IG BAU fordert 17 Euro Mindestlohn für Reinigungskräfte in Rosenheim

IG BAU fordert 17 Euro Mindestlohn für Reinigungskräfte in Rosenheim

Rosenheim – Die IG BAU Oberbayern geht mit einer Forderung nach höheren Löhnen in die anstehende Tarifrunde für das Gebäudereiniger-Handwerk. Der Mindestlohn soll nach dem Willen der Gewerkschaft um zwei Euro auf 17 Euro pro Stunde steigen. Für die Glas- und Fassadenreinigung fordert sie einen Stundenlohn von künftig 20,40 Euro.

In Rosenheim arbeiten nach Angaben der IG BAU rund 400 Beschäftigte in 38 Unternehmen der Gebäudereinigungsbranche. Die Forderung bezieht sich auf alle Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk.
„Und das für alle, die professionell im Gebäudereiniger-Handwerk arbeiten – drinnen in Altenheimen oder Betrieben genauso wie draußen an der Fensterfassade“, sagt der Vorsitzende der IG BAU Oberbayern, Dieter Pangerl.

Die Gewerkschaft begründet ihre Forderung unter anderem mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten.
„Die Inflation ist jetzt wieder nach oben gegangen. Die Preise ziehen an: Mieten, Sprit, Lebensmittel. Das trifft die Reinigungskräfte härter als die meisten anderen, weil sie viel zu wenig verdienen – vor allem auch für die harte Arbeit, die sie machen. Es wird deshalb Zeit, beim Lohn in der Gebäudereinigung aufzuholen“, so Dieter Pangerl.

Die Tarifverhandlungen sollen nach Angaben der IG BAU noch im September beginnen.
(Quelle: Pressemitteilung IG BAU / Beitragsbild: Copyright IG BAU | Florian Göricke)

Radsport: Ben Zwiehoff vom Team Red Bull – Bora – hansgrohe gewinnt Sauerland-Auftakt

Radsport: Ben Zwiehoff vom Team Red Bull – Bora – hansgrohe gewinnt Sauerland-Auftakt

Brilon / Menden / Raubling – Der Auftakt der Sauerlandrundfahrt ist für Ben Zwiehoff zu einem besonderen Erfolg geworden. Der 32-Jährige setzte sich beim 13,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren in Brilon gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich damit zugleich die erste Gesamtführung der Rundfahrt.

Die Strecke mit ihrem welligen Profil kam dem Deutschen entgegen. Statt reiner Zeitfahrspezialisten waren auf dem Kurs auch die Kletterqualitäten gefragt. Zwiehoff startet bei der Sauerlandrundfahrt als Gaststarter für das Development Team der Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies.

Schnellster auf 13,7 Kilometern

Nach 17:15,93 Minuten stoppte die Uhr für Zwiehoff. Das entspricht einem Durchschnitt von 47,6 km/h. Besonders passend: Der Sieg gelang ihm nur wenige Kilometer von seiner Heimat Menden entfernt.
Rang zwei ging an Lokalmatador Miguel Heidemann (REMBE | rad-net), der 7,3 Sekunden hinter Zwiehoff ins Ziel kam. Dritter wurde der Spanier Eñaut Urkaregi (Lidl-Trek Future Racing) mit 9,37 Sekunden Rückstand.

Auch die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies konnten überzeugen: Paul Fietzke belegte für Deutschland Rang vier und lag 19,6 Sekunden hinter dem Sieger.

„Dass daraus mein erster Profisieg wird, hätte ich nicht gedacht“

Für Zwiehoff selbst kam der Erfolg überraschend. Das Zeitfahren zählt nach eigenen Worten nicht zu seinen Spezialitäten. Die Strecke spielte ihm als Bergfahrer allerdings in die Karten.
„Damit habe ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Das Zeitfahren zählt nicht zu meinen absoluten Spezialitäten, aber die Strecke war natürlich gut für einen Bergfahrer. Ich wusste schon aus den letzten Wochen im Training, dass es ganz gut läuft – dass daraus mein erster Profisieg wird, hätte ich aber nicht gedacht. Was mich besonders freut, ist, dieses Erlebnis im Sauerland zu haben. Wenn es im Training richtig hart werden soll, fahre ich meistens hierher. Zum Radfahren ist das hier einfach super. Das Trikot zu haben und zu sehen, dass die Beine gut sind, ist ein großer Vorteil für die nächsten Tage.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 4. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Krähen einzelne Menschen anhand ihres Gesichts unterscheiden können?
Sie können sich sogar über längere Zeit merken, ob ihnen jemand freundlich oder bedrohlich begegnet ist.
Ein erstaunliches Gedächtnis für einen Vogel.

