Vollmondführung „Mondkönig-Märchenkönig“ auf Herrenchiemsee

Vollmondführung „Mondkönig-Märchenkönig“ auf Herrenchiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim – Vollmondnächte auf der Herreninsel: Die neue Führung „Mondkönig-Märchenkönig“ startet 2026 in Prien am Chiemsee und verbindet Schifffahrt mit einer nächtlichen Entdeckungstour rund um König Ludwig II. – inklusive Geschichten über den berühmten Märchenkönig.

Nachts – wenn das Volk schlief – irrte der scheue Monarch zu den Klängen von Wagners Musik durch sein Schloss und wanderte im Dunkeln auf Herrenchiemsee. Die Führung „Mondkönig-Märchenkönig“ findet 2026 erstmals am Freitag, 1. Mai statt. Treffpunkt ist um 21.15 Uhr an der Wartehalle der Chiemsee-Schifffahrt am Hafen Prien/Stock.
Mit der Chiemsee-Schifffahrt setzen die Teilnehmer um 21.30 Uhr zu der Schlossinsel über. Bei der nächtlichen Wanderung über die menschenleere Herreninsel erfährt man an vier Stationen viele Geschichten. Rückfahrt ist um 24 Uhr.

Eine Anmeldung ist im Tourismusbüro Prien erforderlich (online buchbar). Der Preis beträgt 35,50 Euro pro Person, mit Gästekarte/Einheimische 33,50 Uhr. Mindestteilnehmerzahl 25 Personen, die maximale Gruppengröße sind 30 Gäste.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 22. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass schon kleine Impulse Dein Denken und Handeln verändern können?
Ein einziger Gedanke kann den Blickwinkel verschieben und damit Deinen ganzen Tag.
Oft beginnt Veränderung im Kleinen.

Vielleicht nimmst Du heute genau einen Gedanken mit, der Dich begleitet.

Wir wünschen Dir einen inspirierenden und kraftvollen Start in den Tag! 🌞✨
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Erfahrung im Einsatz: Pietlinger Feuerwehr besteht Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung

Erfahrung im Einsatz: Pietlinger Feuerwehr besteht Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung

Pietling / Landkreis Traunstein  – Mit Erfahrung zum Erfolg: Zwei Gruppen der Feuerwehr Pietling haben das Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“ abgelegt, mit einem bemerkenswerten Altersdurchschnitt von 59 Jahren.

Insgesamt 16 Feuerwehrleute stellten sich nach mehreren Übungseinheiten der Prüfung zum Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“. Darunter auch Simon Niederwinkler sen., der mit fast 66 Jahren und rund 50 Jahren Feuerwehrdienst zu den ältesten Teilnehmern zählt.

Am Prüfungsabend mussten die Teilnehmer einen simulierten Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person bewältigen. Innerhalb einer vorgegebenen Zeit galt es, alle Schritte von der Absicherung bis zur Rettung und Erstversorgung korrekt durchzuführen.
Die Schiedsrichter des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein überwachten die Abläufe und bestätigten die erfolgreiche Teilnahme aller Gruppen.

Starkes Zeichen für Zusammenhalt

„Die Stärke der Feuerwehren liegt darin, dass Jung und Alt einfach zusammenhelfen und ihre persönlichen Kompetenzen und ihren Erfahrungsschatz zur Gefahrenabwehr einsetzen“, betont der stellvertretende Kommandant Christoph Huber.
Auch Kreisbrandinspektor Günter Wambach zeigte sich beeindruckt: „Dies war heute sicherlich eines der ungewöhnlichsten Leistungsabzeichen die ich in meiner Karriere als Schiedsrichter abgenommen habe“.

Im Anschluss erhielten die Teilnehmer ihre Abzeichen: Zwölf in Bronze, eines in Gold sowie drei in der Stufe „Gold-Blau“. Die feierliche Übergabe fand im Gerätehaus der Feuerwehr Pietling statt.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Pietling)

Traunstein: Privatschulen Dr. Kalscheuer setzen auf KI-Bildung mit eigenem Lernlabor

Traunstein: Privatschulen Dr. Kalscheuer setzen auf KI-Bildung mit eigenem Lernlabor

Traunstein – Wie funktioniert Künstliche Intelligenz wirklich? An den Privatschulen Dr. Kalscheuer in Traunstein entwickeln Schüler eigene KI-Systeme – und lernen dabei, diese kritisch zu hinterfragen.

