Konzert im Kloster Seeon: Duo Adafina mit „Eydl Geshmak“ zu Gast

Konzert im Kloster Seeon: Duo Adafina mit „Eydl Geshmak“ zu Gast

Seeon / Landkreis Traunstein – Im Kloster Seeon findet am Freitag, 27. März, um 19:30 Uhr ein Konzert des Duo Adafina im Klosterstüberl statt. Der Einlass beginnt bereits um 18:30 Uhr, es besteht freie Platzwahl.

Mit ihrem aktuellen Programm „Eydl Geshmak“ – übersetzt „Delikatessen“ – präsentieren die Musiker eine abwechslungsreiche Mischung aus Klezmer, argentinischem Tango und Barock-Melodien. Ergänzt wird das Repertoire durch Eigenkompositionen und Improvisationen.
Das Duo Adafina besteht aus Almut Schwab und Jan Köhler. Schwab spielt unter anderem Akkordeon, Flöten und Hackbrett und prägt damit die klangliche Vielfalt des Ensembles. Köhler ergänzt das Zusammenspiel mit Marimba, Vibraphon und verschiedenen Percussion-Instrumenten. Gemeinsam gestalten sie ein vielseitiges musikalisches Programm.

Karten sind im Klosterladen Seeon, online sowie über München Ticket und dessen Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten können gegebenenfalls an der Abendkasse erworben werden. Mehr Informationen unter www.kloster-seeon.de.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Duo Adafina: Almut Schwab und Jan Köhler Copyright Martina Pipprich)

Chronische Schmerzen: Wege zurück zu mehr Lebensqualität

Chronische Schmerzen: Wege zurück zu mehr Lebensqualität

Prien / Landkreis Rosenheim – Rund ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland leidet an chronischen Schmerzen. Multimodale Therapieansätze kombinieren Bewegung, Beratung und Schmerzmanagement, um die Lebensqualität Betroffener zu verbessern.

Chronische Schmerzen sind weit verbreitet: Etwa 10 bis 20 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind betroffen, manche Erhebungen gehen sogar von bis zu einem Drittel aus, wenn die Dauer von mehr als drei Monaten berücksichtigt wird. Viele Betroffene warten lange auf eine wirksame Behandlung – mehr als die Hälfte länger als zwei Jahre. Neben körperlichen Einschränkungen berichten rund 50 Prozent über Auswirkungen auf Arbeit und Alltag.

Chronische Schmerzen als eigenständiges Krankheitsbild

Halten Beschwerden wie Rücken-, Gelenk- oder Nackenschmerzen länger als drei Monate an, werden sie als chronische Schmerzen bezeichnet. Häufig entwickelt sich ein sogenanntes „Schmerzgedächtnis“: Das Nervensystem empfängt weiterhin Schmerzsignale, obwohl die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. „Viele Patienten sind bereits länger in Behandlung, wenn sie zu uns kommen“, sagt Christoph Burkl, ärztlicher Leiter der Abteilung für Schmerzmedizin und konservative Orthopädie an der RoMed Klinik Prien am Chiemsee. „Die Schmerzen bestehen weiterhin, und unser Ziel ist es, ihnen mit einer individuell angepassten Therapie neue Perspektiven zu eröffnen.“

Multimodale Therapie statt Einzellösung

Die Behandlung chronischer Schmerzen erfolgt häufig multimodal, also in Kombination verschiedener Ansätze. In Prien umfasst dies ärztliche Schmerztherapie, Physiotherapie, Bewegungstraining, Yoga- und Kunsttherapie, psychologische Begleitung sowie Entspannungsverfahren. „Schmerz ist selten nur ein rein körperliches Problem“, erklärt Burkl. „Stress, Ängste oder Schonhaltungen können die Beschwerden verstärken. Deshalb reicht es meist nicht, allein Medikamente einzusetzen.“ Ziel ist nicht nur die Reduktion der Schmerzintensität, sondern eine spürbare Verbesserung der Vitalität und Funktionsfähigkeit.

Stationäre Therapie und konservative Orthopädie

Eine stationäre Behandlung kommt vor allem dann infrage, wenn ambulante Maßnahmen ausgeschöpft sind oder zusätzliche psychische Belastungen bestehen. Sie ermöglicht eine enge Verzahnung aller Therapiebausteine und unmittelbare Anpassung an Veränderungen.