Vielleicht überlegst Du heute, welchen Eindruck Du bei anderen hinterlässt.

Wir wünschen Dir einen aufmerksamen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Mit Kasperl, Seifenblasen und Seifenschaum durch den Herbst

Mit Kasperl, Seifenblasen und Seifenschaum durch den Herbst

Chiemgau / Rosenheim – Wenn der Herbst kommt, wird es für den Chiemsee-Kasperl noch lange nicht ruhig. Puppenspieler Stephan Mikat ist mit seinem Chiemsee-Kasperltheater in den kommenden Wochen wieder in der Region unterwegs. Auf dem Programm stehen bairischer Humor, bekannte Kasperl-Geschichten und jede Menge Mitmach-Spaß.

Die Kinder sind bei den Vorstellungen nicht nur Zuschauer. Sie dürfen mitrufen, mitfiebern und ins Geschehen eingreifen. Zum festen Bestandteil des Chiemsee-Kasperls gehören außerdem Seifenblasen und Seifenschaum.

Geschichten für kleine und große Zuschauer

Ob Räuber, Feuerwehr, Frühstücksdieb, Schlossgespenst oder eine verzauberte Mülltonne: Die Stücke erzählen unterschiedliche Geschichten und nehmen die Kinder mit auf neue Abenteuer. Die Vorstellungen sind kindgerecht und gewaltfrei und richten sich insbesondere an Kinder ab drei Jahren. Auch Eltern und Großeltern sind willkommen.
Nach den Vorstellungen gibt es außerdem Gelegenheit, den Kasperl persönlich zu treffen und ein Erinnerungsfoto zu machen.

Die genauen Termine und Spielorte:

September

  • Freitag, 11. September, 17 Uhr – Pfarrheim Mariä Himmelfahrt Schwarzau, Trostberg – Wiggerl, der Märchenkönig & das Schlossgespenst
  • Samstag, 12. September, 16 Uhr – Kurpark, Ruhpolding – Kasperl & das Räuberfangdings
  • Sonntag, 13. September, 11 Uhr – Wirtshaus Leiberheim, München Waldperlach – Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber
  • Samstag, 19. September, 16 Uhr – Rathausplatz, Siegsdorf – Kasperl & die verzauberte Mülltonne
  • Sonntag, 20. September, 16 Uhr – Gemeindebücherei/Bürgersaal, Hausham – Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber
  • Sonntag, 27. September, 16 Uhr – Musik-Pavillon im Kurpark, Bergen – Kasperl & der Blumenstrauß

Oktober 

  • Samstag, 3. Oktober, 11 Uhr – Gasthof Staudham, Wasserburg – Kasperl, Mucki & die verzauberte Mülltonne
  • Samstag, 3. Oktober, 16 Uhr – Kulturzentrum Giesinger Bahnhof, München Giesing – Kasperl, Mucki & die verzauberte Mülltonne
  • Sonntag, 4. Oktober, 11 Uhr – Gasthof Höhensteiger, Rosenheim – Kasperl & der Frühstücksdieb
  • Sonntag, 11. Oktober, 13:30 Uhr – Verkaufsoffener Sonntag, Traunreut – Kasperl & Mucki bei der Feuerwehr
  • Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr – Verkaufsoffener Sonntag, Traunreut – Kasperl & die rote Nase
  • Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr – Interim Kultur, München Laim – Kasperl & der Frühstücksdieb
  • Sonntag, 25. Oktober, 14 Uhr – Puppentheaterfestival, A-Mistelbach – Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber
  • Sonntag, 25. Oktober, 16 Uhr – Puppentheaterfestival, A-Mistelbach – Kasperl & Mucki bei der Feuerwehr
  • Samstag, 31. Oktober, 16 Uhr – Kultur & Kongreß Forum, Altötting – Kasperl & das Räuberfangdings
Traditionelles Puppenspiel mit bairischem Humor

