dass nicht mehr ausreichend Licht zur Verfügung steht. Die Lampen sollten daher regelmäßig gereinigt werden.

Anpassungen im Winter?

„Viele Tropenfische und -pflanzen kennen aus ihrem natürlichen Umfeld keine wechselnden Jahreszeiten, daher sind die Pflanzen für ihr Wachstum auf beständige Lichtmengen angewiesen und auch die Fische folgen einem immer gleichen Rhythmus. Eine Anpassung kann hier eher schaden“, erklärt Hieronimus. „Andere Fisch- und Pflanzenarten können sich dagegen etwas auf verschiedene Jahreszeiten einstellen. Es sollte im Winter aber immer die Beleuchtungsdauer von acht Stunden als Minimum eingehalten werden. Umgekehrt kann man bei der Beleuchtung schon eher eine zweistündige Mittagspause im Sommer einlegen, wenn das Zimmer, in dem das Aquarium steht, mittags hell beleuchtet ist.“

Strom sparen mit aktueller Technik

Bei der Beleuchtung gibt es im Winter somit nur wenig Spielraum. Allerdings wird die Aquarientechnik wird immer weiterentwickelt, sodass Pumpen, Filter, Heizung und eben auch die Beleuchtung effektiver werden und weniger Strom benötigen. „Wer noch ein altes Aquarium hat, sollte sich daher überlegen, ob er nicht auf LED-Lampen statt Leuchtstoffröhren umrüsten möchte. Das gibt oft auch ganz neue Möglichkeiten in der Gestaltung“, so der Experte.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)