Zeugnistag: Kinderschutzbund Rosenheim rät Eltern zu mehr Gelassenheit

Zeugnistag: Kinderschutzbund Rosenheim rät Eltern zu mehr Gelassenheit

Rosenheim – Mit der Ausgabe der Jahreszeugnisse endet für viele Kinder und Jugendliche das Schuljahr. Während die Vorfreude auf die Sommerferien steigt, sorgt der Zeugnistag bei manchen Familien für Anspannung. Der Kinderschutzbund Rosenheim appelliert deshalb an Eltern, ihre Kinder zu unterstützen statt sie unter Druck zu setzen, und verweist auf kostenfreie Beratungsangebote.

Für viele Schüler in Stadt und Landkreis Rosenheim markiert die Ausgabe der Jahreszeugnisse den Beginn der Sommerferien. Doch nicht alle blicken dem Zeugnistag unbeschwert entgegen. Schlechte Noten oder die Sorge, die Erwartungen der Eltern nicht zu erfüllen, setzen viele Kinder und Jugendliche unter Druck.
Der Kinderschutzbund Rosenheim wirbt deshalb für einen gelassenen Umgang mit den Zeugnissen. Eltern sollten diese nicht als Bewertung ihres Kindes verstehen, sondern als Anlass für ein offenes und unterstützendes Gespräch.

„Ein Zeugnis ist immer eine Momentaufnahme. Eltern können viel für ihr Kind tun, wenn sie vermitteln: Du bist mir wichtig, wir finden gemeinsam eine Lösung. Vorwürfe bei schlechten Noten entlasten vielleicht kurzfristig, helfen aber nicht weiter. Hilfreich ist es dagegen, sich die Situation gemeinsam anzuschauen und nach Lösungen zu suchen: Woran lag es? Was brauchst du, damit es nächstes Mal besser wird?“, sagt Barbara Heuel, Geschäftsleiterin des Kinderschutzbundes Rosenheim.

Noten sind nur ein Teil der Entwicklung

Nach Einschätzung des Kinderschutzbundes spiegeln Schulnoten lediglich einen kleinen Teil dessen wider, was ein Kind ausmacht. Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein oder Durchhaltevermögen seien auf einem Zeugnis nicht zu finden, für die persönliche Entwicklung und den weiteren Lebensweg jedoch oft von großer Bedeutung.

Gerade am Zeugnistag sei es deshalb wichtig, Kindern zu vermitteln, dass sie unabhängig von ihren schulischen Leistungen angenommen und geliebt werden. So könnten sie aus Fehlern lernen, anstatt zusätzlich unter Druck zu geraten.

Tausende Beratungsgespräche im vergangenen Jahr

Wie groß der Unterstützungsbedarf in belastenden Situationen ist, zeigt nach Angaben des Kinderschutzbundes auch die Nachfrage nach den Beratungsangeboten. Im vergangenen Jahr führten die ehrenamtlichen Berater 3.788 Gespräche am Kinder- und Jugendtelefon sowie 377 Beratungen am Elterntelefon.

Beide Angebote der „Nummer gegen Kummer“ sind anonym und kostenfrei. Sie richten sich an Kinder, Jugendliche und Eltern, Das Angebot steht nicht nur rund um die Zeugniszeit als Anlaufstelle zur Verfügung.

Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter 116 111 montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr erreichbar. Das Elterntelefon ist unter 0800 111 0 550 montags, mittwochs und freitags von 9 bis 17 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 19 Uhr besetzt.

Das Rosenheimer Kinder- und Jugendtelefon sowie das Elterntelefon werden vom Kinderschutzbund Rosenheim in Zusammenarbeit mit „Nummer gegen Kummer e. V.“ – Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund – angeboten. Weitere Informationen zu den Beratungs- und Unterstützungsangeboten gibt es auf den Internetseiten der beiden Organisationen:
Nummer gegen Kummer e. V.
Kinderschutzbund Rosenheim
(Quelle: Pressemitteilung Kinderschutzbund Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sommerferien am Spitzingsee: Kinder fahren am 3. August kostenlos mit den Bergbahnen

Sommerferien am Spitzingsee: Kinder fahren am 3. August kostenlos mit den Bergbahnen

Spitzingsee / Landkreis Miesbach – Mit einer Ferienaktion ermöglichen die Alpenbahnen Spitzingsee Kindern bis einschließlich 15 Jahre am Montag, 3. August, eine kostenlose Fahrt auf den Berg.