Ein Schwerpunkt liegt auf konservativen orthopädischen Verfahren – also Behandlungen ohne Operation. „Eine Operation ist manchmal sinnvoll, aber nicht automatisch die beste Lösung“, erläutert der Schmerzmediziner. „Oft lassen sich Beschwerden durch gezielte Bewegung, Veränderung von Bewegungsmustern, Muskelaufbau und ein besseres Verständnis für die eigenen Belastungsgrenzen deutlich verbessern.“

Psychologische Begleitung

„Chronische Schmerzen sind keine Einbildung“, betont der ärztliche Leiter: „Unser Gehirn spielt eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung von Schmerz. Wer lernt, anders damit umzugehen, kann die Intensität und das Leiden spürbar verringern.“ Die Kombination aus körperlicher und psychologischer Behandlung kann langfristig das Wohlbefinden steigern.

Frühzeitiges Eingreifen

Je früher eine Chronifizierung erkannt wird, desto größer sind die Chancen, das Schmerzgedächtnis zu beeinflussen. Hausärzte sind meist die erste Anlaufstelle und können einschätzen, wann spezialisierte Therapie sinnvoll ist. „Unser Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Menschen trotz Schmerzen wieder mehr Lebensfreude spüren können“, so Burkl.

Informationsveranstaltung am 24. April 2026

Unter dem Motto „Erfolgreiche Schmerztherapie erleben“ laden Christoph Burkl und sein Team der Schmerztherapie am 24. April von 15 bis 17 Uhr in die RoMed Klinik Prien, Harrasser Straße 61–63, ein.
Der Nachmittag bietet ein vielseitiges Programm mit Informations- und Mitmachangeboten aus verschiedenen Fachbereichen:

  • Physiotherapie: aktive Übungen und Bewegung mit dem Pezziball gegen den Schmerz
  • Psychotherapie: Achtsamkeit und Entspannung, neue Impulse zum Umgang mit Schmerz
  • Aromatherapie: wie Düfte unterstützen können
  • Vorstellung des Behandlungskonzepts vom Ärztlichen Leiter der Schmerztherapie, Christoph Burkl

Die Veranstaltung möchte Betroffene ermutigen, neue Wege im Umgang mit chronischen Schmerzen zu entdecken. Dabei werden moderne Therapieansätze erklärt, praxisnahe Alltagsstrategien vorgestellt und konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, den eigenen Alltag bewusster und selbstbestimmter zu gestalten.
Weitere Informationen und Anmeldung  unter: RoMed
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Bewegungstraining als Baustein der multimodalen Schmerztherapie; Copyright RoMed Kliniken)

Bürgerversammlung in Eggstätt im April: Infos, Berichte und Bürgerbeteiligung

Bürgerversammlung in Eggstätt im April: Infos, Berichte und Bürgerbeteiligung

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Die Gemeinde Eggstätt lädt alle Bürger zur Bürgerversammlung am Donnerstag, 16. April, um 19 Uhr in den Gasthof Unterwirt ein. Bürger können sich aktiv mit Anträgen und Anregungen einbringen.

Bürgermeister Christoph Kraus wird über Themen und Entwicklungen des abgelaufenen Jahres informieren. Daneben stehen die Berichte aus der Geschäftsleitung, dem Bauamt, aus der Kämmerei und aus der Tourist-Info auf der Tagesordnung, bevor die Beauftragten der Gemeinde über ihre Tätigkeit berichten. Zudem werden sich das Projekt „Bürgerbus“ und die Bürger- und Nachbarschaftshilfe kurz vorstellen.
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit für Wünsche, Anträge und Anregungen. Anträge können bereits im Vorfeld bis zum 10. April schriftlich an die Gemeinde Eggstätt oder per E-Mail an gemeinde@eggstaett.de gerichtet werden.

Die komplette Tagesordnung ist in den amtlichen Bekanntmachungskästen sowie auf der Internetseite der Gemeinde unter www.eggstaett.de zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 25. März – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Gebirge wie die Alpen jedes Jahr ein kleines Stück weiter wachsen?
Durch Bewegungen der Erdplatten werden sie langsam nach oben gedrückt.
Die Erde ist also ständig in Bewegung, auch wenn wir es kaum merken.

Vielleicht erinnerst Du dich heute daran, dass Entwicklung oft langsam passiert – aber stetig.