Stephan Mikat gründete das Chiemsee-Kasperltheater 2017. Die mobile Puppenbühne entstand aus seinem persönlichen Kindheitstraum. Figuren und Bühnenbilder wurden mit viel Handarbeit gefertigt. Die Köpfe der Holzpuppen sind nach dem Vorbild des Hohnsteiner Kasperls handgeschnitzt, die Geschichten stammen von Mikat selbst.
Eine besondere Anerkennung erhielt das Chiemsee-Kasperltheater mit der Aufnahme der „Regionalen Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“ in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Kasperltheater Stephan Mikat / Beitragsbild: Copyright Franz Mees)

Starbulls KidsDay: Eishockey ausprobieren in der SPIE Arena

Starbulls KidsDay: Eishockey ausprobieren in der SPIE Arena

Rosenheim – Am Samstag, 19. September, laden die Starbulls Rosenheim zum ersten KidsDay der Saison 2026/27 in die SPIE Arena ein. Von 11.10 bis 12.10 Uhr können Kinder selbst aufs Eis gehen und den Eishockeysport kennenlernen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kinder bereits Erfahrung auf Schlittschuhen haben oder zum ersten Mal auf dem Eis stehen. Beim KidsDay steht der Spaß im Mittelpunkt und alle interessierten Kinder sind willkommen.
Für die Teilnahme wird nur wenig eigene Ausrüstung benötigt: Mitgebracht werden müssen lediglich ein Fahrrad- oder Eishockeyhelm und Handschuhe. Zusätzliche Eishockeyausrüstung kann vor Ort ausgeliehen werden, solange der Vorrat reicht. Wer eigene Schlittschuhe besitzt, kann diese ebenfalls mitbringen.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Eltern können ihr Kind per E-Mail an kidsday@starbulls.de für den KidsDay anmelden.
(Quelle: Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright: Christoph Sinzinger)

Aufg’spuit im Brunnenhof: Weinberg Zithermusi in Bad Aibling

Aufg’spuit im Brunnenhof: Weinberg Zithermusi in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag, 10. September, steht bei „Volksmusik im Brunnenhof“ die Weinberg Zithermusi & Freunde auf dem Programm. Von 19 bis 21.30 Uhr gibt es im Brunnenhof des Kurhauses alpenländische Klänge.

Die Weinberg Zithermusi ist seit 1979 unterwegs. Roman Messerer, Christian Eisner und Sepp Huber spielen Zither, Hubert Blaser begleitet sie an der Kontragitarre. Die Gruppe tritt regelmäßig im bayerisch-österreichischen Raum auf.
Der Abend gehört zur Reihe „Volksmusik im Brunnenhof“, bei der jeden Donnerstag Musik, Brotzeit und gemütliches Beisammensein zusammenkommen. Das Gastro-Team bewirtet die Gäste ab 18.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Der Brunnenhof ist überdacht, die Veranstaltung findet daher auch bei Regen statt.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Weinberg Zithermusi Copyright Weinberg Zithermusi)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 3. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Erdnüsse botanisch zu den Hülsenfrüchten gehören?
Sie sind damit näher mit Bohnen und Erbsen verwandt als mit echten Nüssen.
Ihr Name führt uns also ein wenig in die Irre.

Vielleicht schaust Du heute bei manchen Dingen noch einmal genauer hin.

Wir wünschen Dir einen neugierigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Malteser starten Mobilnotruf in Rosenheim und Miesbach

Malteser starten Mobilnotruf in Rosenheim und Miesbach

Rosenheim / Miesbach – Wer allein spazieren geht, Besorgungen macht oder unterwegs ist, kann im Notfall schnell auf Hilfe angewiesen sein. Der Malteser Hilfsdienst bietet deshalb ab sofort in den Landkreisen Rosenheim und Miesbach den neuen Mobilnotruf an. Er ergänzt den klassischen Hausnotruf und soll auch außerhalb der eigenen Wohnung Sicherheit geben.

Herzstück des Angebots ist eine Notruf-Uhr, die am Handgelenk getragen wird. Im Notfall kann per Knopfdruck Kontakt zur rund um die Uhr besetzten Malteser Hausnotrufzentrale hergestellt werden.