Zur Auswahl stehen eine Berg- und Talfahrt mit der Taubenstein-Kabinenbahn oder der Stümpfling-4er-Sesselbahn. Wer den Stümpfling besucht, kann sich alternativ für die Mountaincarts entscheiden.
In diesem Fall sind bis zu drei Bergfahrten mit der Stümpfling-4er-Sesselbahn sowie bis zu drei Abfahrten mit den Mountaincarts kostenlos. Die Mountaincarts können von Kindern ab einer Körpergröße von 1,35 Metern genutzt werden.

Während der Taubenstein mit Wanderwegen, felsigen Passagen und Ausblicken auf die umliegende Bergwelt lockt, bietet der Stümpfling vor allem Familien verschiedene Freizeitangebote. An der Bergstation befinden sich mehrere Kugelbahnstationen. Kinder erhalten außerdem eine Holzkugel zum Mitnehmen.

Die Ferienaktion im Überblick

Stümpfling:

  •  eine kostenlose Berg- und Talfahrt mit der Stümpfling-4er-Sesselbahn

oder

  • bis zu drei kostenlose Bergfahrten mit der Stümpfling-4er-Sesselbahn
  • bis zu drei kostenlose Abfahrten mit den Mountaincarts (für Kinder ab 1,35 Meter Körpergröße)
  • eine kostenlose Holzkugel für die Kugelbahn zum Mitnehmen

Taubenstein:

  • eine kostenlose Berg- und Talfahrt mit der Taubenstein-Kabinenbahn

Kinder müssen bei den Fahrten mit den Bergbahnen sowie bei der Nutzung der Mountaincarts von einer volljährigen Aufsichtsperson begleitet werden. Für die Mountaincarts besteht Helmpflicht. Zudem empfehlen die Alpenbahnen das Tragen einer Sonnen- oder Sportbrille. Leihhelme werden vor Ort zur Verfügung gestellt.

Die Stümpflingbahn und die Taubensteinbahn sind täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Einkehrmöglichkeiten gibt es an beiden Bergen direkt an den Bergstationen.

Ferienprogramm mit der Rettungshundestaffel

Ein weiterer Termin steht bereits fest: Am Sonntag, 16. August, ist die Rettungshundestaffel ab 11 Uhr an der Bergstation des Taubensteins zu Gast. Besucher erhalten Einblicke in die Arbeit der Teams mit ihren Hunden und können sich auf Wunsch selbst von den Suchhunden aufspüren lassen.

Infos unter www.alpenbahnen-spitzingsee.de/
(Quelle: Pressemitteilung Alpenbahnen Spitzingsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen: Wunschbaumaktion in Eggstätt geht in die dritte Runde

Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen: Wunschbaumaktion in Eggstätt geht in die dritte Runde

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Obwohl Weihnachten noch einige Monate entfernt ist, laufen im Rathaus der Gemeinde Eggstätt bereits die Vorbereitungen für die diesjährige Wunschbaumaktion. Bereits zum dritten Mal möchte die Gemeinde gemeinsam mit engagierten Bürgern Kindern aus bedürftigen Familien eine Weihnachtsfreude bereiten.

Nachdem die Aktion 2024 zunächst verhalten gestartet war, stieß sie im vergangenen Jahr auf große Resonanz. Insgesamt konnten 14 Weihnachtsgeschenke an Kinder aus Eggstätter Familien übergeben werden. Alle Geschenke wurden von Bürgern gespendet, liebevoll verpackt und im Rathaus abgegeben.
Mit der Wunschbaumaktion möchte die Gemeinde auch in diesem Jahr ein Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität setzen. Die Aktion richtet sich an Familien mit geringem Einkommen, bei denen kleine Herzenswünsche der Kindern häufig unerfüllt bleiben.

So funktioniert die Wunschbaumaktion

Ab Anfang November können Kinder ihre Weihnachtswünsche auf Wunschkarten notieren und diese im Rathaus abgeben oder direkt an den Wunschbaum hängen. Sämtliche Wünsche werden anonym behandelt.
Die Gemeinde Eggstätt freut sich erneut auf die Unterstützung durch Geschenkpaten, die mit einem Geschenk dazu beitragen möchten, Kindern ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen.