Wir wünschen Dir einen starken und beständigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 24. März – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Deine Nachrichten oft in Sekundenbruchteilen über Kontinente hinweg übertragen werden?
Möglich wird das durch ein riesiges Netzwerk aus Unterseekabeln und Servern, die unsere Welt verbinden.
Was für uns selbstverständlich ist, ist technisch eine enorme Leistung.

Vielleicht wird Dir heute bewusst, wie vernetzt unsere Welt inzwischen ist.

Wir wünschen Dir einen verbundenen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Rosenheim: Die Fantastischen Vier kommen 2027 mit Abschiedstour zum Sommerfestival

Rosenheim: Die Fantastischen Vier kommen 2027 mit Abschiedstour zum Sommerfestival

Rosenheim – Die Fantastischen Vier machen im Rahmen ihrer Abschiedstour „Der letzte Bus – Final Tour 2026–2028“ Station in Rosenheim. Am Sonntag, 11. Juli, tritt die Band beim Sommerfestival Rosenheim auf. Tickets sind ab Donnerstag, 26. März, um 10 Uhr erhältlich.

Die Tour stößt bereits im Vorfeld auf große Nachfrage, zahlreiche Termine waren innerhalb kurzer Zeit ausverkauft. Aufgrund der hohen Resonanz wurden zusätzliche Konzerte angekündigt, darunter auch der Auftritt in Rosenheim.
„Wir sind unglaublich stolz und happy, dass es uns gelungen ist, Fanta 4 mit ihrer sehr begehrten Abschiedstour auch zum Sommerfestival nach Rosenheim zu holen“, sagt Florian Englert, Geschäftsführer der RoEvent GmbH.
Auch die Band zeigt sich beeindruckt vom Interesse der Fans. „Es ist unglaublich zu sehen, wie schnell die Tickets weggegangen sind. Dass wir jetzt schon fast überall ausverkauft vermelden können, ist wirklich ein riesiges Kompliment für die 37 Jahre kontinuierlicher Arbeit an uns selbst. Für diese Wertschätzung sind wir sehr sehr dankbar. Damit niemand leer ausgeht, haben wir uns entschieden, für den Sommer 2027 noch einmal eine Reihe von Zusatzterminen zu bestätigen. Wir freuen uns riesig auf diese Extrarunde, und darauf noch mehr troye Begleiter begrüßen zu können.“, so Michi Beck.

Mit der Tour verabschiedet sich die Band nach rund vier Jahrzehnten von der großen Live-Bühne. Die Konzertreihe bündelt zentrale Stationen ihrer Karriere und führt sie noch einmal durch zahlreiche Städte im deutschsprachigen Raum.

Tickets gibt es unter sommerfestival-rosenheim.de sowie über eventim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheim Event GmbH / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Straßenbau in Fischbachau: Vollsperrung der St 2077 wegen Ausbau und neuem Radweg

Straßenbau in Fischbachau: Vollsperrung der St 2077 wegen Ausbau und neuem Radweg

Fischbachau / Landkreis Miesbach – In Fischbachau wird die Staatsstraße 2077 ab 30. März umfassend erneuert und um einen Geh- und Radweg erweitert. Für die Bauarbeiten zwischen Sandbichl und dem Schotterwerk ist eine Vollsperrung bis 3. Juli vorgesehen.

Der Frühling ist zwar noch etwas unentschlossen, im Straßenbau kann es dennoch wieder losgehen. Am Montag, 30. März, startet die erste große Baumaßnahme des Staatlichen Bauamtes Rosenheim im Landkreis Miesbach: die Fahrbahnerneuerung und der Bau eines neuen Geh- und Radwegs in der Gemeinde Fischbachau.

Die Baustrecke reicht vom Ortsteil Sandbichl bis zum Schotterwerk Fischbachau. Auf diesen rund 815 Metern wird die Fahrbahn der Staatsstraße abgefräst und anschließend eine neue Binder- und Deckschicht eingebaut. Auf einer Länge von rund 30 Metern ist außerdem eine Böschungssicherung notwendig. Gleichzeitig wird von Sandbichl bis zur Zufahrt Wolfsee ein neuer Geh- und Radweg entstehen. Von der Zufahrt Wolfsee entlang des Schotterwerks wird der bestehende Gehweg zum Geh- und Radweg ausgebaut und verbreitert. Auch entlang des Geh- und Radwegs ist stellenweise eine Böschungssicherung notwendig; hier kommen Winkelstützmauern zum Einsatz. Zusätzlich muss der Durchlass am Sattelbach am südlichen Ortsausgang von Fischbachau erneuert werden.