Während der klassische Hausnotruf vor allem für Sicherheit zu Hause sorgt, ist der Mobilnotruf für Menschen gedacht, die weiterhin aktiv unterwegs sein möchten. Besonders angesprochen werden jüngere Senioren sowie Menschen mit gesundheitlichen Risiken, die ihre Selbstständigkeit und Bewegungsfreiheit erhalten möchten.

„Viele Menschen fühlen sich fit und aktiv, möchten aber für den Fall eines medizinischen Notfalls oder eines Sturzes abgesichert sein. Mit dem Mobilnotruf bieten wir eine moderne Lösung, die Sicherheit mit Unabhängigkeit verbindet“, erläutert Claudia Schweiger, Hausnotrufexpertin der Malteser.

Hilfe auf Knopfdruck – auch unterwegs

Die Notruf-Uhr funktioniert deutschlandweit über Mobilfunknetze und kann damit nahezu überall eingesetzt werden. Die Notrufzentrale ist Tag und Nacht erreichbar. Auf Wunsch lässt sich zudem eine automatische Sturzerkennung aktivieren.
Kommt es zu einem Notfall, genügt ein Knopfdruck. Die Mitarbeiter der Hausnotrufzentrale stellen Sprechkontakt her und organisieren die notwendige Hilfe. Über die integrierte Ortungsfunktion kann außerdem der Standort der betroffenen Person ermittelt werden. So kann bei Bedarf auch unterwegs schnelle Unterstützung durch den Rettungsdienst organisiert werden.
Die Uhr ist nach Angaben der Malteser modern gestaltet und soll sich unauffällig in den Alltag integrieren lassen.

Für das häusliche Umfeld gibt es im gesamten Landkreis Rosenheim zudem die Möglichkeit, bei Bedarf den Malteser Bereitschaftsdienst für Hilfeleistungen in Anspruch zu nehmen.
Weitere Informationen zum Mobilnotruf gibt es bei den Maltesern unter 08031 809570, über die kostenfreie Telefonnummer 0800 9966003 oder online unter www.malteser-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim, Miesbach / Beitragsbild: Claudia Schweiger, Hausnotrufexpertin der Malteser, berät Interessenten und Angehörige zum Mobilnotruf und klassischen Hausnotruf. Copyright Margit Schmitz/Malteser)

Weltalphabetisierungstag: AWO informiert über Hilfe beim Lesen und Schreiben in Rosenheim

Weltalphabetisierungstag: AWO informiert über Hilfe beim Lesen und Schreiben in Rosenheim

Rosenheim – Für viele Menschen ist Lesen und Schreiben selbstverständlich. Doch allein in Deutschland haben mehr als sechs Millionen Erwachsene große Schwierigkeiten damit. Der Weltalphabetisierungstag am 8. September soll jedes Jahr auf diese Situation aufmerksam machen und zeigen, welche Unterstützung es gibt.

Auch das AWO Mehrgenerationenhaus Familienstützpunkt in Rosenheim beteiligt sich und informiert über Angebote des Alpha-Projekts. Dazu gehören unter anderem individuelle Lerntandems, bei denen ehrenamtliche Lernpaten Erwachsene beim Lesen und Schreiben unterstützen.
Die Lernpaten treffen sich einmal pro Woche für ein bis zwei Stunden mit den jeweiligen Lernenden. Das derzeitige Projekt „Besser lesen und schreiben lernen für Erwachsene“ läuft zwar zum Jahresende aus, soll aber in anderer Form fortgeführt werden, erklärt Projektleiterin Tina Matousek.

Unterstützung beim Lesen, Schreiben und im Alltag

Eine weitere Anlaufstelle ist das Lerncafé. Dort helfen Ehrenamtliche beispielsweise dabei, Texte, Briefe oder Formulare zu verstehen. Auch beim Erstellen eines Lebenslaufs oder bei der Nutzung von Online-Portalen gibt es Unterstützung, etwa bei der Kita-Anmeldung oder beim Lernportal der Volkshochschule.

Wer selbst Unterstützung benötigt, Angehörige informieren möchte oder sich ehrenamtlich engagieren will, kann sich beim AWO Mehrgenerationenhaus über die Angebote informieren.