An den Privatschulen Dr. Kalscheuer geht man beim Thema Künstliche Intelligenz einen besonderen Weg. In der sogenannten KAI-Lernwerkstatt bauen Schüler der 13. Klasse eigene Anwendungen auf Basis von Large Language Models, verknüpfen diese mit Wissensdatenbanken und integrieren sie in Webseiten.
Die Ergebnisse reichen von einem schüchternen Chatbot namens K.I.R.A. bis hin zu einem humorvollen virtuellen Autoteile-Verkäufer.

Lernen am eigenen System

Kern des Projekts ist der kontextsensitive Lernassistent KAI (Kalscheuer Artificial Intelligence). Dieser greift ausschließlich auf Inhalte der schuleigenen Plattform „www.kalscheuer.ai“ zurück und ist für die Schüler vollständig transparent aufgebaut.
So wird nachvollziehbar, wie KI-Systeme funktionieren, eine wichtige Voraussetzung, um sie fundiert beurteilen zu können.

Das pädagogische Leitmotiv: „Die KI folgt dem Unterricht und nicht umgekehrt.“

Fokus auf kritische Reflexion

Neben der technischen Umsetzung steht die kritische Auseinandersetzung im Mittelpunkt. Die Jugendlichen analysieren gezielt typische Fehler von KI-Systemen, etwa Halluzinationen oder Verzerrungen, und nutzen diese als Lernanlass.
Ziel ist es, ein realistisches Bild von den Möglichkeiten und Grenzen Künstlicher Intelligenz zu entwickeln und deren Bedeutung für Beruf und Alltag einschätzen zu können.

Pilotprojekt mit Modellcharakter

Die KAI-Lernwerkstatt ist ein pädagogisches Pilotprojekt der Berufsfachschule für Kaufmännische Assistenten mit Schwerpunkt E-Business Management an den Privatschulen Dr. Kalscheuer in Traunstein. Sie greift aktuelle bildungspolitische Empfehlungen zur Förderung von KI-Kompetenzen auf.
Das Projekt wird von Lehrkräften entwickelt, laufend evaluiert und weiter ausgebaut. Gleichzeitig versteht es sich als offenes Konzept für wissenschaftlichen Austausch und Kooperationen – auch über die Region hinaus.
(Quelle: Pressemitteilung Privatschulen Dr. Kalscheuer gGmbH / Beitragsbild: Copyright Privatschulen Dr. Kalscheuer gGmbH)

Neues Naturschutzprojekt in Bayern: Forschung rückt Pilzvielfalt im Offenland in den Fokus

Neues Naturschutzprojekt in Bayern: Forschung rückt Pilzvielfalt im Offenland in den Fokus

Bad Staffelstein / Bayern – Ein bayernweites Projekt von Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern, Bayerische Mykologische Gesellschaft und Universität Bayreuth will die bislang wenig beachtete Vielfalt von Pilzen auf Wiesen und in Feuchtgebieten erforschen und schützen. Zum Start übergab Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber eine Förderung von rund 764.000 Euro für das vierjährige Vorhaben.

Steinpilz, Fliegenpilz und Champignon: An diese Arten denken die meisten, wenn es um Pilze geht. Doch das Reich der verborgenen Spezialisten ist viel größer und noch weitgehend unerforscht. Das soll sich jetzt ändern: Der bayerische Naturschutzverband LBV und die Bayerische Mykologische Gesellschaft (BMG) starten gemeinsam mit der Universität Bayreuth das neue Projekt „Pilzartenschutz in Bayern – mit Schwerpunkt Offenlandlebensräume und Feuchtgebiete“.