Vollsperrung der St 2077 und Umleitung über MB 8

Wegen der umfangreichen Arbeiten muss die Staatsstraße 2077 bis einschließlich Freitag, 3. Juli, vollständig gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt für Autos über die MB 8. Lastwagen werden großräumiger umgeleitet. Mit der Maßnahme investiert der Freistaat Bayern rund 1,8 Millionen Euro in die Verkehrssicherheit der Staatsstraßen und den Ausbau des Radwegenetzes.
(Quelle: Pressemitteilung Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Umleitungsplan Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim
Theater in Rettenbach: „Alessa“ begeistert bei Premiere im Gasthaus Jobst

Theater in Rettenbach: „Alessa“ begeistert bei Premiere im Gasthaus Jobst

Rettenbach / Landkreis Traunstein – Die Rettenbacher Theaterfreunde feiern mit der Boulevardkomödie „Alessa“ eine gelungene Premiere: Viel Applaus, starke schauspielerische Leistungen und humorvolle Verwicklungen sorgen für beste Unterhaltung in Rettenbach. Restkarten für die kommenden Aufführungen sind noch erhältlich.

Mit viel Applaus ist die neue Produktion der Rettenbacher Theaterfreunde gestartet. Die Boulevardkomödie „Alessa“ greift mit einer digitalen Sprachbox als zentrales Element humorvoll ein Thema der modernen Zeit auf und sorgt für zahlreiche turbulente Szenen.
Im Mittelpunkt steht die Familie Hoppenstedt: Elmar und Edith wollen nach 25 Ehejahren erstmals getrennt verreisen – sehr zum Missfallen von Tante Gieschen Spatz und ihrer Freundin Meta Blümchen, die sich kurzerhand einmischen. Schnell wird klar, dass die Reisepläne nur Tarnung sind, um Zeit mit ihren Liebschaften zu verbringen. Unterstützt durch die Sprachbox „Alessa“ entwickelt sich ein chaotisches Verwirrspiel, in das auch ein Dorfpolizist sowie zwei Ganoven verwickelt werden.

Theaterleiterin Irmi Gartner zeigte sich nach der Premiere zufrieden: „Wenn ihr nur annähernd so viel lachen musstet, wie wir es in den Proben bereits getan haben, dann dürfen wir zufrieden sein“, und ergänzte augenzwinkernd: „Wenn es euch gefallen hat, dann erzählt es gerne weiter.“

Weitere Aufführungen finden am Freitag (27. März) und Samstag (28. März) jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag (29. März) um 19 Uhr im Gasthaus Jobst in Rettenbach statt. Restkarten sind telefonisch unter 0861/12868  und an der Abendkasse erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Palliativmedizin in Rosenheim: RoMed Klinikum baut Versorgungsstruktur ab April aus

Palliativmedizin in Rosenheim: RoMed Klinikum baut Versorgungsstruktur ab April aus

Rosenheim – Das RoMed Klinikum Rosenheim stärkt seine Palliativversorgung: Ab April 2026 ergänzt ein neuer konsiliarischer Palliativdienst die bestehende Palliativstation und bringt spezialisierte Betreuung direkt auf alle Stationen – für mehr Lebensqualität und gezielte Unterstützung schwerstkranker Patienten im Klinikalltag.

Wenn eine Erkrankung nicht mehr heilbar ist, verschiebt sich der Fokus der Therapie. Neben weiterhin möglichen medizinischen Maßnahmen rückt stärker in den Vordergrund, was für den einzelnen Patienten sinnvoll und angemessen ist: Lebensqualität, Symptomlinderung sowie Orientierung und Unterstützung für Patienten und Angehörige. Genau hier setzt das RoMed Klinikum Rosenheim künftig noch intensiver an.

Ab April 2026 erweitert das Haus sein bestehendes Angebot: Ergänzend zur etablierten Palliativstation wird ein stationsübergreifender Dienst aufgebaut. Er bringt spezialisierte, palliativmedizinische Expertise dorthin, wo sie im Klinikalltag zusätzlich gebraucht wird – auf die Normalstationen ebenso wie auf die Intensivbereiche.