Informationen zum Weltalphabetisierungstag in Rosenheim

Auskünfte über kostenlose Hilfs- und Beratungsangebote rund um das bessere Lesen und Schreiben gibt es am Dienstag, 8. September, von 10 bis 11 Uhr im AWO Mehrgenerationenhaus in der Ebersberger Straße 8, 2. Obergeschoss, in Rosenheim.
Weitere Informationen gibt es unter 08031/941373-21.
(Quelle: Pressemitteilung AWO Kreisverband Rosenheim – Miesbach e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bunte Wände, gemeinsames Werk: Streetart bei den Wendelstein Werkstätten in Rosenheim

Bunte Wände, gemeinsames Werk: Streetart bei den Wendelstein Werkstätten in Rosenheim

Rosenheim – Bunte Farben, kreative Ideen und Menschen, die gemeinsam etwas gestalten: Bei den Wendelstein Werkstätten am neuen Standort Am Oberfeld in Rosenheim ist in diesem Sommer ein besonderes Streetart-Projekt entstanden. Schüler des Inntal-Gymnasiums in Raubling malten gemeinsam mit Beschäftigten der Werkstätten neun großflächige Motive an die Wände entlang der Bahnlinie.

17 Schüler aus der jahrgangsübergreifenden Arbeitsgruppe Kunst entwickelten dafür zunächst neun Entwürfe. Gemeinsam mit zehn Beschäftigten der Wendelstein Werkstätten setzten sie die Motive anschließend auf den vorbereiteten Wandflächen um.
Die Beschäftigten hatten die vorgesehenen Flächen bereits grundiert, sodass die gemeinsamen Malaktionen direkt beginnen konnten. An mehreren Montagnachmittagen trafen sich die inklusiven Teams zum Malen. Dabei entstanden nicht nur farbenfrohe Wände, sondern auch neue Begegnungen.

„Es war ein wunderbares Miteinander und die Teams hatten sich sofort gefunden“, berichtet Petra Rohierse von den Werkstätten begeistert. „Jeder unserer Beschäftigten hatte gleich von Anfang an sein Lieblingsmotiv und damit auch die passenden Schülerinnen oder Schüler gefunden.“

Wenn Kreativität Generationen verbindet

Gemeinsam kreativ und über Generationen hinweg
Für die Beschäftigten der Wendelstein Werkstätten war die Aktion eine besondere Gelegenheit, sich während der Arbeitszeit künstlerisch auszudrücken. Einige waren dabei selbst überrascht, welche Fähigkeiten in ihnen steckten. Besonders groß war die Freude über das gemeinsam geschaffene Ergebnis und die neuen Kontakte.
Auch die Schüler waren mit Begeisterung dabei. Gemeinsam mit Erwachsenen kreativ zu arbeiten, erlebten sie als etwas Besonderes – für sie war die Aktion schlicht „supercool“.

Damit wurde das Projekt auch zu einem generationenübergreifenden Erlebnis. Die beteiligten Menschen waren zwischen 12 und 60 Jahre alt.

Neun Motive entlang der Bahnlinie

Das Ergebnis ist nun entlang der Bahnlinie am Oberfeld zu sehen: Neun farbenfrohe und plakative Motive schmücken die Wände. Sie stehen für Gemeinschaft, Kreativität und das Miteinander unterschiedlicher Menschen.
„Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen“, meint Astrid Straßer vom Inntal-Gymnasium. „In kurzer Zeit sind so bunte, plakative Wände entstanden. Das hat uns alle erfüllt und glücklich gemacht.“
Auch das Wetter spielte bei der Streetart-Aktion mit. Trockene und sommerliche Bedingungen sorgten dafür, dass die Farben schnell trocknen konnten.

Unterstützt wurde das Kunstprojekt durch eine Sachspende von Farben Hoegner. Bei der Besichtigung der fertigen Kunstwerke zeigte sich Thomas Mühlbauer von Farben Hoegner beeindruckt: „Mit unserer Materialspende möchten wir ein Zeichen für gelebte Inklusion und Teilhabe setzen. Das wertvolle Engagement der Wendelstein Werkstätten für unsere Region unterstützen wir dabei von Herzen gerne.“
(Quelle: Pressemitteilung Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. / Beitragsbild: Schüler aus dem Inntal-Gymnasium haben zusammen mit Beschäftigten aus den Wendelstein Werkstätten unter Anleitung von Kunstpädagogin Astrid Straßer (3. von links) und Petra Rohierse von den Werkstätten (ganz rechts) kunterbunte Werke geschaffen. Thomas Mühlbauer (2. von rechts) von Farben Hoegner hat großzügig Farben und Material dazu gespendet. Copyright Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. Wendelstein Werkstätten)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 2. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Saturn eine geringere durchschnittliche Dichte als Wasser hat?
Das bedeutet: Würde man ein riesiges Wasserbecken bauen, das groß genug für Saturn wäre, könnte der Planet theoretisch darin schwimmen.
Natürlich gibt es kein Wasserbecken, das auch nur annähernd groß genug dafür wäre.