Ziel des vierjährigen Projekts ist es, das Bewusstsein für den Schutz der Pilze zu stärken und ihre Vielfalt insbesondere auf Wiesen, Weiden und Feuchtgebieten im Freistaat gezielt zu fördern. Auf einer LBV-Fläche in Bad Staffelstein hat Bayerns Umweltminister und Stiftungsratsvorsitzender des Bayerischen Naturschutzfonds Thorsten Glauber den Förderscheck des Bayerischen Naturschutzfonds überreicht und damit den offiziellen Startschuss für das bayernweit einzigartige Vorhaben gegeben.

Fokus auf bislang unterschätzte Pilzvielfalt im Offenland

Pilze gehören zu den am stärksten unterschätzten Organismengruppen der Natur und bilden neben Tieren und Pflanzen ein eigenes Reich. Obwohl sie Böden aufbauen, Nährstoffkreisläufe antreiben und ganze Lebensgemeinschaften stabilisieren, finden sie im Naturschutz bislang wenig Beachtung, besonders im Offenland, wo sie wertvolle Hinweise auf den Zustand artenreicher Wiesen und Feuchtgebiete liefern. Das Projekt rückt die Pilzvielfalt dieser Lebensräume erstmals gezielt ins Zentrum: „Beim Thema Pilze schaut alles in den Wald. Wir schauen dorthin, wo kaum jemand hinsieht: auf die Wiesenpilze. Diese ökologisch hochsensible Artengruppe wurde bislang kaum erfasst“, sagt LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer.

Glauber betonte: „Pilze sind die heimlichen Stars der Biodiversität. Sie wirken eher im Hintergrund, sind aber unentbehrlich für vitale Ökosysteme. Mit unserem bayernweiten Vorzeigeprojekt holen wir die Pilze ins Scheinwerferlicht. Naturschutz, Ehrenamt und Forschung ziehen dabei an einem Strang. Der Bayerische Naturschutzfonds fördert das Projekt vier Jahre lang mit insgesamt rund 764.000 Euro und setzt damit neue Maßstäbe im Arten- und Lebensraumschutz. Ziel ist, Pilze im Offenland noch besser zu schützen. So stärken wir Bayerns einzigartige Natur.“

CHEGD-Arten als Indikatoren für den Zustand von Wiesen und Feuchtgebieten

In den Fokus nehmen LBV und BMG die sogenannten CHEGD-Arten. Das Akronym steht für fünf Pilzartengruppen des Offenlands: Clavariaceae (Keulen- und Korallenpilze), Hygrocybe (Saftlinge), Entoloma (Rötlinge), Geoglossaceae (Erdzungen) und Dermoloma (Samtritterlinge). „Diese farbenprächtigen Gruppen sind zwar nicht eng miteinander verwandt, doch sie reagieren äußerst sensibel auf Veränderungen ihrer Umwelt. Gerade deshalb werden sie als gemeinsame Indikatorgruppe genutzt – sie zeigen uns sehr zuverlässig, wie es um Offenlandlebensräume wie Wiesen oder Feuchtgebiete steht“, erklärt LBV-Projektmanagerin Lotte Krüger. Viele dieser Pilzarten gelten inzwischen als bedroht und spiegeln die Folgen intensiver Landwirtschaft und abnehmender extensiver Bewirtschaftung wider. Erstmals werden CHEGD-Arten nun systematisch auf LBV-Flächen in ganz Bayern erfasst.

Schutz seltener Holzpilze und gezielte Wiederansiedlungsmaßnahmen

Neben den Wiesenpilzen untersuchen die Artenschützer auch zwei äußerst seltene, holzbesiedelnde Arten: der Struppige Stachelrindenpilz und der Zweisporige Prachtnabeling. Beide gelten in Bayern als extreme Raritäten. So ist von jeder Art lediglich ein einziger Fundort bekannt. Um sie vor dem Aussterben in Bayern zu bewahren, werden gezielte Wiederansiedlungsmaßnahmen entwickelt. Entscheidende Grundlage dafür ist das starke Bündnis zwischen LBV und BMG. „Dieses Projekt zeigt, wie wirkungsvoll Naturschutz sein kann, wenn starke Partner zusammenarbeiten. Gemeinsam mit dem LBV können wir selbst extrem seltenen Pilzarten wieder eine Zukunft geben“, betont BMG-Präsident Dr. Christoph Hahn.