Weitere Informationen zur Wunschbaumaktion gibt es im Bürgerbüro der Gemeinde Eggstätt bei Jutta Maria Hauser unter der Telefonnummer 08056 904635.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Wunschbaum Copyright Gemeinde Eggstätt)

Fledermausführung auf Herrenchiemsee: Abendtour gibt Einblicke in die Welt der Nachtjäger

Fledermausführung auf Herrenchiemsee: Abendtour gibt Einblicke in die Welt der Nachtjäger

Prien / Landkreis Rosenheim – Auf der Herreninsel im Chiemsee dreht sich Anfang August wieder alles um Fledermäuse. Bei einer geführten Abendwanderung erhalten Besucher spannende Einblicke in die Lebensweise der geschützten Tiere und können sie mit etwas Glück sogar live beobachten.

Die Führung finden am Dienstag, 4. August, statt. Die Teilnehmer reisen in Eigenregie mit dem Linienschiff um 19.30 Uhr an. Treffpunkt ist um 19.45 Uhr an der Durchgangshütte am Anlegesteg, wo Stefan Syska die Gruppe in Empfang nimmt.

Die Themenführung begibt sich zunächst in das Neue Schloss Herrenchiemsee, wo die Fledermausausstellung besucht wird. Dort besteht auch die Möglichkeit, Fledermäuse über Monitore live zu beobachten. Anschließend geht es zu Fuß über die Insel zu verschiedenen Lebensräumen der Tiere – darunter Wasserflächen, alte Baumbestände sowie Wald-, Wiesen- und Uferbereiche.

Die Rückfahrt erfolgt mit einem Sonderschiff um 22.15 Uhr nach Prien/Stock Hafen. Für die rund vier Kilometer lange Wanderung wird festes Schuhwerk empfohlen.

Detail zur Anmeldung

Eine Anmeldung über das Tourismusbüro Prien ist erforderlich und kann auch online erfolgen. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt, mindestens 25 Anmeldungen sind notwendig. Die Teilnahme kostet 24 Euro für Erwachsene, mit Gästekarte oder für Einheimische 22 Euro. Kinder von vier bis 15 Jahren zahlen 19 Euro, mit Gästekarte oder als Einheimische 18 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Kleine Hufeisennase Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Ein Jahr WirWunder in Rosenheim: Sparkasse verdoppelt Spenden für regionale Projekte

Ein Jahr WirWunder in Rosenheim: Sparkasse verdoppelt Spenden für regionale Projekte

Rosenheim – Seit einem Jahr unterstützt die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling mit der Spendenplattform WirWunder Vereine und gemeinnützige Initiativen aus der Region. Zum Jubiläum startet eine Verdopplungsaktion: Vom 29. Juli bis 2. August 2026 werden Spenden bis 50 Euro zusätzlich aufgestockt.

Ein Sportverein, der neue Ausrüstung für den Nachwuchs benötigt, ein Musikverein mit Sanierungsbedarf oder ein Förderverein, der Spielgeräte für Kinder anschaffen möchte – zahlreiche regionale Projekte konnten im vergangenen Jahr über die Spendenplattform WirWunder Unterstützung erhalten.

Seit Juli 2025 bietet die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling mit WirWunder eine kostenlose Online-Plattform, auf der gemeinnützige Vereine und Initiativen ihre Projekte vorstellen und Spenden sammeln können. Nach dem ersten Jahr fällt die Bilanz positiv aus: Insgesamt wurden knapp 315.000 Euro für 117 Projekte gesammelt. Möglich machten dies 4.625 Einzelspenden von Menschen aus der Region.

Spenden werden zum Jubiläum verdoppelt

Zum einjährigen Bestehen startet die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling nun eine besondere Aktion. Vom 29. Juli um 9 Uhr bis 2. August 2026 um 23.59 Uhr wird jede Spende auf der Plattform bis zu einer Höhe von 50 Euro verdoppelt.

Für die Aktion stellt die Sparkasse ein Gesamtbudget von 15.000 Euro zur Verfügung. Die Verdopplung gilt für alle aktiven Projekte auf der Plattform und läuft, solange der Aktionsfonds nicht ausgeschöpft ist.

Unterstützung für Vereine in der Region

Mit WirWunder erhalten Vereine und Initiativen aus der Region die Möglichkeit, ihre Projekte sichtbar zu machen und Unterstützer zu erreichen. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos und ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand möglich.
Seit dem Start im Jahr 2025 hat die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling die Plattform bereits mit mehreren Aktionen begleitet – unter anderem mit einer Startaktion, einer Weihnachtsaktion für Mitarbeiter, einer Aktion rund um den Sparkassenpokal sowie einer Osteraktion.