Unterstützung im Hintergrund – Behandlung bleibt auf der Station

Die Palliativstation bleibt ein zentraler Ort für Menschen mit besonders komplexen Symptomen und hohem Betreuungsbedarf. Gleichzeitig benötigen viele schwerstkranke Patienten rechtzeitig spezielle Begleitung, ohne dass eine Verlegung notwendig ist. „Wir erleben, dass medizinisch-ethische Fragestellungen häufig schon früh im Krankheitsverlauf entstehen“, sagt Dr. Daniel Drexler, ärztlicher Leiter der Palliativmedizin. „Mit dem neuen Angebot stellen wir sicher, dass diese Kompetenz strukturiert und bedarfsgerecht in allen Fachbereichen zur Verfügung steht.“

Der Dienst arbeitet konsiliarisch: Auf Anforderung des behandelnden Arztes kommt das Team auf die jeweilige Station, berät und begleitet. Die medizinische Gesamtverantwortung bleibt bei der Fachabteilung. Im Fokus stehen die Linderung belastender Beschwerden wie Schmerzen oder Luftnot, die gemeinsame Klärung von Therapiezielen sowie die Unterstützung bei komplexen Entscheidungsprozessen. „Palliativmedizin bedeutet nicht automatisch den Verzicht auf aktive medizinische Maßnahmen“, betont Drexler. „Sie stellt den Menschen mit seinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen in dieser speziellen Situation in den Mittelpunkt und richtet die Behandlung bewusst danach aus.“

Orientierung in schwierigen Situationen

Gerade wenn lebensbegrenzende Erkrankungen fortschreiten, entstehen Fragen: Was dient dem Patienten in dieser Lebensphase am besten? Wo liegen seine persönlichen Grenzen? Wie kann unnötige Belastung vermieden werden? Der neue Dienst begleitet solche Gespräche multiprofessionell und bezieht Angehörige ausdrücklich ein. Auch die Planung der weiteren Versorgung – etwa in Richtung spezialisierte ambulante Palliativversorgung oder Hospiz – wird frühzeitig mitgedacht.

In der Aufbauphase rechnet das RoMed Klinikum mit rund 350 bis 400 konsiliarischen Mitbehandlungen pro Jahr. Das Kernteam besteht aus zwei Fachärzten und zwei speziell qualifizierten Pflegefachkräften; bei Bedarf werden Physiotherapie, Sozial- und Entlassmanagement, Psychoonkologie oder Seelsorge eingebunden. Ausgewählte ergänzende Angebote, etwa aromatherapeutische Anwendungen bei Unruhe oder Übelkeit, musiktherapeutische Elemente zur emotionalen Stabilisierung und Angstreduktion sowie psychosoziale und seelsorgerliche Begleitung, sollen indikationsbezogen auf allen Stationen zugänglich sein.

Pflege als zentrale Säule

Auf vielen Normalstationen gehören palliative Situationen längst zur täglichen Versorgungsrealität und verlangen neben medizinischem Wissen vor allem Zeit, kommunikative Kompetenz und große Sensibilität. „Solche Krankheitsverläufe stellen hohe Anforderungen an alle Beteiligten“, sagt Markus Thumes, Stationsleiter und Fachkraft für Palliative Care. Das palliativmedizinische Konsilteam unterstützt dort, wo zusätzliche Expertise gebraucht wird, etwa bei vielschichtigen Beschwerdebildern oder in herausfordernden Gesprächssituationen mit Angehörigen.

„Pflegende nehmen Veränderungen oft als Erste wahr“, sagt Thumes. „Unsere Nähe zu den Patienten ist ein großer Wert – und eine Verantwortung. Sie verlangt Feinfühligkeit und Achtsamkeit, besonders wenn Therapieziele neu überdacht werden müssen. Der Palliativdienst stärkt diese Rolle, indem er fachliche Perspektiven bündelt und den Austausch im Sinne der Betroffenen fördert.“

Mehr Informationen über die Palliativmedizin im RoMed Klinikum Rosenheim: www.romed-kliniken.de/de/rosenheim/palliativmedizin.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radsport: Birkedal gewinnt Guido Reybrouck Classic – grenke – Auto Eder überzeugt als Team

Radsport: Birkedal gewinnt Guido Reybrouck Classic – grenke – Auto Eder überzeugt als Team

Belgien / Raubling – Im Radsport feiert das U19-Team grenke – Auto Eder bei der Guido Reybrouck Classic in Belgien einen rundum gelungenen Auftritt: Julius Birkedal sichert sich den Gesamtsieg, dazu kommen Erfolge in der Team- und Nachwuchswertung.