Mit Methoden wie DNA-Metabarcoding, Myzelanimpfung von Totholz, Mahdgutübertragung und klassischen Kartierungen verbindet das Projekt moderne Forschung mit bewährtem Artenschutz. Die Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth, dem deutschlandweit einzigem Lehrstuhl für Pilzökologie unter Professor Dr. Claus Bässler schafft eine einzigartige wissenschaftliche Grundlage. Ergänzend entsteht ein Citizen-Science-Projekt, das Bürger aktiv einbindet und das Zusammenspiel von holzzersetzenden Pilzen und Spechten erforscht, die in geschwächten Bäumen ihre Höhlen anlegen.

Mehr dazu unter: LBV Pilze
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pool, Musik und Drinks: After-Work-Abend im Prienavera

Pool, Musik und Drinks: After-Work-Abend im Prienavera

Prein / Landkreis Rosenheim – Entspannen nach Feierabend in Prien am Chiemsee: Am Freitag, 1. Mai, lädt das Prienavera Erlebnisbad wieder zum After-Work-Abend mit Musik, Pool und Bar ein.

Beats, Badespaß und erfrischende Getränke: Jeden ersten Freitag im Monat verwandelt sich das Prienavera Erlebnisbad von 18 bis 21 Uhr in eine stimmungsvolle Location für alle, die den Feierabend entspannt ausklingen lassen möchten. Für die passende Atmosphäre sorgen entspannte Sounds und tanzbare Beats, während an der Bar frisch gemixte Drinks angeboten werden.
Der nächste Termin findet am Freitag, 1. Mai , statt. Der Eintritt erfolgt zum regulären Badepreis.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee, Prienavera/ Beitragsbild: Copyright Chiemsee-Marina-GmbH)

Stadt Rosenheim präsentiert Ausbildungs- und Studienangebote auf der IHKjobfit

Stadt Rosenheim präsentiert Ausbildungs- und Studienangebote auf der IHKjobfit

Rosenheim – Berufsorientierung in Rosenheim: Die Stadt Rosenheim präsentiert sich am 25. April auf der Ausbildungsmesse IHKjobfit in der AuerBräu-Festhalle. Besucher erhalten vor Ort Einblicke in Ausbildungsberufe, duale Studiengänge und Karrierewege im öffentlichen Dienst.

Die vielfältigen Karrieremöglichkeiten werden dabei nicht nur durch Vertreter des Personalamts, sondern auch durch Auszubildende und Studenten in dualen Verwaltungsstudiengängen vorgestellt, die einen praxisnahen und persönlichen Einblick in ihre Arbeit geben können. Das Angebot der Stadt umfasst dabei nicht nur die klassische Karriere im Verwaltungsbereich, sondern auch Ausbildungen in der IT oder im Handwerk, beispielsweise als Gärtner oder Umwelttechnologe.
Die IHK Jobfit findet in der AuerBräu-Festhalle zwischen 9:30 und 15:30 Uhr statt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 21. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Dein Gehirn im „Ruhemodus“ besonders kreativ sein kann?
Wenn Du entspannst, verbindet es Gedanken neu.
Deshalb kommen gute Ideen oft unerwartet.

Vielleicht gönnst Du Dir heute bewusst eine kleine Pause.

Wir wünschen Dir einen inspirierenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

BRB: Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

BRB: Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim – Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Samstag, 25. April, bis Montag, 4. Mai , Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben.

Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg kommt es ganztags zu Fahrplanabweichungen, Teilausfällen zwischen München Hauptbahnhof und München Ost sowie nachts zu Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Rosenheim und Bad Endorf beziehungsweise Bad Endorf/Prien und Übersee.
Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein kommt es am Sonntag, 3. Mai, ebenfalls aufgrund von Bauarbeiten der DB InfraGO AG ganztags zu Fahrplanabweichungen und Teilausfällen zwischen München Hauptbahnhof und Grafing Bahnhof.

Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pfarrjugend Kammer spendet 660 Euro an Kinderkrebshilfe in Oberteisendorf

Pfarrjugend Kammer spendet 660 Euro an Kinderkrebshilfe in Oberteisendorf

Kammer / Landkreis Traunstein – Erfolgreiche Spendenaktion in der Region Traunstein: Die Pfarrjugend Kammer hat 660 Euro an die Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein übergeben. Der Erlös stammt aus einem gut besuchten Osterbrunch in der Pfarrei St. Johannes der Täufer.

Eine kleine Abordnung der Pfarrjugend aus Kammer hat kürzlich die Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein in Oberteisendorf besucht und dort den Spendenscheck übergeben. Entgegengenommen wurde dieser von der Vorsitzenden Rosmarie Baumgartner.
Das Geld stammt aus einem Osterbrunch, den die Jugendlichen im März in der Pfarrei St. Johannes der Täufer organisiert hatten. Die Veranstaltung wurde von der Pfarrgemeinde gut angenommen. Angeboten wurden unter anderem heiße Würstl, Kaffee und Kuchen – „alles auf Spendenbasis“, informiert Johannes Geisreiter von der Pfarrjugend und ergänzt: „So haben wir an diesem Tag die Spendensumme zusammenbekommen.“

Einblick in die Arbeit der Kinderkrebshilfe und dankbare Worte bei Spendenübergabe

Beim Besuch in Oberteisendorf erhielten die Jugendlichen zudem Einblicke in die Arbeit der Organisation. „Da wir ja auch noch junge Menschen sind, war es uns ein Anliegen, dass wir unsere Spende auch Kindern und Jugendlichen zugutekommen lassen“, berichtet Maria Huber von der Pfarrjugend Kammer.
Die Vorsitzende Rosmarie Baumgartner zeigte sich dankbar für die Unterstützung: „Mit eurer Spende können wir von Krebs betroffenen Familien finanzielle und psychosoziale Unterstützung zukommen lassen“. Sie betonte zudem: „dass unser Verein nicht nur betroffene Kinder unterstützt, sondern auch dann hilft, wenn Jugendliche oder Eltern an Krebs erkrankt sind oder daran versterben“.

Die Vertreter der Pfarrjugend zeigten sich beim Termin sichtlich bewegt und zugleich stolz. Sie sind überzeugt, dass ihre Spende bei der Kinderkrebshilfe in guten Händen ist.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Von Links; Maria Huber, Luisa Plut, Johannes Geisreiter, Rosmarie Baumgartner und Christoph Kosak. Copyright Hubert Hobmaier)

Top-Mediziner 2026: Fünf Chefärzte der RoMed Kliniken Rosenheim/Bad Aibling ausgezeichnet

Top-Mediziner 2026: Fünf Chefärzte der RoMed Kliniken Rosenheim/Bad Aibling ausgezeichnet

Bad Aibling / Rosenheim – Die RoMed Kliniken in Rosenheim und Bad Aibling sind erneut in der FOCUS-Ärzteliste vertreten: Fünf Chefärzte wurden 2026 in insgesamt zwölf Fachgebieten als „Top-Mediziner“ ausgezeichnet. Die Ehrung spiegelt die Bandbreite des medizinischen Angebots im Klinikverbund sowie die fachübergreifende Zusammenarbeit in Südostbayern wider.

Ob komplexe Eingriffe an der Wirbelsäule, die roboterassistierte Chirurgie von Lungentumoren oder minimalinvasive Operationen am Verdauungstrakt – im Klinikverbund arbeiten spezialisierte Teams mit Präzision und nach neuesten medizinischen Standards. Fünf Chefärzte wurden in insgesamt zwölf Fachgebieten von FOCUS Gesundheit als „Top-Mediziner 2026“ ausgezeichnet. Dies unterstreicht sowohl die fachliche Bandbreite als auch die standortübergreifende Zusammenarbeit, wie im chirurgischen sowie orthopädisch-unfallchirurgischen Zentrum Bad Aibling-Rosenheim. „Diese Auszeichnung bestätigt unseren täglichen Anspruch. Mein besonderer Dank gilt allen Teams für ihren hervorragenden Einsatz“, sagt PD Dr. Andreas Bauer, Ärztlicher Direktor. Ein Blick in die Fachbereiche zeigt, wie differenziert das medizinische Spektrum des Verbunds aufgestellt ist.