Die regelmäßigen Aktionen sollen die Aufmerksamkeit für regionale Projekte erhöhen und gleichzeitig die Spendenbereitschaft stärken.

 Mitmachen und doppelt wirken

Vereine in der Region können sich auf der Onlinespenden-Plattform WirWunder registrieren und ihre Projekte mit doppelter Kraft voranbringen. Spender haben die Möglichkeit, mit ihrer Spende gleich doppelt Gutes zu tun.
Jetzt dabei sein: www.wirwunder.de/rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling / Beitragsbild: #echtschee, WirWunder feiert seinen ersten Geburtstag. Copyright Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling)

RoMed Klinik trainiert Ernstfall: Notfallübung mit vielen Verletzten unter Realbedingungen

RoMed Klinik trainiert Ernstfall: Notfallübung mit vielen Verletzten unter Realbedingungen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Ein schwerer Busunfall mit zahlreichen Verletzten, dieses Szenario hat die RoMed Klinik Wasserburg gemeinsam mit Rettungsorganisationen und der Integrierten Leitstelle geprobt. Ziel der Übung war es, die Abläufe bei einem sogenannten Massenanfall von Verletzten (MAN) unter möglichst realistischen Bedingungen zu überprüfen.

Auch Jahre nach schweren Unglücken wie dem Zugunglück von Bad Aibling bleibt die Vorbereitung auf solche Ereignisse für Rettungsdienste und Krankenhäuser ein wichtiger Bestandteil der Notfallplanung. Entscheidend ist, dass Patienten bei einer großen Zahl an Verletzten schnell und strukturiert versorgt werden können.

Simulierter Busunfall auf der B15

Das Übungsszenario sah einen schweren Busunfall auf der Bundesstraße 15 mit mehreren Schwerverletzten vor. Insgesamt 15 geschminkte Darsteller wurden als sogenannte Mimen eingesetzt. Die Johanniter-Unfall-Hilfe bereitete sie für die realistische Unfalldarstellung vor.
Zwei Rettungswagen von  den Johannitern und dem Bayerischem Roten Kreuz brachten die simulierten Patienten anschließend in kurzen Abständen zur Klinik. Zusätzlich wurde ein weiterer medizinischer Notfall eingebunden, um die Belastung möglichst realistisch abzubilden.

„Heute geht es um eine reine Belegungsübung – maßgeschneidert für unsere Klinik. Wir trainieren Wege, Übergaben, Entscheidungen. Der Rettungsdienst liefert in diesem Setting die Patientinnen und Patienten an, ohne aber direkt aus Fahrzeugen zu retten“, erklärte Dr. Julia Härtl, ärztliche Leiterin der Übung.

Echtbetrieb lief parallel weiter

Eine besondere Herausforderung: Die Übung fand während des normalen Klinikbetriebs statt. Echte Notfälle wurden weiterhin priorisiert behandelt und in die Abläufe der Sichtung einbezogen. Bei nicht dringlichen Fällen kam es laut Klinik zu Wartezeiten von rund 30 Minuten.
„Die Sicherheit der echten Patienten ist natürlich unser oberstes Gebot“, betonte Dr. Härtl.

Bei einem größeren Schadensereignis übernimmt am Klinikeingang der Leitende Arzt der Sichtung die Ersteinschätzung der Patienten. Anschließend koordiniert ein zentraler operativer Notfallkoordinator (ZONK) die weitere Behandlung und verteilt die Patienten auf die entsprechenden Teams und Räume.

Übung zeigt Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten

Die Notfallübung diente auch dazu, die nach dem Umzug der RoMed Klinik Wasserburg auf das neue Gelände Ende 2022 erstellten Alarm- und Einsatzpläne zu überprüfen.
Die Klinik bestätigte dabei die Leistungsfähigkeit der bestehenden Strukturen, insbesondere bei der Versorgung schwerverletzter Patienten im Schockraum. Gleichzeitig wurden kleinere praktische Verbesserungsmöglichkeiten sichtbar.

„Sich automatisch ständig öffnende Türen stören den Sichtungsbereich. Solche Details sieht man nur im Betrieb. Dafür brauchen wir eine pragmatische Lösung“, sagte Dr. Härtl.