Vielleicht erinnerst Du Dich heute daran: Auch das, was riesig und mächtig wirkt, kann leichter sein, als Du denkst.

Wir wünschen Dir einen überraschenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Die geheimen Helfer der Spechte: Wie Pilze beim Höhlenbau helfen

Die geheimen Helfer der Spechte: Wie Pilze beim Höhlenbau helfen

Bayern / Rosenheim – Wie entstehen Spechthöhlen? Der LBV untersucht gemeinsam mit der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft und der Universität Bayreuth, welche Rolle holzzersetzende Pilze dabei spielen. Bürger können ihre Beobachtungen melden.

Ein Specht sucht seinen Höhlenbaum möglicherweise nicht zufällig aus. Hinweise deuten darauf hin, dass Bäume mit durch Pilze geschwächtem Holz für die Vögel besonders interessant sind. Wie eng Spechte und holzzersetzende Pilze tatsächlich zusammenhängen, will der Landesbund für Vogel und Naturschutz (LBV) jetzt in einem neuen Bürgerwissenschaftsprojekt untersuchen.

Dafür arbeitet der Verband mit der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft (BMG) und der Universität Bayreuth zusammen. Menschen in ganz Bayern können sich beteiligen: Wer bei einem Spaziergang eine Spechthöhle entdeckt, soll darauf achten, ob am selben Baum auch ein Pilz wächst.

Pilze können den Höhlenbau erleichtern

Spechthöhlen sind wichtige Kleinstlebensräume. Sie werden nicht nur von Spechten als Brut- und Schlafplätze genutzt. Später können auch andere Tiere wie Fledermäuse, Siebenschläfer, Meisen oder Totholzkäfer die Höhlen nutzen.
Holzzersetzende Pilze können bei der Entstehung der Höhlen eine wichtige Rolle spielen.  „Viele Spechtarten profitieren davon, dass holzzersetzende Pilze das Holz weicher machen. Das macht es für den Specht leichter, seine Höhle zu bauen“, erklärt die LBV-Pilzexpertin und Projektmanagerin Lotte Krüger.

Besonders deutlich zeigt sich das beim Schwarzspecht. Er hackt zunächst eine kleine, flache Mulde in den Baum. Mit der Zeit dringen dort Feuchtigkeit und Pilzsporen ein, wodurch das Holz weicher wird. Erst Jahre später erweitert der Schwarzspecht die Stelle zu einer Bruthöhle.
Der kleinere Kleinspecht ist dagegen von Anfang an auf weiches, bereits stark zersetztes Holz angewiesen, da sein Schnabel weniger kräftig ist.

Welche Pilze sitzen an den Höhlenbäumen?

Noch ist nicht genau bekannt, welche Pilzarten an Bäumen mit Spechthöhlen vorkommen. Auch bei den betroffenen Baumarten und der Frage, wie häufig Höhlenbäume tatsächlich von Pilzen besiedelt werden, gibt es Wissenslücken.
„Was wir allerdings noch nicht genau wissen, ist, welche Pilzarten an Höhlenbäumen vorkommen, welche Baumarten besonders häufig betroffen sind und wie häufig Höhlenbäume tatsächlich durch Pilze besiedelt werden“, sagt Lotte Krüger.

Mit dem neuen Meldeprojekt will der LBV diese Zusammenhänge nun in größerem Umfang untersuchen. Die gesammelten Beobachtungen sollen neue Erkenntnisse für den Arten- und Lebensraumschutz liefern und zugleich auf die Vielfalt der Pilze aufmerksam machen.

Wer eine Spechthöhle entdeckt und am selben Baum einen Pilz findet, kann die Beobachtung unter lbv.de/spechthoehle-melden melden.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)