Experte für Lungenkrebs, Asthma und COPD

Prof. Dr. Stephan Budweiser gehört zu den überregional anerkannten Spezialisten für Lungentumoren, Asthma bronchiale, COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Lungenemphysem. In ärztlichen Befragungen ebenso wie anhand wissenschaftlicher Leistungen und Behandlungsergebnissen wird seine Expertise regelmäßig hervorgehoben. Als Leiter des Kooperativen Lungenkrebszentrums Oberbayern Süd, welches zur Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) ansteht, gestaltet er die onkologische Versorgung von Patienten mit Lungenkrebs maßgeblich. Gemeinsam mit den zuweisenden Ärzten der Region treibt er das neue Präventionsangebot Lungenkrebs-Screening voran. Darüber hinaus nimmt er eine führende Rolle in zahlreichen klinischen Studien ein. Seine Behandlungsschwerpunkte reichen von der inhalativen Differenzialtherapie einschließlich Biologika bei Asthma und COPD bis zur Sauerstofflangzeittherapie, endoskopischen Lungenreduktion, nicht-invasiven Beatmung und nasalen high-flow Therapie. Ergänzt wird dies durch ein umfassendes Schulungs- und Beratungsangebot für Patienten.

Hightech für Hochpräzisions-Strahlentherapie

Die beiden Fachbereiche Strahlentherapie und Nuklearmedizin stehen unter der Leitung von Dr. Ertan Mergen, einem ausgewiesenen Spezialisten für PET-CT-gestützte Hochpräzisionsbestrahlung. Als eine der größten Strahlentherapien in Bayern werden über Rosenheim große Teile Südostbayerns beziehungsweise etwa 700.000 Einwohner versorgt. Pro Jahr erfolgen etwa 60.000 Behandlungen, getragen von moderner Technik wie einem Strahlentherapie-eigenen PET-CT und einem 3-Tesla-MRT. Auch überregional und international wird die Expertise nachgefragt: Aufträge aus dem gesamten Bundesgebiet und Ausland werden an mehreren Standorten umgesetzt.

Minimalinvasive Chirurgie mit roboterassistierter Expertise

Prof. Dr. Kai Nowak ist spezialisiert auf Erkrankungen des Verdauungstrakts – von Speiseröhre und Magen bis zu Bauchspeicheldrüse, Gallenblase und Gallenwegen – und bringt seine chirurgische Erfahrung regelmäßig auch bei komplexen Tumoroperationen ein. Am zertifizierten viszeralonkologischen Zentrum und Referenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie und Chirurgie des oberen Gastrointestinaltraktes operiert er mit dem roboterassistierten System „Da Vinci“, etwa bei Darmkrebs, Lungenkrebs, Eingriffen an Bauchspeicheldrüse, Magen und Speiseröhre. Die Technik ermöglicht besonders präzise und gewebeschonende Operationen. Seine operative Praxis beruht auf langjähriger Erfahrung und wird sowohl von Fachkollegen als auch in Befragungen zur medizinischen Qualität geschätzt.

Moderne Endoskopie im zertifizierten Darmkrebszentrum

Prof. Dr. Stefan von Delius ist Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 und zählt seit vielen Jahren zu den führenden Gastroenterologen Deutschlands. Er ist spezialisiert auf die interventionelle Endoskopie zur schonenden Behandlung von Erkrankungen von Speiseröhre, Magen und Darm sowie Gallenwege und Bauchspeicheldrüse. Sein Leistungsspektrum umfasst minimalinvasive Tumorentfernungen mit Endoskopen bis hin zu komplexen Eingriffen an Bauchspeicheldrüse und Gallenwegen. Darüber hinaus wurde Prof. Dr. von Delius für herausragende Diagnostik und Behandlung von Tumoren des Verdauungssystems ausgezeichnet.

Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie auf internationalem Niveau

Prof. Dr. Christian Zeckey leitet das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie das zertifizierte überregionale Traumazentrum. Er verantwortet ein umfassendes operatives Spektrum: In der Unfallchirurgie stehen komplexe Frakturversorgungen von Becken, Wirbelsäule, großen Gelenken und langen Röhrenknochen im Mittelpunkt. Dabei kommen neben biologischen Lösungen auch Ersatzverfahren durch künstlichen Gelenkersatz und Revisionsprothesen zur Anwendung. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Kindertraumatologie sowie Korrektureingriffe, beispielsweise bei fehlverheilten oder nicht verheilten Frakturen. In der Wirbelsäulenchirurgie zählen minimalinvasive stabilisierende und dekomprimierende Verfahren an Lenden-, Brust- und Halswirbelsäule auch unter Nutzung von 3D-Navigation ebenso zu seinen Kernkompetenzen wie die Implantation von Wirbelkörperersatzsystemen. Ergänzt wird das operative Angebot durch konservative stationäre Therapie. Prof. Dr. Zeckey ist durch Publikationen, Empfehlungen und Fachgesellschaftsarbeit international vernetzt und steht für höchste Behandlungsqualität.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Ausgezeichnete Fachkompetenz im RoMed-Verbund: on Links: Prof. Dr. Kai Nowak, Dr. Ertan Mergen, Prof. Dr. Stefan von Delius, Prof. Dr. Christian Zeckey, Prof. Dr. Stephan Budweiser Copyright RoMed Kliniken)

Remco Evenepoel triumphiert beim Amstel Gold Race – Premierensieg für Red Bull – Bora – hansgrohe

Remco Evenepoel triumphiert beim Amstel Gold Race – Premierensieg für Red Bull – Bora – hansgrohe

Niederland / Raubling – Radprofi Remco Evenepoel hat das Amstel Gold Race gewonnen. Für den Belgier ist es der erste Erfolg bei dem niederländischen Klassiker, zugleich ein weiterer Sieg für sein Team Red Bull – Bora – hansgrohe.

Remco Evenepoel hat bei seiner zweiten Teilnahme das Amstel Gold Race für sich entschieden. Der Belgier setzte sich im Finale gegen Mattias Skjelmose durch und feierte damit einen weiteren wichtigen Sieg in der laufenden Radsport-Saison.
Für Evenepoel, der bereits zweimal Lüttich-Bastogne-Lüttich gewinnen konnte, ist es ein weiterer Erfolg bei einem bedeutenden Frühjahrsklassiker. Auch für Red Bull – Bora – hansgrohe hat der Sieg besondere Bedeutung: Es ist der erste Triumph des Teams bei diesem Rennen.

Die entscheidende Phase des Rennens begann rund 42 Kilometer vor dem Ziel, als sich eine Gruppe mit den Favoriten bildete. Auf der Schlussrunde über Geulhemmerberg, Bemelerberg und Cauberg konnten sich Evenepoel und Skjelmose absetzen. Die Entscheidung fiel im Sprint auf den letzten Metern, in dem Evenepoel die schnelleren Beine hatte.

Evenepoel zu seinem Sieg: „Ich liebe dieses Rennen wirklich sehr. Es hat viele kurze, harte Anstiege, und da das Rennen dieses Jahr mehr oder weniger wieder an derselben Stelle eröffnet wurde wie im Vorjahr, war ich sehr zuversichtlich. Ich habe mich im Finale viel besser gefühlt als letztes Jahr. Das ist ganz sicher der schönste Sieg der Saison. Für mich steht dieses Rennen knapp hinter den Monumenten, es steht also ganz oben auf meiner Rangliste. Es gehört wahrscheinlich zu den acht schönsten Siegen meiner Karriere.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)