Zusammenarbeit von Rettungsdiensten und Klinik

An der Übung beteiligt waren neben der RoMed Klinik Wasserburg das Bayerische Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe Wasserburg, die Integrierte Leitstelle, das Landratsamt Rosenheim sowie weitere Beobachter aus Klinik und Rettungsdienst.
Die Organisation erfolgte größtenteils zusätzlich zum regulären Arbeitsalltag, durch ehrenamtliches Engagement und Überstunden. Insgesamt unterstützten fünf Einsatzkräfte und sechs Übungsbeobachter der Johanniter und des Roten Kreuzes die Durchführung.

Johanniter-Wachleiter Frank Schulz hob die Bedeutung solcher Trainings hervor: „Gerade wenn es in der Notaufnahme hektisch zugeht und nur wenig Zeit für die Übergabe bleibt, ist eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Rettungskräften und dem Team der zentralen Notaufnahme entscheidend.“

Die Übung zeigte, dass die vorhandenen Strukturen funktionieren, und lieferte gleichzeitig wichtige Erkenntnisse, um die Abläufe für mögliche zukünftige Großschadenslagen weiter zu verbessern.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Im Schockraum werden die schwerverletzten Schauspiel-Patienten an das Klinikpersonal übergeben und versorgt, Copyright Johanniter/Gerhard Bieber)

Wespen am Kaffeetisch? So lassen sich Stiche vermeiden

Wespen am Kaffeetisch? So lassen sich Stiche vermeiden

Bayern / Rosenheim – Mit den sommerlichen Temperaturen sind auch Wespen wieder vermehrt unterwegs – besonders an Kaffeetafeln und Grillabenden im Freien. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) erklärt, wie sich Stiche vermeiden lassen und warum Wespen trotz ihres schlechten Rufs wichtige Helfer in der Natur sind.

Sobald Kuchen, Grillgut oder süße Getränke im Freien auf dem Tisch stehen, lassen Wespen meist nicht lange auf sich warten. Nach Angaben des LBV hat der warme und trockene Frühling 2026 dazu geführt, dass es, ähnlich wie im Vorjahr, viele Wespen gibt.

Bis etwa Ende August versorgt das Wespenvolk noch die Larven im Nest. Vor allem im Spätsommer gehen viele Arbeiterinnen auf Nahrungssuche für sich selbst. „Wespen, die eine Aufgabe im Stock haben, jagen Insekten oder gehen an das vorbereitete Grillfleisch. An den Kuchen kommen vor allem die ‚Rentnerwespen‘, die keine Aufgabe mehr haben und nur sich selbst versorgen“, erklärt LBV-Insektenexpertin Tarja Richter.

Ruhe bewahren und Wasser statt Pusten

Wer einer Wespe begegnet, sollte hektische Bewegungen vermeiden. Nach Angaben des LBV reagieren die Tiere außerhalb ihres Nestes in der Regel nicht aggressiv, solange sie sich nicht bedroht fühlen.

„Die Wespe auf keinen Fall wegpusten, denn das Kohlendioxid in der Atemluft ist ein Alarmsignal für die Tiere und versetzt sie in Angriffsstimmung. Eine wirksame Methode im Umgang mit Wespen ist es, das Insekt mit zerstäubtem Wasser zu besprühen. Die Wespe denkt, es fängt an zu regnen und flüchtet zurück in ihr Nest“, empfiehlt Tarja Richter. Wichtig sei dabei, ausschließlich sauberes Wasser zu verwenden und Sprühflaschen gründlich von Reinigungsmittelresten zu befreien.

Diese Maßnahmen helfen

Um Wespen fernzuhalten, empfiehlt der LBV, Speisen und Getränke im Freien abzudecken und Essensreste nach dem Grillen zügig wegzuräumen. Kinder sollten möglichst mit einem Strohhalm trinken und nach dem Essen Mund und Hände gereinigt werden. Auch Mülleimer und Kompost sollten stets geschlossen bleiben.

Von vermeintlichen Hausmitteln wie Kupfermünzen oder Wespenfallen rät der Naturschutzverband dagegen ab. Fangfallen locken zusätzliche Tiere an und sind zudem nach dem Bundesnaturschutzgesetz unzulässig, da  Wespen ohne vernünftigen Grund gefangen oder verletzt werden.