Ein starkes Wochenende für das U19-Team grenke – Auto Eder: Beim zweitägigen Etappenrennen Guido Reybrouck Classic in Belgien präsentierte sich die Mannschaft geschlossen und erfolgreich. Am Ende stand der Gesamtsieg durch den Dänen Julius Birkedal, ergänzt durch weitere Top-Ergebnisse in der Gesamtwertung sowie den Gewinn der Team- und Nachwuchswertung.

Bereits im Auftaktzeitfahren über 11,4 Kilometer rund um Damme brachte sich das Team in eine gute Ausgangsposition. Birkedal belegte Rang zwei und hielt damit früh Kontakt zur Spitze im Gesamtklassement. Mit Sander Willems (6.), Enzo Hincapie (9.) und Karl Herzog (10.) schafften es gleich mehrere Fahrer von grenke – Auto Eder unter die besten Zehn.
Auf der zweiten Etappe über 120,3 Kilometer zeigte das Team erneut eine konzentrierte Leistung. In einem überwiegend flachen Rennen übernahm grenke – Auto Eder Verantwortung im Feld und war jederzeit präsent. Joshua Johnson sprintete auf Rang drei, während Birkedal seinen knappen Vorsprung verteidigte und sich den Gesamtsieg sicherte.

Teamleistung spiegeln sich in Wertungen 

Auch in den weiteren Wertungen spiegelte sich die geschlossene Teamleistung wider: Sander Willems wurde Vierter der Gesamtwertung und gewann zugleich die Nachwuchswertung. Zudem ging die Teamwertung an grenke – Auto Eder.
„Das war eine Mega-Teamleistung. Wir waren ständig vorn dabei, haben jede Attacke mitgenommen und das Rennen kontrolliert. Auch wenn es nicht viele Attacken gab – genau solche Tage musst du erst einmal souverän herunterfahren. Umso schöner, das Ganze mit dem Gesamtsieg zu krönen.“ so Julius Løvstrup Birkedal

Mit diesem Ergebnis bestätigt das U19-Team von Red Bull – Bora – hansgrohe seine gute Frühform. Als nächster Einsatz steht vom 3. bis 6. April das belgische Etappenrennen Ster van Zuid-Limburg auf dem Programm.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Umweltmobil in Eggstätt: Kostenlose Abgabe von Problemabfällen

Umweltmobil in Eggstätt: Kostenlose Abgabe von Problemabfällen

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Das Umweltmobil des Landkreises Rosenheim macht Halt in Eggstätt: Am Mittwoch, den 25. März, können Bürger ihre Problemabfälle von 12 bis 13 Uhr kostenlos am Wertstoffhof Eggstätt entsorgen.

Die Gemeinde Eggstätt informiert über einen Termin des Umweltmobils im Landkreis Rosenheim. Am Mittwoch, 25. März, steht das Umweltmobil von 12 bis 13 Uhr am gemeindlichen Wertstoffhof in Eggstätt bereit.
In diesem Zeitraum können private Haushalte Problemabfälle kostenfrei abgeben. Dazu zählen unter anderem Farb- und Reinigungsmittelreste, Chemikalien, Verdünner, Holz- und Pflanzenschutzmittel, Haushaltsbatterien, Säuren, Laugen sowie Ölfilter.
Problemabfälle enthalten Stoffe, die sowohl für die Umwelt als auch für die Gesundheit schädlich sein können. Sie dürfen daher nicht über den Hausmüll oder das Abwasser entsorgt werden, auch nicht in kleinsten Mengen.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 23. März – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Lachen die Produktion von Abwehrzellen im Körper fördern kann?
Außerdem werden Stresshormone reduziert und Glückshormone ausgeschüttet.
Schon ein echtes Lachen kann also einen positiven Effekt auf Deine Gesundheit haben.

Vielleicht suchst Du heute ganz bewusst nach einem Moment, der Dich zum Lächeln bringt.

Wir wünschen Dir einen fröhlichen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re)