Wichtige Helfer für Natur und Garten

Trotz ihres schlechten Rufs erfüllen Wespen eine wichtige Aufgabe im Ökosystem. Sie regulieren die Bestände anderer Insekten wie Stechmücken oder Kohlweißling-Raupen. Wespen nützen den Menschen also auch in Landwirtschaft und Gartenbau. Sie bestäuben auch einige Pflanzenarten, wie Fenchel oder Wilde Möhre. Als geflügelte Gesundheitspolizei beseitigen sie zudem Aas.
Trotz ihres ökologischen Nutzens genießen sie bei vielen einen schlechten Ruf als Störenfriede beim gemütlichen Grillen im Garten. „Doch wer bei Wespen gleich ans Stechen denkt, liegt falsch“, sagt Tarja Richter dazu. „Nur etwa jede fünfte der weltweit rund 137.000 Wespenarten hat einen Wehrstachel. An den Esstisch auf der Terrasse kommen nur die Gemeine und die Deutsche Wespe, die beiden verbreitetsten Arten.“ Wer die Tiere nicht bedrängt oder nach ihnen schlägt, habe daher meist nichts zu befürchten.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„BehindArt“ in Rosenheim: Ausstellung mit Kalenderbildern für 2027 im AWO Mehrgenerationenhaus

„BehindArt“ in Rosenheim: Ausstellung mit Kalenderbildern für 2027 im AWO Mehrgenerationenhaus

Rosenheim – Im AWO Mehrgenerationenhaus Rosenheim sind derzeit die Motive des BehindArt-Kalenders 2027 zu sehen. Die farbenfrohen Werke stammen von Schülern der Berufsschulstufe der Philipp-Neri-Schule und sind noch bis Mitte Oktober ausgestellt.

Mit Motiven wie „Meeres-Erwachen“, „Abendrot im Winter“ und „Blühende Planeten“ geben Schüler der Abschlussklasse der Berufsschulstufe der Philipp-Neri-Schule bereits einen Ausblick auf den BehindArt-Kalender 2027.

Die entstandenen Kunstwerke sind derzeit im AWO Mehrgenerationenhaus Familienstützpunkt in der Ebersberger Straße 8 (2. Obergeschoss) in Rosenheim zu sehen. Die Ausstellung präsentiert ausdrucksstarke und fantasievoll gestaltete Bilder in unterschiedlichen Stilrichtungen.
Anschauen kann man die Werke dort noch bis Mitte Oktober. Der BehindArt-Kalender 2027 wird anschließend ab Herbst erhältlich sein.

Weitere Informationen, unter anderem zu den Verkaufsstellen, gibt es telefonisch unter 08031/40824-211 oder per E-Mail an kalender@philipp-neri-schule.de.
(Quelle: Pressemitteilung Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Rosenheim-Miesbach e.V. / Beitragsbild: Mit BehindART haben Schüler der Philipp-Neri-Schule gemeinsam mit ihrer Lehrerin Nadja Bernrieder für einen neuen Blickfang im AWO-Mehrgenerationenhaus gesorgt – auch zur Freude von Projektleiterin Tina Matousek (rechts). Copyright Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Rosenheim-Miesbach e.V.)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 24. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Pinguine sich oft auf dem Bauch über Eisflächen schieben?
So sparen sie Energie und kommen schneller voran.
Manchmal ist der ungewöhnliche Weg der effizienteste.

Vielleicht probierst Du heute einen neuen Ansatz aus.

Wir wünschen Dir einen kreativen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Neue Auflage des Demenzwegweisers für Rosenheim erschienen

Neue Auflage des Demenzwegweisers für Rosenheim erschienen

Rosenheim – Mit der fünften Auflage des Demenzwegweisers stellt der Verein Pro Senioren Rosenheim gemeinsam mit dem Arbeitskreis Netzwerk Demenz erneut eine umfassende Informationsbroschüre zur Verfügung. Sie richtet sich an Menschen mit Demenz, deren Angehörige sowie alle, die beruflich oder privat mit dem Thema in Berührung kommen.

Die Diagnose Demenz bringt für Betroffene und ihre Familien häufig weitreichende Veränderungen mit sich. Neben den gesundheitlichen Auswirkungen entstehen oft zahlreiche Fragen zu Betreuung, Pflege, rechtlichen Themen und möglichen Unterstützungsangeboten.
Der Demenzwegweiser soll dabei helfen, einen Überblick über die vorhandenen Hilfsangebote in Rosenheim zu erhalten.

Die Broschüre informiert unter anderem über vorbeugende Maßnahmen, medizinische und pflegerische Unterstützung, rechtliche Fragestellungen, Entlastungsangebote für pflegende Angehörige sowie wichtige Anlaufstellen und Beratungsangebote in der Region.

Der Wegweiser ist ab sofort im Sozialrathaus in der Reichenbachstraße 8, an der Poststelle im Rathaus in der Königstraße 24 sowie in den Rosenheimer Bürgerhäusern erhältlich. Zusätzlich steht die Broschüre auf der Internetseite von Pro Senioren Rosenheim zum Download bereit.

Titelseite Demenzwegweiser, Copyright Pro Senioren Rosenheim

Weitere Informationen unter: Pro Senioren Rosenehim
(Quelle: Pressemitteilung Pro Senioren Rosenheim / Foto: Titelseite Demenzwegweiser, Copyright Pro Senioren Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radio Plapperzahn – Sonne im Gepäck: Familienprogramm im Freilichtmuseum Amerang

Radio Plapperzahn – Sonne im Gepäck: Familienprogramm im Freilichtmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Das Freilichtmuseum Amerang lädt am Sonntag, 2. August, um 15.30 Uhr zu einem unterhaltsamen Familiennachmittag ein. Auf dem Programm steht „Radio Plapperzahn – Sonne im Gepäck“, eine Märchenerzählung mit Musik von Stefan Murr und Heinz-Josef Braun.

Die beiden Autoren, Komponisten und Schauspieler schlüpfen dabei in zahlreiche Rollen und lassen die Moderatoren der fiktiven Radiosendung „Radio Plapperzahn“ auf die Bühne zurückkehren. Rainer und Rene, die bereits aus verschiedenen bayerischen Märchenadaptionen bekannt sind, führen mit viel Witz durch ein abwechslungsreiches Programm.
Freuen dürfen sich Besucher auf ein musikalisches Feuerwerk mit Tierfiguren wie der „Schlange Susi“, dem „Fischballett vom Badesee“, „Käpt’n Schwalbe“ oder der Schweine-Funk-Band „Earth, Wind & Schweinzl“. Das Programm richtet sich an Kinder ebenso wie an Erwachsene und verspricht beste Unterhaltung für die ganze Familie.

Die Vorstellung beginnt um 15.30 Uhr. Karten können vorab per E-Mail an museum@flm-amerang.de reserviert werden. Der Eintritt kostet 8 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder, jeweils zuzüglich Museumseintritt.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Stefan Murr und Heinz-Josef Braun animieren Jung und Alt zum Mitsin-gen und Schmunzeln. Copyright Murr/Braun.)

Neubau der Mangfallkanalbrücke: Drei Wochen Vollsperrung auf der Äußeren Münchener Straße

Neubau der Mangfallkanalbrücke: Drei Wochen Vollsperrung auf der Äußeren Münchener Straße

Rosenheim – Im Rahmen des Neubaus der Mangfallkanalbrücke erhält die Äußere Münchener Straße zwischen der Einmündung Krainstraße und der Kreuzung zum Aicher Park eine neue Asphaltdecke. Für die erforderlichen Arbeiten muss der betroffene Straßenabschnitt von Montag, 3. August, bis einschließlich Mittwoch, 19. August, vollständig für den Verkehr gesperrt werden.

Mit der Asphaltdeckensanierung werden die Straße und die darunterliegende Infrastruktur an den Neubau der Brücke angepasst. Ziel ist es, den Bereich langfristig leistungsfähig auszubauen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Die Stadt hat den Bauzeitraum bewusst in die Sommerferien gelegt, da in dieser Zeit erfahrungsgemäß weniger Verkehr unterwegs ist. Dadurch sollen die Auswirkungen der Vollsperrung möglichst gering gehalten werden.

Um die Dauer der Sperrung für Verkehrsteilnehmer transparent darzustellen, wird zum Beginn der Bauarbeiten eine sogenannte Countdown-Ampel aufgestellt. Diese zeigt täglich die verbleibende Zeit bis zum Ende der Vollsperrung an.

Für den Durchgangsverkehr wird eine ausgeschilderte Umleitung eingerichtet. Während der gesamten Bauphase bleibt der Anlieferverkehr für die ortsansässigen Unternehmen möglich. Dieser wird durch Sicherungsposten koordiniert, damit die Betriebe weiterhin erreichbar bleiben.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim, Beitragsbild: Symbolfoto re)